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5 Lieblinge FÜR DEN BALKON


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LandIDEE Balkon & Terrasse - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 23.02.2022

Artikelbild für den Artikel "5 Lieblinge FÜR DEN BALKON" aus der Ausgabe 1/2022 von LandIDEE Balkon & Terrasse. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: LandIDEE Balkon & Terrasse, Ausgabe 1/2022

AUSLADENDE PRACHT

Die Prachtkerze braucht viel Platz, damit sie ihre Schönheit entfalten kann. Dazu können niedrige Pflanzen wie Storchschnabel gepflanzt werden

Prachtkerze

Verspielt, elegant und gleichzeitig erhaben: Prachtkerzen (Gaura lindheimeri) haben viele Gesichter. Mit ihrem grazilen Erscheinungsbild lockern sie jede Umgebung auf und werden oft von Bienen umgarnt. Nicht nur aufgrund ihrer langen Blütezeit von Juni bis zum ersten Frost sind Prachtkerzen auf jedem Balkon ein willkommener Gast. Der genügsamen Staude reicht der Regen, der vom Himmel fällt, vollkommen aus.

Immer in Bewegung

Jede der vielen kleinen Einzelblüten öffnet sich nur einem Tag, doch an den langen Rispen bilden sich laufend neue Knospen. Die rosafarbenen oder weißen Blüten tanzen wie kleine Schmetterlinge über den Töpfen oder über dem Beet im Wind, sodass eine fantastische Fernwirkung entsteht. Fühlen Prachtkerzen sich an ...

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... ihrem Standort wohl, samen sie sich selber aus und besetzen so schnell Lücken im Beet oder anderen Pflanzkübeln.

STECKBRIEF

Standort: Am besten gedeihen Prachtkerzen an einem sonnigen bis vollsonnigen und windgeschützten Platz, zum Beispiel vor Südwänden.

Pflege: Prachtkerzen benötigen kaum Zuwendung. Im Frühling erfolgt ein Rückschnitt direkt über den neu austreibenden Blättern. Im Winter benötigt die frostempfindliche Pflanze einen Winterschutz aus Reisig oder Laub.

Kombi-Tipps: Prachtkerzen sind mit ihren zarten Blüten und dem lockeren Wuchs eine sehr beliebte Begleitpflanze für Rosen. Sie lassen sich auch prima mit Gräsern, Dahlien und Stauden wie Lavendel oder Katzenminze kombinieren.

Gut zu wissen: Die Sorten, deren Blüten ins rosafarbene oder rötliche gehen, sind anfälliger gegenüber Frost als weiße Sorten.

SCHÖNE SORTEN

Die lockeren Blütenrispen der Prachtkerze bestehen aus zahlreichen kleinen Einzelblüten, die den ganzen Sommer über der Reihe nach von unten nach oben aufblühen.

1. Gambit Rose Bicolor: 20 bis 60 cm lange Rispen

2. Summer Breeze: frostresistente Sorte, bis zu 120 cm hoch

3. Whirling Butterflies: größere Blüten, bis zu 70 cm hoch

4. Siskiyou Pink: kräftiges Rosa, Wuchshöhe ca. 80 cm

Lavendel

Mit seiner meistens violett-blauen Blütenpracht zieht der attraktive Halbstrauch nicht nur uns, sondern auch viele Insekten, die sich nur zu gerne an seinem Nekar laben, von Juni bis in den September in seinen Bann. Seine ätherischen Öle haben eine entspannende Wirkung und sorgen für Urlaubs-Feeling. Am besten bepflanzt man also immer gleich mehrere Töpfe mit Lavendel − so kommen die Schönheiten auch noch besser zur Geltung. Wird der Lavendel im Frühjahr, kurz vor dem Austrieb, um ein Drittel, maximal die Hälfte eingekürzt, wird ein kompakter und dichter Wuchs gefördert. Dabei sollte ein tiefer Rückschnitt ins alte Holz vermeiden werden.

STECKBRIEF

Standort: Lavendel liebt es vollsonnig und warm mit einem nährstoffarmen Boden. Im Topf ist Kräutererde die richtige Wahl: Sie enthält nur wenig Nährstoffe, und das Wasser kann gut ablaufen.

Pflege: Auch wenn Lavendel Hitze und Trockenheit gut verträgt, ist er im Topf auch hin und wieder dankbar für eine Wassergabe. Staunässe auf jeden Fall vermeiden!

Kombi-Tipps: Am besten eignen sich Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen, wie mediterrane Kräuter oder auch Stauden wie Frauenmantel, Phlox oder Rittersporn.

Gut zu wissen: Lavendel kann durch Kopfstecklinge ganz einfach selbst vermehrt werden.

