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7 Akkustaubsauger im Test: Kabelloses Saugvergnügen


Haus & Garten Test - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 30.08.2019

Krümel, Sand und Dreck möchte man schnell und einfach beseitigen. Hierfür bieten die Hersteller ihre neuen Akkustaubsauger, welche kompakt und flexibel sind. Dabei kommen sie sogar ohne lästige Kabel aus und sind treppauf, treppab einfach zu transportieren. Die Geräte glänzen mit technischen Details. Doch was sie genau können, zeigt der Test .


Artikelbild für den Artikel "7 Akkustaubsauger im Test: Kabelloses Saugvergnügen" aus der Ausgabe 5/2019 von Haus & Garten Test. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Haus & Garten Test, Ausgabe 5/2019

(1) Praktisch: Die Akkustaubsauger von AEG, Sharp und Koenic können schlichtweg frei stehen


(2) Die Saugergebnisse auf Hartboden sind bei dem Gerät von Leifheit leider nur solide


E in Staubsauger gehört in jeden Haushalt. Die Akkustaubsauger stechen vor allem durch ...

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E in Staubsauger gehört in jeden Haushalt. Die Akkustaubsauger stechen vor allem durch ihre Flexibilität hervor. Sie sind leicht und erreichen nahezu jeden Winkel des Wohnraums. Sie können auch in ein Handgerät verwandelt werden, um kleinere Flächen wie Tisch, Sofa oder Regale zu reinigen. Weiterhin sind die Sauger beutellos und die Filter können meist gereinigt werden. Doch primär sollten die Akkustaubsauger leistungsstark und im besten Fall auch energiesparend sein.

Auf hartem Pflaster
Wie leistungsstark die Testgeräte sind zeigt sich bereits bei der Partikelaufnahme vom Hartboden. Die besten Ergebnisse liefert hier das Gerät von Dirt Devil. Zwar saugt sich der Akkustaubsauger etwas am Boden fest, doch beseitigt er vor allem Feinschmutz anstandslos. Bei Philips werden kleine Partikel ebenfalls restlos entfernt. Die anderen Testgeräte müssen doch öfter darüber gefahren werden, um alle Partikel aufzunehmen. Leifheit sticht hier negativ hervor und hinterlässt zunächst nur eine Spur im Schmutz. Bei der Grobschmutzaufnahme schiebt der Akkusauger von Sharp kleine Steinchen vor sich her, anstatt sie aufzunehmen, ebenso der Kandidat von Leifheit. Das kann schnell zum Zerschrammen des Fußbodens führen. Deswegen muss die Düse hier angehoben und direkt über den Dreck gehalten werden. AEG überzeugt beim Grobschmutz mehr als bei der Staubaufnahme. Ansonsten tun sich auch die restlichen Geräte schwer mit gröberen Schmutzpartikeln. Sichler überrascht bei beiden Tests mit wirklich guten Saugergebnissen.

Saugstark aus den Fasern
Vor allem auf Teppichboden passiert es schnell, dass Schmutz, Sand, Fasern oder Tierhaare nicht so leicht zu entfernen sind und zurückbleiben. Hier müssen die Akkustaubsauger ihrer Leistungsstärke beweisen. Dirt Devil, AEG und Sharp zeigen in diesem Test ihr Können. Die rotierende Bürste von Dirt Devil ist hervorragend für gröberen Schmutz auf Teppich geeignet, aber auch feinen Staub nimmt die Düse wirklich gut auf. Nur bei größeren Steinen muss aufgepasst werden. Diese könne sich schnell in der Düse und den Borsten verkanten. Bei Sharp bleiben lediglich in den Ecken und am Rand ein paar Steinchen zurück. Mit Hilfe der Fugendüse können diese ebenfalls einfach beseitigt werden. Mit den Akkustaubsaugern von Koenic und Philips muss man etwas öfter über den Dreck gehen, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu gelangen. Sichler saugt nicht ganz so effektiv wie die anderen Testkandidaten, nimmt dafür jedoch auch größere Steine auf. Beim Tierhaartest liefern fast alle Geräte top Ergebnisse.

