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2. LIGA: Aufstieg kostet 8,2 Mio. Euro


Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 30/2019 vom 24.07.2019
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Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 30/2019

Dieses Bild soll es in der 2. Liga möglichst oft geben: Hunt, Papadopoulos, van Drongelen, Leibold und Hinterseer (v. l.) beim Torjubel, hier im Test gegen Anderlecht (2:2)


Der neue HSV-Trainer Dieter Hecking


Erfolg kostet Geld. Das ist die klare Devise von Jonas Boldt (37). Der neue Sportvorstand des HSV macht keinen Hehl daraus, dass der klamme Klub finanzielles Risiko gehen müsse, um erfolgreich zu sein – trotz 85,5 Mio. Euro Verbindlichkeiten. SPORT BILD enthüllt, was die BundesligaRückkehr im Sommer 2020 kosten würde.

Bei den Zugängen – bislang sind es neun – legte der Verein eine Höchstgrenze für ...

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... Punktprämien fest: 5000 Euro pro Punkt, also 15 000 Euro pro Sieg. Diese Summe bekommen aber nur die Profis, die als Stammspieler eingeplant sind, darunter David Kinsombi, Sonny Kittel und Lukas Hinterseer. Die anderen Neuen erhalten etwa die Hälfte. Ein Problem in finanzieller Hinsicht stellen die Spieler mit älteren Verträgen wie Kyriakos Papadopoulos dar, die deutlich über der 5000EuroGrenze liegen. Pro Punkt kalkuliert der HSV deshalb mit Prämien in Höhe von insgesamt 60000 bis 80000 Euro, je nachdem, welche Spieler eingesetzt wurden. Profifififififififis, die bei einem Remis oder Sieg nicht eingesetzt werden, gehen leer aus. Hinzu kommt die Punktprämie fürs Trainerteam um Chef Dieter Hecking (54): Diese liegt bei insgesamt rund 20 000 Euro pro Punkt, also 60 000 Euro für einen Sieg.

Ein Rechenbeispiel: Fährt der HSV am Ende 65 Punkte ein (in den vergangenen sechs Jahren reichte diese Punktzahl viermal für Platz 2), wären Punktprämien in Höhe von mindestens 5,2 Mio. Euro fällig.

Dazu kommen die Aufstiegsprämien, die jeder Spieler individuell ausgehandelt hat. Bei den Zugängen liegt der Bonus bei durchschnittlich etwa 100000 Euro. Insgesamt plant der HSV Aufstiegsprämien von mindestens drei Mio. Euro ein.


Klub plant mit 2,5 Mio. Euro aus Brasilien für Winter-Verstärkung.


Bedeutet: Die Rückkehr in die Bundesliga würde insgesamt mindestens 8,2 Mio. Euro extra kosten. Diese Summe würden die Bosse jedoch liebend gerne zahlen, da sich die Einnahmen in der Bundesliga deutlich erhöhen würden. Bestes Beispiel: Hauptsponsor „Emirates“ zahlt dem HSV in der 2. Liga jährlich 1,8 Mio. Euro, beim Aufstieg wären es sechs Mio. Euro plus Prämien.

Einen Zahlungseingang könnte der HSV bald aus Bra - silien verbuchen. Noch immer wartet der Klub auf die Ablöse für Abwehrspieler Cléber Reis (28), der von 2014 bis 2017 in Hamburg spielte und dann für 2,5 Mio. Euro zum FC Santos wechselte. Diesen Betrag hat der HSV allerdings noch immer nicht erhalten. Der Fall liegt bei der Fifa – und es gibt Hoff Hoff- nung, dass es bald ein Ur Urteil geben könnte: pro teil HSV. Seit anderthalb Jah Jahren zieht sich das Verfah ren Verfahren schon hin. Nun ist endlich ein Ende in Sicht. Zahlt der FC Santos nach dem Urteil immer noch nicht, drohen dem Klub radikale Strafen wie Punktabzug oder Ausschluss von internationalen Wettbewerben.

Der HSV-Plan: Die 2,5 Mio. Euro für Reis sollen genutzt werden, um im Winter – sofern nötig – den Kader weiter zu verstärken. Bloß nicht noch ein Jahr in der 2. Liga …

HSV – DARMSTADT

Sonntag, 28. Juli, 13.30 Uhr live bei Sky, ab Mo. 0 Uhr Highlights in der SPORT BILD BILD-App oder 40 Min. -nach Abpfiff bei DAZN.

Cléber wechselte im Winter 2017 vom HSV zum FC Santos. Die 2,5-Mio.- Ablöse ist noch immer nicht gezahlt


HINTERSEER SPÜRT SCHON DEN TYPISCHEN HSV-DRUCK

Nach Ingolstadt und Bochum ist der HSV Hinterseers dritte Station in Deutschland


Die Statistik ist erschreckend: In der vergangenen Saison brauchten die HSV-Stürmer um Pierre-Michel Lasogga (27) im Durchschnitt 9,22 Torschüsse, um einen Treffer zu erzielen – zweitschlechster Liga-Wert! Das soll sich mit Zugang Lukas Hinterseer (28) ändern, der zuletzt in Bochum 18 Saisontore erzielte. Zu SPORT BILD sagt er: „Als Stürmer hat man einen besonderen Druck, da werden natürlich Tore von dir erwartzet. Und ich spüre, dass die Erwartungen hier in Hamburg hoch sind.“ In der Vorbereitung konnte er Trainer Dieter Hecking (54) überzeugen, er ist im Angriff gesetzt und wurde in den Mannschaftsrat berufen. „Ich weiß, dass hier in den vergangenen Jahren sportlich nicht alles nach Plan lief, das steckt beim einen oder anderen, der es miterlebt hat, vielleicht noch im Hinterkopf. Jetzt aber gibt es einen neuen Mix im Team, der uns allen guttut“, sagt Hinterseer. Moralische Unterstützung erhält er von seiner Frau Vici, die seit vergangener Woche bei ihm in Hamburg ist.


FOTO: Witters / Tim Groothuis,Imago Images (2), Getty Images