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8 YES, SHE CAN!


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 48/2022 vom 24.11.2022
Artikelbild für den Artikel "8 YES, SHE CAN!" aus der Ausgabe 48/2022 von Grazia. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
?Das Stricken hat mir gezeigt, wie sich Ängste beruhigen lassen?, sagt Michelle Obama

Feiern Sie kleine Siege

Es müssen nicht immer die großen Ziele und Träume sein. Finden Sie etwas, das Sie auf aktive Weise abschließen können, und lassen Sie sich darauf ein, selbst wenn zunächst niemand außer Ihnen selbst davon profitiert. Vielleicht könnte so ein Projekt daraus bestehen, einen Nachmittag lang das Badezimmer neu zu streichen oder Brot zu backen oder sich kunstvoll die Nägel zu lackieren oder Schmuck zu basteln. Es könnten zwei Stunden sein, die Sie damit verbringen, exakt das Brathähnchenrezept Ihrer Mutter nachzukochen, oder zehn Stunden, um eine Miniaturkopie von Notre-Dame im Keller nachzubauen. Gönnen Sie sich das Geschenk des Vertieftseins!

Durch Selfcare helfen Sie anderen

Wenn man etwas bewirken und die Welt verändern ...

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... möchte, muss man sich manchmal auch um die psychische Gesundheit kümmern. Wir sollten darauf achten, wie wir uns fühlen. Wir sollten davon Notiz nehmen, was unser Körper und unser Geist uns signalisieren. Und wir sollten uns nicht scheuen, um Hilfe zu bitten, falls wir selbst oder jemand, den wir kennen, Probleme hat. Es ist völlig in Ordnung, seine Kräfte einzuteilen, sich auszuruhen und über die eigenen Schwierigkeiten zu reden. Es ist völlig in Ordnung, das eigene Wohlbefinden wichtig zu nehmen und sich regelmäßige Phasen der Ruhe und Wiederherstellung zur Gewohnheit zu machen.

Lösen Sie die Angst-Bremse

Kein Zweifel, es sind schwierige Zeiten. Aber wenn die Angst lähmend wird, wenn sie uns jede Hoffnung oder persönliche Handlungsfähigkeit raubt, dann gleiten wir erst richtig in die Katastrophe hinein. Was heißt es, konstruktiv mit Angst umzugehen? Für mich ist der Gedanke ganz einfach. Wir müssen lernen, wie man Angst klug verarbeitet, einen Weg finden, damit unsere eigenen Nerven uns eher leiten als bremsen. Wir müssen (…) dem eigenen Urteil vertrauen, was uns schadet und was nicht. Wer sich daran hält, lebt weder rundum angenehm noch in ständiger Angst. Er oder sie akzeptiert, dass es eine Mitte gibt, und lernt, in ihr zu agieren, hellwach und aufmerksam, aber nicht gehemmt.

Trainieren Sie Ihren Mut-Muskel

Unser furchtsames Ich versucht so gut wie immer, das Lenkrad zu packen und den Kurs zu ändern. Seine Funktion ist es, die Katastrophe zu proben, einem die Chance auszureden und die eigenen Träume zu zerschlagen. Es genießt jede Gelegenheit, uns mit Ängsten zu überfluten und Zweifel zu säen. Dann ist nämlich die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir zu Hause auf der Couch bleiben, nett und passiv, ohne das geringste Risiko einzugehen. Somit heißt, der eigenen Angst zu trotzen, fast immer auch, einem Teil von sich selbst zu trotzen. Je häufiger wir das üben, desto besser werden wir. Jeder Sprung, zu dem ich mich entschloss, hat den nächsten Sprung leichter gemacht.

Lieben Sie sich selbst

In letzter Zeit bemühe ich mich, morgens beim Aufwachen besonders freundlich und wohlwollend mit mir umzugehen und den ersten selbstkritischen oder negativ gefärbten Gedanken wegzuschieben. Anschließend lade ich einen zweiten Gedanken ein, der liebevoll mir selbst gegenüber ist. Oft ist es einfach die stille Dankbarkeit darüber, die Schwelle eines neuen Tages erreicht zu haben. Es geht darum, (…) den inneren Kritiker durch freudiges Wohlwollen zu übertönen und sich selbst – auch im übertragenen Sinne – mit einem warmherzigen Blick und einer freundlichen Begrüßung in die Augen zu schauen.

Schließen Sie neue Freundschaften – und pflegen Sie die alten!

„Seht zu, dass ihr im Leben nicht allein seid“, sage ich oft zu meinen Töchtern. Insbesondere für diejenigen, die anders sind, ist es geradezu überlebenswichtig, sich Räume zu schaffen, in denen sie sich sicher und zu Hause fühlen. Nur guten Freund*innen gegenüber können wir offen aussprechen, was wir sonst zurückhalten: unsere ungezügelte Wut, unsere Angst vor Ungerechtigkeiten und Kränkungen. Denn es ist unmöglich, alles zu beschweigen.

Seien Sie anders – und seien Sie stolz darauf!

„Gehöre ich dazu?“ – „Was denken andere von mir?“ Wir stellen uns diese Fragen und verbiegen uns gelegentlich, um darauf Antworten zu erhalten, die uns nicht verletzen. Das Problem dabei ist nur: Wenn man die Bewertungen anderer an sich heranlässt, lösen sie Verwirrung aus. Es ist ein charakteristisches Merkmal von Unsicherheit, dass man nicht mehr selbst über sich nachdenkt, sondern sich vorstellt, wie andere über einen denken. Das kann bis zur Selbstsabotage führen, da man das eigene Anderssein nun plötzlich ebenfalls vorrangig wahrnimmt. Mein Vater, dessen unsicherer Gang mit nachgezogenem Bein gelegentlich auf der Straße starrende Blicke auf sich zog, pflegte dazu immer nur lächelnd zu sagen: „Niemand kann dich verunsichern, wenn du selbstsicher bist.“ ?