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Abwechslung an der Nordadria


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segeln - epaper ⋅ Ausgabe 8/2022 vom 20.07.2022

Nordadria

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Muggia liegt gleich gegenüber von Triest, wurde aber durch die Republik Venedig geprägt anstatt durch die Habsburger

Der Duft von Jasmin weht in der ersten warmen Nacht des Jahres über die Promenade von Triest. Wir schlendern durch die angenehme Frühsommernacht an der Adria entlang. Leise Stimmen und kaum wahrnehmbares Meeresrauschen bilden die akustische Untermalung der Szenerie. Auf der 200 Meter langen in die Adria reichenden „Molo Audace“ sitzen kleine Gruppen zusammen und genießen den lauen Abend. Flankiert von prächtigen Palazzi aus dem späten 19. Jahrhundert erhebt sich die Piazza dell’Unità d’Italia direkt an der Adria. Als einer der größten Platz Italiens öffnet er sich als einziger direkt zum Meer hin. Das majestätische Antlitz des Platzes stammt aus der Habsburger Zeit Triests. Bis zum Ende des ersten Weltkriegs gehörte Triest als wichtiger Seezugang zur Adria zu der Donaumonarchie. Als italienische Soldaten 1918 an der Piazza am Meer anlandeten, ließ Triest mehr als 500 Jahre unter den ...

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... Habsburgern hinter sich – zumindest formell. Noch heute fühlt man sich in Triest zwischen den Welten, erklärt uns Luca Corbella, Betreiber der Marina San Giusto im Stadtzentrum Triests. 219 Liegeplätze bietet seine Marina an. Am meisten freue er sich natürlich über Megayachten, gesteht er ein. Im Herzen bleibe er jedoch Segler.

Triest und der Kaffee

Durch den kulturellen Einfluss der Habsburger gelangte auch die Kaffeehaus-Tradition nach Triest.

Auf unserem nächtlichen Spaziergang durch die Straßen der Stadt kommen wir an zahlreichen, teils über hundert Jahre, alten Cafés vorbei. Gleich an der großen Piazza liegt das Caffè degli Specchi, eröffnet 1838. Doch es geht noch älter: Das Caffè Tommaseo öffnete bereits 1830. Die Cafés avancierten schnell zum Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen. In den Literatencafés Triests soll unter anderem James Joyce seinen „Ulysses“ begonnen haben. „Kaffee und Triest sind sehr stark miteinander verbunden“, sagt Mauro Bazzara am nächsten Tag. Der Italiener steht an der Spitze von Bazzara Espresso, einer der vielen Röstereien in Triest. Die Kaffeebohne nistete sich so tief im kulturellen Triest ein, dass es sich auf den Sprachgebrauch auswirkte: So bestellen Triester einen „Nero“ statt eines „Espresso“ und einen „Caffelatte“ statt eines „Cappuccino“. Für uns Segler empfahl der charismatische Italiener die Zubereitung mit einer Bialetti-Kanne. Wichtig sei vor allem bei der Basis auf eine gute Qualität zu setzen. Sprich: frisch geröstete Bohnen und weiches Wasser.

In Stein gemeißelt

Von Triest aus verholen wir uns in das nahe gelegene Sistiana. 2015 eröffnete in einem alten Steinbruch im Karst die Marina Portopiccolo. Rund um die Liegeplätze steigen Karstwände in die Höhe, in deren Seiten sich zahlreiche Apartments schmiegen. Der Platz ist mit 117 Liegeplätzen etwas beschränkt, räumt der Marina-Manager Alberto Leghissa ein. „Doch im Sommer werden wir vor der Hafeneinfahrt ein kleines Bojenfeld einrichten“, sagt er. Das soll die Kapazität im hochfrequentierten Sommer erhöhen. Die kleine Marina gehört zu den modernsten und auch mondänsten an der nördlichen Adriaküste. Doch sie besitzt einen großen Vorteil: Auch Boote mit großem Tiefgang können den Hafen anlaufen. Erst im weiteren Verlauf unserer Reise durch die Region sollte sich zeigen, was das wirklich bedeutet.

Die Sonneninsel

Denn der nächste Stopp führt uns in die Lagunen der Nordadria, die wir bis zu unserer Abreise nicht mehr verlassen werden. Die seichten Gewässer zwischen den Flüssen Isonzo und Tagliamento werden durch eine Inselkette geschützt, von denen nur die Insel Grado besiedelt ist – und das bereits seit über 2.000 Jahren. Die Römer nutzten die Insel als Seehafen für das weiter im Inland gelegene Aquileia.

