Lesezeit ca. 9 Min.

20. FEBRUAR 2022


Logo von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch
MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 01.01.2022

Artikelbild für den Artikel "20. FEBRUAR 2022" aus der Ausgabe 2/2022 von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: MAGNIFICAT - Das Stundenbuch, Ausgabe 2/2022

Namenstag: hl. Eleutherius (erster Bischof von Tournai, † um 500) · hl. Falko (Bischof von Tongern-Maastricht, † um 512) · Amata (Klarissin, Nichte Klaras von Assisi, † 1254) · hl. Jacinta Marto (Seherin von Fatima, † 1920) · Jordan Mai (Franziskaner, † 1922)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Lobet den Herrn, ihr Männer und Frauen, und vergesst nicht, was er euch Gutes getan hat. Nach Ps 103, 2

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Herr und Gebieter meines Lebens!

Den Geist der Trägheit, der Geschäftigkeit, der Herrschsucht und der eitlen Rede lasse nicht in mir.

Den Geist der Zucht, der Demut, der Geduld und der Liebe gib gnädig mir, deinem Knecht.

Ja, mein Herr und mein König, gib, dass ich meine Fehler sehe und ja nicht richte über meinen Bruder.

Denn gesegnet bist du von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Bußgebet Ephräms des Syrers

Psalm 93

Der Herr ist König, bekleidet ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Zum Titelbild. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Zum Titelbild
Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Benedictus. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Benedictus
Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Magnificat. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Magnificat
Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Liebe Leserinnen und Leser!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Liebe Leserinnen und Leser!
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
SAMSTAG, 19. FEBRUAR 2022
Vorheriger Artikel
SAMSTAG, 19. FEBRUAR 2022
MONTAG, 21. FEBRUAR 2022
Nächster Artikel
MONTAG, 21. FEBRUAR 2022
Mehr Lesetipps

... mit Hoheit; * der Herr hat sich bekleidet und mit Macht umgürtet.

Der Erdkreis ist fest gegründet, * nie wird er wanken.

Dein Thron steht fest von Anbeginn, * du bist seit Ewigkeit.

Fluten erheben sich, Herr, / Fluten erheben ihr Brausen, * Fluten erheben ihr Tosen.

Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser, / gewaltiger als die Brandung des Meeres * ist der Herr in der Höhe.

Deine Gesetze sind fest und verlässlich; / Herr, deinem Haus gebührt Heiligkeit * für alle Zeiten.

Ehre sei dem Vater ...

Im Erbarmen, Vater, erweist du deine Gerechtigkeit. Senke deine Liebe ein in unser Herz, damit wir als deine Kinder leben und in deinem Sinn handeln.

Lesung

Röm 12, 17a.19b–21

Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, spricht der Herr. Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus: Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt.

Bitten

Gepriesen sei Gott, der seine Gerechtigkeit durch Erbarmen zur Geltung bringt. Zu ihm lasst uns rufen:

A: Lehre uns deine Wege.

– Dass wir erkennen, wie sehr wir deiner Barmherzigkeit bedürfen.

– Dass wir niemanden verurteilen, sondern bereit bleiben für einen Neuanfang.

– Dass wir lernen, mit uns selbst und unseren Mitmenschen Geduld zu haben, wie du geduldig mit uns bist.

Vaterunser

Oration

Barmherziger Gott, du hast durch deinen Sohn zu uns gesprochen. Lass uns immer wieder über dein Wort nachsinnen, damit wir reden und tun, was dir gefällt. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Christus Jesus lebe in uns durch seinen Geist, er schreibe sein Gebot auf unser Herz und helfe uns, das Rechte zu tun.

Eucharistiefeier

Liedvorschläge: GL 382, 385, 446, 451, 452, 474 · KG 46, 103, 504, 579, 594

Herr, ich baue auf deine Huld, mein Herz soll über deine Hilfe frohlocken. Singen will ich dem Herrn, weil er mir Gutes getan hat.

Ps 13, 6

Gloria

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem ersten Buch Samuel

1 Sam 26, 2.7–9.12–13.22–23

In jenen Tagen machte Saul sich mit dreitausend Mann, ausgesuchten Kriegern aus Israel, auf den Weg und zog in die

Wüste von Sif hinab, um dort nach David zu suchen.

David und Abischai kamen in der Nacht zu den Leuten Sauls und siehe, Saul lag mitten im Lager und schlief; sein Speer steckte neben seinem Kopf in der Erde und rings um ihn schliefen Abner und seine Leute. Da sagte Abischai zu David: Heute hat Gott deinen Feind in deine Hand ausgeliefert. Jetzt werde ich ihn mit einem einzigen Speerstoß auf den Boden spießen, einen zweiten brauche ich nicht dafür. David aber erwiderte Abischai: Bring ihn nicht um! Denn wer hat je seine Hand gegen den Gesalbten des HERRN erhoben und ist ungestraft geblieben?

