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50 GENIALE TIPPS FÜR DAS PERFEKTE SMARTPHONE-FOTO


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Smartphone - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 02.06.2022

50 GENIALE FOTO-TIPPS

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„Fotografieren Sie nicht gegen das Licht!“, „Achten Sie auf einen stabilen Stand!“, „Behalten Sie Ihr Motiv im Auge!“, „Nehmen Sie den Finger vom Blitz!“ – Viel gilt es zu beachten, denn die Fotografie ist eine Kunst für sich.

Ein gemeinsames Foto mit der ersten großen Liebe, eine Aufnahme des Sonnenuntergangs im persönlichen Paradies, ein Schnappschuss der Familie vor dem Wahrzeichen des Reiseziels: Urlaubsaufnahmen wecken Erinnerungen und laden zum Schwelgen in der Vergangenheit ein.

Auf den folgenden fünf Seiten haben wir daher die 50 wertvollsten Tipps und Tricks für die perfekten Smartphone-Fotos für Sie aufbereitet. Darunter finden Sie zum Beispiel Vorschläge für die perfekte Belichtung der Aufnahmen, die optimale Distanz zwischen Kameralinse und Motiv, den Einsatz des Zooms und wie Sie Ihr Motiv perfekt von der Umgebung abheben. ...

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Auf der letzten Seite finden Sie zudem einen ausführlichen Sieben-Punkte-Guide zum Thema „Fotografie im Dunkeln“.

Ausrichtung im Querformat

Grundsätzlich gilt: Schießen Sie Fotos im Querformat. Der Grund dafür ist unter anderem der, dass unsere Augen nebeneinander angeordnet sind und unser Sichtfeld breiter als höher ist. Fotos im Querformat sind demnach angenehmer anzusehen und enthalten viel mehr Informationen als hochformatige Schnappschüsse. Daher werden beispielsweise auch Filme im Querformat aufgenommen.

Aufnahmen im Hochformat sind jedoch nicht verboten. Dieses Format eignet sich zum Beispiel für die Ablichtung von Gebäuden.

Blitzlicht bewusst nutzen

Wenn schon ein Blitz, dann sollte es ein starker sein. Grundsätzlich gilt, dass der Blitz eines Smartphones eigentlich zu schwach ist, um eine Szene optimal auszuleuchten. Eigentlich.

Es gibt dennoch Situationen, in denen sogar der schwache Handyblitz viel herausholen kann. Wichtig dabei ist die Distanz zum Motiv. In diesem Fall gilt also die altbekannte Devise „Probieren geht über Studieren“. Sollten Sie dennoch keinen Erfolg bei der Ausleuchtung der Aufnahmen haben, greifen Sie, falls vorhanden, auf natürliche Lichtquellen, Lampen oder externe Blitzgeräte zurück.

Gehen Sie auf Augenhöhe

Beim Knipsen von Kindern und Personen, die kleiner sind als Sie selbst, gilt: Gehen Sie in die Knie, und begeben Sie sich so auf dieselbe Augenhöhe wie Ihr Motiv.

Diese Perspektive spiegelt sich in der Aufnahme wieder, wodurch Authentizität geschaffen wird und die Personen größer sowie imposanter wirken.

Fokus auf die Augen

Beim Betrachten von Porträts sind es vor allem die Augen, auf die Menschen als erstes achten. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal eine Person ablichten, und fokussieren Sie die Kamera daher auf deren Augen.

Verzicht auf den Autofokus

Der Autofokus spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Schärfe des Motivs geht. Mithilfe dieser Funktion fokussiert die Kamera das Hauptelement und stellt die Umgebung unscharf. Zumindest theoretisch. Das Problem des Autofokus ist nämlich, dass dieser zeitweise eben nicht das vordergründige Objekt scharf stellt, sondern ein Objekt im Hintergrund. Oft verhindert die Funktion zudem, dass Sie das vermeintlich wichtige Motiv scharf stellen können. Unsere Empfehlung: Prüfen Sie den Schärfemodus, oder tippen Sie auf den gewünschten Bildschirmausschnitt. Das funktioniert auch im Automatikmodus.