SCHÖNE SORTEN

Lavendel lässt Gärtnerherzen mit den schönsten Sorten in Violett, Lila, Rosa oder Weiß und seinem herrlichen Duft höher schlagen.

1. Anouk: Schopflavendel mit angenehmen Duft, ca. 60 cm hoch

2. Nana Alba: weiße Sorte mit dichtem Wuchs, ca. 40 cm hoch

3. Peter Pan: gilt mit ca. 45 cm Höhe als niedrigste violette Sorte

4. Coconut Ice: Zwergstrauch, Blütenstände in Weiß und Rosa

EIN KORB VOLL GLÜCK

Steht ein Pflanzgefäß mit Lavendel in der Nähe des Lieblingsplatzes, liegt im Sommer stets ein dezenter Lavendel-Duft in der Luft und sorgt für Urlaubsgefühle

LEUCHTENDE BEISPIELE

Bartnelken sind zweijährig. Im ersten Jahr bilden sie nur eine Blattrosette am Boden, im zweiten Jahr zeigen sie von Mai bis August ihre hübschen Blüten

Bartnelke

Seit Generationen zählen die ausdauernd blühenden und sich selbst aussäenden Bartnelken (Dianthus barbartus) zu den beliebtesten Blumen im Bauerngarten. Genauso gut eignen sich die robusten Pflanzen, die ursprünglich aus Osteuropa und Ostasien stammen, aber auch für eine Kultivierung in Kübeln und Kästen. Zusammen mit bunten Blumen oder Gemüsepflanzen sorgen sie für eine romantische Bauerngarten-Atmosphäre auf Balkonen und Terrassen. Bartnelken lassen sich leicht aus Samen ziehen, blühen in der Regel aber nicht im ersten Jahr, da sie zu den zweijährigen Stauden gehören. Je nach Sorte werden die hübschen Sommerblüher zwischen 20 und 60 cm hoch. Vor allem die höher wachsenden Sorten eignen sich dank ihres langen Stiels hervorragend als Schnittblumen. Sobald die ersten Blüten sich geöffnet haben, können sie (am besten morgens) abgeschnitten werden und halten dann bis zu zwei Wochen in der Vase.

STECKBRIEF

Standort: Volle Sonne – sie tolerieren auch Halbschatten, blühen dort aber später. Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und eher kalkhaltig sein.

Pflege: In heißen Sommern regelmäßig mit Regenwasser gießen, Staunässe vermeiden. Flüssigdünger während der Blüte und regelmäßiges Mulchen fördert einen kräftigen Wuchs. Verblühte Einzelblüten regelmäßig auszupfen.

Kombi-Tipps: Bartnelken sehen toll aus, wenn man sie mit Schleierkraut, Löwenmäulchen oder Frauenmantel zusammenpflanzt. Wichtig: Die anderen Pflanzen dürfen den sonnenliebenden Nelken nicht das Licht nehmen.

Gut zu wissen: Um eine gute Nährstoffversorgung zu gewährleiten, lohnt es sich, die Erde in Pflanzgefäßen mit Algenkalk oder Gesteinsmehl zu verbessern.

SCHÖNE SORTEN

Ob weiß, rosa, purpurrot, zweifarbig, gefleckt, gefüllt oder ungefüllt: Die zweijährigen Stauden präsentieren ihre Blüten je nach Sorte von Mai bis August.

1. Barbarini Purple Picotee: wächst buschig und kompakt

2. Sweet White: weiße Blüten an besonders langen Stielen

3. Sooty: tief schwarzrote Blüten mit angenehmem Duft

4. Oeschberg: hohe purpurrote Sorte, tolle Schnittblume

Ziersalbei

Ebenso wie der echte Salbei zählt Ziersalbei zu den Lippenblütlern. Doch im Gegensatz zum echten Salbei treiben die robusten Stauden Jahr für Jahr erneut aus und verholzen nicht. Zum Ziersalbei zählen mehrere attraktive Arten wie zum Beispiel Steppensalbei (Salvia nemorosa), Wiesensalbei (Salvia pratensis), Muskatellersalbei (Salvia sclarea) und Feuersalbei (Salvia splendens). Ihre schlanken Blütenkerzen, die zwischen 30 und 60 cm hoch werden, entfalten je nach Art und Sorte herrliche Farbspiele in Blau, Weiß, Rosa oder Rot. Durch seine lange Blütezeit mit reicher Blütenfülle ist Ziersalbei ein Liebling auf dem Balkon. Die krautigen Pflanzen werden vor allem wegen ihres Zierwerts gepflanzt, stehen aber auch bei Schmetterlingen, Bienen und Hummeln hoch im Kurs.

