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Abenteurer


Reisemobil International - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 10.09.2021

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Bildquelle: Reisemobil International, Ausgabe 10/2021

MATHIAS PIONTEK

Auch bei Sondermodellen muss die Technik passen. Was der Sunlight T 68 kann, steht hier:

Fast hätte man den dezenten schwarzen Aufkleber auf der schwarzen Motorhaube übersehen können. Doch bei genauerem Hinschauen steht fest: Bei diesem Sunlight T 68 handelt es sich um ein gesupertes Modell der Sonderserie Adventure Edition. Ob der Teilintegrierte damit fit für Abenteuer ist oder der Kunde damit sein schwarzes Wunder erlebt, soll dieser Profitest zeigen.

Sunlight bietet die Adventure Edition für die Integrierten I 68 mit Einzelbetten und I 69 L mit Queensbett an sowie für die Teilintegrierten T 58 mit französischem Bett und Bad im Heck, T 69 L mit Queensbett und für den hier getesteten T 68.

Der 7,40 Meter lange Teilintegrierte basiert wie seine Geschwister auf dem Fiat Ducato mit 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse. Mit zwei Einzelbetten über der Heckgarage, einem optionalen ...

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... manuellen Hubbett und zwei Dreipunkt-Sicherheitsgurten an der Sitzbank der L-Sitzgruppe ist das Fahrzeug für vier Reisende ausgelegt. Der Grundpreis des Sunlight T 68 Adventure Edition beträgt 58.299 Euro. Durch die verbesserte Ausstattung verspricht Sunlight bei diesem Modell eine Ersparnis von 8.765 Euro, und tatsächlich bietet das Fahrzeug viele Dinge, die sonst Aufpreis kosten, etwa den Beifahrerairbag, die Fahrerhausklimaanlage, Tempomat, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Panoramadachfenster, Aufstellfenster in der Dachhutze und einen großen 167-Liter-Kühlschrank. Auch optisch hebt sich die Adventure Edition mit schwarz-metallic lackiertem Fahrerhaus, silbernen Seitenwänden, Alufelgen und LED-Tagfahrlicht von den herkömmlichen Sunlight-Modellen ab. Weil der Sunlight T 68 Adventure Edition so gut ausgestattet ist, hat das Testfahrzeug nur drei Extras: den für das große Fahrzeug sinnvollen 140-PS-Turbodiesel für 949 Euro anstelle des Serienaggregats mit 120 PS, die Neungang-Wandlerautomatik für 3.149 Euro sowie das manuelle Hubbett mit Clima-Plux-Elementen für 1.469 Euro.

DIE EXPERTEN

Männer vom Fach, die unserer Test-Redaktion hilfreich zur Seite stehen.

Götz Locher, E lektromeister Das Elektro-h andwerk liegt b ei Lochers in der Familie. Der Vater war Obermeister der Elektroinnung Stuttgart, er selbst jahrelang Mitglied der Meister prüfungskommission.

Alfred Kiess, Schreiner- meister Mit seinem Unternehmen hat sich Alfred K iess auf die Fertigung hochwertiger Möbel-und Einzelstücke mit edlen Intarsienarbeiten sowie auf den Innenausbau von Jachten und Luxus-Mobilen spezialisiert.

Rudi Stahl, K arosserieb aumeister Der Experte in Sachen Aufbau und Fertigungsqualität beurteilt mit seiner langjährigen Erfahrung im Karosseriebereich das optische Erscheinungsbild sowie die Kabinenanpassung der Testmobile.

Thomas Klingenstein, Dekra-Sach- verständiger T homas K lingenstein arbeitet seit 2004 bei der Dekra. Sein Spezialgebiet sind Nutz-, Wohn-und Sonder fahrzeuge sowie Allradler vom 4x4 bis hin zum 8x8. Doch damit nicht genug: Klingenstein ist be-gnadeter Camper und scheut sich auch nicht vor Fernreisen im Wohnmobil.