Meiden Sie den Digitalzoom

Im Gegensatz zur analogen Vergrößerung eines Bildausschnitts schneidet die Kamerasoftware bei Verwendung des Digitalzooms aus den gesammelten Daten einen Teil heraus. Das Resultat dieses Vorgangs ist ein Verlust von zahlreichen relevanten Bildpunkten. Einfach gesagt: Die Aufnahme wird mit zunehmender digitaler Vergrößerung immer unschärfer.

Verzichten Sie daher auf den Digitalzoom. Gehen Sie stattdessen einfach näher an das Objekt heran.

So gehen keine Bildinformationen verloren, und die Aufnahme bleibt scharf.

Zoomen bei Dunkelheit meiden

Verzichten Sie auf das Zoomen bei wenig Licht. Hintergrund ist, dass dunkle Szenen entsprechend länger belichtet werden müssen, wodurch die Gefahr steigt, die Bilder zu verwackeln.

Damit Aufnahmen ohne Zoom bei schwacher Beleuchtung gelingen, verwenden Sie ein Stativ und (vorausgesetzt, die Kamerasoftware Ihres Smartphones bietet diese Einstellungsmöglichkeit) die geringste Lichtempfindlichkeit (ISO-Faktor). Beim Fotografieren per Hand empfehlen wir einen ISO-Faktor ab 800. Einen ausführlichen Guide zum Thema „Fotografieren im Dunkeln“ finden Sie auf der letzten Seite.

Kinder: kurze Verschlusszeiten

Beim Fotografieren von Kindern, die sich viel bewegen, empfehlen wir kurze Verschlusszeiten. Darunter versteht man die Belichtungszeit eines Motivs. Je kürzer sie ist, desto geringer ist die Gefahr, dass das Bild verwackelt. Alternativ dazu können Sie, falls in der Software integriert, einen Modus für Sportfotografie oder die Serienbildfunktion nutzen.

Gegenlicht meiden

Starkes Gegenlicht führt dazu, dass das gewählte Objekt nicht erkennbar ist.

Der Grund dafür: Die Kamera orientiert sich am hellen Hintergrund, also beispielsweise an einer eingeschalteten Lampe oder, abhängig von der Tageszeit, am durch ein Fenster dringendes Sonnenlicht.

Nutzen Sie diese Situation zu Ihrem Vorteil, und fotografieren Sie daher nicht gegen das Licht, sondern mit dem Licht. Zudem empfehlen wir Ihnen, das gewählte Motiv im Lichtkegel so zu positionieren, dass es optimal beleuchtet wird.

Nutzen Sie Ihre Umgebung

Mithilfe von natürlichen Vorkommnissen oder Bauwerken können Sie Ihren Schnappschuss bereits während der Aufnahme und nicht erst im Nachhinein einrahmen.

Sogenannte „natürliche Rahmen“ entstehen, wenn Sie beispielsweise durch Torbögen, Fenster, Löcher in Felsen, Bäume mit ihrem Blatt- und Astwerk oder Schlüssellöcher fotografieren.

So entsteht einerseits eine besondere Tiefenwirkung, andererseits wird das Motiv besonders hervorgehoben, sprich fokussiert.

Achten Sie auf den Hintergrund

Was ist denn das? Da wächst doch eine Straßenlaterne aus dem Kopf von Papa! Und da!

Seit wann hat denn Mama ein Straßenschild auf der Schulter?

Um solche Peinlichkeiten zu vermeiden, achten Sie beim Fotografieren ganz besonders auf die Umgebung.

Bewegte Objekte abbilden

Ein scharf abgebildetes, fahrendes Taxi im Vordergrund, der Hintergrund verschwommen:

Ein solches Foto dürften manche von Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal gesehen haben. Das Geheimnis hinter Aufnahmen wie diesen besteht aus einer Serienaufnahme und einer langen Verschlusszeit – vorausgesetzt, das Smartphone lässt eine derartige Veränderung zu. Zusätzlich gilt es, das Gerät während der Aufnahme mit dem Motiv zu bewegen.

