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25. Internationale Elbefahrt: Gemeinschaftserlebnis lässt die Strapazen vergessen


Kanu Sport - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 01.09.2019

Die diesjährige Elbefahrt werden die Teilnehmer wohl nicht so schnell vergessen. Nicht nur, weil es die 25. Auflage, mithin also eine Jubiläumstour war. Die beliebte Fahrt in 17 Etappen über 633 Kilometer von Schmilka bis Hamburg verlangte den Elbepaddlern schon zu Beginn allerhand ab.

Artikelbild für den Artikel "25. Internationale Elbefahrt: Gemeinschaftserlebnis lässt die Strapazen vergessen" aus der Ausgabe 9/2019 von Kanu Sport. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Kanu Sport, Ausgabe 9/2019

Warten an der Fähre Rathen.


D. Wehle fuhr sieben Etappen auf dem SUP Board mit.


Es begann eigentlich wie immer. Am Vorabend der ersten Etappe hießen der Vorsitzende des Vereins Kanusport Dresden (VKD) Christian Wolf, das Mitglied des Präsidiums des Stadtsportbundes Dresden und früherer Bürgermeister Winfried Lehmann sowie ...

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... der Vizepräsident Kanu-Wandersport im Sächsischen Kanu-Verband Uwe Gravenhorst die rund 90 aktiven Paddler und Begleiter am VKD-Bootshaus herzlich willkommen und wünschten ihnen für die diesjährige Fahrt viel Spaß sowie stets „eine Handbreit Wasser unterm Kiel“. Ein Wunsch, der angesichts eines für Dresden weit unter Normal liegenden Pegelstandes von 59 cm mehr als nur eine Floskel war. So zerschlug sich bereits zum Auftakt jegliche Hoffnung auf nennenswerte Unterstützung durch die Strömung. Organisationsleiter Harald Zeiler hatte bei der Eröffnung zudem eine Neuerung parat, die ab jetzt Schule machen könnte: Er händigte den Elbepaddlern den Müll-und Unrat Sammelsack (MUSS) des DKV aus und animierte die Teilnehmer, unterwegs gefundenen Müll einzusammeln und so einen Beitrag für eine saubere Elbe zu leisten.