Ökologisch und effizient
Die Akkustaubsauger werden nicht am Netz betrieben und sollten gerade deswegen effizient arbeiten. Am ökologischsten ist der Akkusauger von Sharp. Bei diesem Gerät stimmen die Ladezeiten sowie der Verbrauch. Die Betriebsdauer schwächelt allerdings, der Akku hält nur durchschnittlich 33 Minuten. Der Energiebedarf beim Laden des Koenic ist relativ gering, entsprechend gibt es bei der Betriebsdauer einige Notenpunkte Abzug, denn der Sauger läuft durchschnittlich nur 19 Minuten. Bei der Betriebsdauer schneiden die Sauger von AEG, Sichler und Dirt Devil nicht besonders gut ab, da sie alle nur rund 20 Minuten Akku-Laufzeit haben. Obwohl die Hersteller eine Laufzeit zwischen 40 und 45 Minuten angeben, erreichen die Akkustaubsauger das nicht. Am längsten hält das Gerät von Philips durch. Der Hersteller gibt hier aber direkt an, dass die Laufzeit im Turbo-Modus nur bei circa 21 Minuten liegt. Die Ökologiewerte sind bei AEG, Sichler, Philips und Dirt Devil sehr solide. Bei Philips gibt es hier definitiv Verbesserungsspielraum nach oben. Leifheits Betriebsdauer ist mit rund 40 Minuten wirklich gut, doch arbeitet das Gerät nicht gerade effizient. Sharp schneidet in Sachen Saugleistungmit einer sehr guten Note am besten ab. Dirt Devil und Koenic erreichen sehr souveräne Leistungen.

(3) Saugstarke Ergebnisse liefert der Akkustaubsauger von Philips und entfernt restlos Staub


(4) Durch Abdrehen kann der Staubbehälter bei Sichler entfernt werden


(5) Der Staubbehälter kann bei Dirt Devil einfach abgenommen und entleert werden


(6) Zur Düsenreinigung können die Borsten bei Sharp ganz einfach entnommen werden


Praktisches Zubehör
Für kleinere Saugaufgaben oder schwer zu erreichende Stellen liefern die Hersteller verschiedene Düsen mit und qualifizieren ihre Geräte damit zu kleinen Multitalenten. Möbel-und Fugendüsen sind ziemlich praktisch um Regale oder die Couch zu saugen. Doch auch um in Ecken oder Ränder zu gelangen, eignet sich das Zubehör. Des Weiteren besteht bei allen die Möglichkeit ein Handgerät abzulösen oder einfach das Saugrohr zu entfernen, um ohne lange Rohrverlängerung kleinere Flächen zu säubern. Außer dem Gerät von Leifheit sind zudem alle Akkustaubsauger mit einer beleuchteten Düse ausgestattet. So können auch dunkle Ecken restlos gesäubert werden. Die großen Düsen werden multifunktional für Hartboden und Teppich genutzt.

Komfortable Reinigung
Die meist lästige Reinigung sowie der Filterwechsel gestalten sich bei den Akkustaubsaugern problemlos. So können die Staubbehälter entweder vom Gerät gelöst oder vom Handgerät aus entleert werden. Durch die Betätigung eines Schalters oder mit Hilfe eine Drehmechanismus können die Behälter über dem Mülleimer geleert werden. Zur Intensivreinigung besteht die Möglichkeit die Kunststoffcontainer mit Wasser auszuspülen – das ist hygienisch und erhält die Saugleistung der Geräte, da mit der Hilfe des Wassers selbst feinster Staub entfernt werden kann. Ebenso simpel gestaltet sich der Filterwechsel. So können die Filter schlichtweg entnommen und entweder gereinigt oder direkt ausgetauscht werden.

Einfache Handhabung
Die Bedienkonzepte der Akkustaubsauger sind nicht sehr kompliziert. An Bedienschaltern zum Schieben oder Drücken können die Geräte eingeschalten und die Intensitätsstufe bestimmt werden. Die meisten der Testgeräte verfügen über zwei Leistungsstufen sowie einer Turbo-Option. Bei Dirt Devil kann weiterhin die rotierende Bürstwalze hinzugeschalten werden. Sichler verfügt des Weiteren über eine Eco-Taste, welche den Verbrauch des Geräts mindert. Die Geräte bestechen überdies durch die kabellose Verwendung. Nun entstehen zum einen keine Stolperfallen mehr, zum anderen ist die Reichweite nur noch durch die Akkulaufzeit begrenzt. Die Akkustaubsauger sind indes leicht und ergonomisch geformt. Das Gerät von Philips lässt sich komplett flach auf den Boden legen, um an jede Schmutzecke zu gelangen. Ebenfalls ist eine leichte Führung von Vorteil.
Leifheit, Sharp und AEG können nicht nur frei stehen, sondern liefern ebenfalls eine Ladestation zum Abstellen mit. Das ist ziemlich praktisch. Leider kann man sich beim Montieren der zweiteiligen Ladestation von Leifheit schnell die Finger klemmen. Die anderen getesteten Geräte, außer Sichler, verfügen über eine Wandhalterung, welche zunächst angebracht werden muss. Die freistehenden Ladestationen erscheinen hier praktischer und flexibler.

