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32 KAMERAS: FÜR IHRE SCHÖNSTEN ARbenteuer


Audio Video Foto Bild - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 05.06.2019

Schön klein, viel Zoom oder absolute Spitzenqualität für Fotos und Videos? Hier fifinden Sie dierichtige Kamera für Ihren Urlaub.


Artikelbild für den Artikel "32 KAMERAS: FÜR IHRE SCHÖNSTEN ARbenteuer" aus der Ausgabe 7/2019 von Audio Video Foto Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Audio Video Foto Bild, Ausgabe 7/2019

Auch wenn die meisten Fotos und Videos heutzutage per Fingertipp auf dem Smartphone entstehen – der Druck auf den Auslöser einer Digitalkamera ist einfach die bessere Wahl. Denn egal ob Kompaktkamera, Systemkamera oder Spiegelreflex – hier gibt’s mehr Möglichkeiten und mehr Bildqualität.

Bei 300 Euro geht’s los mit Qualität

Im Feld der 32 Testkandidaten finden Sie alles, was es an aktueller Kameratechnik ab 300 Euro gibt: Modelle mit extrem kompakten Abmessungen, Riesen-Zoom ...

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... und toller Fotoqualität. Natürlich gibt’s all das nicht in einer einzigen 300-Euro-Kamera. So ist die Canon SX740 jackentaschentauglich – im Gegensatz zur wuchtigen Sony Cybershot HX350, die dafür mit ihrem 50-fach-Zoom safaritauglich ist. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht ihre Brennweite von 24 bis 1200 Millimeter! So ein Objektiv wäre für eine Spiegelreflexkamera weder bezahlbar noch transportabel. Dennoch ist schon in der 300-Euro-Preisklasse eine Spiegelreflexkamera eine Überlegung wert. Die Nikon D3500 etwa liefert tolle Bilder, wer noch bessere Fotoqualität will, muss deutlich mehr bezahlen.

Großer Sensor für großartige Fotos

Am oberen Ende der Preisskala dürfen sich Perfektionisten über das große Angebot neuer Vollformatkameras freuen. Das Vollformat bezieht sich auf den Aufnahmesensor, der mit 24 x 36 Millimetern so groß ist wie ein analoges Kleinbildnegativ. Diese Kameras liefern die beste Foto- und Videoqualität, kosten aber über 2000 Euro.

Generell gilt in allen Preisklassen: Wer Wert auf maximale Bildqualität legt, sollte eine Kamera mit möglichst großem Sensor nehmen. Denn je größer der Sensor, desto mehr Licht sammelt er für die einzelnen Bildpunkte ein – dadurch kann die Kamera besser Helligkeitsunterschiede bestimmen und Störsignale aussortieren, die Bildfehler wie Rauschen hervorrufen.

Die kleinsten Sensoren (1/2,3 Zoll) messen nur 4,6 x 6,2 Millimeter. Wenn es nicht zu hell und nicht zu dunkel ist, reichen die für gute Bilder. Bei extremer Helligkeit fressen helle Stellen schnell aus in komplettes Weiß, während dunkle Stellen absaufen und komplett schwarz bleiben.

Bei Schummerlicht hilft ein größerer Sensor enorm. Die 1-Zoll-Sensoren (9 x 13 Millimeter) der Sony Cybershot RX100 VI und der Panasonic Lumix FZ1000 II liefern klar bessere Bilder als herkömmliche Kompaktkameras. Noch etwas besser sind Systemkameras wie die Panasonic Lumix GX9 mit MicroFourThirds-Sensoren (MFT, 13 x 17 Millimeter).

Tolle Fotos selbst bei sehr wenig Licht bringen APS-C-Sensoren mit 16 x 24 Millimeter, bei Canon 15 x 22 Millimeter. Da kann der Fotograf die Empfindlichkeit bis auf ISO 6400 (64-mal empfindlicher als der Standard ISO 100) hochdrehen, ohne dass Bildschärfe und Detailgenauigkeit zu sehr leiden.

Sucherim Vergleich

Strahlender Sonnenschein, spiegelndes Display? Kein Problem für das Gros der Testkandidaten, ihre Sucher bieten blendfreien Blick aufs Motiv. In Kompakt- und Systemkameras stecken elektronische Sucher, das sind winzige Bildschirme hinter Linsen. Spiegelreflexmodelle haben dagegen optische Sucher.

GENAUE VORSCHAU: ELEKTRONISCHER SUCHER

Wer in einen elektronischen Sucher guckt, sieht schon vor der Aufnahme ungefähr, wie das Bild später wird. Die höchste Auflösung mit 1600 x 1200 Pixeln zeigt der Sucher der Panasonic Lumix S, der außerdem angenehm groß ausfällt – perfekt!

