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25 Tipps für die kalte Jahreszeit


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Geliebte Katze - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 06.12.2022

Frieren Katzen eigentlich im Winter?

Wintermüdigkeit ade!

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Bildquelle: Geliebte Katze, Ausgabe 1/2023

Volksmund enthält immer ein Fünkchen Wahrheit. Drum stimmt es im Prinzip, dass sich im Winter keine Katze hinter dem Ofen hervorlocken lässt. Sie verlängert nämlich mit den kürzer werdenden Tagen ihre Schlafphasen und bringt es, wenn nicht Hunger sie zum Handeln zwingt, auf gute 22 Stunden Ruhezeit. Wild lebende Katzen müssen, um nicht zu verhungern, trotz Matsch, Nässe, Kälte und grauem Dunst zum Jagen in die Winterluft. Gepflegte Stubentiger sind satt und träumen lieber am Kamin von aufregenden Beutezügen.

Gesund ist das nicht. Die Muskeln bauen ab, dafür schwillt die Fettschicht an – der Körper speichert für Notzeiten. Die Sinne werden schlapp, es gibt ja nichts Aufregendes zu sehen, zu hören, zu riechen. Aus einem aufgeweckten verspielten Samtpfötchen wird ein gelangweiltes Schlafmützchen, das Sie höchstens mal anblinzelt und sich dann ...

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... wieder zusammenrollt. Unternehmen Sie etwas dagegen, am besten mit einem spannenden, interaktiven Spiel: Federangel, Papierkugel und Co. können Wunder wirken.

Öffnen Sie die Fenster und sorgen Sie mit einem kurzen Stoßlüften für frischen Sauerstoff. Sobald Ihre Katze gegähnt, sich gestreckt und von ihrer Verblüffung erholt hat, spielen Sie gute zehn Minuten ein muskelstärkendes Fang- und Springspiel. Es wird ein paar Minuten dauern, bis Mieze mitmacht, aber dann ist sie auf einmal nicht mehr zu bremsen, gut so! Ein Glockenspiel, ein knallbunter, interessant duftender Kräuterstrauß, ein weiches Gewürzkissen, ein Zimmerspringbrunnen, der gluckst und auch für Luftfeuchtigkeit sorgt, machen jede Mieze flott – nicht nur im Moment, sondern einen ganzen Winter lang.

1Muss meine Katze auch im Winter raus?

Nein, Ihre Katze muss ja auch nicht zwingend bei warmen Temperaturen hinaus, wenn sie das nicht möchte. Haben Sie eine Freigänger-Katze, wird sich diese bemerkbar machen, wenn sie hinausgelassen werden möchte.

2 Können Katzen im Schnee erfolgreich jagen?

Ja, wenn der Schnee nicht zu hoch ist und sich die Katze noch relativ geräuscharm bewegen kann. Voraussetzung für eine erfolgreiche Jagd ist natürlich, dass auch noch Beutetiere in der Nähe sind, die keinen Winterschlaf halten.

3 Muss ich meine Katze an den Freigang im Winter gewöhnen?

Nein, das müssen Sie nicht. Wenn Sie bereits eine Freigänger-Katze haben, ist diese es ja bereits gewohnt, nach draußen gehen zu können. Dementsprechend hat sich ihr Winterfell im Laufe des Jahres gebildet.

4 Ist es gefährlich, wenn meine Katze Schnee frisst?

Nein, wenn es reiner Schnee ist, ist das Fressen erst einmal nicht schädlich. Schnee, auf dem Streusalz, liegt, ist natürlich für Katzen äußerst ungesund. Bei übermäßigem Verzehr kann die Katze allerdings – wie Hunde auch – eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung (Gastritis) bekommen. In der Regel fressen Katzen allerdings selten Schnee.