Karosserie

Den Aufbau übernimmt Sunlight fast unverändert vom Serienmodell des T 68. Und so setzen die Sachsen – die Sunlight- Reisemobile entstehen zusammen mit jenen von Carado im Capron-Werk im sächsischen Neustadt bei Dresden – auf das originale Tiefrahmenchassis des Fiat Ducato eine Bodenplatte aus Holzsandwich. Die Seitenwände entstehen aus Alu- Sandwich, Dach und Heckwand fertigt Sunlight aus GfK-Sandwich. Der Aufbau ist nicht holzfrei, zudem verwendet der Hersteller extrudiertes Polystyrol, kurz EPS (Styropor) als Isolierung. Das alles ist kein Problem, solange der Aufbau dicht und die Bodenplatte gut versiegelt ist. Und hier spielt der T 68 Adventure Edition einen Trumpf aus, für den Sunlight bekannt ist: die routinierte, gute Verarbeitung. Sie ist Voraussetzung für ein langes Reisemobilleben. Davon abgesehen, dass die Kunststofffender vom Fahrerhaus zum Aufbau sowie der Heckstoßfänger eine Dichtnaht beziehungsweise eine Dichtlippe gegen Scheuerstellen vertragen könnten, ist der gesamte Aufbau sauber abgedichtet. Die Rahmenfenster sind beim Sondermodell Serie und am Testfahrzeug ohne größeren Verzug in den

„Der Adventure Edition ist ein typischer Sunlight: mit einfachem, aber gut verarbeitetem Aufbau.“

Rudi Stahl, Karosseriebaumeister

Seitenwänden eingebaut. Die fensterlose Aufbautür ist mit 53 Zentimetern Breite und einfacher Verriegelung Einsteiger-Niveau. Dachhauben und Dachfenster sind akkurat montiert. Am Heck gefallen die sinnvoll platzierten rot-weißen Umrissund orangen Begrenzungsleuchten. Sie helfen dem Fahrer, die Abmessungen des Sunlight im Dunkeln einzuschätzen. Zudem verfügt der Sunlight T 68 Adventure Edition stets über eine Rückfahrkamera.

Innenausbau

Gleich beim ersten Betreten des Sondermodells Adventure Edition T 68 erkennt der geneigte Camper: Dieser Teilintegrierte ist ein echter Sunlight. Mit einfach und gut konstruiertem Mobiliar, vernünftigen Möbelbeschlägen, sauber entgrateten Umleimern und akkurat eingesetzten Schrankklappen, deren Soft-Einzug zuverlässig funktioniert.

Unter der Sitzgruppe ist der Boden aufgedoppelt, um einen stufenfreien Übergang zum Fahrerhaus zu schaffen, und damit unterm Tisch niemand kalte Füße hat. An dieses Podest gewöhnt man sich ebenso schnell wie an jenes vom Bad.

Schlafen und Sitzen

Serienmäßig bietet der T 68 zwei Längs- Einzelbetten über der geräumigen Heckgarage. Die zwölf Zentimeter dicken Matratzen ruhen auf Holzlattenrosten und ermöglichen erholsamen Schlaf. In beiden Fußenden befindet sich ein Kleiderschrank. Weil die Fußenden jedoch nicht aufstellbar sind, muss man zum Bestücken mit und Entnehmen von Kleidung in die Knie gehen. Die Einzelbetten sind über zwei Stufen leicht zu erreichen. Serienmäßig lassen sich beide Betten zu einer durchgehenden Liegefläche erweitern, die der Urlauber dann über eine Einhängeleiter entert. Die beiden LED-Leseleuchten über den Kopfenden schaffen zusammen mit dem per LED hinterleuchteten Betthaupt eine gute Atmosphäre zum Lesen. Unter den Deckenstauschränken bleibt genügend Kopffreiheit.

„Der schlichte, stabile Innenausbau birgt manches schöne Detail. Zudem ist er sehr gut verarbeitet.“

Alfred Kiess, Schreinermeister

Das manuelle Hubbett löst der Camper mit einem Schieberiegel. Sehr gut, dass die Konstruktion im abgesenkten Zustand wackelfrei ist und unter der Decke sehr zuverlässig wieder einrastet. Das ist nicht bei allen Herstellern so. Die acht Zentimeter starke Matratze ruht auf Federtellern. Erklimmt man das Hubbett über die Einhängeleiter, liegt es sich sehr bequem. Sunlight sollte dem Oberstübchen aber eine zweite LED-Leseleuchte gönnen. Prima: Die Gardine nach hinten lässt sich mit einem Druckknopf an der Decke fixieren, so kann sie beim Anheben des Hubbetts nicht in der Mechanik einzwicken. Grundrissbedingt versperrt das abgesenkte Hubbett die Auf bautür. Wer nachts raus möchte, dem bleibt ein 131 Zentimeter hoher Durchschlupf zur Tür.

