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4 Betrogen vom eigenen Vater


Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 24.01.2019

Rihanna zerrt ihren Papa Ronald Fenty vor den Kadi, weil er sich in ihrem Namen schamlos bereichert hat. Es ist der (vorläufige) Tiefpunkt einer heillos zerrütteten Beziehung


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Jetzt reicht es ihr: Mit juristischer Unterstützung geht die Sängerin gegen ihren geldgierigen Vater vor


FOTOS: IMAGO, INSTAGRAM@BADGIRLRIRI (2)

Pech mit Männern: RiRis Ex Chris Brown gab sich öffentlich schmusig, prügelte die Sängerin aber krankenhausreif – und erinnert dadurch fatal an ihren Vater


Es gab auch mal bessere Zeiten: Rihanna mit ihrem Vater Ronald


HERZOGIN MEGHAN IST NICHT DER EINZIGE STAR MIT PEINLICHEM ERZEUGER. Besonders Rihanna (30) kann ein trauriges Lied davon singen, wie es ist, wenn der eigene Vater einem immer wieder in die Parade fährt. Bitterer (bisheriger) Tiefpunkt der zerrütteten Beziehung: Die Sängerin, die mit vollem Namen Robyn Rihanna Fenty heißt, zieht jetzt sogar gegen Daddy Ronald vor Gericht. Wie es heißt, hat der 65-Jährige im Namen seiner Tochter Geschäfte eingefädelt und sich so ein goldenes Näschen verdient – Rihanna selbst wusste nichts davon. 2017 soll er mit dem frisch gegründeten Unternehmen Fenty Entertainment (zum Vergleich: Rihannas Beauty-Imperium heißt Fenty Beauty) 15 Auftritte in Lateinamerika eingetütet und dafür schlappe 15 Millionen US-Dollar abgesahnt haben. Leider hatten diese Deals einen kleinen Schönheitsfehler: Rihanna trat nämlich kein einziges Mal auf, da sie von den Konzerten überhaupt nichts wusste. Seitdem hat Ronald Fenty nicht nur Ärger mit seiner Tochter, sondern auch mit seinen Geschäftspartnern, die ihr Geld zurückhaben wollen. Trotzdem denkt er gar nicht daran, mit seiner dreisten Abzocker-Masche aufzuhören. Für zwei 15-minütige Shows in den USA kassierte er vor Kurzem angeblich 400 000 US-Dollar. Ein sehr stolzes Sümmchen, wenn man bedenkt, dass auch dafür niemand auf der Bühne stehen wird. Nun will Rihanna ihren Vater per einstweiliger Verfügung von derartigem Namensmissbrauch abhalten – sie soll auch eine Schadensersatzforderung gestellt haben. ...

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HERZOGIN MEGHAN IST NICHT DER EINZIGE STAR MIT PEINLICHEM ERZEUGER. Besonders Rihanna (30) kann ein trauriges Lied davon singen, wie es ist, wenn der eigene Vater einem immer wieder in die Parade fährt. Bitterer (bisheriger) Tiefpunkt der zerrütteten Beziehung: Die Sängerin, die mit vollem Namen Robyn Rihanna Fenty heißt, zieht jetzt sogar gegen Daddy Ronald vor Gericht. Wie es heißt, hat der 65-Jährige im Namen seiner Tochter Geschäfte eingefädelt und sich so ein goldenes Näschen verdient – Rihanna selbst wusste nichts davon. 2017 soll er mit dem frisch gegründeten Unternehmen Fenty Entertainment (zum Vergleich: Rihannas Beauty-Imperium heißt Fenty Beauty) 15 Auftritte in Lateinamerika eingetütet und dafür schlappe 15 Millionen US-Dollar abgesahnt haben. Leider hatten diese Deals einen kleinen Schönheitsfehler: Rihanna trat nämlich kein einziges Mal auf, da sie von den Konzerten überhaupt nichts wusste. Seitdem hat Ronald Fenty nicht nur Ärger mit seiner Tochter, sondern auch mit seinen Geschäftspartnern, die ihr Geld zurückhaben wollen. Trotzdem denkt er gar nicht daran, mit seiner dreisten Abzocker-Masche aufzuhören. Für zwei 15-minütige Shows in den USA kassierte er vor Kurzem angeblich 400 000 US-Dollar. Ein sehr stolzes Sümmchen, wenn man bedenkt, dass auch dafür niemand auf der Bühne stehen wird. Nun will Rihanna ihren Vater per einstweiliger Verfügung von derartigem Namensmissbrauch abhalten – sie soll auch eine Schadensersatzforderung gestellt haben.

Das Vater-Tochter-Verhältnis ist schon lange hoffnungslos strapaziert. RiRis Vater war drogenabhängig, musste bei ihren ersten Auftritten völlig zugedröhnt der Veranstaltung verwiesen werden. 2009 erklärte die Barbados-Beauty in einem Interview: „Ich habe seit über einem Jahr nichts mehr von ihm gehört. Ich habe versucht, ihn zu erreichen. Ich habe meinen Teil getan, jetzt wäre es an ihm.“ Sie habe immer wieder versucht, sich mit ihm zu versöhnen. „Ich habe zahlreiche Gelegenheiten wie den Vatertag oder seinen Geburtstag genutzt, um mich bei ihm zu melden. Doch von ihm kam nichts.“ Ihr Vater behauptete öffentlich das Gegenteil, gab sich immer wieder als Opfer aus, das von der berühmten Tochter im Stich gelassen wurde. „Es ist witzig, dass jemand behauptet, er versuche sich mit mir zu versöhnen. Er hat meine Nummer“, hält Rihanna dagegen.

Die schlimmste Demütigung war vermutlich, dass sich ihr Vater, nachdem Rihanna 2009 von ihrem damaligen Freund Chris Brown (29) krankenhausreif geprügelt wurde, für Interviews bezahlen ließ, bei denen er Intimstes ausplauderte, sogar Mitleid für den Schläger äußerte. „Er hat mir den Rücken zugekehrt und ging an die Medien, ohne mit mir darüber gesprochen zu haben“, so Rihanna. „Das hat mich wirklich verletzt und tief enttäuscht.“ Besonders pikant waren die väterlichen Ausführungen auch deshalb, weil Ronald ebenfalls eine gewalttätige Vergangenheit hat und Rihannas Mutter schlug. „Sie ist nie ins Krankenhaus gegangen, aber mein Vater hat ihr einmal die Nase gebrochen. Ich hab mir immer geschworen, nie so jemanden zu daten“, bekannte Rihanna in einem ungewohnt nachdenklichen Interview. Bekanntlich ist es ihr nicht gelungen, diesen Vorsatz einzuhalten. Sie verzieh Chris Brown sogar die Schläge, beide führten auch danach noch viel zu lange eine toxische On-off-Beziehung.

Immerhin scheint die Pop-Ikone inzwischen wirklich über ihren Ex hinweg zu sein – seit zwei Jahren ist sie mit dem Unternehmer Hassan Jameel glücklich. Und jetzt ist vielleicht der richtige Zeitpunkt, endlich die vergiftete Beziehung zu ihrem Vater hinter sich zu lassen …