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40 Jahre PC


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2021 vom 05.08.2021

IBM PERSONAL COMPUTER

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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 9/2021

1981

IBM stellt mit dem Personal Computer sein bis dahin leichtestes, günstigstes Computersystem vor. Preis: 1565 US-Dollar.

COMPAQ PORTABLE

1983

Mit dem Compaq Portable kam der erste mobile Computer auf den Markt: 20 kg schwer, ein Display mit 9 Zoll und 3590 US-Dollar teuer.

APPLE MACINTOSH

1984

Beim Macintosh handelt es sich um den ersten kommerziell erfolgreichen Mikrocomputer mit einer grafischen Benutzeroberfläche und einer Maus.

Natürlich beginnt die Geschichte desComputers nicht erst im August 1981. Vielmehr reichen die unterschiedlichen Erfindungen, die schließlich zur Entwicklung des Computers geführt haben, weit in die Vergangenheit zurück. So hatte auch der Personal Computer selbst verschiedene Vorläufer. Zu den wichtigsten Wegbereitern zählen dabei zweifellos der Altair 8800 und der Apple II. Zu den Besonderheiten des Altair 8800, der Mitte der 70er Jahre von dem ...

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... Taschenrechnerhersteller Micro Instrumentation and Telemetry Systems als Bausatz angeboten wurde, gehörte das Betriebssystem. Entwickelt wurde das auf BASIC beruhende System von keinen Geringeren als Paul Allen und Bill Gates, den beiden Gründern von Microsoft. Besonders erfolgreich war der Altair 8800 nicht – insgesammt wurden aber dennoch 10.000 Bausätze verkauft. Doch markiert dieser Computer gewissermaßen den Übergang von schränkefüllenden Großrechnern hin zu Geräten, die das Zeug haben, sich in Büros oder in Wohnzimmern sinnvoll einsetzen zu lassen. Diese Idee veranlasste nicht zuletzt Steve Wozniak und Steve Jobs dazu, selbst einen Computer-Bausatz, den Apple I, mit einem eigenen BASIC-Betriebssytem zu basteln.

Der Computer für jeden, im Büro oder zuhause

Allerdings war es der Büromaschinenhersteller IBM, der nicht zuletzt als Antwort auf den Apple I am 12. August 1981 den ersten Rechner vorstellte, der als Personal Computer bezeichnet wurde. IBM kündigte den Rechner als sein bis dato kleinstes und preisgünstigstes Computersystem an.

IBM PC 5150

1981

Am 12. August 1981 präsentierte IBM den ersten Rechner, der die Bezeichnung Personal Computer trug. Er hatte ein Diskettenlaufwerk und lief mit Microsoft DOS 1.0.

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WINDOWS 1.0

1985

Microsoft präsentiert 1985 sein erstes grafisches Betriebssystem. Es ist mit bescheidener Minimaloptik schon 1984 fertig und wird sogar beworben, dann aber wegen Apples erstem Mac um ein Jahr verschoben.

INTEL i386

1986

Der Intel 80386 ist der erste 32-Bit-Prozessor. Er arbeitet mit 275.000 Transistoren und einer Taktfrequenz von bis zu 33 MHz. Auf seiner Architektur basieren Intels CPU bis hin zum i9 (2019).

TOSHIBA T1100

1987

Mit dem 4,1 kg schweren Mobilcomputer führt Toshiba auch in Deutschland die Bezeichnung Notebook ein. Sein Display hat eine Auflösung von 640 x 200 Pixel.

Tatsächlich brachte der IBM 5150 nicht weniger als 21 Pfund auf die Waage und sollte in seiner einfachsten Ausführung gerade mal 1565 US-Dollar kosten. C. B. Rogers Jr., IBM-Vize-Chef, erklärte: „Wir glauben, dass seine Leistung, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit ihn zum fortschrittlichsten und erschwinglichsten Personal Computer auf dem Markt machen.“ Den Personal Computer gab es auch in einer Variante mit Farbgrafik, zwei Diskettenlaufwerken und einem Drucker. Dafür mussten

