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4. DEZEMBER 2022 2. ADVENTSSONNTAG


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 01.11.2022

Namenstag: hl. Barbara (Märtyrerin, Nothelferin, † um 308) · hl. Johannes von Damaskus (Kirchenlehrer, † vor 754) · hl. Osmund von Salisbury (Bischof, † 1099) · Christian von Oliva (Zisterzienser, Missionsbischof in Preußen, † 1245) · sel. Adolph Kolping (Seelsorger, „Gesellenvater“, † 1865)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Lasst uns umkehren zum Herrn und ihm die Wege bereiten!

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Von den Rändern dieser Erde, unter Arm- und Kleingemachten, sammle ich, die Heimat suchen, zu meinem Volk, spricht Gott.

Alle, die mit Tränen kommen, durstig, müde, ohne Hoffnung, führe ich zum frischen Wasser und tröste sie, spricht Gott.

Für die Blinden, für die Lahmen, für Zerbrochene und Alte pflanze ich den eignen Weinstock und heile sie, spricht Gott.

Und den Hunger ihrer Seelen stille ich mit lauter Freude, leite sie auf rechtem Wege und segne ...

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... sie, spricht Gott.

Eugen Eckert

Canticum Dan 3, 52–57

Antiphon:Alle, die ihr dürstet, kommt zum lebendigen Wasser. Suchet den Herrn. Noch könnt ihr ihn finden. Halleluja.

Gepriesen bist du, Herr, du Gott unserer Väter, * gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, * hoch gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, * hoch gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront, * gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft, * hoch gerühmt und gefeiert in Ewigkeit.

Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, * gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn; * lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Ehre sei dem Vater ...

Lesung Röm 13, 11b–12

D ie Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts!

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus:Ich sende meinen Boten vor dir her, damit er dir den Weg bereite.

Bitten

Gepriesen sei Jesus Christus, der uns zu Boten seiner Freude berufen hat. Zu ihm lasst uns rufen:

A: Hilf uns, die Herzen der Menschen zu erreichen. – Gib unseren Gedanken die Klarheit deiner Liebe. – Schenke unseren Worten die Glaubwürdigkeit deiner Güte. – Verleih unseren Taten die Kraft deines Erbarmens.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger und barmherziger Gott, deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg. Lass nicht zu, dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern, deinem Sohn entgegenzugehen. Führe uns durch dein Wort und deine Gnade zur Gemeinschaft mit ihm, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Die Gnade Jesu Christi, unseres Herrn, sei mit uns allen.Vgl.Röm16, 24

Eucharistiefeier

Liedvorschläge: GL 218, 222, 357, 551, 552, 621 · KG 194, 228, 3–5, 309, 334, 298, 306

Der Herr wird kommen, um die Welt zu erlösen. Volk Gottes, mach dich bereit. Höre auf ihn, und dein Herz wird sich freuen.Vgl.Jes30, 19.30

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Jesaja Jes 11, 1–10

An jenem Tag wächst aus dem Baumstumpf Isais ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen.

Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden. Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie. Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlange streckt das Kind seine Hand aus. Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HERRN, so wie die Wasser das Meer bedecken.

An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Feldzeichen für die Völker; die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.

Impuls zur Lesung

Macht hängt sprachlich mit Vermögen und Möglichkeit zusammen. Praktisch ist das auch so: Mächtigen stehen Möglichkeiten offen, die Ohnmächtigen verschlossen sind. Nichts, oder fast nichts, ist unmöglich; Mächtige vermögen jedenfalls mehr als andere. Und zweifellos nutzen und benutzen unzählige Machthaber die eigene Macht, um sich, ihren Familien und Freunden, ein mächtiges Vermögen zu verschaffen. Politische Macht ohne Machtmissbrauch scheint ähnlich selten zu sein wie ein Sechser im Lotto. Diese Erfahrung steht auch im Hintergrund der heutigen Lesung. Aus dem „Baumstumpf Isais“ – Isai war der Vater Davids – wird ein Sprössling erhofft. Das bedeutet: weder David noch Salomo sind anschlussfähig, ihre Dynastien haben abgewirtschaftet. Noch weiter zurück muss es gehen, damit der Neuanfang gelingen kann. Und doch, sollte es nicht möglich sein? Ein Herrscher, der ganz und gar vom Herrn her regiert? Dem das Recht der Armen und Wehrlosen mehr am Herzen liegt als die Sicherung seiner Macht durch moderne Waffentechnologie und als die Nummernkonten der Sippe? Das klingt paradiesisch, und das ist es auch. Das klingt nach Gott. „Denn für Gott ist nichts unmöglich.“ (Lk 1, 37; vgl. Gen 18, 14) Wenn gefährliche Raubtiere und giftige Schlangen von ihrer Gier und ihrem Drang zu töten ablassen können, warum nicht auch der Mensch?