Die Altstadt von Grado besteht aus einem pittoresken Mix der Epochen mit kleinen verwunschenen Gassen mit zwei frühchristlichen Basiliken im Zentrum, deren Wurzeln bis in die Spätantike reichen. Als im späten 19. Jahrhundert die ersten Badekabinen in Grado aufgestellt wurden, erhielt die Insel aufgrund ihres nach Süden gelegenen Strandes den Beinamen „Sonneninsel“.

Bevor wir in die Altstadt einfallen, legen wir einen kurzen Stopp in der Marina Primero ganz im Osten der Insel ein. Fast 300 Liegeplätze bietet die Marina, die neben einem Camping- und Golfplatz liegt. Allerdings mit Einschränkungen für Boote mit einem Tiefgang von mehr als zwei Metern. „Wir haben leider richtig Probleme und verlieren fast 20 Zentimeter Wassertiefe pro Jahr“, sagt die Marina-Leiterin Sarah Pasquali. Noch reicht es für viele Segelboote aus, doch falls nicht gebaggert wird, bleibt das kleine Paradies mit eigenem Sandstrand Seglern bald verschlossen.

FVG-Marinas

20 Marinas in der Region Friaul-Julisch Venetien bilden das Netzwerk der FVG-Marinas.

Die einzelnen Marinas sind eigenständig und oft familiengeführt. Vor einigen Jahren haben die Betreiber erkannt, dass es der gesamten Region in der Nördlichen Adria zugutekommt, wenn man zusammenarbeitet. Daraus entstand das Netzwerk der FVG-Marinas. Mit knapp 7.000 Liegeplätzen bilden die Partner-Marinas ein dichtes Netz aus Häfen mit sehr guter Infrastruktur. Gäste mit der FVG Marina Card erhalten in den einzelnen Häfen unterschiedliche Vergünstigungen.

Zusammen mit der Tourismuszentrale der Region (PromoTurismoFVG) hat uns das Marina-Netzwerk eingeladen, einige der Häfen in der Nordadria zu besichtigen. Alle, in diesem Artikel aufgeführten Häfen, haben wir selbst besichtigt und konnten mit den einzelnen Betreiberfamilien vor Ort sprechen.

Mehr Informationen: www.fvgmarinas.com/de

Grados Altstadt liegt an der Westspitze der Insel und ist nicht so stark von der Versandung betroffen. Die Einfahrt des Y-förmigen Stadthafens neigt zwar auch zum leichten Versanden, aber bei Hochwasser kommen auch Schiffe mit mehr als zwei Meter Tiefgang hinein und wieder raus. Fast keine Beschränkungen gibt es hingegen in Porto San Vito an der äußersten Westspitze der Insel. Die moderne Marina liegt nur wenige Meter hinter der Einfahrt in die Lagune, aber noch fußläufig zur Altstadt.

Die Fischer von Marano

Angrenzend an die Lagune von Grado beginnt die Lagune von Marano, benannt nach dem kleinen Fischerort Marano Lagunare. Bei unserem Besuch bereitet sich der Ort auf einen Etappenstart beim Giro d’Italia vor – dem größten Radrennen Italiens. Wir erkunden lieber die Lagune mit dem Boot. Langsam arbeiten wir uns die Lagune. Vorbei an zahlreichen einfachen Hütten, die auf den kleinen Inseln stehen. Die „Casoni“ können nur von Einheimischen Maranos gepachtet werden. Die traditionellen Fischerhütten verfügen weder über Strom noch fließend Wasser. „Hier standen zwei Casoni, in denen ausschweifende Partys gefeiert worden sind. Eines Nachts brannten sie komplett aus“, sagt unser Skipper und zeigt auf zwei verkohlte Ruinen. Er vermutet mit einem Augenzwinkern, dass die Priester Maranos dem Sündenpfuhl ein Ende bereiteten. Die Einwohner Maranos leben heute hauptsächlich vom Tourismus, aber auch noch vom Fischfang. Im kleinen Fischerhafen lässt sich frischer Fisch aus der Lagune direkt am Boot kaufen.