Die Sitzgruppe formiert sich aus der L-Sitzbank mit zwei Dreipunkt-Sicherheitsgurten, Kopfstützen und für mehr Beinfreiheit demontierbarem L-Schenkel sowie aus einem Seitensitz und den drehund höhenverstellbaren Vordersitzen. Die Platte des Tischs ist dreh- und verschiebbar. In der Sitzbanktruhe bringt Sunlight die Gasheizung Truma Combi 6 und das Frostschutzventil sowie ein Staufach mit seitlicher Klappe unter. Auch die Truhe des Seitensitzes birgt Stauraum. Dank Aufstellfenster in der Dachhutze und Panorama-Dachfenster über der Küche ist das Ensemble schön hell und abends per LED-Leuchten gut illuminiert. Gut: die sehr helle Deckenleuchte am Einstieg.

„Unterm gut gemachten T 68 lösen sich einige unordentlich verlegte Leitungen.“

Thomas Klingenstein, Dekra-Sachverständiger

„Die Bordelektrik ist ohne Schnickschnack und gut verlegt. Doch im WC-Schacht finden sich ungeschützte Kabel.“

Götz Locher, Elektromeister

Küche und Bad

Die Winkelküche ist mit dreiflammigem Herd mit Gussrost, großer Spüle und separat aufgestelltem 167-Liter-Absorberkühlschrank sinnvoll ausgestattet. Allerdings benötigt man zum Zünden der Herdbrenner Streichhölzer. Für zwei Reisende ist das Stauraumangebot in Ober- und Unterschrank gut, für vier Urlauber ausreichend. Sehr gut und mit ansprechender Blende platziert Sunlight die Gasabsperrhähne unter der Arbeitsfläche. So nutzt der Campingkoch sie auch.

Das Raumbad zwischen Küche und Schlafzimmer übernimmt den Stil des Wohnraums. Den Toilettenraum stattet Sunlight mit Dreh-WC von Thetford, großem, gut nutzbarem Waschbecken und 25 mal 25 Zentimeter großer Dachhaube aus. Ein 40er-Modell wäre für einen schnellen Luftaustausch besser. Das Gleiche gilt für die Dachhaube in der separaten Dusche. Ansonsten ist die Duschkabine so wie sie sein soll: Die beiden Acrylglastüren schließen zuverlässig, und das Wasser verlässt die Duschwanne durch zwei Abläufe. Recht unhandlich: der Einlegeboden aus Sperrholz, mit dem sich die Duschwanne bei geöffneten Türen als Trittfläche zum Schlafzimmer hin nutzen lässt. Doch ansonsten gilt für das Bad das Gleiche wie für den gesamten Sunlight T 68 Adventure Edition: einfach gut.

AUF DER TESTSTRECKE

Der Sunlight T 68 Adventure Edition rollt mit serienmäßigem Tiefrahmenchassis des Fiat Ducato aufs Testgelände. Bis an seine Lastgrenze von 3.500 Kilogramm beladen, durchfährt der Teilintegrierte den doppelten Fahrspurwechsel mit 50 km/h, den 18-Meter-Slalom mit 48 km/h. Und so schneidet der Sunlight bei beiden Disziplinen leicht unterdurchschnittlich ab. Grund für diese Messwerte ist in erster Linie der 2,40 Meter lange Hecküberhang, dessen Masse die Hinterachse übersteuern lässt. Gleichzeitig untersteuert die Vorderachse, einhergehend mit tiefem Eintauchen des Vorderwagens. Diese Reaktionen bahnen sich allmählich an, sodass der Fahrer gut reagieren kann. Hierbei unterstützt ihn das dosiert und rechtzeitig eingreifende ESP.

Bei der Komfortmessung leiten Vorder- und Hinterachse Fahrbahnstöße ähnlich stark und für die Insassen gut spürbar in die Sitze ein. Hierbei rollt insbesondere die Vorderachse hart über Querrillen ab. Dieses Verhalten ist typisch für den Fiat Ducato mit originalem Chassis. Positiv fällt das Fahrgeräusch auf: Zum einen entwickeln sich an den Rahmenfenstern weniger Windgeräusche als an ihren vorgehängten Pendants, zum anderen verdeckt das Hubbett eine Dachhaube. Die Motorengeräusche bleiben moderat. Gering sind die Klappergeräusche des Innenausbaus – ein Indiz für den guten Möbelbau. Der optionale 140-PS-Turbodiesel kommt mit dem 3,5-Tonner passabel zurecht. Der 120-PS-Basismotor wäre hier spürbar schwächer im Durchzug. Ein echter Komfortgewinn: die harmonisch schaltende Neungang-Wandlerautomatik.

