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5 Gründe, warum wir HARRY STYLES lieben!


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 22/2022 vom 25.05.2022
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1ER HAT KEINERLEI STAR-ALLÜREN

Als sechzehnjähriger Bubi mit Wuschellocken wurde Harry als Teil der Boyband One Direction 2010 ins Showbiz katapultiert, seitdem ging’s nur bergauf: Nummer-1-Hits und Awards in Massen, solo sahnte er voriges Jahr sogar seinen ersten Grammy ab. Dazu seine Schauspielkarriere: 2017 beeindruckte der Brite als Soldat Alex im Kriegsdrama „Dunkirk“ von Regisseur Christopher Nolan, dieses Jahr kommen gleich zwei Filme mit ihm ins Kino: das Drama „My Policeman“, in dem er einen homosexuellen Polizisten spielt, und der futuristische Thriller „Don’t Worry, Darling“, dessen heiße Sexszenen seine Fans weltweit jetzt schon kribbelig machen. Musikgrößen wie Stevie Nicks, Shania Twain und sogar Brit-Pop-Raubein Liam Gallagher outen sich als Harry-Fans. Da muss man doch abheben?!

Nicht Harry: Zwölf (!) Jahre steht er nun im Rampenlicht, und es ist keine einzige Situation bekannt, in ...

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... der der Sänger patzig oder unfreundlich gewesen wäre. Er habe nie diese Art launischer Promi sein wollen, der jemanden anschnauzt, weil er ihm den falschen Kaffee gebracht hat, sagte er im Interview mit „Better Homes and Gardens“, außerdem: „Meine Familie hatte nicht viel Geld, und ich hatte eher bescheidene Erwartungen an das Leben. Alles, was ich darüber hinaus erreicht habe, ist ein Bonus. Ich weiß, dass ich echt Glück habe.“

Super sympathisch, oder?

2ER IST EIN TRAUMMANN, OHNE EIN TYPISCHER KERL ZU SEIN

Wie ein Alpha-Männchen auftreten? Überhaupt nicht Harrys Ding! Er hat kein Problem damit, sich auch mal verletzlich und selbstkritisch zu zeigen, unterstützt die queere Community und ermutigt seine oft jungen Fans, zu sich selbst zu stehen: „Ich will, dass die Leute so sein können, wie sie wollen, und sich wohl dabei fühlen!

Vielleicht können sie bei meinen Konzerten einen Moment erleben, in dem sie fühlen: Ich bin nicht allein.“ Dabei ist er sich seiner Privilegien sehr bewusst: „Als weißer Mann mache ich nicht die gleichen Erfahrungen wie viele der Menschen, die zu meinen Konzerten kommen. Aber ich will mithelfen, dass die Leute sich gesehen und nicht ausgeschlossen fühlen“, sagte er dem „Rolling Stone“. Er selbst wurde in Interviews häufig dazu gedrängt, State- ments zu seiner Sexualität abzugeben, nicht zuletzt wegen seines zeitweise femininen Kleidungsstils. Und Harry?

Sagte ganz lässig: „Sexualität ist etwas, das Spaß macht. Ganz ehrlich: Das sind alle Gedanken, die ich mir je darüber gemacht habe.“

3SEIN MOD EMUTTUT ALLEN GUT!

Schon zu Boyba nd-Zeiten fing Harry an, mit seinem Stil zu experimentieren . Er trug bunte Retro-Hemden und Anzüge mit Blumenmus ter. Mit seiner Solo-Karriere hob auch sein Geschmack in n eueSphären ab: Für seine erste Welt- tournee warf er Rüschen, Paillet ten und Glitzer, probierte mit seinem Stylisten Harry L ambert vieles aus und kooperierte mit dem nonbinären Designer Harris Reed. Der hat es sich zum Ziel gesetzt, die Grenzen in der sehr stark in männlich/weiblich unterteilten Modewelt verschwinden zu lassen, und schwärmte von Harry: „Er wollte meine Message wirklich voll und ganz unterstützen, das war wundervoll.“ Voriges Jahr zierte der Sänger als erster Mann überhaupt das Cover der „Vogue“ – in einem Kleid! Für das „Beauty Papers“-Magazin posierte er geschminkt und in Netzstrümpfen. Für Harry keine große Sache: „Wenn ich ein hübsches Hemd sehe und man mir sagt: Das ist aber für Frauen, denke ich: Oookay, das ändert nichts daran, dass ich es weniger gern tragen würde. Ich denke, wenn man sich mit sich selbst wohlfühlt, macht das vieles einfacher.“

4SEINE MUSIK WIRD MIT JEDEM ALBUM BESSER

Als Harry 2017 seinen ersten, schlicht nach ihm selbst benannten Longplayer rausbrachte, staunte die Branche: softer Rock, die Stücke klangen oldschool, fast anachronistisch in einer Zeit, in der Elektro-Elemente in keinem Hit fehlen durften und die meisten jungen männlichen Künstler die R’n’B-Schiene einschlugen. Solide Arbeit, die jedoch extrem stark von seinen eigenen musikalischen Helden aus den Siebzigern (Beatles, Prince, David Bowie) beeinflusst wurde und die der Sänger sich in bunte Anzüge und Hemden mit im Nachhinein kritisch sieht: „Ich habe ein bisschen zu sehr versucht, etwas ‚Gutes‘ zu machen.“ Der Nachfolger „Fine Line“ war mutiger, experimenteller, persönlicher. Die ausgekoppelte Hitsingle „Watermelon Sugar“ summte im Sommer 2020 jeder von Sydney bis Stockholm! Doch erst sein aktuelles Album „Harry’s House“, das seit 20. Mai in den Läden steht, fühlt sich so richtig authentisch an – nicht zuletzt, weil Harry sich dem Erwartungsdruck widersetzte und sich ganz auf seinen eigenen Geschmack und sein musikalisches Gespür verließ: „Ich wollte etwas machen, das sich gut anfühlt, wollte Spaß haben bei dem, was ich mache, und noch lange stolz darauf sein können“, erklärt Harry. Hört man! Kritiker loben es als seine bisher beste Platte – und wir sind jetzt schon gespannt, wie Harrys musikalische Entwicklung weitergeht.\ Paradiesvogel wahrgenommen haben. Er ist soooo vi el mehr…

5 ER SPRICHT OFFEN SEINE GEFÜHLE ÜBER

Ja, wir schreiben das Jahr 2022, trotzdem reden nur wenige wirklich große männliche Stars über persönliche Probleme, Herausforderungen oder Therapien. Auch Harry war Letzterem gegenüber anfangs skeptisch: „Ich dachte, wenn man eine Therapie braucht, bedeutet es, dass man kaputt ist. Ich wollte der sein, der keine nötig hat.“ Letztlich habe er aber mit seinem Therapeuten Räume in sich geöffnet, von denen er nicht gewusst habe, dass sie existieren, und habe gelernt, seine Gefühle nicht mehr zu verdrängen und einfach weiterzumachen. Dazu gehörten auch ernste Gespräche mit Freunden und Familie, vor denen er sich vorher gern gedrückt habe. Er liebt seinen Job als Musiker, hat aber aufgehört, daraus sein persönliches Glück zu ziehen und sich allein darüber zu definieren: „Endlich fühlt es sich nicht mehr so an, als ob mein Leben vorbei ist, wenn mein neues Album kein kommerzieller Erfolg wird“, beichtet er „Better Homes and Gardens“. Auch von dem Druck, immer ganz vorn mitmischen zu müssen, hat er sich mittlerweile frei gemacht: „Musik ist nicht die Formel 1, du kannst nicht gewinnen!“ Weise Worte!