Winter-Massage

Bringen Sie Ihre Katze zum Schnurren! Ist sie gerade in Kuschelstimmung, so ist der Zeitpunkt für eine Massage perfekt. Massieren Sie vorsichtig den Nacken Ihrer Katze, indem Sie Daumen und Zeigefinger seitlich am Katzennacken anlegen und hier behutsam das Fell kneten. Abschließend streichen Sie mehrmals mit dem Daumen zum Nacken. Für Ihre Katze: Entspannung pur. Außerdem regt eine Massage die Durchblutung der Katze an. So lässt sich auch der Winter aushalten!

5 Können Katzen eine Erkältung bekommen?

Ja, nicht nur wir Menschen können eine Erkältung bekommen, auch Katzen bleiben hiervon nicht verschont. Auslöser können Zugluft, Viren oder Bakterien sein. Zu den Symptomen gehören Nasenausfluss, Niesen und Husten sowie Fieber. Meist sind die Tiere apathischer und fressen weniger. Bitte lassen Sie die Katze nicht mit einer Erkältung hinaus und suchen Sie auch Rat bei Ihrem Tierarzt! Vorsicht: Sie können bei einer eigenen Erkältung Ihre Katze sehr wohl anstecken. Halten Sie dann besser etwas Abstand.

6 Muss ich meine Katze nach dem Freigang abtrocknen und aufwärmen?

Ja, Sie sollten die Pfoten Ihrer Katze im Winter nach einem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abspülen – auch um etwaige Salzreste zu entfernen – und diese mit Vaseline, Melkfett oder einem Pfoten-Pflegemittel eincremen. Auch ein Einfetten vor dem Spaziergang bietet einen größeren Schutz vor spröden und rissigen Ballen. Sie müssen Ihre Katze nicht unbedingt abtrocknen, das schafft sie auch alleine. Sie können den Trocknungsprozess aber gerne mit einem weichen Handtuch beschleunigen. Wenn Ihre Katze Sie denn lässt …

7 Dürfen Katzen im Winter draußen übernachten?

Ja, selbst bei Temperaturen unter null können Kat-zen das ruhig machen. Es bietet sich aber an, Ihrer Katze draußen ein warmes Plätzchen einzurichten, beispielsweise eine kleine Wärmehütte mit einer kuscheligen Decke oder Stroh. Möchte Ihre Katze dann abends nicht in die Wohnung kommen, hat sie zumindest einen wärmenden Rückzugsort.

8 Können Katzen im Schnee Markierungen von anderen erkennen?

Ja, Katzen haben äußerst feine Nasen und können – bei Schneehöhen in den hiesigen Breitengraden – Harn-Markierungen auch durch den Schnee riechen und unterscheiden.

9 Dürfen auch Kitten in den Schnee?

Nein, kleine Kätzchen, die jünger sind als sechs Monate, sollten auf keinen Fall in den kalten Schnee. Kitten fehlt bis zu diesem Alter noch die wärmende Unterwolle und die wasserabweisende Isolierung der Felldecke nach außen. So hat die Wärme keine Möglichkeit, im Fell zu bleiben. Zudem perlen Regen- und Schneeflocken noch nicht ab, sondern weichen das Fell durch.

10 Darf ich meiner Langhaar-Katze im Winter das Fell schneiden?

Bei einer reinen Langhaar-Wohnungskatze können Sie bei Bedarf das Fell ruhig etwas kürzen. Bitte nicht zu viel schneiden, da Katzen mit zu kurzem Fell durchaus frieren. Bei Freigängern sollten Sie im Winter darauf verzichten.

11 Können Katzen im Schnee ihr Geschäft verrichten?

Viele Katzen können bei Schnee und gefrorenem Boden oder auch bei Matsch daran gehindert werden, ihr Geschäft draußen zu verrichten. Bieten Sie daher auch Katzen, die sich sonst im Garten erleichtern, im Winter ein leicht zugängliches Katzenklo in der Wohnung an.

12 Wie heize und lüfte ich richtig im Winter?

Sorgen Sie unbedingt dafür, dass keine zu trockene Luft in der Wohnung herrscht. Abhilfe schafft ein Luftentfeuchter oder mehrere in verschiedenen Zimmern verteilte Wasserschalen für Ihre Katze. Um richtig zu lüften, sollten Sie alle zwei Stunden die Fenster komplett öffnen, lassen Sie diese niemals gekippt. Hier herrscht höchste Verletzungsgefahr für Ihre Katze!