Marina Nummer 1

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten einige Fischer aus Marano auf die gegenüberliegende Halbinsel über, bauten erste Badehäuser und 1903 ein erstes Hotel – die Geburtststunde des heutigen Badeortes Lignano Sabbiadoro. In kürzester Zeit wuchs Lignano an, und gehört heute zu den größten Gemeinden an der Nordadria. Neben Hotels und Apartments entstand auch die erste Marina der Nordadria. Pragmatisch nannte man sie einfach „Marina Uno“. Heute bietet die Marina 400 Liegeplätze. Giorgio Ardito führt uns durch seine Marina. „Wir arbeiten ständig daran, unsere Marina besser zu machen“, sagt er und zeigt uns die frisch renovierten sanitären Anlagen.

In Lignano endet unsere Reise an der Küste der Nordadria. Eine Reise, die reichlich Abwechlsung bot. Denn hier trafen in der Vergangenheit mehrere Kulturkreise aufeinander, sodass kein Ort dem anderen gleicht. Für Wassersportler bietet die Region eine sehr gute Infrastruktur. Sowohl, was das Hafennetz, als auch den Servicebereich angeht. Selbst für den großen Sommertörn gibt es genug zu entdecken.

Revier: Schönes Segelrevier für Einsteiger und Fortgeschrittene. In den Lagunen und Flüssen kann es allerdings flach werden.

Wind und Wetter: Überwiegend schönes Wetter mit wenig Wind – durch Thermik aber tagsüber ausreichend. Gefürchtet ist die Bora, die sogar im Sommer mit Sturm- oder Orkanstärke die Törnplanung durcheinander würfelt.

Wetterberichte: Lassen sich mittlerweile sehr gut über Apps wie windfinder, windy oder seaman abrufen. Italienische Wetterberichte unter www.meteoam.it

Leuchtfeuer & Seezeichen: Das Revier ist in der Regel gut betonnt.

In den Lagunen muss man sich mit den örtlichen Begebenheiten auseinandersetzen.

Gezeiten & Strom: Tidenrevier mit einem Hub von etwa einem Meter. Leichte Strömungen, die nach starken Regenfällen zunehmen.

Navigation: Terrestrisch beziehungsweise mit Kartenplotter.

Beste Zeit: Ende Mai bis Ende Juni und im September. Der Hochsommer ist noch erträglich.

Einreise & Zoll: EU- und Schengen-Land.

Sprache: Italienisch. Englisch wird meist gut verstanden. Durch den historischen Einfluss Österreichs wird Deutsch verstanden und gesprochen.

Klima: Mediterran. Im Sommer kann es heiß werden.

Kleidung: Leichte Sommerkleidung. Im Mai – aber auch wieder im September – sollten Pullover und ein (leichtes) Ölzeug mit an Bord sein.

Sicherheit: Gut

Anreise: Von Süddeutschland und Österreich aus gute Flugverbindungen nach Venedig oder Triest selbst.

AUSGEWÄHLTE HÄFEN

Muggia – Porto San Rocco Große Marina am Rand der Altstadt des Fischerdorfes Muggia, gegenüber von Triest. Gut geschützt durch eine Hafenmole lässt sich in der Marina auch eine Bora gut abwettern. Die Marina besitzt einen Pool und Gastronomie. Zu Fuß gelangt man schnell mitten ins Geschehen von Muggia. 546 Liegeplätze ohne Tiefgangsbeschränkung.

Triest – Marina San Giusto Marina mit zentraler Lage mitten in Triest in der Nähe der Piazza dell’Unità d’Italia, sodass die Stadt gut zu Fuß erkundet werden kann.

Gute Gastronomie direkt am Hafen mit einmaliger Bar auf der Dachterrasse. 219 Liegeplätze für Boote ohne Tiefgangsbeschränkung. Auch Superyachten finden einen Platz.

Sistiana – Portopiccolo Marina vor grandioser Kulisse. Portopiccolo ist ein vergleichsweise junger Hafen, der in einen alten Steinbruch eingefügt wurde. Eine gute Gastronomie und mehrere Bars direkt am Hafen, ein kleiner Strand und ein Pool befinden sich direkt am Hafen. 117 Liegeplätze ohne Tiefgangsbeschränkung. Vor dem Hafen soll ein kleines Bojenfeld entstehen, um weitere Gäste aufzunehmen.