Der Verbrauch ist mit 11,1 Liter Diesel günstig. Für den Fahrer ist die Sicht nach vorne, rechts und links ducatotypisch gut. Die Sicht nach links hinten ist ebenfalls gut, zumal der Hersteller die rot-weißen Positionsleuchten und die orangen Seitenbegrenzungsleuchten so platziert, dass sie die Umrisse des Hecks gut veranschaulichen. Beim Blick nach rechts hinten fehlt ein Fenster in der Aufbautür. Nach hinten kann sich der Fahrer gut orientieren, denn die Rückfahrkamera ist Serie. Somit ist der Sunlight T 68 auch von Camping- Neulingen gut zu handhaben.

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

DIE KONKURRENTEN

Forster T 745 EB

Bei Forster, der Günstig-Marke von Eura Mobil, findet sich der neue Forster T 745 EB als passende Alternative zum Sunlight. Der in Italien produzierte Teilintegrierte bietet einen holzfreien Aufbau mit Dach, Wänden und Boden aus GfK- Sandwich und wasserabweisender XPS-Isolierung. Das Aufbautürfenster ist Serie wie auch das elektrisch angetriebene Hubbett über der Sitzgruppe und die zweite Heckgaragentür. Die zulässige Traglast der Garage beträgt 300 Kilogramm. Zur neuen Saison erhalten die Reisemobile von Forster ein Interieur in Bergesche-Optik.

Basisfahrzeug: Fiat Ducato mit originalem Tiefrahmenchassis; Turbodiesel mit 120 PS (88 kW); Sechsgang-Schaltgetriebe; Frontantrieb; Abgasnorm Euro 6d Temp Maße, Massen: zul. Gesamtmasse: 3.500 kg; Masse fahrbereit: 2.980 kg; Maße (L xBx H): 745 x 235 x 295 cm; Innenhöhe: 197 cm; Einzelbetten (L x B): je 200 x 83 cm; Hubbett (L x B): 195 x 130/110 cm Basisausstattung: Heizung: Gas-Luftheizung Truma Combi 4; Kühlschrank: 149 l, Frisch-/Abwasser: 115/135 l, Gas: 2x 11 kg Grundpreis: 55.350 €

www.forster-reisemobile.de

Weinsberg CaraSuite 700 ME

Weinsberg heißt die beliebte Einsteigermarke von Knaus. Das passende Fahrzeug zum Sunlight T 68 ist der Weinsberg CaraSuite 700 ME. Mit seinem Dach aus GfK-Sandwich, Wänden aus Alu- Sandwich und einer Bodenplatte aus Holz-Sandwich ähnelt sein Aufbau jenem des Sunlight. Das manuelle Hubbett ist beim Cara- Suite 700 ME serienmäßig. Typisch bei Weinsberg: Der Einfüllstutzen für Frischwasser, der Stromanschluss, das Frostschutzventil und die Ablassventile für Frisch- und Abwassertank befinden sich gut zugänglich in einem Servicefach.

Basisfahrzeug: Fiat Ducato mit originalem Tiefrahmenchassis; Turbodiesel mit 120 PS (88 kw); Sechsgang-Schaltgetriebe; Frontantrieb; Abgasnorm Euro 6d Temp Maße, Massen: zul. Gesamtmasse: 3.500 kg, Masse fahrbereit: 2.990 kg; Maße (L xBx H): 741 x 232 x 294 cm; Innenhöhe 215 cm; Einzelbetten (L x B): je 201 x 86 cm; Hubbett (L x B): 192 x 140/120 cm Basisausstattung: Heizung: Gas-Luftheizung Truma Combi 6; Kühlschrank: 133 l, Frisch-/Abwasser: 100/95 l, Gas: 2x 11 kg Grundpreis: 55.990 €

www.weinsberg.com

TECHNISCHE DATEN & LADETIPPS

HERSTELLER

Sunlight GmbH,

Bahnhof 11,

88299 Leutkirch,

07561/9097-200

www.sunlight.de

Basisfahrzeug: Fiat Ducato Multijet mit originalem Tiefrahmenchassis; vorn: Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen; hinten:Starrachse an Längsblattfedern; Frontantrieb; Reifen vorne/hinten: 225/75 R16 CP

Motor und Getriebe: Vierzylinder-Turbodiesel mit AdBlue; Hubraum: 2.287 cm 3 ; Leistung: 140 PS (103 kW) bei 3.500/min; max. Drehmoment: 350 Nm bei 1.400-2.500/min; Neungang-Wandlerautomatik