Antwortpsalm Ps 72, 1–2.7–8.12–13.17

Kehrvers:In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen und Fülle des Friedens.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König, * dem Königssohn gib dein gerechtes Walten.

Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit * und deine Elenden durch rechtes Urteil.

Kehrvers:In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen und Fülle des Friedens.

In seinen Tagen sprosse der Gerechte * und Fülle des Friedens, bis der Mond nicht mehr da ist.

Er herrsche von Meer zu Meer, * vom Strom bis an die Enden der Erde.Kehrvers

Ja, er befreie den Armen, der um Hilfe schreit, * den Elenden und den, der keinen Helfer hat.

Er habe Mitleid mit dem Geringen und Armen, * er rette das Leben der Armen.Kehrvers

Sein Name soll ewig bestehen, * solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.

Mit ihm wird man sich segnen, * ihn werden seligpreisen alle Völker.Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 7, ferner GL 263 · GL 1975 152, 1 · KG 364 (VI. Ton)

Lesung aus dem Römerbrief Röm 15, 4–9

Schwestern und Brüder! Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schriften Hoffnung haben. Der Gott der Geduld und des Trostes aber schenke euch, eines Sinnes untereinander zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einmütig und mit einem Munde preist.

Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes! Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, um die Verheißungen an die Väter zu bestätigen; die Heiden aber sollen Gott rühmen um seines Erbarmens willen, wie geschrieben steht: Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.

Ruf vor dem Evangelium Lk 3, 4b.6

Halleluja. Halleluja.

Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus Mt 3, 1–12

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn!

Macht gerade seine Straßen! Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.

Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.

Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Zorngericht entrinnen könnt?

Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken.

Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.

Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die San- dalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

Schon hält er die Schaufel in der Hand; und er wird seine Tenne reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

Credo

Gabengebet

Barmherziger Gott, wir bekennen, dass wir immer wieder versagen und uns nicht auf unsere Verdienste berufen können. Komm uns zu Hilfe, ersetze, was uns fehlt, und nimm unsere Gebete und Gaben gnädig an. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

Wir danken dir, Vater im Himmel, und rühmen dich durch unseren Herrn Jesus Christus. Ihn hast du der verlorenen Menschheit als Erlöser verheißen. Seine Wahrheit leuchtet den Suchenden, seine Kraft stärkt die Schwachen, seine Heiligkeit bringt den Sündern Vergebung. Denn er ist der Heiland der Welt, den du gesandt hast, weil du getreu bist. Darum preisen wir dich mit den Kerubim und Serafim und singen mit allen Chören der Engel das Lob deiner Herrlichkeit.

Kommunionvers Bar 5, 5; 4, 36

Jerusalem, erhebe dich, steig auf den Berg und schau die Freude, die von deinem Gott zu dir kommt.

Schlussgebet

Herr, unser Gott, im heiligen Mahl hast du uns mit deinem Geist erfüllt. Lehre uns durch die Teilnahme an diesem Geheimnis, die Welt im Licht deiner Weisheit zu sehen und das Unvergängliche mehr zu lieben als das Vergängliche. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Der barmherzige Gott hat uns den Glauben an das Kommen seines Sohnes geschenkt; er segne und heilige euch durch das Licht seiner Gnade.

Er mache euch standhaft im Glauben, froh in der Hoffnung und eifrig in Werken der Liebe.

Die erste Ankunft des Erlösers sei euch Unterpfand der ewigen Herrlichkeit, die er uns schenken wird, wenn er wiederkommt auf den Wolken des Himmels.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.

