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2.LIGA: RON-ROBERT ZIELER: Es ist ein Privileg, hier zu spielen


Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 30/2019 vom 24.07.2019

Der Torwart verrät, warum er bei 96 aufs halbe Gehalt verzichtet und im Pinguin-Kostüm trainiert wird


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Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 30/2019

Zieler spielte bereits von 2010 bis 2016 in Hannover, jetzt die Rückkehr aus Stuttgart


„Klar gab es auch finanziell deutlich lukrativere Optionen.“


SPORT BILD:Herr Zieler, zum Ligastart am Freitag geht es gleich zu Ihrem Ex-Klub Stuttgart. Sehen wir gleich zwei Aufsteiger?
RON-ROBERT ZIELER (30): Momentan kann glaube ich niemand sagen, dass er es sicher schafft. Der Aufstieg wird brutal schwer.
Sie haben mit dem Wechsel auf Ihr halbes ...

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... Das stimmt. Aber es gibt noch andere wichtige Faktoren als das Gehalt. Und man muss da auch die Kirche im Dorf lassen. Ich verdiene trotzdem noch sehr gutes Geld! Klar gab es auch finanziell deutlich lukrativere Optionen, beispielsweise im Ausland. Aber ich bin mit den Fragen in mich gegangen: Was möchte ich in meiner Karriere noch erreichen? Was ist mir wichtig in den nächsten Jahren? Ich bin 30 Jahre alt, habe so gut wie alles erlebt: eine Weltmeisterschaft, Champions League, Europa League, Premier League, Bundesliga. Höhen und Tiefen. Jetzt hatte ich die Möglichkeit, bei meinem Herzensklub ein Teil des Neuanfangs zu werden – und wollte dabei sein. Das ist Quatsch! Ich hatte vor drei Jahren die Chance, zum englischen Meister zu wechseln. Beim VfB war ich danach zwei Jahre lang wieder die klare Nummer 1. Natürlich war es in Leicester eine neue Situation für mich, aber ich möchte sie nicht missen. Trotzdem weiß man dann natürlich umso mehr zu schätzen, was man hier gehabt hat.


„Am Rande von Konzerten haben Slomka und ich uns mal ausgetauscht.“


Was macht Hannover so besonders?
Es ein Privileg, in der Stadt zu spielen, in der man sich so wohlfühlt. Nach der Karriere möchte ich hier leben. Ich habe nun e ine n Vier-Jahres-Vertrag, und auch wenn man nie weiß, wie es kommt, kann ich mir vorstellen, hier meine Karriere zu beenden. Ich fühle mich hier geborgen.
Sie wirken ja verliebt in Hannover.
Mein Trauzeuge, mein Patenkind, ein großer Teil meines Freundeskreises lebt hier. Und ich komme mit den Menschen unheimlich gut zurecht. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich hier so wohlfühle und das auch ausstrahle. Das Umfeld wirkt sich auch auf die Leistung aus. Hier war ich sechs Jahre die unangefochtene Nummer 1. Wissen Sie, was lustig ist?
Was?
Viele Menschen fragen mich: „Können wir ein Foto machen? Ich komme auch aus Hannover.“ Dabei bin ich gebürtiger Kölner.
Haben Sie mit Ihrem Entdecker Mirko Slomka, der jetzt wieder Ihr Trainer ist, Kontakt gehalten?
Wie ich ist der Trainer in Hannover tief verwurzelt. Mein Trauzeuge ist Konzertveranstalter hier, und es war Ritual, dass ich jährlich mindestens zu einem Konzert hergekommen bin. Wie zu Coldplay oder der N-Joy Starshow. Am Rande der Konzerte sind der Trainer und ich uns über den Weg gelaufen und haben uns ausgetauscht.
Die Stimmung scheint gut: Athletik-Coach Timo Rosenberg trainierte Sie im Pinguin-Kostüm, weil er die Tasche im Bus vergessen hatte.
Die Mannschaft hatte sich diese Strafe überlegt. Ich fand es richtig cool, dass er mitgemacht hat. Schließlich ist er unser Vorgesetzter. Aber durch diese kreative Strafe ist er um eine Geldstrafe herumgekommen. Ich hätte wahrscheinlich lieber gezahlt statt mich in einem Pinguin-Kostüm ins Tor zu stellen(lacht).


FOTO: Imago Images/Christian Schroedter