DIREKTER DURCHBLICK: SPIEGELREFLEXKAMERAS

Bei einer Spiegelreflex sieht der Fotograf direkt durchs Objektiv. So gibt es keine Helligkeitsunterschiede zur Umgebung und keine Verzögerung durch die Bildverarbeitung in der Kamera. Richtig große Sucher bieten aber nur teure Modelle wie die Nikon D850.

EINGESCHRÄNKTE SICHT: KLEINE UND PIXELIGE SUCHER

Die meisten günstigen Kameras haben sehr kleine Sucher, und das ist schlecht für Brillenträger: Durch den größeren Abstand zwischen Auge und Sucher sehen sie nicht das komplette Bild. Pixelige Auflösung wie bei der Sony HX350 ist dann das kleinere Problem.

Autofokusschneller anpassen

Je größer der Sensor, desto kleiner fällt die Schärfentiefe aus. Das sieht bei vielen Bilder besser aus, da ein störender Hintergrund sehr schnell in Unschärfe verschwindet. Je kleiner aber die Schärfentiefe ausfällt, um so genauer muss der Autofokus arbeiten. Ausschlaggebend dafür ist die Wahl des richtigen Autofokus-Modus und der Messpunkte passend zum Motiv. Mit teureren Kameras geht das oft einfacher.

EXTRA-DREHSCHALTER UND JOYSTICK

An vielen Kameras wie den Panasonic Lumix G9, GH5 und S1 legt ein Drehschalter fest, ob der Autofokus einmal oder für Bildfolgen dauernd scharf stellt, wenn der Fotograf den Auslöser halb drückt. Mit einem Joystick lässt sich das Messfeld des Autofokus auswählen. Das klappt auch mit dem Auge am Sucher.

PROGRAMMIERBARE FUNKTIONSTASTEN

Die Nikon-Z-Modelle haben ebenfalls einen Autofokus-Joystick. Wie die Kamera scharf stellt (Einzel- oder Dauer-Autofokus) und welche Messfelder sie benutzt, legt der Fotograf über die Einstellräder fest, wenn er die dafür programmierte Taste drückt – mit den Standardeinstellungen ist es die Fn2-Taste.

DIREKT AUFS DISPLAY TIPPEN

Kleine Kameras wie die Sony RX100 haben oft keinen Platz für Autofokus-Tasten, er muss stattdessen übers Menü eingestellt werden. Einen bestimmten Fokuspunkt können Fotografen per Fingertipp auf die gewünschte Stelle im Display wählen. Das klappt aber nicht beim Blick durch den Sucher.

Vollformatkameras mit geringerer Auflösung wie die Nikon Z6 oder die Sony Alpha 7 III liefern sogar bei extrem geringem Umgebungslicht und extremen ISO-Einstellungen wie ISO 12 800 oder gar 25 600 tolle Bilder, egal ob Fotos oder Videos. Pixelmonster wie die Nikon Z7 oder Sony Alpha 7R III sind dagegen für extrem detailreiche Fotos gedacht. Sie lohnen sich vor allem, wenn der Fotograf riesige Ausdrucke anfertigen will. Denn die Fotos sehen selbst in DIN A2 (42 x 59 Zentimeter) absolut top aus.

Neben der Sensorgröße beeinflusst aber auch die Kameraelektronik die Bildqualität. Neuere Modelle wie die Sony Alpha 6400 sind hier oft leistungsstärker als ältere Modelle mit gleicher Sensorgröße. Sie liefern bei Schummerlicht schärfere und detailreichere Bilder, da sie die Rohdaten des Bildsensors aufwendiger verarbeiten können.

Zudem muss die Schärfe sitzen. Denn je unschärfer das Bild ist, desto schwerer hat es die Bildelektronik, Bildfehler wie Rauschen herauszurechnen. Deshalb sollte der Autofokus immer passend zum Motiv eingestellt werden. Das klappt mit teureren Kameras oft schneller (siehe Kasten oben) als mit günstigeren Modellen.


„Lieber bei der Ausstattung sparen – ein größerer Sensor ist viel wichtiger.“
Sven Schulz Redakteur Hardware


Sucher statt Display

Neben dem Sensor bestimmt vor allem die Ausstattung den Preis einer Kamera: Wer etwa zur Fujifilm X-T3 (ab 1500 Euro) statt zum kleineren Schwestermodell X-T30 (ab 950 Euro) greift, bekommt einen größeren Sucher und ein wettergeschütztes Gehäuse. Viele der teureren Modelle haben zusätzliche Anschlussbuchsen, etwa für einen Kopfhörer, oder größere Akkus, die für mehr Ausdauer sorgen. Zudem sind sie oft etwas schneller, wichtig für Schnappschüsse oder Actionfotos.

Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Vorteil guter Kameras gegenüber dem Smartphone ist der Sucher. Denn wer an einem sonnigen Tag aufs Display guckt, sieht außer Spiegelungen fast nichts. Gute Sucher (siehe Kasten linke Seite) treiben den Preis der Kamera nach oben und stecken daher vor allem in teureren Modellen.

Brillenträger sollten auf eine möglichst hohe Suchervergrößerung achten, damit sie das gesamte Sucherbild überblicken können. Die größten Sucher im Test haben die Panasonic Lumix G9 (0,83-fach) und die beiden Nikon-Z-Modelle (0,80-fach).

Da wackelt nix!

Absolut ruhig kann kein Fotograf eine Kamera halten. Ein Bildstabilisator gleicht die Bewegungen der Hand aus und verhindert damit verwackelte Fotos. Bei günstigeren System- und Spiegelreflexkameras sitzt der Stabilisator meist im Objektiv, und nicht jedes Objektiv hat einen Bildstabi. Viele teurere Kameras haben einen zusätzlichen Stabilisator, der den Bildsensor bewegt (siehe Bild rechts). Und der ist mit jedem montierten Objektiv wirksam.

Ob nun Linsen oder Chip bewegt werden – das funktioniert besser als die elektronische Korrektur, die viele Smartphones nutzen. Die besten Bildstabilisatoren im Test schaffen über vier Blenden Ausgleich. Das entspricht einer bis zu 21-mal längeren Belichtungszeit. Statt etwa mit 1/100 Sekunde können Fotografen mit 0,2 Sekunden Belichtungszeit freihändig fotografieren.

Belichtungeinfach korrigieren

Bereits bei günstigeren und kleineren Kameras kann der Fotograf viele Einstellungen genau seinen Wünschen anpassen. Teurere Modelle bieten aber meist so viele Einstellmöglichkeiten, dass ein ausführliches Studium der Bedienungsanleitung und viel Übung nötig sind, um zügig die richtige Einstellung passend zum Motiv zu finden. Je nach Hersteller und Kamera gibt es da ganz unterschiedliche Bedienkonzepte.

KLEIN UND KOMPAKT: REISEN INS BILDSCHIRMMENÜ

Kleine Kameras wie die Panasonic Lumix TZ96 bieten nur wenig Platz für Bedienelemente. Die Belichtungskorrektur ist oft relativ leicht über das Menürad erreichbar, weitere Einstellungen lassen sich individuell auf Funktionstasten (hier Fn1 bis Fn4) legen. Der Fotograf muss sich die Funktionen dann aber merken.

IM LOOK DER KLASSIKER: EINSTELLRÄDER STATT MENÜ

Größere Kameras bieten mehr Platz für fest zugeordnete Tasten und Einstellräder, etwa für die Belichtungskorrektur. Fujifilm treibt das auf die Spitze. Da sind auch Verschlusszeit und Blende direkt einstellbar. Nur tiefer gehende Einstellungen wie die Messmethode des Autofokus erfordern den Weg ins Menü.

PROFI-STANDARD: MIT ZUSATZDISPLAY

Profi-Modelle wie die Nikon Z6 setzen oft auf eine Kombination aus Einstelltasten und -rädern. Über die Taste wird die Funktion aufgerufen und über das Rad angepasst. Damit der Fotograf dabei den Überblick behält, zeigt ein rufen Zusatzdisplay auf der Oberseite die wichtigsten Einstellungen an.

Die richtige Optik

Wer eine Kompaktkamera kauft, hat beim Objektiv keine Auswahl – das fest eingebaute muss passen. Da sollte man sich vor dem Kauf überlegen, ob ein 8-fach-Zoom wie bei der RX100 VI reicht. Deutlich mehr Zoom bieten aber nur Kameras mit kleinerem Sensor wie die Panasonic Lumix TZ96 (30-fach), die Sony Cybershot HX350 (50-fach) oder die Nikon Coolpix P1000 (125-fach). Die Entscheidung fällt also zwischen maximaler Telewirkung und besserer Bildqualität.

Bei einigen teureren System- und Spiegelreflexkameras verhindern Dichtungen (am Beispiel der Nikon Z6 gelb hervorgehoben) das Eindringen von Staub und Wasser.


Nachteil vieler kompakter Kameras: Wenn sie auf einem Stativ befestigt sind, kommt man nicht mehr an Akku oder Speicherkarte heran.


Ein Klapp-Display haben die meisten Kameras. Schwenk-Displays wie bei der Canon EOS M50, die sich auch nach vorne drehen lassen, sind dagegen selten.