David nahm den Speer und den Wasserkrug, die neben Sauls Kopf waren, und sie gingen weg. Niemand sah und niemand bemerkte etwas und keiner wachte auf; alle schliefen, denn der

HERR hatte sie in einen tiefen Schlaf fallen lassen.

David ging auf die andere Seite hinüber und stellte sich in größerer Entfernung auf den Gipfel des Berges, sodass ein weiter Zwischenraum zwischen ihnen war.

David sagte: Seht her, hier ist der Speer des Königs. Einer von den jungen Männern soll herüberkommen und ihn holen. Der

HERR wird jedem seine Gerechtigkeit und Treue vergelten. Obwohl dich der HERR heute in meine Hand gegeben hatte, wollte ich meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen.

Antwortpsalm

Ps 103, 1–4.8.10.12–13

Kehrvers: Gnädig und barmherzig ist der HERR, voll Langmut und reich an Huld.

Preise den HERRN, meine Seele, * und alles in mir seinen heiligen Namen!

Preise den HERRN, meine Seele, * und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! – Kehrvers

Der dir all deine Schuld vergibt * und all deine Gebrechen heilt,

der dein Leben vor dem Untergang rettet * und dich mit Huld und Erbarmen krönt. – Kehrvers

Der HERR ist barmherzig und gnädig, * langmütig und reich an Huld.

Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden * und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld. – Kehrvers

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, * so weit entfernt er von uns unsere Frevel.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, * so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten. – Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 8, ferner GL 517 · GL 1975 527, 5 · KG 613 (IV. Ton)

Lesung aus dem ersten Korintherbrief

1 Kor 15, 45–49

Schwestern und Brüder! So steht es in der Schrift: Adam, der erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der letzte

Adam wurde lebendig machender Geist. Aber zuerst kommt nicht das Überirdische; zuerst kommt das Irdische, dann das Überirdische.

Der erste Mensch stammt von der Erde und ist Erde; der zweite Mensch stammt vom Himmel. Wie der von der Erde irdisch war, so sind es auch seine Nachfahren. Und wie der vom Himmel himmlisch ist, so sind es auch seine Nachfahren.

Wie wir nach dem Bild des Irdischen gestaltet wurden, so werden wir auch nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden.

Impuls zur Lesung

Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches – ein Glaubenssatz, der noch gar nicht ausgelotet ist in seiner ganzen Tiefe. Gemäß einer alten jüdischen Überlieferung ist ein bestimmter Knochen der Wirbelsäule, der sogenannte Unsterblichkeitsknochen, unverweslich. Aus ihm, so diese Tradition, werde einst der neue Mensch, das neue Fleisch und Blut, hervorgehen. Bei Christen römischer und byzantinischer Prägung hat sich die Verehrung von Reliquien herausgebildet, einzelne Knochen oder ganze Skelette von Heiligen wurden kostbar eingefasst, aufbewahrt und verehrt. Die Feuerbestattung verstand die katholische Kirche lange Zeit als Leugnen der Auferstehung, sie war darum für Katholiken bis ins 20. Jahrhundert hinein untersagt. Paulus betont in seinem Brief, um naive oder magische Vorstellungen abzuwehren: „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben; das Vergängliche erbt nicht das Unvergängliche.“ (1 Kor 15, 50) Der Apostel erklärt seiner Gemeinde: „Gesät wird ein irdischer Leib, auferweckt ein überirdischer Leib.“ Wir glauben an die Auferstehung des Fleisches; dieser Glaubenssatz ist kostbar. Aber alle Zukunft für Leib und Seele, diesseits und jenseits der Todesschwelle, kommt aus Gottes kreativer Liebe, stammt aus seiner Schöpfermacht allein.

Ruf vor dem Evangelium

Joh 13, 34ac Halleluja. Halleluja.

Dies ist mein Gebot: Liebet einander, wie ich euch geliebt!

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas

Lk 6, 27–38

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euch, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!

Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd! Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück!

Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut auch ihr ihnen!

Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden.

Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder.

Und wenn ihr denen Geld leiht, von denen ihr es zurückzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder leihen Sündern, um das Gleiche zurückzubekommen.

Doch ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun und leihen, wo ihr nichts zurückerhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden! Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden! Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden!

Gebt, dann wird auch euch gegeben werden! Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.

Credo

Gabengebet

Allmächtiger Gott, in der Feier der göttlichen Geheimnisse erfüllen wir den Dienst, der uns aufgetragen ist. Gib, dass wir deine Größe würdig loben und preisen und aus diesem Opfer Heil empfangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken und deine Gnade zu rühmen. So sehr hast du die Welt geliebt, dass du deinen Sohn als Erlöser gesandt hast. Er ist uns Menschen gleichgeworden in allem, außer der Sünde, damit du in uns lieben kannst, was du in deinem eigenen Sohne geliebt hast. Durch den Ungehorsam der Sünde haben wir deinen Bund gebrochen, durch den Gehorsam deines Sohnes hast du ihn erneuert. Darum preisen wir das Werk deiner Liebe und vereinen uns mit den Chören der Engel zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit.