Auslegung zum Sonntagsevangelium

Von Franz Kamphaus

In der Wüste

Eine arabische Geschichte erzählt von einem Hund, der in der Wüste dem Verdursten nahe ist. Er rennt um sein Leben. Plötzlich sieht er vor sich eine Oase. Er kommt an den Rand des Wassers, erkennt darin sein Spiegelbild – und nimmt so schnell er kann Reißaus. Aber der Durst quält ihn und er kehrt um zum Wasser, erkennt sein Bild und ergreift wiederum die Flucht. Schließlich treibt es ihn mit letzter Kraft noch einmal zur Umkehr. Er steht am Rand der Oase, sieht sein Bild im Spiegel des Wassers, springt hinein – und ist gerettet.

Sehr zutreffend kann man den Raum unverstellten Lebens „Wüste“ nennen; denn hier ist nicht mehr als das eigene Leben unmittelbar vor Gott. Die Wüste ist ein Ort der Bewährung, wie eine Stunde der Wahrheit. Mit ihrer trockenen Hitze schält sie den Lebewesen alles Überflüssige vom Leib, bis nur das bleibt, was zum Leben unerlässlich ist. Sie ist, sagen die Araber, der Garten, in dem Gott spazieren geht; also ein Raum letzter Fragen. Eben dort in der Wüste verkündet Johannes seine Botschaft zur Umkehr (V. 2). Dorthin strömen „die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend und bekennen ihre Sünden“ (V. 5 f.), dort liest er den Pharisäern und Sadduzäern die Leviten (V. 7–10).

Franz Kamphaus (Bischof em. von Limburg, * 1932), aus: ders., Tastender Glaube. Inspirationen zum Matthäus-Jahr, 20, © Patmos Verlag, Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG,

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Ostfildern, 2. Auflage 2017,www.verlagsgruppe-patmos.de

Hymnus

Maria durch ein Dornwald ging. Kyrie eleison. Maria durch ein Dornwald ging, der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen. Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen? Kyrie eleison. Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen, das trug Maria unter ihrem Herzen. Jesus und Maria.

Da haben die Dornen Rosen getragen. Kyrie eleison. Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen. Jesus und Maria.

Geistl. Volkslied, nach: August von Haxthausen 1850 GL 224 · KG 314

Canticum vgl. 1 Petr 1, 3–9

Antiphon:Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: * Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten * eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, * das im Himmel für euch aufbewahrt ist.

Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, / damit ihr das Heil erlangt, * das am Ende der Zeit offenbart werden soll.

Deshalb seid ihr voll Freude,* obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst.

Dadurch soll sich euer Glaube bewähren, / und es wird sich zeigen, * dass er wertvoller ist als Gold, das doch vergänglich ist.

So wird eurem Glauben Lob, Herrlichkeit und Ehre zuteil * bei der Offenbarung Jesu Christi.

Ihn habt ihr nicht gesehen, * und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; * aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer Freude, * da ihr das Ziel des Glaubens erreichen werdet: euer Heil.

Ehre sei dem Vater ...

Antiphon:Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.

Lesung Jes 55, 3

Neigt euer Ohr mir zu und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen, gemäß der beständigen Huld, die ich David erwies.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat:Selig bist du, Maria, weil du geglaubt hast. Was dir vom Herrn gesagt ist, wird sich an dir erfüllen. Halleluja.

Fürbitten

„Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt“ – so werden wir im Evangelium des zweiten Adventssonntags gemahnt. Bitten wir Gott um seinen Beistand für alle, die Erneuerung wagen:

V: Gott, unsere Hoffnung, A: höre unser Rufen.

– Wir beten für alle, die in diesem Advent beginnen, bewusster, geduldiger, liebevoller miteinander umzugehen.

– Wir beten für alle, die sich für die Menschen im Schatten, für Geflüchtete, Obdachlose, Einsame einsetzen.

– Wir beten für alle, die sich von extremen politischen oder religiösen Ideologien abwenden wollen.

– Wir beten für alle, die ihre Vorurteile überwinden und im Gegenüber den Menschen sehen.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger und barmherziger Gott, deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg. Lass nicht zu, dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern, deinem Sohn entgegenzugehen. Führe uns durch dein Wort und deine Gnade zur Gemeinschaft mit ihm, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Der ewige Gott, der ist, der war und der kommen wird, bewahre uns diese und alle Nächte in seiner Hand, bis wir auf immer seinen Frieden genießen.

Alma Redemptoris Mater(Seite 395)