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22 Portrait-Objektive


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ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 12.04.2022
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Unsere Objektivtest-Übersicht mit 22 lichtstarken kurzen Teles steht im Mittelpunkt dieses Portrait-Spezials. Unsere Tests konzentrieren sich auf 85-mm-Rechnungen mit Lichtstärken möglichst ab Blende 2 für alle wichtigen Systeme. Soweit vorhanden, kommt für jedes Bajonett eine 135-mm-Optik dazu. Im Fall des L-Systems haben wir auf einen Nachtest des verfügbaren Sigma-Objektivs verzichtet, da dies eine alte Rechnung für SLR-Kameras ist. Hier warten wir auf eine neue für spiegellose Kameras entwickelte Variante. Grundsätzlich lassen sich für SLRs gerechnete Objektive an spiegellosen Kameras adaptieren, da der Spiegelkasten zu einem größeren Abstand des Bajonetts vom Sensor führt als bei spiegellosen Systemen (Auflagemaß). Das lässt Platz für einen Adapter oder einen verlängerten und angepassten Tubus. Dabei verzichtet man dann jedoch auf die Optimierungsmöglichkeiten durch das geringere Auflagemaß. ...

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Bei den spiegellosen Kleinbildsystemen von Canon und Nikon fällt die begrenzte Objektiv-Auswahl trotz des schnellen Systemaufbaus auf. Wer nicht jeden Preis bezahlen will, muss manchmal eben doch zu einer älteren SLR-Rechnung greifen. Die sind hier natürlich ebenfalls dabei. Schließlich setzen viele unserer Leser weiterhin auf SLR-Technik, obleich Neuheiten selten geworden sind. In der Rubrik der APS-C-und MFT-Objektive haben wir zu 85 mm KB und zu 135 mm KB adäquate Brennweiten ausgewählt. Bei APS-C-Kameras haben wir Fujifilm als Schwerpunkt gewählt, da wir im Fujifilm-APS-C-System die kontinuierlichste Weiterentwicklung sehen. Von Canon und Nikon kommen zwar spiegellose APS-C-Kameras, doch die zugehörigen Objektivportfolios sind bis jetzt sehr schmal geblieben und richten sich weniger an engagierte Amateure. Für Sonys APS-C-System haben wir wegen der optischen Leistung eine 50-mm-KB-Rechnung in die Übersicht aufgenommen.

Canon EF 1,4/85 mm L IS USM

Gemessen an Canon SLR, 50 MP, KB: 1600 Euro kostet das lichtstarke Canon mit Bildstabilisator. Bei der Auflösung erreicht es in der Bildmitte mit Blende 1,4 ein sehr gutes Niveau. Zugleich ist der Randabfall sehr moderat, nur der Kontrast könnte höher sein. Abgeblendet ist die Auflösung exzellent, und auch am Kontrast gibt es nichts mehr zu mäkeln – weder bei Blende 2,8 noch bei Blende 5,6. Damit ist das 1,4/85 mm empfohlen. Die Auflösung ist nicht mit der Messung des Canon RF 1,2/85 mm (unten) vergleichbar, da die Auflösungen der Testkameras zu unterschiedlich sind.

Canon RF 1,2/85 mm L USM DS

Gemessen an Canon spiegellos, 30 MP, KB: Mit DS-Beschichtung für ein weiches Bokeh – das DS kostet 400 Euro mehr als das bereits 3000 Euro teure RF 1,2/85 mm L USM. Das DS bietet eine spezielle Beschichtung für eine weichere Darstellung außerhalb des Schärfebereichs. Abbildungstechnisch schneiden beide Optiken sehr ähnlich ab: mit Topleistungen bei Auflösung und Kontrast bis in die Ecken bereits bei Blende 1,2. Abblenden variiert die Messwerte leicht, so bleibt insgesamt die ausgezeichnete Leistung über die drei gemessenen Blenden extrem konstant – empfohlen.

Sigma 1,4/85 mm DG HSM (A)

Gemessen an Canon SLR, 50 MP, KB: Das lichtstarke 85er kostet 1000 Euro. Bei offener Blende ist die Auflösung in der Bildmitte sehr hoch, nur der Kontrast schwächelt etwas. Es gibt fast keinen Randabfall. Die Zeichnung ist bis in die Ecken gut sichtbar. Sobald die Blende auf 2,8 geschlossen wird, steigen die Messwerte für die Bildmitte weiter an – der Randabfall des Kontrasts wächst moderat. Bei Blende 5,6 ist das kein Thema mehr. In Summe eine überdurchschnittliche Leistung – empfohlen.

