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25:20! IST OLAF SCHOLZ UBERHAUPT NOCH ZU STOPPEN?


Bild am Sonntag Gesamtausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 36/2021 vom 05.09.2021

Artikelbild für den Artikel "25:20! IST OLAF SCHOLZ UBERHAUPT NOCH ZU STOPPEN?" aus der Ausgabe 36/2021 von Bild am Sonntag Gesamtausgabe. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Der erste Umfrageschock kam vor zwei Wochen: Zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren gab es einen Gleichstand zwischen Union und SPD. Wenn man die aktuellen Umfragezahlen anschaut, muss man sagen: Das waren noch richtig gute Zeiten für die Union.

Im Sonntagstrend (siehe Grafik) fällt die Union auf 20 Prozent (-1) und damit erneut auf einen historischen Tiefstand. Die SPD kommt auf 25 Prozent (+1).

Noch nie in der elfjährigen Geschichte des Sonntagstrends hatte die Partei einen so großen Vorsprung vor der Union.

Auch bei der Kanzlerfrage verfestigt sich der Trend: 32 Prozent (+1) würden bei einer Direktwahl für SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (63) ...

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... stimmen, die Grüne Annalena Baerbock (40) käme auf 13 Prozent (-1), Unions-Kandidat Armin Laschet (60) auf 10 Prozent (0). 42 Prozent der Menschen rechnen inzwischen damit, dass Scholz Kanzler wird (siehe Grafik), nur noch 16 Prozent glauben an Armin Laschet. Ist Scholz überhaupt noch zu stoppen?

Die Lage sei „sehr ernst und alarmierend“, warnt CSU-Chef Markus Söder. Die Zeit werde knapp. Söder weiß: Die Wahl ist bereits im vollen Gange. Laut ei-ner INSA-Umfrage für BamS will in diesem Jahr jeder Zweite per Briefwahl abstimmen.

Und: 74 Prozent haben sich bereits sicher entschieden, wen sie wählen wollen, nur noch 21 Prozent sind unsicher.

Um die Trendwende einzuleiten, hat Laschet am Freitag ein achtköpfiges Zukunfts-Team (u. a. mit Friedrich Merz) vorgestellt, das ihn im Endspurt unterstützen soll. Ein Schritt, der Laschets Fähigkeit zur Annahme von Kritik und Kurskorrektur unter Beweis stellt, sagt Politikwissenschaftlerin Ursula Münch (60). „Aber das ändert nichts daran, dass dieser Schritt viel zu spät kommt und verdächtig nach Torschlusspanik riecht.“

Nur eins scheint derzeit sicher: Nach der Wahl werden so viele Koalitionen zur Debatte stehen wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Münch: „Die Verhandlungen nach der Wahl werden sehr lange dauern und uns alle schrecklich viele Nerven kosten.“

BamS analysiert die wahrscheinlichsten Machtoptionen:

1. ROT-GRÜN-ROT

Durch die Stärke der SPD hat inzwischen sogar ein Linksbündnis eine Mehrheit. Scholz schließt es nicht aus, die Union warnt massiv davor. Und die Linke plant laut FAS bereits für mögliche Sondierungen. Es sei „das erste Mal in der Geschichte der Partei“, dass sich die Linke so ernsthaft auf eine Regierung im Bund vorbereite. „Das Fenster ist so weit geöffnet wie noch nie. Wann, wenn nicht jetzt?“, sagte Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow (43).

Aber: Nur 27 Prozent der Deutschen (und auch nur 36 Prozent der SPD-Wähler) halten Rot-Grün- Rot für gut, 55 Prozent für schlecht (siehe Grafiken unten). Auch Werner Weidenfeld (74), Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung der Universität München, ist skeptisch: „Die Linke ist zu weit weg von der SPD in ihrer neu aufgeflammten Bürgerlichkeit.“

2. AMPEL

Diese Koalition käme aktuell auf komfortable 54 Prozent der Stimmen, aber nur 29 Prozent der Befragten fänden sie gut. Problem: Die FDP gibt sich bislang zurückhaltend. „Mir fehlt die Vorstellungskraft, welches Angebot Herr Scholz oder Frau Baerbock der FDP machen können“, sagte FDP-Chef Christian Lindner (42) zu BamS.

3. JAMAIKA

Beim derzeitigen Umfragestand wäre ein Bündnis von Union, Grünen und FDP die einzige Möglichkeit, dass Armin Laschet doch noch Kanzler wird. Laut Politikwissenschaftler Weidenfeld könnte Jamaika für die kränkelnde Union „ein Auffangbecken“ und einen Weg zurück zu mehr Stabilität bieten. 2017 lehnte FDP-Chef Lindner eine Jamaika-Koalition ab. „Dieser Fehler wird ihm nicht noch einmal passieren“, sagt Weidenfeld. Aber: Ob die Grünen trotz anderer Machtoptionen mitspielen würden, ist mehr als ungewiss.

4. DEUTSCHLAND

Stand jetzt kommen SPD und Union auf 45 Prozent, verfehlen knapp eine Mehrheit im Bundestag. Um weiterzuregieren müssten sie eine Deutschland-Koalition mit der FDP bilden. Die hätte eine satte Mehrheit von 58 Prozent und würde die Zustimmung von 39 Prozent finden. Experte Weidenfeld hält Koalitionen aus SPD und CDU/CSU allerdings für ausgeschlossen. „Diese Partnerschaft haben die Parteien über.“

Wen würden Sie direkt zur Kanzlerin oder zum Kanzler wählen?

Laschet CDU 10 % (0)

Baerbock Grüne 13 % (-1)

Scholz SPD 32 % (+1)

Keinen der drei: 34 %