Lassen Sie genügend Luft

Achten Sie beim Fotografieren von Personen darauf, dass Sie deren Gliedmaßen nicht „abschneiden“. Bevor Sie also den Auslöser drücken, gehen Sie einen Schritt zurück oder reduzieren den Zoomfaktor. So vergrößern Sie den Abstand Ihres Motivs zu den Bildrändern.

Das Bild in Ebenen unterteilen

Verschiedene Ebenen, oder besser gesagt Tiefenschärfe, machen ein Bild lebendig. Lassen Sie uns diese Aussage anhand eines Beispiels erklären: Um eine Person in das Zentrum zu rücken, platzieren Sie zum Beispiel eine Tasse im Vordergrund auf den Tisch.

Einen ähnlichen Effekt hat eine unscharfe Fassadenzeile im Hintergrund.

Den Goldenen Schnitt nutzen

Bevor Sie auf den Auslöser drücken, stellen Sie sich die Frage, worum es sich bei dem Bild handeln soll. Ein Porträt? Oder doch eine Panoramaaufnahme? Anschließend achten Sie darauf, das Objekt nicht voll zu zentrieren.

Machen Sie stattdessen vom Goldenen Schnitt Gebrauch. Unter diesem Begriff versteht man, einfach gesprochen, die optimale Einteilung von Längen, wodurch das Bild sehr harmonisch wirkt.

Zu diesem Zweck statten viele Smartphone-Hersteller die Kamera-Software mit einem einblendbaren Raster aus, das eine Orientierungshilfe bietet.

Finger weg von der Linse

Regel Nummer eins: Nur eine saubere Kameralinse schießt gute Fotos. Durch den täglichen Gebrauch des Smartphones sammeln sich etwa Fett, Staub und Schmutz auf der Optik. Reinigen Sie diese vor jedem Foto beispielsweise mit einem Mikrofasertuch.

Schaffen Sie Relationen

Personen vor beispielsweise einem Berg schaffen Klarheit über die Dimensionen. Denselben Effekt haben unter anderem Boote auf einem See und Autos vor großen Baumaschinen.

Achten Sie auf offene Augen

Selten kommt es vor, dass auf Gruppenfotos jeder einzelne die Augen geöffnet hat. Unser Tipp: Fordern Sie die zu fotografierende Gruppe auf, ihre Augen zu schließen und auf Ihren Befehl wieder zu öffnen. Erst dann schießen Sie das Foto.

Nutzen Sie ein Stativ

Der Einsatz von Stativen eignet sich vor allem zur Aufnahme von Naturbildern und sonstigen Schnappschüssen, welche viel Geduld erfordern.

Zudem verwackeln die Bilder dank deren Stabilität nicht so schnell.

Falls Sie das Gestell zu Hause vergessen haben, nutzen Sie stattdessen beispielsweise Mauern, Geländer, Treppen, Fensterbänke und Vorsprünge in Ihrer Umgebung.

Finger weg vom Blitz

Falls Sie sich entscheiden, den Smartphone-Blitz für eine Aufnahme zu nutzen, decken Sie diesen nicht mit einem Ihrer Finger ab. Dadurch misslingt das Bild.

Die Kamera-Software kennen

Filter, Serienbilder, manuelle Belichtungskorrekturen und Co: Die Kamera-Software macht die Aufnahme von Bildern und Videos erst möglich und unterscheidet sich in ihren Funktionen von Smartphone zu Smartphone. Für den perfekten Smartphone-Schnappschuss ist es lohnenswert, sich noch vor dem Abdrücken einen Überblick über die Funktionen der Software zu verschaffen.

Nutzen Sie die Sonne

Die auf- oder untergehende Sonne ist der optimale Ersatz für den einen oder anderen Filter, da die Aufnahme in Pastelltöne getaucht wird. Dabei spricht man auch von der blauen beziehungsweise goldenen Stunde.