Schönwetter-Hoffnung vom Wind verweht

Nach nächtlichem Regen nährt ein freundlicher Morgen am Start zur ersten Etappe über 44 km bis Dresden die Hoffnung auf angenehmes Paddelwetter. Doch schon wenige Kilometer nach dem Grenzort Schmilka sehen sich die Elbepaddler – unter ihnen der ehemalige DKV-Vizepräsident Freizeitsport und jetziges Ehrenmitglied Hermann Thiebes sowie der eigens aus seiner Wahlheimat Australien angereiste langjährige TID-Vorsitzende Max Scharnböck – einem strammen Gegenwind aus Nordwest ausgeliefert. Mich stört der Wind zunächst kaum. Als (Ex)-Rennkanute und „Greenhorn“ in Sachen Wanderfahrt muss ich mich vielmehr erst an den Bavaria Eskia gewöhnen, den mir René Hartenberger im Begleitfahrzeug der Tour dankenswerterweise für meine Elbefahrt-Pre-miere geliehen hat. Trotz Gegenwind komme ich einigermaßen gut voran. Die Schrammstein-Kulisse sowie der Lilienstein rechts und die Festung Königstein links bleiben rasch zurück. Im Kurort Rathen stoppt die am linken Ufer liegende Gierseilfähre die Fahrt. Zusammen mit den anderen Paddlern muss ich warten, bis sie wieder zum rechten Ufer übergesetzt hat. Der Wind hat sich nahezu gelegt, sogar die Sonne lugt etwas zwischen den Wolken hervor, so als wollte sie die vor uns liegende Berühmtheit der Sächsischen Schweiz – die Basteifelsen – besonders attraktiv in Szene setzen. Kaum haben wir sie passiert und paddeln auf den Kurort Stadt Wehlen zu, verabschiedet sich die Sonne und der Gegenwind frischt wieder auf, und zwar heftiger als zuvor, wie mir scheint. Mit höherem Krafteinsatz versuche ich Paroli zu bieten. Eigentlich hatte ich mir meine Schnupper-Elbefahrt anders vorgestellt: Gemütlich ein paar Kilometer paddeln, immer mal eine kleine Pause einlegen, ein Stück geruhsam treiben lassen und dabei Sonne und Landschaft genießen – all dies konnte ich vergessen. Bei Obervogelgesang, in einer Rechtskurve rund vier Kilometer vor Pirna, türmt der Wind schaumgekrönte Wellenberge auf, zerrt unaufhörlich an meinem Paddel und strapaziert meine Kräfte. Im „Hexenkessel“, wie die Pirnaer Rennsportler diese Elbbiegung nennen, gibt‘s nur noch eine Devise: Weiterpaddeln und möglichst nicht das Paddel loslassen! Ziemlich erschöpft erreiche ich endlich meine ehemalige Heimatstadt Pirna und gönne mir eine Mittagspause, um neue Kräfte zu sammeln. Währenddessen überholen mich so ziemlich alle anderen Boote wieder. Es hilft nichts, ich muss mich wieder aufraffen, noch liegen 15 Kilometer bis zum Etappenziel VK Dresden vor mir. Vor dem Wasserpalais von Schloss Pillnitz, das ein wunderbares Fotomotiv abgibt, treibt der Wind ordentlich Wellen vor sich her, sie lassen mein Boot wie ein Papierschiffchen hin und her tanzen. Ich versuche die Kamera startklar zu machen, doch immer wieder schubst mich eine Welle aus einer einigermaßen günstigen Position – adieu Foto! Unverrichteter Dinge paddle ich weiter und sehne nun jede Kilometerangabe am Ufer herbei, die mir das Etappenziel näherbringt. Wie alle anderen Elbefahrer froh, endlich beim VKD-Bootshaus angekommen zu sein, bin ich um eine wesentliche Erkenntnis reicher: Zehn Trainingskilometer im Rennboot auf der heimischen Regattabahn in Köln sind selbst mit Gegenwind ein Pappenstiel gegen die Tortur von rund 40 Gegenwind-Kilometern auf der schwach fließenden Elbe. Wenig tröstlich bemerkt Wolfgang Jähne, langjähriger Fahrtenleiter für den sächsischen Teilabschnitt, es habe mit Wind und Regen in der Vergangenheit zwar schon die eine oder andere noch schwierigere Auftaktetappe gegeben, die diesjährige aber gehöre zweifellos mit zu den härtesten.

Berliner „Kanu-Familienprojekt“: Elke, Helene und Horst Fröhlich (v.l.)


