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3 GEHT POSH JETZT PLEITE?


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 03.01.2019

Und? Schön Silvester gefeiert? Wohl kaum. Die aktuellen Businesszahlen ihres Labels sind (wieder mal) so prickelnd wie abgestandener Champagner. ObwohlVictoria Beckham als Designerin so gelobt wurde. Aber irgendwas läuft schief …


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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 2/2019

In Victorias Flagship-Store in der Londoner Dover Street hat das Verkaufspersonal meistens viel Zeit für sich


Um in Victorias Entwürfen super auszusehen, muss man in der Regel dünn ...

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... sein wie Posh


WIR SIND JA ÜBERZEUGT, DASS IHR ÜBLICHES MIESE-LAUNE-GESICHT Victoria Beckham perfekt in den Kram passt. Schließlich käme kein Mensch auf die Idee, ihr dieser Tage eine Extraportion Frust oder Verzweiflung zu unterstellen, eben weil diese Gefühle sie jahrein, jahraus zu plagen scheinen. Aktuell dürfte aber wirklich mal was dran sein.

Kurz vor Weihnachten ließ ihre Firma Victoria Beckham Limited eine Bombe platzen, die nahelegt, dass Posh mit ihrer Modelinie auf keinen grünen Kleiderbügel kommt. Bereits das vierte Jahr in Folge meldet VBL Verluste, und schlimmer noch: Inzwischen ist das jährliche Minus von vier Millionen Pfund im Jahr 2014 auf gut zehn Millionen Pfund 2017 angewachsen (siehe Grafik rechts). Rote Zahlen – und die Branche sieht schwarz. Selbst das Unwort Pleite war in diesem Zusammenhang schon zu hören, jedenfalls hinter vorgehaltener Hand.

Es ist aber auch wie verhext: Poshs Ruf als vielfach preisgekrönte Modeschöpferin ist blendend, der Umsatz 2017 sogar um 17 Prozent gestiegen. Und doch hat das Ex-Spice-Girl seit der Gründung seines Labels keinen müden Cent damit verdient. Wahrscheinlich wirft Poshs Anteil an den Tantiemen von Oldies wie „Wannabe“ immer noch mehr ab als der Verkauf ihrer Edelklamotten. Nicht schön, aber auch nichts weiter Exzeptionelles. Denn ihr Label ist nicht das einzige, das zu kämpfen hat (zu nennen wären aktuell beispielsweise Burberry, Lanvin und Vionnet). Ob es in diesem Jahr bei Vic schon ums Überleben geht? Das wird sich zeigen.

Die Gründe für das Schwächeln sind jedenfalls vielfältig. Zu teure Endpreise. Teile, die nur nach was aussehen, wenn die Trägerin dünn wie eine Bohnenstange ist. Wuchermieten in den Schickigegenden, in denen Posh-Boutiquen eröffnen. Außerdem dürfte auch das Honorar mit hineinspielen, das sich Victoria Beckham selbst überweist. Oder glaubt jemand, dass die vierfache Mutter ehrenamtlich arbeitet?

Vielleicht hat Posh die Feiertage ja genutzt, um einen Plan B zu entwerfen, der ihr helfen soll, 2019 in die Gewinnzone zu steuern. An ihrem Pokerface werden wir es nicht ablesen.

POKERFACE
Was in Posh angesichts dramatischer Zahlen vorgeht, lässt sich allenfalls erraten – gut fängt das Jahr für sie aber nicht an


FOTOS: DANA PRESS, DDP IMAGES, GETTY IMAGES (2), PICTURE ALLIANCE (3)