Abgasnorm: Euro 6; WLTP; CI; PI/CI N1 III

MASSE UND MASSEN

Zul. Gesamtmasse: 3.500 kg; Masse in fahrber. Zustand: 3.030 kg; Außenmaße (L xB mit/ohne Außenspiegel x H): 740 x 272/232 x 290 cm;

Radstand: 404 cm; Anhängelast gebremst/ungebremst: 2.000 kg/750 kg

Karosserie: Dach: GfK-Sandwich 34 mm; Wände: Alu-Sandwich 34 mm; Boden: Sperrholzsandwich 41 mm; Isolierung: EPS; Aufbautür einfach verriegelnd, ohne Fenster; mit elektrischer Trittstufe und Insektenschutzplissee; Aufbau mit Rahmenfenstern; Fahrerhausverglasung original Fiat; Aufstellfenster in Dachhutze, Panorama-Dachfenster über Küche; Dachhauben über Hubbett, Schlafzimmer, WC-Raum und Dusche

Wohnraum: Innenmaße (L (B-Säule bis Heckwand) xBx H): 510 x 218 x 209 cm; Sitzgruppenpodest 10 cm hoch, Badpodest 19 cm hoch; Möbel: Sperrholz/Multiplex mit Dekorfolie; solide Metallaufsteller; Möbelklappen mit Soft-Close

INSTALLATION

Gas-Luftheizung Truma Combi 6 und Frostschutzventil Truma Frost Control gut zugänglich in Sitzbanktruhe; 112-l-Frischwassertank frostsicher und von Heckgarage aus gut zugänglich unter Längsbett; 92-l-Abwassertank unterflur montiert und nicht isoliert/beheizt

LADETIPPS

Der serienmäßig üppig ausgestattete Sunlight T 68 Adventure Edition rollt mit nur drei Extras auf die Waage, die zusammen 62 Kilogramm wiegen. Bei 100 Prozent Frischwasser- , Gasund Dieselvorrat sowie 70 Kilogramm Inventar an Bord bleiben mit zwei Campern und deren Gepäck noch 46 Kilogramm Restzuladung. Bei vier Erwachsenen ist der 3,5-Tonner um 124 Kilogramm überladen. Einzige Möglichkeit, Masse einzusparen: Verzicht auf das Automatikgetriebe (18 kg) oder zurückhaltendes Beladen (z.B. Alugasflaschen, halbvoller Wassertank). Ansonsten ist die Auflastung auf 3,65 Tonnen (249 Euro) bei Nutzung zu Viert unumgänglich.

ELEKTRIK

Der Sunlight T 68 Adventure Edition ist mit einer 230-V-Anlage (Wechselspannung AC) und einer 12-V-Anlage (Gleichspannung DC) ausgestattet. Die Einspeisung erfolgt über einen CEE-Stecker in der rechten Außenwand. Der Sicherungsautomat mit FI-Schutzschalter findet sich in der Truhe des Seitensitzes. Die Schnittstelle zum 12-V-Bordnetz bildet das Ladegerät Schaudt EBL 31 mit 18 A Ladestrom. Sunlight installiert es in der Fahrersitzkonsole. In der Konsole des Beifahrersitzes befindet sich die AGM-Bordbatterie Varta Professional mit 95 Ah Kapazität. 230-V-Steckdosen: 1x Sitzgruppe, 2x Küche, 1x WC-Raum, 1x Heckgarage; 12-V-Steckdosen: 1x Armaturenbrett, 1x Küche; USB-Steckdosen: 1x Armaturenbrett 1x Doppel-USB auf Raumteiler Küche/Sitzgruppe, je 1x an beiden Leseleuchten im Heck.

WAS UNS AUFFIEL

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TESTFAZIT

Um echte Abenteuer zu erleben, bei denen einem der Atem stockt, ist der Sunlight T 68 Adventure Edition sicherlich ein bisschen zu brav. Doch das ändert nichts daran, dass der Hersteller mit dem großen, gemütlichen Teilintegrierten ein gut verarbeitetes, üppig ausgestattetes Mobil zum attraktiven Preis auf die Räder gestellt hat. Abgesehen vom Sicherheitsgasregler und der für vier Personen erforderlichen Auflastung würde ich tatsächlich nichts mehr hinzubestellen – oder, wenn man ohnehin nur zu zweit verreist, einfach kein Hubbett ordern. Dann steigt die Restzuladung von 46 auf 90 Kilogramm. Damit kommen zwei Reisende gut aus – und können dann entscheiden, wie viel Abenteuer sie mit dem Sunlight T 68 Adventure Edition im Urlaub erleben möchten.

Mathias Piontek

BEWERTUNG