Sigma 1,8/135 mm DG HSM (A)

Gemessen an Canon SLR, 50 MP, KB: Für knapp 1500 Euro lässt das lichtstarke Sigma 1,8/135 mm DG HSM fast keinen Wunsch offen – lediglich ein Bildstabilisator würde die Ausstattung sinnvoll ergänzen. Bereits bei Blende 1,8 liegen Auflösung und Kontrast auf einem sehr guten bis exzellenten Niveau, und das gilt bis zum Bildrand und bis in die Ecken. Blende 3,5 hebt die Auflösung über das ganze Bildfeld und den Kontrast in der Bildmitte noch etwas an. Blende 5,6 verbessert den Kontrast am Bildrand – empfohlen.

Nikon Nikkor Z 1,8/85 mm S

Gemessen an Nikon spiegellos, 46 MP, KB: Das lichtstarke Portraitobjektiv für 750 Euro zeigt in der Bildmitte bei Blende 1,8 Schwächen: Kontrast und Auflösung sind noch ok, aber an der Z7 sind 300 LP mehr drin. Der Randabfall ist moderat. Abgeblendet auf 3,5, legen Kontrast und Auflösung in der Bildmitte kräftig zu, bei der Auflösung kommen knapp 200 LP dazu. Die Werte an den Rändern steigen auch. Blende 5,6 hebt die Ränder nochmals etwas an – empfohlen.

Nikon Nikkor Z 0,95/58 mm S Noct

Gemessen an Nikon spiegellos, 46 MP, KB: 9000 Euro, 2 Kilogramm und kein Autofokus – aber die offene Blende 0,95 ist nutzbar. Denn im Testlabor überrascht Blende 0,95 mit ordentlichen bis guten Werten für Auflösung und Kontrast in der Bildmitte. Der Randabfall des Kontrasts ist jedoch deutlich sichtbar, und in den Ecken fehlt die Zeichnung. Dazu kommt eine kräftige Vignettierung. Bei Blende 1,8 erzielt die Bildmitte ein „sehr gut“, zugleich sinkt der Randabfall des Kontrasts. Nur in den Ecken fehlt weiterhin Zeichnung. Die ist bei Blende 5,6 dann da – empfohlen.

Tamron 1,8/85 mm Di SP VC USD

Gemessen an Nikon SLR, 36 MP, KB: 700 Euro für ein Objektiv mit Blende 1,8 und Bildstabilisator – das ist preislich attraktiv. Offen kann es aber nicht überzeugen: Über das gesamte Bildfeld, also gerade in der Bildmitte, sollte der Kontrast höher sein. Aber auch bei der Auflösung kann Tamron diesmal offen nicht punkten. Bei Blende 3,5 ist dann alles im Lot: Sowohl die Auflösung und als auch der Kontrast legen besonders in der Bildmitte zu. Blende 5,6 bringt ein weiteres Plus an den Rändern. Doch auch mit Blende 3,5 lässt es sich schon sehr gut arbeiten – empfohlen.

Sigma 1,8/135 mm DG HSM (A)

Gemessen an Nikon SLR, 36 MP, KB: Für 1480 Euro hätten wir uns bei einem 135-mm-Objektiv auch einen Bildstabilisator gewünscht, aber die optische Leistung punktet bereits bei offener Blende. Auflösung wie Kontrast erreichen in der Bildmitte bei allen drei gemessenen Blenden ein sehr gutes bis Topniveau. Abblenden ändert die Messwerte für die Bildmitte kaum, doch an den Rändern stiegt das Niveau mit Schließen der Blende von einem geringen zu einem minimalen Randabfall. Dieses Objektiv können Sie offen wie abgeblendet einsetzen – empfohlen.

Panasonic Lumix S 1,8/85 mm Pro

Gemessen an Panasonic spiegellos, 47 MP, KB: Das 1,8/85 mm Pro ist für 640 Euro eine relativ günstige und mit 355 Gramm leichte 85-mm-Optik. Kontrast und Auflösung sollten in der Bildmitte bei Blende 1,8 etwas höher sein. Abblenden sorgt für ein gutes Niveau bei der Auflösung und für ein sehr gutes beim Kontrast. Zwar steigt der relative Randabfall zunächst, absolut gesehen legt aber auch der Rand beim Abblenden kontinuierlich zu. Trotz ihrer Schwächen bei Blende 1,8 ist die Optik in Summe überzeugend, hat einen schnellen Autofokus und ist empfohlen.