Ziersalbei eignet sich prima für die Bepflanzung von Kübeln oder Kästen, macht sich aber auch in Stauden-und Steinbeeten oder üppigen Präriebepflanzungen hervorragend. Wichtig, vor allem in Pflanzgefäßen, ist ein ausreichender Abstand zwischen den Pflanzen, damit sie in die Breite wachsen und ihre Wirkung voll entfalten können. Wie die meisten Stauden sollte Ziersalbei alle paar Jahre, wenn die Pflanze von innen verkahlt (am besten im frühen Herbst), geteilt werden. Dadurch verjüngt die Pflanze und treibt wieder kräftig aus.

STECKBRIEF

Standort: Vollsonnige, warme und windgeschützte Standorte mit nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden sind die richtige Wahl für Ziersalbei. Staunässe sollte vermieden werden. Im Kübel am besten eine Mischung aus Pflanzerde und Sand und eine Drainageschicht aus Blähton verwenden.

Pflege: Bei längeren Trockenphasen sollte Ziersalbei ab und zu gegossen werden. Während der Sommermonate reichen zwei Düngergaben. Die Stängel bleiben als Winterschutz stehen und werden im nächsten Frühjahr abgeschnitten.

Kombi-Tipps: Ziersalbei ist ein wunderschöner Begleiter für Rosen. Aber auch neben Stauden wie Frauenmantel oder Mädchenauge macht er eine gute Figur. Hohe Sorten können gut mit Gräsern und höheren Stauden wie Phlox oder Sonnenhut kombiniert werden.

Gut zu wissen: Wird Ziersalbei nach der Blüte etwa um ein Drittel zurückgeschnitten, verwöhnt er uns im Spätsommer mit einem weiteren Flor. Nach dem Schnitt ist dann auch ein guter Zeitpunkt für eine Düngung mit etwas Kompost.

SCHÖNE ARTEN

Die verschiedenen Ziersalbei-Arten bereichern Balkone und Beete mit ausdrucksstarken und blühfreudigen Blüten. Einige Sorten überzeugen auch mit intensiven Düften.

1. Steppensalbei: horstig wachsend und winterhart

2. Wiesensalbei: Die Blätter duften wunderbar aromatisch

3. Muskatellersalbei: zweijährige Art mit zitrusartigem Duft

4. Feuersalbei: Die Pflanzen dürfen ab Mai ins Freie ziehen

IMMER EINE AUGENWEIDE

Die Zierformen des Salbeis, der seit dem Altertum in Klostergärten angepflanzt wird, sind in Blatt und Blüte attraktiv und machen sich in Töpfen toll als Solitär

VIELSEITIG

Stehende Fuchsien machen sich prima in Töpfen und Balkonkästen, hängende Varianten entfalten ihre üppige Wirkung am besten in Ampeln und hohen Töpfen

Fuchsie

Die filigranen Blüten der Fuchsien bezaubern mit detailreichen Formen (gefüllt, ungefüllt, gerüscht oder röhrenförmig), einem anmutigen aufrechten oder hängenden Wuchs und einem Hauch Exotik. Sie sind ein echter Klassiker für Blütenfülle auf schattigen und halbschattigen Bakonen und Terrassen und mit einer großen Auswahl an grazilen Glockenblüten in den tollsten Farbkombinationen erhältlich. Mittlerweile gibt es, trotz ihrer Herkunft aus den höheren Lagen der Regenwälder, auch einige Sorten, die gut mit sonnigen Plätzen auskommen. Der Wurzelbereich sollte allerdings stets schattiert sein, zum Beispiel durch immergrüne Bodendecker.

STECKBRIEF

Standort: Je nach Sorte können sie in schattigen oder halbschattigen Bereichen stehen. Regen schadet den hübschen Blüten, daher besser an einen geschützten Platz stellen.

Pflege: Regelmäßig morgens gießen. Staunässe dabei unbedingt vermeiden! Pflanzen bei hohen Temperaturen mit Wasser besprühen. Von Mai bis August alle ein bis zwei Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser geben. Verblühtes regelmäßig entfernen.

Kombi-Tipps: Gute Begleitpflanzen sind unter anderem Begonien, Buntnesseln oder Tagetes.

Gut zu wissen: Fuchsien in kräftigen Farben können heller stehen als Fuchsien in zarten Farben.

SCHÖNE SORTEN

Fuchsien gibt es in einer großen Auswahl von Weiß, Rosa und Rot bis Lila und Blauviolett. Viele Sorten sind auch zweifarbig.

1. Jollies Nantes: kompakte Pflanze mit kugeligen Blüten

2. Royal Velvet: wunderschöne gefüllte Blüten in Rot und Violett

3. Annabel: eine edle weiße Fuchsie mit leicht rosa Einfärbungen

4. Beacon Rosa: aufrecht wachsend, mit rosa-roten Blüten

TEXT: VICTORIA WEGNER