Zur Lichterfahrt-Premiere hatte der Wind ein Einsehen

Dies hielt rund 30 Elbefahrer allerdings nicht davon ab, am Abend mit Einbruch der Dämmerung nochmals ins Boot zu steigen und bei einer Lichterfahrt durch das abendliche Dresden die sächsische Metropole mit völlig neuen Eindrücken zu erleben. Diese neue Idee der Fahrtenleitung um Harald Zeiler fand bei den Teilnehmern großen Anklang und konnte – begleitet durch die freundlichen Kameraden der DRK-Wasserwacht Dresden – auch wirklich genossen werden, denn pünktlich mit Eintritt der Dämmerung hatte auch der Wind aufgehört. Die Freude darüber sollte allerdings nicht von langer Dauer sein. Am Morgen der zweiten Etappe von Dresden nach Coswig ging das Spiel wieder los, bei 5 bis 6 m/s Gegenwind war streckenweise nur unter größter Kraftanstrengung an ein Vorankommen zu denken. Auch die Fahrt durch die bezaubernde Dresdner Altstadt hatten sich die Paddler schöner vorgestellt als unter dicken dunklen Wolken am Himmel. Bei Radebeul tobte der Wind dann in Höchstform, inmitten weißer Schaumkronen kam ich mir vor wie auf einer Wildwassertour. Zum Glück war die Etappe mit 27 Kilometern nicht annähernd so lang wie die vom Vortag, so dass schließlich alle Teilnehmer pünktlich das Ziel beim Coswiger Kanu-Verein erreichten. Auf der nächsten Etappe bis Riesa sollte der Gegenwind sein perfides Spiel dann schon deutlich schwächer treiben und den anschließenden Abschnitt bis Torgau konnten die Elbefahrer schon bei schönstem Paddelwetter absolvieren.
In Coswig endete nach zwei Etappen meine Schnupper-Elbefahrt. Auf ihr wollte ich ergründen, was den besonderen Mythos dieser Tour ausmacht und warum sie eine solche Anziehungskraft auf viele Kanuten ausübt, denn nicht wenige Teilnehmer sind sie schon mehrfach gepaddelt. Zu den erfahrenen Hasen gehört auch „Günni“, Günter Werner vom Roßlauer Paddlerverein von 1922. Er blickt mit der Jubiläumstour bereits auf sechs Elbefahrten zurück. Sonst in Schmilka immer bei schönstem Wetter gestartet, hatte er sich diesmal angesichts des heftigen Gegenwindes zum ersten Mal gefragt ‚muss denn das sein?‘ und gab prompt selbst die Antwort: „Es ist die Gemeinschaft, die einen immer wieder reizt. Man freut sich bekannte Kanuten wiederzutreffen, aber auch neue Teilnehmer kennenzulernen. Wir Kanuten sind zwar Individualisten, aber hier in der Gemeinschaft der Elbefahrer kann man viel von anderen lernen. Und gegen die TID-Fahrer sind wir ja die reinsten Waisenknaben.“
Zum fünften Mal waren die Fröhlichs aus Berlin mit von
der Partie. Zum „Familienprojekt“ gehörte in diesem Jahr neben Horst Fröhlich und Tochter Elke auch Enkelin Helene. „Wir sind eine eingefleischte Kanutenfamilie und bei den Elbefahrern ist es ja auch ein bisschen wie in einer Familie. Man kennt sich, einer ist für den anderen da und es gibt immer Leute, die einem helfen“, sagte Elke Fröhlich. Enkelin Helene absolvierte ihre erste große Herausforderung im Boot, wenngleich wegen einer Uni-Prüfung nicht bis zum Endziel Hamburg: „Ich wollte aber unbedingt mitpaddeln, ich mag es für ein Ziel unterwegs zu sein. Durch die Elbefahrertreffen kannte ich auch schon einige Teilnehmer, es ist voll die coole Gruppe“, so die 22-Jährige. Als jüngster Teilnehmer war in diesem Jahr der 15-jährige Till Leukhardt zusammen mit seinem Opa Rolf aus Meißen dabei. Nach Schmilka – Meißen im Vorjahr hieß diesmal das Ziel Riesa. Etwas müde von den anstrengenden Gegenwind-Etappen meinte er: „Es ist ein schönes Gefühl, am Ende des Tages feststellen zu können, man hat es ge-schafft.“Bei der diesjährigen Fahrt fiel ein Teilnehmer besonders auf, er wagte sich auf einem SUP-Board auf die ersten sieben Etappen bis Dessau. Detlef Wehle, Ultramarathon-Freak mit TID-Erfahrung aus Limburg, war 2017 im Kajak schon mal mitgepaddelt und hatte dabei den Italiener Andrea Ricci gesehen, der die Elbefahrt auf einem SUP-Board bestritt. Seitdem ließ ihn der Gedanke nicht los, es ebenfalls als SUPer zu versuchen. Bei seiner Elbefahrt-Feuerprobe bekam er es nun gleich mit dem fiesen, anhaltenden Gegenwind zu tun. „Bei derart starkem Wind hilft nur im Kniestand wie ein Canadierfahrer zu paddeln. Und man muss lernen, geduldig mit sich selbst zu sein. Am Ende ist es eine Kopfsache, man kommt immer irgendwie voran, aufgeben ist keine Option“, so der 62-Jährige, der nächstes Jahr auf dem SUP-Board die TID bis Mohacs anpeilt.

Morgenstimmung in Klein Kühren.