Zudem lässt das Sonnenlicht die Haut von abgebildeten Personen sehr sanft erscheinen.

Software-Alternativen nutzen

Falls Ihnen die Funktionen der vorab installierten Software nicht zusagen, haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Kamera-Apps. Denjenigen mit Erfahrung in der Smartphone-Fotografie legen wir die „Manual Camera“ ans Herz. Diese App kostet 4,19 Euro und gibt Ihnen unter anderem die Möglichkeit, Belichtungskorrekturen und Weißabgleiche selbst durchzuführen.

Falls Sie auf der Suche nach einer Alternative mit nur wenigen Funktionen sind, empfehlen wir Ihnen die kostenlose App „HD Camera“. Dieses Programm nimmt einen Großteil der Einstellungen automatisch vor.

Achten Sie auf den Speicher

Dank dem Einsatz von immer höher auflösenden Optiken ist die Qualität der Smartphone-Schnappschüssen im Lauf der vergangenen Jahre immer höher geworden. Doch je hochwertiger die Aufnahme ist, desto mehr Speicherplatz belegt sie. Bevor Sie also das nächste Mal ein Foto in HD-Auflösung knipsen, stellen Sie sicher, dass Ihr Smartphone auch genügend Speicher dafür hat. Alternativ können Sie, falls möglich, die Schnappschüsse direkt auf einer SD-Karte speichern.

Bildbearbeitung im Ernstfall

Trotz all der Vorbereitungen, Geduld und Übung kommt es immer wieder vor, dass Schnappschüsse etwa im schlimmsten Fall verwackelt oder nicht so farbintensiv sind, wie Sie dachten.

Für diese Fälle bietet die Kamera-Software von vielen Android-Geräten und iPhones zahlreiche Korrekturmöglichkeiten. Eine kostenlose und empfehlenswerte Alternative in Sachen Fotobearbeitung auf dem Smartphone ist die App „Adobe Photoshop Fix“.

Meiden Sie die Mittagssonne

Vermeiden Sie das Knipsen von Fotos in der Mittagssonne. Der Lichteinfall von oben resultiert nämlich in Augenringen und intensiven Falten im Gesicht des Subjekts.

Falls Sie auf Schnappschüsse unter dieser Gegebenheit dennoch nicht verzichten möchten, positionieren Sie die Person schräg vor der Mittagssonne. Zudem ist es wichtig, das Motiv zu fokussieren.

Das funktioniert, indem Sie es auf dem Smartphone-Bildschirm berühren.

Schießen Sie viele Bilder

Damit das Foto auch wirklich gelingt, machen Sie mehrere Schnappschüsse von dem gewählten Motiv. Der Hintergedanke für diesen Tipp ist der, dass beispielsweise ein plötzlich vorbeifliegender Vogel, ein vorbeifahrendes Auto und auch die kleinste Bewegung die Aufnahme zerstören kann. Hierfür eignet sich die Serienbildfunktion.

30+

Bilder

Halten Sie Ihre Hände ruhig

Halten Sie Ihr Smartphone beim Schießen von Fotos mit beiden Händen fest. Das garantiert Stabilität und minimiert die Gefahr, die Aufnahme zu verwackeln.

Stehen Sie sicher

Ebenso wichtig wie der beidhändige Halt des Smartphones ist der stabile Stand. Bevor Sie also ein Foto knipsen, suchen Sie nach einem möglichst ebenen Untergrund und stellen Sie sich breitbeinig hin.

Experimentieren Sie

Falls Sie Ihr Motiv aus der Vogelperspektive fotografieren, wirkt es auf der Aufnahme sehr klein. Neben der Froschperspektive eignet sich dieses Stilmittel zum Experimentieren.

Die HDR-Funktion gebrauchen

Falls die Kamera-Software oder -App mit einer HDR-Funktion ausgestattet ist, machen Sie davon Gebrauch. „HDR“ ist die Abkürzung für „High Dynamic Range“. Durch diese Funktion werden mehrere Bilder mit verschiedenen Helligkeitswerten miteinander kombiniert. So entsteht eine in Sachen Helligkeit und Kontrast ausgewogene Aufnahme.

