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5 neue Betrugs-Maschen auf dem Park platz


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 20/2022 vom 13.05.2022

So dreist wie nie!

Artikelbild für den Artikel "5 neue Betrugs-Maschen auf dem Park platz" aus der Ausgabe 20/2022 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 20/2022

HOCHSAISON 2020 wurden laut Statistik bei uns rund 84.00 Taschendiebstähle angezeigt

Der Enkeltrick hat sich mittlerweile herumgesprochen, darauf fallen zum Glück immer weniger Menschen rein. Doch das bedeutet noch lange keine Entwarnung! Denn die Ganoven sind kreativ, wenn es darum geht, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ob auf Supermarkt-Parkplätzen, an der Haustür oder per Online-Nachricht – nirgends ist man vor ihnen sicher. Wir erklären die 11 neuesten Tricks und wie man sich vor ihnen schützt.

AUF DEM PARKPLATZ

1 Trickbetrüger arbeiten auf Parkplätzen gerne im Team – dort gilt es aufzupassen! Eine neue Masche läuft folgendermaßen ab: Zwei Personen geraten ein paar Autos weiter in Streit. Ein Dritter kommt dann aufgeregt auf uns zu und fragt:

„Haben Sie das gesehen?“ So wird man sofort abgelenkt und bemerkt nicht, dass ein Komplize die Beifahrertür öffnet und die Handtasche stiehlt.

2 Klopf, klopf! Manchmal machen sich Gauner an der Fensterscheibe des Autos ...

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... bemerkbar und behaupten, man habe den Wagen nebenan verkratzt. Zwar ist nichts zu sehen, aber natürlich steigt man aus und schaut nach.

So hat der Komplize freie Bahn und kann auf der Beifahrerseite Wertsachen klauen.

Daher gilt: Immer das Fahrzeug verriegeln, sobald man es verlässt.

3 „Eine Rose für die schöne Dame?“ Vorsicht: Das ist keine nette Geste, sondern ein Trick.

Ein Mann oder eine Frau steckt uns auf dem Parkplatz freundlich eine Blume zu. Nimmt man diese an, wird hartnäckig Geld dafür gefordert. Wer das Portemonnaie rausholt, sollte aufpassen:

Die Betrüger rücken einem auf die Pelle, greifen in den Geldbeutel und ehe man es sich versieht, sind sie verschwunden.

4 Sogar den Ukraine-Krieg nutzen Betrüger schamlos aus. Vorgeblich sammeln sie auf Parkplätzen für Kriegsopfer – doch meist handelt es sich hier um organisierte „Bettler-Clans“. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass das Geld an der richtigen Stelle ankommt, so die Polizei.

Deswegen: Am besten nur an bekannte Hilfsorganisationen spenden!

Jeder 6. Deutsche hat Angst, reingelegt zu werden

Clevere Helfer für mehr SICHERHEIT

MOBILE ALARMANLAGE Mit einem Taschenalarm lassen sich Gauner in die Flucht schlagen. Einfach Stift ziehen, schon ertönt ein schriller Signalton. www. amazon.de, ca. 13 Euro

SICHERES VERSTECK Hier finden Diebe die großen Geldscheine so schnell bestimmt nicht: Schlüsselanhänger „True Utility“, www.amazon.de, ca. 20 Euro

5Eine andere Parkplatz-List: die Frage nach Wechselgeld für den Einkaufswagen. Während das Opfer noch im Geldbeutel kramt, kommt ein Komplize und spricht einen an. Wer aufschaut und antwortet, sieht nicht, wie der erste Täter Scheine aus dem Geldbeutel fischt. Das Gleiche läuft, wenn jemand seinen leeren Einkaufswagen anbietet und diesen gegen Münze tauschen will. Wichtig: Während Sie einen Euro suchen, nicht die Handtasche aus den Augen lassen, sonst könnte diese bald weg sein.