Interessierte jedoch stolze 4500 US-Dollar hinlegen. Der IBM-PC wurde ausgeliefert mit DOS 1.0, einer erweiterten Version von Microsoft BASIC. Laut Hersteller gab es eine leicht verständliche Bedienungsanleitung; sie sollte es den Nutzern ermöglichen, „den Computer innerhalb weniger Stunden in Betrieb zu nehmen und ganz einfach eigene Programme zu entwickeln.“ Wer nicht programmieren wollte, konnte auf verfügbare Anwendungen wie EasyWriter für die Textverarbeitung oder VisiCalc für die Kalkulation zurückgreifen. Im Inneren des IBM-PCs arbeitete ein Prozessor von Intel, die 16-Bit-CPU Intel 8088. Dazu gab es 40 KByte ROM-Speicher sowie 16 oder 64 KByte Arbeitsspeicher, der sich mit Einsteckkarten auf bis zu 256 KByte erweitern ließ. Entwickelt wurde der Personal Computer übrigens in einer Rekordzeit von nur einem Jahr. Nichtsdestotrotz entwickelte er sich zum Verkaufsschlager; nicht zuletzt wegen des offenen Systems, auf dem er beruhte. So gab es Steckplätze, beispielsweise für den Anschluss von Drucker, Tastatur und Monitor. Schon sehr bald tauchten Klone des IBM PC auf dem Markt auf. Sie nannten sich IBM-kompatibel und arbeiteten mit Intel-CPUs und dem Betriebssystem von Microsoft. Mit aktuellen Systemen hat der damals gefeierte IBM-PC freilich nicht mehr viel gemein. Im Laufe der vergangenen 40 Jahre durchlebte der Personal Computer eine Vielzahl kleinerer und größerer Veränderungen.

Betriebssytem mit grafischer Oberfläche erobert den PC

Während die IBM-PCs und deren kompatible Computer in den Büros Einzug halten, tritt eine neue Computer-Kategorie ihren Siegeszug in die Wohnzimmer an. Ebenfalls 1981 präsentiert Commodore mit dem VC 20 einen Computer, der mit einem 8-Bit-Prozessor arbeitete und sich an den heimischen Fernseher anschließen ließ. Der Commodore kostete anfangs 899 Mark, während sein Nachkomme, der Commodore 64 (C64), der Ende 1982 in die Läden kam, für rund 1500 Mark angeboten wurde. Der C64 war als Computer für Spieler und Software-Entwickler gleichermaßen beliebt und wurde bis zu 30 Millionen mal verkauft. Ein wesentlicher Mosaikstein in der Geschichte des PCs ist zweifellos die Entwicklung des Betriebssystems. So kommt 1985 Windows 1.0 als grafische Oberfläche von DOS auf den Markt. Im Wesentlichen bestand die Oberfläche aus einem Dateimanager, über den sich auch Programme starten ließen, die sich in eigenen Fenstern öffneten. Die Steuerung lief allerdings über Befehle, die am unteren Fensterrand in der Kommandozeile aufgelistet waren. Im Gegensatz dazu liefen aber Betriebssysteme der Konkurrenz, etwa Mac OS (Apple) und AmigaOS (Amiga/Commodore), bereits mit einer Mausunterstützung. Erst mit Windows 3.1, das 1992 vorgestellt wurde, konnten schließlich auch PCs per Maus bedient werden. Drag-and-drop hielt ebenso Einzug in den PC-Alltag wie die True-Type-Schriften und Farbtiefen von bis zu 32 Bit. Im Herbst 1992 konnten dann unter Windows 3.1 for Workgroups erstmals mehrere PCs über ein Peer-to-Peer-Netzwerk verbunden werden. Zudem waren Programme wie Microsoft Mail mit an Bord. Eine weitere Besonderheit war, dass mit diesen Versionen von Windows der Übergang von der 16-Bitzur 32-Bit-Architektur der 80386-Prozessoren von Intel vollzogen wurde.

CD-BRENNER

1992

Auf der Photokina 1992 wurden die ersten CD-Brenner vorgestellt. Der Preis: sage und schreibe 22.000 DM. Für einen Rohling musste man üppige 50 DM hinblättern.

WINDOWS 95

1995

Microsofts Betriebssystem, das auf den Intel 386 abgestimmt ist, bringt echte 32-Bit-Fenstertechnik auf den PC und führt ein Startmenü ein, über das sich Programme bequem aufrufen lassen.

MICROSOFT TABLET PC UND iPOD

2001

Microsoft führt den Begriff des Tablet PC ein und präsentiert auf der Comdex einen Prototypen von Compaq. Apple hält mit dem iPod, einem MP3- Player, dagegen. Der hatte eine fünf GByte große Festplatte und ließ sich über ein Drehrad bedienen.

GOOGLE

1998

Die Geschichte von Google beginnt 1995 mit Sergey Brin und Larry Page an der Stanford University. 1998 gründeten sie Google. In dieser Zeit wurden auch Bilder digital, dank Kameras und Flachbettscanner.