Hochwertige Verarbeitung
Die Wertigkeit der verwendeten Materialien unterscheidet kaum in der Preisklasse. Auch die günstigen Akkustaubsauger sind durchaus gut verarbeitet. Am besten ist die Verarbeitungsqualität jedoch bei AEG, das Material wirkt hochwertig und ohne scharfe Kanten. Die Testgeräte liefern wirklich solide Funktionsnoten und sind dabei sehr einfach zu handhaben. Die Unterschiede in der Akkulaufzeit jedoch sollten für die eigenen Ansprüche und Haushaltsgröße vor dem Kauf genau beachtet werden. Für mehr Informationen hilft die nachstehende Tabelle.

(7) Bei dem Akkustaubsauger von Sichler kann der Schalter simpel von oben mit dem Daumen bedient werden


(8) Der praktische Bedienschalter befindet sich bei Koenic direkt an der Unterseite des Griffs


Bewertungsschlüssel: 1,0 – 1,4: sehr gut (+ + +), 1,5 – 2,4: gut (+ +), 2,5 – 3,4: befriedigend (+), 3,5 – 4,4: ausreichend (–), 4,5 – 5,0: mangelhaft (– –), 6,0: durchgefallen (– – –)

Testverfahren
Die Testgeräte : 7 Akkustaubsauger

Funktion : Für dieGrobpartikelaufnahmewerden Partikel mit Größen von 0,4 bis 5 mm verwendet und diese von glatten (Fliese, Hartboden, Tisch) sowie textilen Oberflächen (Auslegeware, mehrere Polstermöbelstücke) aufgesaugt. Selbige Reinigungsflächen kommen auch bei derStaubaufnahmezum Einsatz, die Partikelgrößen des Mineralstaubs betragen hier 0,05 bis 0,4 mm. Bei derFaseraufnahmewerden Tierhaare auf Textilflächen appliziert (Krafteinwirkung 50 N) und dann via optimaler Düse/Bürste aufgesaugt. DieAkkulaufzeitergibt sich aus der Mittlung zweier Durchgänge im Dauerbetrieb auf der höchsten Leistungsstufe inklusive ggf. vorhandenen, elektrisch betriebenen Zubehörs.

Handhabung : Eine Gruppe geschulter Probanden überprüft und bewertet die Funktionalität, Gängigkeit und Ergonomie sämtlicherBedienelemente, ebenso dieallgemeine Handlichkeit. Die praxisnahe Ermittlung desBetriebsgeräuscheswird angelehnt an die DIN EN 60312 durchgeführt, die Messdistanz beträgt 50 Zentimeter, bis hin zu gemittelten 60 dB(A) wird die Note 1 vergeben. Bei derReinigung/ Entleerungssnotewird die Modularität, Zugänglichkeit und Einfachheit der Reinigung der verschmutzenden Teile bewertet, dies umfasst speziell den Wechsel des Staubbeutels bzw. das Reinigen des Staubcontainers, außerdem den Wechsel der einzelnen Filter, das Säubern der Borsten bzw. Walzenbürste und der Geräteaußenseiten sowie durch Feinstaub verschmutzende Kontaktstellen an den Düsen. DieAkkuladeeffizienzergibt sich aus der Relation von Betriebs-und Ladezeit, aufgrund der Ladestrombegrenzung bei NiMH-Zellen wird die Note bei 4,4 gedeckelt. DieBedienungsanleitungwird einerseits auf die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheits-und Entsorgungshinweise (spez. für die Akkus) untersucht, dann andererseits anhand ihrer Qualität (Bilder, Struktur, Zuordnung der Einzelteile, Schriftgröße, Anwendungstipps) bewertet.

Verarbeitung : Bewertet werden die allgemeine Wertigkeit der verwendeten Materialien, das Nicht-bzw. Vorhandensein von Graten und scharfen Kanten sowie eventuellen Klemmstellen und die Größe von Spalten und Ritzen, zudem die Passgenauigkeit aller modularen Teile.

Ökologie : Die Note der Ökologie ergibt sich aus dem Wirkungsgrad des Ladevorgangs, gemittelt über zwei Ladezyklen aus leerem Akkuzustand.

Sicherheit : Die Sicherheit und Unversehrtheit des Nutzers stehen hier im Fokus. Geprüft und bewertet wird, wie gut das Gerät und die Bedienungsanleitung verhindern können, dass dem Nutzer durch Klemmen oder sonstige unsachgemäße Handlungen Schäden entstehen.

Bewertungsschlüssel: 1,0 – 1,4: sehr gut (+ + +), 1,5 – 2,4: gut (+ +), 2,5 – 3,4: befriedigend (+), 3,5 – 4,4: ausreichend (–), 4,5 – 5,0: mangelhaft (– –), 6,0: durchgefallen (– – –)


Bilder: Auerbach Verlag, Philips

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