Kommunionvers

Joh 11, 27

Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Schlussgebet

Getreuer Gott, du hast uns das heilige Sakrament als Unterpfand der kommenden Herrlichkeit gegeben. Schenke uns einst das Heil in seiner ganzen Fülle. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Der Herr segne euch und behüte euch; der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten und sei euch gnädig; er wende euch sein Antlitz zu und schenke euch seinen Frieden.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.

Eure Feinde sind die Feinde des Jüngerkreises, Verleumder, Verfolger, Feinde jedes einzelnen Jüngers. An diese ist be-

Auslegung zum Sonntagsevangelium

Von Alois Stöger

sonders gedacht. Jesus verlangt Liebe. Kann Liebe Gebot sein? Lässt sich Sympathie befehlen, Gefühl und Affekt anschaffen? Liebe, die Jesus gebietet, ist Wohltun, Segnen, Fürbitte. Liebe ist Dasein für ... auch für den, der hasst, verflucht und misshandelt.

Die Feindesliebe besteht nicht bloß im Verzeihen des erlittenen Unrechts. Vom Verzeihen wird nicht gesprochen; es ist Voraussetzung. Die Jünger Jesu tun offenbar alles, was den Feind fördert. Den Hass erwidert der Jünger mit Wohltun, das Verfluchen mit Segnen, die Misshandlungen mit Gebet. Wer den Feind liebt, stellt durch sein Wohltun nicht bloß sich selbst in den Dienst des Feindes, sondern auch Gott, den er um das bittet, was er selbst nicht leisten kann. Kein Raum soll im Jünger sein, der nicht von der Liebe zum Feind durchdrungen ist: die äußere Tat, die Wünsche und das Reden, das Herz, in dem das Beten seinen Sitz hat.

Alois Stöger (österr. Neutestamentler, Weihbischof in St. Pölten, 1904–1999), aus: ders., Das Evangelium nach Lukas, 1. Teil (Geistliche Schriftlesung 3, 1),

Düsseldorf, 2. Auflage 1964, 179, © Schulschwestern Amstetten (Rechtsnachfolge)

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Ich lobe dich, Herr, errettet durch deine Barmherzigkeit. Ich lobe dich, Herr, geehrt durch deine Erniedrigung.

Ich lobe dich, Herr, geführt durch deine Milde.

Ich lobe dich, Herr, regiert durch deine Weisheit.

Ich lobe dich, Herr, beschirmt durch deine Gewalt.

Ich lobe dich, Herr, geheiligt durch deine Gnade.

Ich lobe dich, Herr, erleuchtet durch dein inneres Licht. Ich lobe dich, Herr, erhöht durch deine Güte.

Mechthild von Magdeburg (um 1207 – um 1282/1294), aus: EG (Ausgabe Rheinland, nach Nr. 308)

Psalm 111

Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen * im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.

Groß sind die Werke des Herrn, * kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

Er waltet in Hoheit und Pracht, * seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.

Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet, * der Herr ist gnädig und barmherzig.

Er gibt denen Speise, die ihn fürchten, * an seinen Bund denkt er auf ewig.

Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan, * um ihm das Erbe der Völker zu geben.

Die Werke seiner Hände sind gerecht und beständig, * all seine Gebote sind verlässlich.

Sie stehen fest für immer und ewig, * geschaffen in Treue und Redlichkeit.

Er gewährte seinem Volk Erlösung / und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten. * Furchtgebietend ist sein Name und heilig.

Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; / alle, die danach leben, sind klug. *

Sein Ruhm hat Bestand für immer.

Ehre sei dem Vater ...

Ein Gedächtnis an deine Wunder hast du gestiftet, barmherziger Gott. Nähre uns mit deinem Wort, dass wir dich preisen in feiernder Schar.

Lesung

Röm 13, 8.10

Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat: Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.

Fürbitten

Lasst uns beten zu Jesus Christus, der uns Gottes Menschenfreundlichkeit erweist:

A: Schenke uns Eintracht und Frieden.

– Für alle, die sich um ein gutes Miteinander mit ihren Nachbarn bemühen.

– Für alle, die unter Familienstreit leiden.

– Für alle, die am Arbeitsplatz von Kollegen unter Druck gesetzt werden.

– Für alle, die sich für die Schlichtung von Konflikten einsetzen.

Vaterunser

Oration

Barmherziger Gott, du hast durch deinen Sohn zu uns gesprochen. Lass uns immer wieder über dein Wort nachsinnen, damit wir reden und tun, was dir gefällt. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Vor Gott sind tausend Jahre wie der Tag, der gestern verging. Er möge an uns seine Geduld erweisen und uns nicht zugrunde gehen lassen.

Er schenke uns sein Erbarmen in Christus Jesus, seinem Sohn.

Salve Regina (Seite 347)