Aber erst mit Windows 95 gelang es Microsoft, ein wirklich komfortables, recht einfach zu bedienendes und für die damalige Zeit ziemlich stabiles Betriebssystem zu präsentieren. Mit an Bord waren bei Windows 95 das Startmenü, die Taskleiste und der Windows Explorer, die auch heute noch wesentlicher Bestandteil von Windows sind. Begleitet wurde die Einführung von Windows 95 von einer riesigen Marketingkampagne. So verkaufte Micrososft in den ersten sieben Wochen nach dem Verkaufsstart sieben Millionen Exemplare des Betriebssystems.

An diesen Erfolg anknüpfend brachte Microsoft 2001 Windows XP auf den Markt und etablierte damit ein Betriebssystem auf Basis des NT-Kernels auf privat genutzten PCs. Auf diesem Kernel beruhen auch alle nachfolgenden Versionen von Windows, angefangen beim gefloppten Vista über Windows 7,Windows 8 und 8.1 bis hin zum derzeit aktuellen Windows 10 sowie dem neu vorgestellten Windows 11.

APPLE iPHONE

2007

Im Januar stellt Steve Jobs das iPhone vor: ein Mobiltelefon, das ohne Tastatur auskommt und stattdessen über ein Multi-Touch-Display gesteuert wird. Bis zum Jahr 2020 wurden 1,84 Milliarden iPhones verkauft.

WHATSAPP

2008

Der Messenger startet als Alternative zur SMS und hat heute weltweit über zwei Milliarden Nutzer.

APPLE iPAD

2010

Es ist nicht das erste Tablet auf dem Markt, doch verhilft der Hype dem iPad zum Erfolg: Bereits am ersten Wochenende nach Verkaufsstart gingen über 300.000 Geräte über den Ladentisch.

FACEBOOK

2004

Als eine Art digitales Jahrbuch von Studenten startet das soziale Netzwerk.

PCI EXPRESS

PCI Express löst den Flaschenhals AGP ab. Der X16- Slot überträgt die doppelte Datenmenge und setzte sich bei Grafikkarten durch.

SIEGESZUG DER NOTEBOOKS

2009

Notebooks werden immer beliebter, und erstmals werden mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft.

WINDOWS 7

Mit neuem Design, guter Hardware- Erkennung und Zuverlässigkeit knüpft das Betriebssystem an den Erfolg von XP an.

ULTRABOOK

2011

Als Antwort auf das schlanke und leichte Macbook Air von Apple führt Intel die Kategorie der Ultrabooks ein – dünne, leichte, leistungsfähige Notebooks mit Intel-Prozessoren.

Prozessorengeflüster

Inzwischen nutzen laut Microsoft weltweit über eine Milliarde Menschen Windows.

An die Erfolge des Personal Computers und von Microsoft gekoppelt ist die rasante Entwicklung der Prozessoren. Sie hat seit Beginn des Computerzeitalters zu einer permanenten Steigerung der Rechenleistung geführt. So beobachtete Gordon Earle Moore, damals Chef einer Halbleiterfirma und später Mitgründer von Intel, dass sich die Zahl der Transistoren pro Flächeneinheit auf ei- nem Chip etwa alle zwei Jahre verdoppelte. Auf immer kleineren Strukturen konnte so eine immer höhere Rechenleistung realisiert werden. Und während Intels 4004er- Chip von 1971 über 2300 Transistoren verfügte, stecken in modernen Prozessoren heute über acht Milliarden Transistoren. Dieser Entwicklung sind allerdings physikalische Grenzen gesetzt, die eine weitere Verkleinerung der Strukturen verhindert.

Beim Rennen um immer kleinere, leistungsfähigere Prozessoren hat sich neben Intel vor allem AMD einen Namen gemacht. Um seinen CPUs Beine zu machen, setzt AMD auf die 7-Nanometer-Fertigung, während bei Intel die Prozessoren weitestgehend noch im 14-nm-Verfahren gefertigt werden. Der Abstand der Strukturen auf den Chips beträgt damit zwischen 7 und 14 Nanometer (nm). Die Grenzen des Machbaren sind damit fast vollständig ausgereizt.