AN DER HAUSTÜR

6Durch vermehrtes Homeoffice haben viele Internetnutzer mit einem überlasteten Anschluss zu kämpfen. Plötzlich steht da die Erlösung vor der Haustür – und zwar in Form von angeblichen Mitarbeitern einer Internetfirma.

Sie bieten an, den Router auszutauschen.

In Wahrheit wollen die Gauner nur in die Wohnung, um dort Wertsachen zu klauen!

Wichtig: Niemals Fremde reinlassen, gegebenenfalls die Polizei verständigen!

7Wie viele Menschen leben in einem

Haushalt? Was haben sie für einen Beruf? Fragen wie diese werden seit Mai beim bundesweiten Zensus (Volkszählung) erhoben. Jetzt warnt die Polizei: Betrüger könnten die Befragung ausnutzen und sich bei gutgläubigen Bürgern Eintritt in die Wohnung verschaffen. Generell gilt:

Die Befragten werden immer vorher vom zuständigen Statistischen Landesamt per Post kontaktiert. War das nicht der Fall: die Tür am besten gar nicht erst öffnen!

8 Es klingelt und Beamte in Zivil stehen vor der Tür: „Wir müssen Ihren Schmuck sichern!“ Angeblich haben die Polizisten den Tipp bekommen, dass in der Gegend eingebrochen werden soll – und sie sind so nett und bringen die Wertgegenstände in Sicherheit. Fakt ist: Echte Beamte fordern niemals Wertsachen ein – am besten gleich die 110 wählen!

AM HANDY, PC, PER BRIEF

9Auch bei ebay-Kleinanzeigen tummeln sich schwarze Schafe. Die neueste Masche: Betrüger melden sich nicht über die Kontakt-Funktion auf Angebote, sondern sie schreiben Verkäufer, die ihre Handynummer angegeben haben, direkt an. Als Bezahlart schlagen sie die „Sicher Bezahlen“-Funktion von ebay vor. Klingt eigentlich gut, doch die Betrüger schicken einen gefälschten Link zu einer Bezahlseite, die der „Sicher bezahlen“-Seite täuschend Sie wirken freundlich und sind redegewandt ähnlich sieht. Wer da seine Bankdaten eingibt, hat bald ein leeres Konto … Deswegen: Käufe und Verkäufe am besten nur über die offiziellen Kanäle von ebay-Kleinanzeigen abgewickeln – nie über WhatsApp.

„Hallo Oma. Mein Handy ist kaputt.

10Das ist meine neue Nummer“ – mit WhatsApp-Nachrichten wie diesen beginnt der neue „Enkeltrick “. Nach der vertraut klingenden Begrüßung mit Smileys kommen die Betrüger rasch zur Sache. Mit einer vermeintlichen Notlage wollen sie ihren Opfern Geld abluchsen. Hier gilt: bei Forderungen nach Überweisungen über WhatsApp immer misstrauisch sein und sich bei der Familie rückversichern.

Aufgepasst! Lotto Hamburg warnt

11aktuell vor betrügerischen Mahnschreiben einer angeblichen Anwaltskanzlei „Schmidt & Kollegen“ aus München. Die Betrüger fordern 290 Euro, die per Lastschrift-Verfahren zu zahlen sind. Grund sei eine angebliche telefonische Anmeldung bei „Euro Jackpot-6/49“. Dieses Produkt gibt es überhaupt nicht, teilte Lotto mit.

In die Falle getappt – UND NUN?

Auch wenn die Täter selten geschnappt werden, sollte Anzeige erstattet werden. Besonders, wenn Ausweis oder Führerschein gestohlen wurde. Sind die Bankkarten ebenfalls weg, dann diese unbedingt unter 116 116 deaktivieren lassen! Und beim entwendeten Handy gilt: am besten gleich beim Anbieter sperren lassen. Dazu braucht man in der Regel Handyrufnummer, SIM-Karten-und Kundennummer.