Sigma 1,4/85 mm DG DN (A)

Gemessen an Panasonic spiegellos, 47 MP, KB: Auch diese 1,4/85-mm-Optik ist optisch ein Hammer – und für 1070 Euro fast ein Schnäppchen. In der Mitte messen wir bei Blende 1,4, 2,8 und 5,6 durchgängig fast konstante hohe Auflösungs-und Kontrastwerte. Der bei Blende 1,4 moderate (Kontrast) bis sehr niedrige (Auflösung) Randabfall verschwindet abgeblendet fast. Der AF arbeitet schnell, das Gewicht ist mit 625 Gramm gering. Zwar schafft die Panasonic-Kamera 200 LP mehr, aber dieses extrem gleichmäßige Resultat bei drei verschiedenen Blenden überzeugt – empfohlen.

Pentax HD-D FA 1,4/85 mm SDM AW

Gemessen an Pentax SLR, 36 MP, KB: Mit gut 1,2 Kilogramm ist die Pentax-Optik recht schwer, zudem kostet sie 1740 Euro. Doch bereits bei Blende 1,4 messen wir in der Bildmitte eine hohe Auflösung, die beim Abblenden schrittweise noch etwas zulegt. Der Kontrast ist offen mittig gut, abgeblendet sehr gut. Das gilt bereits ab Blende 2,8. Bei Blende 1,4 stellen wir einen sichtbaren, aber – für diesen Blendenwert – noch moderaten Randabfall von Auflösung und Kontrast fest. Beim Abblenden lässt er dann nach und ist bei Blende 5,6 sehr niedrig – empfohlen.

Sigma 1,4/85 mm DG DN (A)

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: Sigma hat die lichtstarke 85-mm-Optik für Sonys A7-Kameras neu gerechnet und das Gewicht dabei auf 625 Gramm fast halbiert – trotz Blende 1,4. Es kostet 1070 Euro. Bei offener Blende ist die Auflösung noch gut, aber von den Besten einige Hundert Linienpaare entfernt. Der Kontrast erreicht Topwerte, der Randabfall bleibt gering. Abblenden bringt mittig gut 100 LP, zugleich steigt der Kontrast noch etwas an, und der Randabfall sinkt weiter. Damit ist die Festbrennweite empfohlen, obwohl die Auflösung etwas höher sein könnte.

Sony FE 1,8/85 mm

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: Das 1,8/85-mm-Objektiv ist bereits mit offener Blende einsatzfähig, mit guten Auflösungs-und Kontrastwerten in der Bildmitte. Auch der Randabfall ist moderat – allerdings bleibt Luft nach oben. Blende 3,5 bringt dann auch zusätzliche 100 LP und ein Plus beim Kontrast, zugleich sinkt der relative Randkontrast deutlich. Bei Blende 5,6 passt dann alles bis in die Ecken. In Summe ist das Sony kein Überflieger aber sehr gut nutzbar und mit 650 Euro und 371 Gramm auch nur eine moderate Belastung der Tasche – empfohlen.

Sony FE 1,8/135 mm GM

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: 2000 Euro, 950 Gramm, und bereits ab Blende 1,8 überzeugend – so die Kurzfassung. Bereits offen punktet das für den KB-Bildkreis gerechnete Sony FE 1,8/135 mm GM mit geringem Randabfall bis in die Ecken. Die Werte für die Bildmitte sind bei Blende 1,8 auf einem guten bis sehr guten Niveau. Abgeblendet wird alles noch etwas besser. Bei Blende 3,5 messen wir in der Bildmitte die besten Werte, der Randabfall sinkt noch etwas. Bei Blende 5,6 zeigen die Messwerte für die Bildmitte einen leichten Abfall – empfohlen

Sony FE 1,2/50 mm GM

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: Das 50-mm-KB-Objektiv ist nach Durchsicht der Bestenliste unsere Portrait-Auswahl für Sonys APS-C-Kameras, an denen es einer 75-mm-Optik entspricht. 2300 Euro ist ein stolzer Preis, aber das Objektiv mit Blende 1,2 lässt sich offen sehr gut einsetzen: Mittig ist der Kontrast sehr hoch, die Auflösung ok, zugleich passt die Leistung im Bildfeld. Bei Blende 2,5 steigt die Auflösung um 150 LP, der Randabfall des Kontrasts sinkt. Bei Blende 5,6 lässt die Mitte moderat nach, doch der Randabfall erreicht ein Minimum – empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 1/50 mm

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: Mit Blende 1 spielt das 1600 Euro teure Fujinon XF 1/50 mm in einer eigenen Liga. Es liefert aber schon bei Blende 1 eine ähnliche Leistung wie die 2/35-mm-Optik bei Blende 2: Auflösung und Kontrast erreichen bereits offen in der Bildmitte ein sehr gutes Niveau. Allerdings messen wir erst bei Blende 5,6 eine Topleistung über das ganze Bildfeld, doch auch Blende 2 bringt ein sichtbares Plus an den Rändern. Im Vergleich der superlichtstarken Festbrennweiten ist dieses Fujinon erfreulich bezahlbar – empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 1,2/56 mm R APD