Auf die Perspektive achten

Die Variation der Perspektiven ist ein Garant für spannende Aufnahmen. So resultiert eine Aufnahme vom Boden aus nach oben in einer intensiven Tiefenwirkung, ein Schnappschuss aus der Vogelperspektive schafft Übersicht und lässt das Motiv zudem kleiner erscheinen.

Zusatzausrüstung nutzen

Halten Sie Ausschau nach verschiedenen Aufsätzen und Objektiven für Ihre Smartphone-Kamera. Mithilfe von etwa Weitwinkel-, Fischaugen- und Makroobjektiven verleihen Sie den Aufnahmen einen ganz speziellen Charakter.

So lösen Sie optimal aus

Viele Smartphones nehmen das Foto erst auf, nachdem Sie Ihren Finger vom Auslöser genommen haben. Falls auch Ihr Mobiltelefon diese Funktion besitzt, können Sie den perfekten Moment für den Schnappschuss abwarten.

Suchen Sie nach Erhöhungen

Oft kommt es vor, dass fotografierte Hochhäuser auf der Aufnahme den Anschein erwecken, als ob sie nach hinten kippen würden. Um diese „stürzenden Linien“ zu vermeiden, fotografieren Sie hohe Gebäude von einer Erhöhung aus.

So gelingen Selfies

Für das perfekte Selbstporträt sind vier Dinge zu beachten. Erstens: Wählen Sie zuallererst einen Hintergrund, der nicht zu stark von Ihnen ablenkt. Zweitens: Vermeiden Sie eine Aufnahme von unten. Dadurch wirkt das Gesicht dicker. Drittens: Wählen Sie eine Pose, die nicht allzu gestellt wirkt. Diesbezüglich eignet sich zum Beispiel ein Blick über die Schulter, die „schöne Hälfte“ Ihres Gesichts in Richtung der Kamera gehalten. Viertens: Der Gesichtsausdruck. Versuchen Sie so natürlich wie möglich in die Kameralinse zu blicken.

Nutzen Sie den Bokeh-Effekt

Zusätzlich zur HDR-Funktion legen wir Ihnen die Nutzung des sogenannten Bokeh-Effekts ans Herz. Vorausgesetzt natürlich, Ihr Smartphone besitzt eine solche Funktion. Der japanische Begriff „Bokeh“ bedeutet so viel wie „Nebel“ oder „unscharf“. Im Fotografen-Jargon wird damit eine „natürliche Hintergrundschärfe, die Sie bei Aufnahme eines Motivs mit einem lichtstarken Objektiv und einer offenen Blende erreichen“, beschrieben.

Bleiben Sie ruhig

Halten Sie Ihr Smartphone auch nach dem Abdrücken noch für kurze Zeit still. So gehen Sie der Gefahr aus dem Weg, das Bild zu verwackeln.

Der Tipp für Korpulente

Falls Ihr Fotomodell etwas mehr auf den Rippen hat, fordern Sie es auf, eine Schulter leicht zur Kamera zu drehen. Das Resultat: die Person wirkt schlanker.

Übung macht den Meister

Neben all den Tipps kommt es in Bezug auf die Qualität der Aufnahmen zu guter Letzt auf die Übung des Fotografen an. Je öfter Sie also fotografieren und unsere Tricks anwenden, desto besser werden Ihre Schnappschüsse.

WENN ES DUNKEL WIRD...

Da Aufnahmen in der Nacht oftmals als Königsdisziplin in der Fotografie bezeichnet werden, widmen wir uns diesem Thema mit einer eigenen Seite. Immerhin: Aufgrund der fehlenden Umgebungshelligkeit braucht es einen geübten Fotografen für gute Ergebnisse.

Die goldene Stunde...

... ist der Begriff für die Zeit, wenn sich die Sonne langsam in Richtung Horizont senkt und dabei die Umgebung „von vorne“ beleuchtet wird. Außerdem geben die dadurch entstehenden langen Schatten den Fotos einen ganz speziellen Glanz.