Lob und Anerkennung für die Organisation

Wie stets bei der Elbefahrt nahmen auch in diesem Jahr Paddler aus dem Ausland teil. Für die Österreicher Christa Landa und Josef Kienbacher aus der Wachau war es auch schon die dritte Elbefahrt. „Uns gefällt die Tour, denn die Elbe mit ihrer wechselvollen Landschaft ist sehr angenehm zu fahren. Zudem trägt die Herzlichkeit und Unkompliziertheit der Organisationsleitung durch Harald dazu bei, dass wir uns hier sehr wohl fühlen“, bemerkte Christel Landa. Harald Zeiler erwartete in Coswig (Anhalt) übrigens eine nicht alltägliche Auszeichnung: Im Beisein des LKV-Präsidenten von Sachsen-Anhalt Markus Baudisch bekam er von Elisabeth Winter-Brand, DKV-Vizepräsidentin Freizeitsport, den Ehrenbrief des DKV überreicht. Zuvor hatte einer der Teilnehmer, Bernhard von Thaden aus Buxtehude, mit einer netten Idee sein Dankeschön in einem geheimnisvoll verschlossenen Karton verpackt, der sich beim Öffnen in Riesa als liebevoll gestaltetes Diorama mit Elbepaddlern, ihren Zelten und sogar dem Werbebanner der Jubiläumsfahrt entpuppte. Angetan von den Dankesbekundungen meinte Harald Zeiler: „Es macht immer wieder Spaß, die Fahrt zu organisieren und zu begleiten. Die Dankbarkeit der Leute, die meine Mitstreiter und ich dabei spüren, ist der schönste Lohn für alle Mühen.“ Gleiches mag auch für die gastgebenden Vereine gelten, die auch dieses Jahr überall wieder für einen herzlichen Empfang und eine tolle Betreuung der Elbepaddler gesorgt haben. Leckere Kuchenbuffets und schmackhafte Angebote fürs Abendessen sind vielerorts schon legendär, doch längst nicht alles. So hatten z. B. die Sportfreunde vom Kanu-Klub Börde in Magdeburg aufgrund des Wassermangels in der Alten Elbe einmal mehr den Transport von Booten und Gepäck per Auto zum Bootshaus organisiert und beim Kanu-Club Geesthacht halfen junge Sportler den Elbepaddlern nach anstrengender Hitze-Etappe beim Aussteigen und mit einem Bootstransport per Handwagen zum Zeltgelände. An einigen Etappenorten ließen es sich auch Vertreter der Politik neben prominenten Kanufunktionären nicht nehmen, die Teilnehmer der Elbefahrt zu begrüßen. So hieß in Coswig (Anhalt) die Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Sport Dr. Tamara Zieschang die Paddler willkommen, in Coswig (Sachsen) und in Aken kam es zu Treffen mit den Bürgermeistern, in Tangermünde stattete DKV-Präsident Thomas Konietzko den Teilnehmern einen Besuch ab und in Torgau übernahm Gerd Bode die Fahrtenleitung im Beisein von Heiner Quandt, Ehrenpräsident des Sächsischen Kanu-Verbandes. Zudem hatten die Sportfreunde der Junkers Paddelgemeinschaft Dessau am ersten Ruhetag keine Mühen gescheut, den Elbepaddlern ein attraktives Programm zu bieten und die Hamburger krönten am Tag nach der Ankunft der Paddler in Allermöhe die diesjährige Elbefahrt mit einem besonderen Abschiedsprogramm: LKV-Präsident Reinhard Ranke und DKV-Ressortleiterin Breitensport Karin Hafke hatten zu einem „Triathlon“ mit Radtour in die Speicherstadt, Bootsfahrt durch die idyllischen Alsterkanäle und über die Außenalster sowie abschließendem Power-Walking zurück nach Allermöhe eingeladen, was auf viel Lob bei den Teilnehmern stieß. Mit dem Überreichen von originellen Erinnerungstafeln und den traditionellen Elbebibern an verdienstvolle Helfer bzw. für dreimalige Teilnahme, einem tollen abendlichen Buffet und Live-Musik beim Abschlussabend endete die Jubiläumsfahrt. Sie hat den Teilnehmern zwar mit Gegenwind, Niedrigwasser und Hitze eine Menge abverlangt, aber auch einmal mehr ihren besonderen „Teamgeist auf allen Ebenen“ – wie Thomas Konietzko in seinem Grußwort formuliert hatte – unter Beweis gestellt. ■

Abschiedsfahrt in den Alsterkanälen.


Fotos: Hans-Peter Wagner, Rene Hartenberger, Volker Warstat