Heizkosten sparen – ja oder nein?

In Herbst und Winter stellt sich die Frage, ob man bei niedrigeren Temperaturen die Heizung ausschalten darf, oder ob die Katze sonst friert. Zwar können Sie weniger heizen, dabei gilt es aber einige Aspekte zu beachten: Zum einen sollte die Temperatur im Haus oder in der Wohnung nicht unter 20 Grad Celsius liegen, weil sonst die Gefahr von Unterkühlung steigt – das gilt auch für Katzen.

Eine gewisse Wärme ist auch für Katzen wichtig, allerdings sollten sie nicht direkt vor der Heizung sitzen. Die beste Lösung ist es daher, mehrere kleine Wärmequellen zu verteilen, an denen sich Ihre Katze aufhalten kann. Hierzu eignen sich beispielsweise Kirschkernkissen oder Thermobeutel. Gerade sehr junge, alte oder kranke Katzen brauchen dringend eine Wärmequelle in der kalten Jahreszeit! Wie merke ich, dass meine Katze friert?

Ihre Katze friert, wenn sie

• sich zusammenkauert,

• das Fell aufplustert,

• die Augen dauerhaft fast geschlossen hält,

• zittert (nur wenn sie sehr stark friert). Bemerken Sie dieses Verhalten, sollten Sie dringend für mehr Wärme sorgen.

13 Bekommen auch reine Wohnungskatzen ein Winterfell?

Ja, aber in geringerem Maße wie Freigänger. Diese passen ihr Haarkleid an die Außentemperaturen an, um im Winter nicht zu frieren und im Sommer nicht zu schwitzen. Da es für reine Wohnungskatzen stets warm ist, fallen Fellwechsel und Bildung nicht stark aus. Reine Wohnungskatzen haaren allerdings – im Gegensatz zu Freigängern – das gesamte Jahr über auf einem relativ hohen Niveau.

14 Frieren Katzen im Schnee?

Ja, auch Katzen können frieren. Allerdings haben Katzenpfoten einen eingebauten Wetterschutz. Eine dicke Schicht aus Binde- und Fettgewebe sorgt für ein Polster und schützt die derbe Hornhaut an den Ballen vor Kälte und Erfrierungen.

15 Können Schnurrhaare einfrieren und abbrechen?

Ja, das ist prinzipiell möglich. Wie auch bei menschlichen Haaren können Schnurrhaare im Winter „einfrieren“ und sogar abbrechen. Das kann bei Katzen aber auch bei warmen Temperaturen geschehen. Schnurrhaare – auch Vibrissen genannt – erneuern sich regelmäßig wie alle anderen Haare auch.

16 Sollte ich im Winter mehr mit meiner Katze spielen?

Ja, denn im Winter hat die Katze von sich aus einen geringeren Bewegungsdrang. Die Muskeln bauen ab und die Fettschicht legt zu, da der Körper für Not-zeiten Energie speichert. Die Folge kann eine Gewichtszunahme sein. Je mehr Sie mit Ihrer Katze in dieser Zeit spielen, desto eher verschwindet die Wintermüdigkeit und umso fitter ist sie.

17 Verlieren Katzen im Schnee die Orientierung?

Nein, auch wenn sehr viel Schnee liegt, können sich Katzen weiterhin orientieren. Sie orientieren sich unter anderem anhand von vertrauten Geräuschen, die sie mit ihrem gewohnten Umfeld in Verbindung setzen. Auch optische Merkmale wie Bäume, Häuser etc. helfen ihnen bei der Wegfindung.

18 Brauchen Katzen spezielle Winternahrung, um nicht zuzunehmen?

Nicht unbedingt. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie bei einem geringeren Bewegungsdrang und Energieverbrauch Ihrer Katze auch entsprechend die Futtermenge anpassen. Sorgen Sie für Bewegung, indem Sie mit ihr spielen. Katzen, die auch im Winter oft draußen sind, benötigen mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten. Achten Sie in beiden Fällen auf hohen Fleischanteil.