Wer sich für eine System- oder Spiegelreflexkamera entscheidet, kann von solchen Extrem-Zooms zwar nur träumen, hat aber ansonsten reichlich Auswahl. Die reicht vom Tele-Zoom als Ergänzung zum mit der Kamera gelieferten Zoom über Superweitwinkel für besonders extreme Perspektiven bis zum Porträt-Tele mit besonders geringer Schärfentiefe, die so das Motiv besonders schön vom unscharfen Hintergrund löst. Besonders gut gelingt das mit Objektiven für Vollformatkameras. Allerdings sind die deutlich größer und teurer als Objektive für kleinere Sensorformate – im Schnitt kosten sie etwa das Doppelte. Wer sich mehrere Objektive zulegen will, fährt mit einer Kamera mit APS-C- oder MFT-Sensor daher deutlich günstiger.

Fertig nach 0,1 Sekunden

Lahme Kameras gibt’s kaum noch, fast alle Testkandidaten sind absolut schnappschusstauglich. Denn hier kommt es vor allem auf die Auslöseverzögerung an. Die schnellsten Kameras im Test brauchen nur 0,1 Sekunden zum Scharfstellen und Auslösen. Eher ein Thema ist die Einschaltzeit. Wer mit einer günstigeren Kamera schnelle Schnappschüsse will, lässt sie besser eingeschaltet. Teurere Kameras wie die Nikon D7500 sind schon nach einer Zehntelsekunde startklar.

Nur wer Action fotografieren will, etwa sein Kind auf dem Bolzplatz, muss aufs Serienbildtempo achten. In der Praxis reichen acht Bilder pro Sekunde. Wichtiger als noch höheres Tempo ist ein guter Autofokus, der das Motiv im Blick hält und die Schärfe präzise nachführt. Das gelingt bislang den teuren Spiegelreflexkameras Nikon D500 und D850 am besten. Dicht auf den Fersen sind die Sony-Systemkameras Alpha 6400, Alpha 7 III und Alpha 7R III.

Video-Augenschmaus in 4K

Filmen in 4K (3840 x 2160 Pixel) gehört bei den meisten Kameras zur Standardausstattung. Die Videos sehen mit der vierfachen Auflösung im Vergleich zu Full-HD-Aufnahmen (1920 x 1080 Pixel) auf großen UHD-Fernsehern detailreicher und knackiger aus. Alternativ bieten sie Reserven beim Schnitt, sodass selbst nach Ausschnittvergrößerung perfekte HD-Qualität herauskommt.

Ein Nachteil von 4K: Die meisten Kameras schaffen mit der hohen Auflösung maximal 30 Bilder pro Sekunde. Schnelle Schwenks und Bewegungen sehen deshalb ruckelig aus. Da kann der Wechsel auf Full HD mit 60 Bildern pro Sekunde besser sein. Nur die Topmodelle von Panasonic (Lumix G9, GH5 und S1) filmen auch in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde.[svs]

FAZIT

Wer mit knappem Budget Urlaubsfotos schießen will, muss sich entscheiden: jedes Motiv heranholen mit der Sony Cybershot HX350 (310 Euro) oder doch lieber richtige gute Fotos mit der Nikon D3500 (370 Euro). Wer mehr ausgeben, aber wenig mitnehmen will, greift zur Sony Cybershot RX100 VI (1140 Euro), eine Mini-Kamera mit Maxi-Qualität. Etwas größer und mit der Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln, ist die Canon EOS M50 (600 Euro) eine gute Wahl. Wenn das Geld fast keine Rolle spielt, dann ist die Nikon Z6 für stramme 2300 Euro die Beste.

KAMERATECHNIK ERKLÄRT

Objektiv-Adapter

Spiegelreflex-Objektive lassen sich auch an einer Systemkamera nutzen. Ein Adapterring gleicht den kürzeren Abstand einer Systemkamera zwischen Objektiv und Sensor aus.

Mechanischer Verschluss

Ein mechanischer Verschluss arbeitet hörbar, verhindert aber Bildverformungen, die beim zeilenweise arbeitenden elektronischen Verschluss entstehen.

Kamera-Bildstabilisator

Mit einem beweglichen Bildsensor kann die Kamera die Bewegungen des Fotografen ausgleichen und so Verwackler verhindern – egal welches Objektiv auf der Kamera steckt.

XQD-Karte

Fast alle Kameras speichern Fotos und Videos auf SD-Karten und Varianten wie SDHC. Nikon und Panasonic setzen in teuren Kameras auf extraschnelle XQD-Karten.

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Fotos: iStock

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