Formfaktoren und Gerätevielfalt

Mit den immer kleiner werdenden Mikroprozessoren im PC konnten auch immer kleinere Computer gebaut werden. Schließ- lich tauchte die Idee, einen tragbaren Computer zu entwickeln, der wie ein Notizblock mitgenommen werden kann, schon in den frühen 70er Jahren auf. Schon damals entwickelte Alan Kay mit dem Dynabook im Grunde den Urvater der Notebooks und der Tablet-PCs. Sein tragbares Gerät sollte sich mit einem Stift bedienen lassen und über eine integrierte Tastatur verfügen. Auch die Möglichkeit der Vernetzung war im Dynabook bereits anvisiert. Den ersten kommerziell erfolgreichen tragbaren PC führte Toshiba dann 1987 auch in Deutschland ein. Das Notebook war über vier Kilogramm schwer und kostete knapp 2000 US-Dollar. Integriert war ein Laufwerk für eine 3,5 Zoll große Diskette, 256 KByte RAM sowie ein Monitor mit einer Auflösung von 640 x 200 Pixel. Das erstes Notebook, das nicht mit Disketten sondern mit einer Festplatte – sie war 20 oder 40 MByte groß – arbeitete, war das Powerbook 100 von Apple. Für die Steuerung des 1991 auf den Markt gekommenen Notebooks war ein Trackball verbaut und unterhalb der Tastatur gab es Platz für die Handablage – Designmerkmale, die heute noch typisch für Notebooks sind, gleichwohl der Trackball einem Touchfeld gewichen ist.

In den folgenden zehn Jahren sind Notebooks nicht nur dünner, leichter und leistungsfähiger geworden; vielmehr wurden neue Gerätekategorien aus der Taufe gehoben. Dahinter stand die Idee, dass sich die tragbaren Computer für einen bestimmten Einsatzzweck eignen. Während sich also Netbooks und heute Chromebooks als kleiner Mobilcomputer für den schmaleren Geldbeutel eignen, sind Ultrabooks als leichte, leistungsfähige Edelnotebooks eher für den geschäftlichen Einsatz gedacht. Und nachdem 2010 das iPad den Tablet-PC hoffähig gemacht hat, erobern die unterschiedlichen 2-in-1-Geräte den Markt. Und große Notebooks gab es als Ersatz für den Desktop (Desktop-Replacements).

CONVERTIBLES

2013

Notebooks mit abnehmbarem Display kommen auf den Markt. Sie lassen sich auch als eigenständiges Tablet nutzen.

HTC VIVE

2016

Virtuelle Brillen wie die HTC Vive legen eine dreidimensionale Welt über die Realität.

WINDOWS 10

Nach umfangreichen Beta-Tests startet Windows 10 Mitte 2016. Das Betriebssystem soll optimiert sein für Mobilcomputer.

ALL-IN-ONE-PC

2021

40 Jahre nach dem ersten PC haben stylische Geräte mit hochauflösenden Monitoren Homeoffice und Wohnzimmer erobert.

Komponenten und cooles Outfit

Natürlich haben sich Bauweise, Aussehen und Leistungsfähigkeit des Personal Computers in den letzten 40 Jahren grundlegend verändert. Standen anfangs unförmige Kisten mitsamt ihren monochromen, klobigen Röhrenmonitoren auf den Schreibtischen, verschwindet die Rechnereinheit eines modernen All-in-one-Geräts im Bildschirm. Unverändert werkeln aber im Wesentlichen immer noch die gleichen Komponenten des Ur-PCs von IBM auch in aktuellen Geräten. Große Veränderungen und Weiterentwicklungen blieben naürlich nicht aus. So machten die Disketten Platz für Festplatten und Speichermedien wie CDs und später DVDs. Dabei kostete der erste CD-Brenner, der 1992 vorgestellt wurde, rund 22.000 Mark. Vergleichsweise günstig war da die erste SSD von Sandisk. Der 20 MByte große Speicher kostete 1000 US-Dollar.

So lässt sich die Liste der Meilensteine bei den Komponenten noch lange weiterführen. Sie beweist im Nachhinein, dass der Schlüssel zum Erfolg des PCs in seiner offenen Struktur lag. So hatte IBM bei der Entwicklung des Personal Computers unter anderem aus Zeitmangel andere Hersteller mit an Bord geholt. Damit sie ihre Komponenten reibungslos dem IBM-PC hinzuliefern konnten, boten Steckkarten die Möglichkeit, zusätzliche Komponenten auch später noch hinzuzufügen. Über diesen Quasi-Standard ließ sich der IBM-PC munter erweitern.

Ausblick

Die Entwicklung des PCs hat unser Leben grundsätzlich und tiefgreifend verändert. Inwischen geht kaum noch jemand ohne seinen Westentaschencomputer aus dem Haus. In den eigenen vier Wänden hängen Smart-TVs an den Wänden, und Sprachassistenten liefern Wetter- sowie Börseninfos und steuern Heizung und smarte Putzhelfer. Damit die Kommunikation zwischen all diesen vernetzten Geräten auch in Zukunft noch funktioniert, wird es leistungsfähige Computer mit hohen Speicherkapazitäten geben. Und da das mit herkömmlicher Prozessortechnologie nicht zu bewältigen sein wird, werden Quanten- und Bio-Computer übernehmen.