19 Bekommen Katzen durch reflektierenden Schnee Sonnenbrand?

Ja, auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen – auch durch die Reflexion von Schnee. Vor allem aber betrifft dies Katzen mit heller Fellfarbe oder hellen Ohren und Nasenrücken. Da Sonnenbrand die häufigste Ursache für Hautkrebs bei Katzen ist, tragen Sie Ihrer Katze wasserfeste, katzengerechte Sonnenschutzmittel mit hohem UV-Schutz auf.

20 Schlafen Katzen im Winter mehr?

Ja, auch Katzen zeigen Wintermüdigkeit. Sie haben von Natur aus ein hohes Schlafbedürfnis (bis zu 16 Stunden). Doch im Winter können es aufgrund der abnehmenden Helligkeitsdauer durchaus 22 Stunden sein. Sorgen Sie für Bewegung und Abwechslung.

21 Sind Streusalz und Split für Katzen gefährlich?

Ja und nein. Freigänger-Katzen, die mit Streusalz in Berührung kommen, können dieses bei der Fellpflege zu sich nehmen. Die Folge können Erbrechen oder Durchfall sein. Allerdings sind Katzen auch nicht so schwer, dass sich Streusalz und Splitt in die Fußballen drücken könnten. Schauen Sie sich auf jeden Fall die Pfoten Ihrer Katze nach dem Freigang an und reinigen Sie diese mit lauwarmem Wasser.

22 Sollten Katzen im Winter weniger Freilauf bekommen?

Nein, das muss nicht sein. Katzen können sehr gut mit der Kälte im Winter klarkommen – wenn Sie ihr genügend Möglichkeiten geben, sich auch zwischendurch aufzuwärmen. Ihre Katze weiß am besten, ob sie im Winter hinaus möchte oder sich lieber im Innern warm einkuschelt. Bitte zwingen Sie sie auch nicht, in die Kälte zu gehen!

23 Was sind eigentlich „Schneeschuhe“?

Als „Schneeschuhe“ bezeichnet man bei Katzen Fellpüschel unter den Pfoten und zwischen den Zehen. Diese sollen das Einsinken in Pulverschnee verhindern. Folgende Rassekatzen haben Schneeschuhe: Maine Coon, Neva Masquerade, Norwegische Waldkatze, Sibirer, Snowshoe.

24 Neigen Katzen im Winter zu trockener Haut?

Auch bei Katzen kann die Haut austrocknen. Wenn viel geheizt wird, ist die Luft sehr trocken, sodass Schuppen im Fell entstehen können. Bürsten Sie Ihre Katze häufiger, um die Durchblutung der Haut anzuregen. Geben Sie pflanzliches Öl zum Futter und sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit.

25 Kann meine Katze im Schnee oder auf einem See einbrechen?

Ja, das ist möglich. Vor allem auf dünnem Eis kann es passieren, dass Katzen einbrechen. Gerade zu Beginn des Winters sind Eisschichten noch sehr brüchig. Auch wenn sich nicht abgedeckte Swimmingpools in der Nachbarschaft befinden, kann es gefährlich werden. Sprechen Sie hier unbedingt mit Ihren Nachbarn, damit Ihre Katze dort nicht einbricht!

Gute Vorsätze

Mit den guten Vorsätzen ist es ja immer so eine Sache. Gesünder essen und mehr Bewegung stehen eigentlich immer an der Spitze der Liste mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Wie wäre es, wenn wir uns in diesem Jahr ein paar gute Vorsätze in Bezug auf unsere Katzen überlegen? Machen Sie doch zum Beispiel gleich für Ihre Katze einen festen Termin beim Tierarzt für einen Check-up mit Blutuntersuchung aus. Oder tauschen Sie mal wieder die ein oder andere Katzenausstattung durch eine neue aus. Wie wäre es mit neuen Spielzeugen, einem neuen Katzenklo oder einem neuen Schlafplatz? Das sorgt für Abwechslung bei Ihrer Katze!