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350 Jahre Hafen Horumersiel


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Sportschipper - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 29.07.2019

Nun steht er wieder, der „Hoog Stohl“ als neues, altes Wahrzeichen von Horumersiel. Rechtzeitig zum 350. Geburtstag des Hafens Horumersiel hat es der Verein Historische Seenotrettung Horumersiel nach jahrelanger Arbeit geschafft, den traditionellen Utkiek der Seenotretter wieder so erstehen zu lassen, wie er 80 Jahre lang die Kulisse des ...

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Bildquelle: Sportschipper, Ausgabe 8/2019

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... Sielhafens geprägt hat.

Das Foto wird auf das Jahr 1910 datiert. Über Jahrzehnte prägte der „Hoog Stohl“ die Silhouette des Horumersieler Hafens, der in diesem Jahr 350 Jahre besteht.


(Repro: Theo Kruse)

1867 wurde der erste Aussichtspunkt für die Seenotrettung gebaut, 1884 folgte ein zweites Exemplar, das 1947 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. In dem faktenreichen Buch „Horumersiel – vom Sielort zum Nordseeheilbad“ hat Erhard Ahlrichs festgehalten, dass am 9. Februar 1669 durch den anhalt-zerbstischen Deichgrafen Fuchs ein „Sielschatz“ von einem Schaaf (Währung) pro Gras (Flächenmaß) anzulegen sei. Diese Summe sollte von den Bewohnern des Kirchspiels Wiarden aufgebracht werden, um das Holz für den Horumer Siel zu bezahlen. Das richtige Holz für den ersten Kajenbau fanden der damalige Sielrichter Frerich Tiarts Hillers und der Wiarder Vogt Anton Günther Blutguth aus Wiarder Busch in Bockhorn und Neuenburg. Sie kaufte es bei Holzhändler Marten Köpken in Bockhorn für 13 Reichstaler, zuzüglich 4 Reichstaler und 23 Schaaf an Zoll. „Ab diesem Zeitpunkt kann man von einem Hafen in Horumersiel sprechen“; schreibt Ahlrichs.


1669 wurde die erste Kaje geschlagen – Neues, altes Wahrzeichen zum Jubiläum


Das Bild des Hafens von 1910 zeigt das ortsbildprägende Strandhotel „Zur schönen Aussicht“ mit der Veranda auf dem Deich und dem ersten steinernen Rettungsschuppen mit Ablaufbahn für das Ruderrettungsboot. Ganz rechts thront der „Hoog Stohl“ auf dem Deich. Neben den Plattbodenschiffen, die in Horumersiel festgemacht hatten, ist rechts das ehemalige Rettungsboot „Vegesack I“ zu sehen, dass zu diesem Zeitpunkt bereits außer Dienst gestellt und in Privatbesitz übergegangen war. Das Rettungsboot mit gesetzten Segeln wurde übrigens später von G. H. Tiarks in die Aufnahme hinein montiert, wie Horumersiels „Heimatlexikon“ Wieland Rosenboom zu erzählen weiß.