Selbstauslöser

Die beste Stabilisierung bringt nichts, wenn Sie die Aufnahme beim Betätigen des Auslösers verwackeln. Daher empfehlen wir die Verwendung eines Selbstauslösers oder alternativ auch eines Fern- bzw. Kabelauslösers. Manchmal können dies sogar die mitgelieferten Headsets, sofern diese einen Knopf für die Anrufannahme besitzen.

ISO-Wert niedrig halten ...

Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit der Aufnahme und ist ein Vabanquespiel zwischen kurzer Belichtungszeit und schlechter Helligkeit. Zu niedrig eingestellt, wird die Aufnahme zu dunkel. Zu hoch eingestellt, werden dunkle Bereiche des Fotos mit unschönem Bildrauschen durchzogen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Sterne fotografieren

Wer gerne einen Sternenhimmel fotografieren möchte, kann dies auch gerne mit seinem Smartphone erledigen. Hier empfehlen wir jedoch, sich einen dunklen Ort zu suchen, wo quasi kein Umgebungslicht (wie etwa Straßenlaternen, Fensterbeleuchtungen, etc.) vorhanden ist. In der Luft befindlicher Staub reflektiert das Licht zusätzlich und macht die Sterne auf dem Foto ansonsten quasi unsichtbar.

Die blaue Stunde

Ist die Sonne untergegangen, so folgt auf die goldene die blaue Stunde. Dann nämlich, wenn der Himmel noch in einem tiefen Blau leuchtet, die Lichter in den Straßen bereits angehen und Sie somit eine optimal ausgeleuchtete Aufnahme bei spektakulärem Himmel erzeugen können.

Belichtungszeit erhöhen

Eine längere Belichtungszeit sorgt dafür, dass das Bild über einen weitaus längeren Zeitraum Licht erhält und dadurch heller und schöner wird. Zudem kann eine Belichtung von etwa 30 Sekunden für dezente Verzerrungen sorgen, etwa bei vorbeifahrenden Autos, die lediglich als Lichtschweif im Bild erscheinen. Hier empfiehlt sich unbedingt die Verwendung eines Stativs.

... und manchmal doch hoch

Wenn Sie nicht viel Zeit haben, um ein Motiv in der Dunkelheit einzufangen, dann empfiehlt sich eine Kombination aus höherem ISO-Wert und einer kurzen Belichtungszeit. Speziell bei Motiven, die auch in der Nacht ausreichend belichtet sind (Stadion, Stadtplatz, beleuchtete Sehenswürdigkeit, etc.), können Sie trotz der hohen Lichtempfindlichkeit ein halbwegs rauschfreies Ergebnis erwarten.

Schwarz-Weiß-Fotos

Einen Schwarz-Weiß-Filter können Sie zwar natürlich über den ganzen Tag verteilt verwenden, zu super Ergebnissen führt er jedoch speziell in der Nacht. Eventuelle Farbveränderungen, bedingt durch unterschiedliche Belichtungen (kaltes Licht, warmes Licht, viele Spots, etc.), können so neutralisiert werden. Zudem verleiht ein Schwarz-Weiß-Filter Ihren Bildern einen ganz eigenen Charme.

Stativ!

Nochmals explizit wollen wir bei Nachtaufnahmen das Stativ erwähnen. Hier kommt nämlich noch zum Tragen, dass Aufnahmen ohne Stativ wegen der schlechten Umgebungsausleuchtung gerne verschwommen und daher sehr unschön werden.

Finger weg vom Blitz!

Kein ungeschriebenes Gesetz, dennoch sollte man bei Nachtaufnahmen unbedingt auf den Blitz des Smartphones verzichten. Die Entfernung von der Kamera zu den Objekten ist meist viel zu groß, und so beleuchtet der Blitz nahe Objekte viel stärker als entfernte, der Hintergrund dagegen ist in der Regel fast komplett schwarz.