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: Am APS-C-Sensor entspricht das 1350 Euro teure 56er einem 84-mm-KB-Objektiv. Es überzeugt bei Blende 1,2 mit Detailreichtum bis in die Ecken. Auflösung und Kontrast erreichen bereits offen ein gutes bis sehr gutes Niveau. Der Randabfall ist für diese Blende sehr gering. Blende 2,5 fügt dem wenig hinzu. Doch bei Blende 5,6 steigen Auflösung und Kontrast über das ganze Bildfeld noch einmal deutlich an. Ein Randabfall ist dann kaum noch erkennbar. Doch bereits die offene Blende ist über das Bildfeld gut nutzbar – empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 2/90 mm R LM WR

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: Mit dem 90-mm-Objektiv testen wir das APS-C-Pendant zu den 135-mm-KB-Objektiven. Es zählt zu den Kandidaten dieses Tests, die bereits offen gute Zeichnung bis in die Ecken liefern: In der Bildmitte messen wir bei Blende 2 gute bis sehr gute Werte für Auflösung und Kontrast. Der Randabfall ist sehr moderat. Abblenden steigert Auflösung wie Kontrast nahezu über das ganze Bildfeld noch etwas. Bei Blende 5,6 messen wir die besten Werte, doch dieses 90-mm-Objektiv ist auch offen über das ganze Bildfeld gut nutzbar – empfohlen.

Olympus M.Zuiko 1,2/45 mm ED PRO

Gemessen an Olympus spiegellos, 16 MP, MFT: Fürs MFT-Format haben wir vier Optiken von vier Herstellern ausgesucht. Erster Vorschlag ist das Olympus 1,2/45 mm für 1300 Euro, das am MFT-Sensor einer 90-mm-KB-Optik entspricht. Bereits bei Blende 1,2 sind die Auflösungswerte sehr gut, die Kontrastwerte gut, der Randabfall ist absolut moderat. Blende 2,5 reduziert den Randabfall der Auflösung und hebt den Kontrast in der Bildmitte an. Bei Blende 5,6 messen wir eine weitere Verbesserung der Darstellung am Bildrand, so steigt der Kontrast deutlich – empfohlen.

Leica DG Nocticron 1,2/42,5 mm Power OIS

Gemessen an Panasonic spiegellos, 20 MP, MFT: Am MFT-Sensor entspricht das 42,5-mm-Objektiv einer 85-mm-KB-Optik. Offen liefert es in der Bildmitte eine gute Auflösung und einen ordentlichen Kontrast. Doch an den Rändern fehlen Auflösung und Kontrast sichtbar. Blende 2,5 bringt mittig 150 LP Plus. Der Kontrast steigt sichtbar, an den Rändern fehlt weiterhin die Zeichnung. Das ändert sich bei Blende 5,6, dann gibt es bis in die Ecken nichts zu meckern. Die Werte für die Bildmitte sinken moderat. 1300 Euro kostet das 1,2er mit Stabilisator – empfohlen.

Panasonic Lumix G 1,7/42,5 mm Power OIS Asph

Gemessen an Panasonic spiegellos, 20 MP, MFT: Nur 350 Euro kostet das Portraitobjektiv mit Bildstabilisator. Offen könnte die Auflösung etwas höher ausfallen. Der Randabfall ist moderat. Bei Blende 3,2 steigen Auflösung und Kontrast signifikant auf sehr gute Werte. Zugleich sinkt der relative Randabfall des Kontrasts deutlich. Nun passt die Leistung über das ganze Bildfeld. Blende 5,6 ändert in der Bildmitte nichts, doch der Randabfall von Auflösung und Kontrast sinkt weiter. Damit ist das Lumix-Objektiv trotz kleiner Schwächen bei Blende 1,7 empfohlen.

Voigtländer 0,95/60 mm Nokton Asph

Gemessen an Panasonic spiegellos, 20 MP, MFT: Lichtstarke MF-Objektive sind die Spezialität von Voigtländer. Die MFT-Optik für 1250 Euro löst bereits offen gut auf mit geringem Randabfall. Allerdings ist der Kontrast bestenfalls mäßig, die chromatische Aberration sichtbar. Bei Blende 2 steigt der Kontrast mittig auf ein sehr gutes Niveau und legt bei Blende 5,6 noch einmal zu. Zugleich sinkt der Randabfall weiter. In Summe zeigt die Optik bei Blende 0,95 sichtbare Kontrastschwächen und chromatische Aberration, ist aber schon bei Blende 2 sehr gut und empfohlen.