Grado – Darsena San Marco Kleine, aber feine Marina vor den Toren Grados, das über eine Brücke zu erreichen ist. In der Marina befindet sich eine der wenigen Tankstellen in der Umgebung. Außerdem bietet die Marina sechs Liegeplätze für Katamarane. Insgesamt 121 Liegeplätze in der Nähe der Einfahrt in die Lagune von Grado, ausreichend Wassertiefe – dennoch Wasserstände beachten.

Grado – Marina Primero Große Marina etwas außerhalb von Grado, direkt an einem Golfplatz, gelegen. Angeschlossen ist zudem noch ein großer Campingplatz mit Bungalows und ein großer Strand direkt am Hafen beziehungsweise Campingplatz. 271 Liegeplätze für Boote mit einem Tiefgang unter zwei Metern. Hafen und Einfahrt neigen zum Versanden, daher unbedingt Wasserstände prüfen oder im Marinabüro (telefonisch) nachfragen.

Grado – Porto San Vito Moderne Hafen an der Westspitze der „Sonneninsel“ Grado, dessen Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß erreicht werden kann. Auch der Strand schließ direkt am Hafen an. Gute Gastronomie in der Marina. 167 Liegeplätze für Boote bis drei Meter Tiefgang. Bei der Anfahrt Wasserstandsmeldungen berücksichten.

Marano Lagunare – Portomaran Große Marina, die fast mitten in der Altstadt des alten Fischerdorfes Marano liegt. Die Altstadt ist über eine Fußgängerbrücke zu erreichen. Zufahrt zu Marano für Segelboote außen über Lignano, flachgehende Boote können auch den Weg durch die Lagune nehmen. 500 Liegeplätze für Boote bis etwa zwei Meter Tiefgang.

San Giorgio – Shipyard & Marina Sant’Andrea Große Marina mit angeschlossenem Werftbetrieb für Reparaturen und Service. Am Kanal in Richtung San Giorgio gelegen und im Innern der Lagune von Marano gut geschützt bietet die Marina neben der Werft noch Gastronomie und einen Pool. 700 Liegeplätze im Wasser und an Land machen die Marina für Überwinterungen attraktiv. Keine Tiefgangsbeschränkungen.

San Giorgio – Planais Liegt beinahe direkt neben der Marina Sant’Andrea und ist mit 47 Liegeplätzen wesentlich kleiner. Bietet aber durch angeschlossene Werft und Hallen viel Service.

San Giorgio – Cantieri Marina Eine Marina mitten im Grünen mit einer kleinen Insel, die zum Hafengebiet gehört. Gastronomie und Serviceeinrichtungen direkt auf dem Gelände. Knapp 280 Liegeplätze ohne Tiefgangsbeschränkungen.

Lignano Sabbiadoro – Marina Punta Faro Sehr große und gut ausgestattete Marina an Spitze des Badeortes Lignano, dessen Zentrum und Strände fußläufig erreicht werden können. Pool, Gastronomie, Tankstelle und sogar ein eigenes Parkhaus befinden sich direkt auf dem Gelände. Bei 1.200 Liegeplätzen für Segel-, Motorboote und Katamarane dennoch ruhig und idyllisch mit Blick auf die Lagune gelegen. Der Tiefgang sollte 3,50 Meter nicht überschreiten.

Lignano Sabbiadoro – Marina Uno Die erste Marina an der nördlichen Adria. Seit dem Bau in den 1960er Jahren stets erweitert und modernisiert. Zuletzt neue sanitäre Anlagen gebaut. Sie liegt am Fluss Tagliamento, ein paar Hundert Meter von der Adria entfernt. Eine gute Gastronomie befindet sich gleich auf dem Gelände. Außerdem gibt es noch einen Pool, Bars und eine Sportbootschule. Knapp 400 Liegeplätze für Boot mit einem Tiefgang zwischen 2,50 und 3,50 Meter. Allerdings neigt der Fluss zum Versanden, daher sollten die Wasserstände zuvor kontrolliert werden.

Lignano Sabbiadoro – Marina Punta Verde Weiter den Fluss Tagliamento hoch liegt die Marina Punta Verde mitten in der grünen Flusslandschaft. Direkt angrenzend befindet sich ein Zoo, sodass im Hafen auch mal das Brüllen eines Tigers zu hören ist. Aufgrund des versandenden Flusses zählen vorrangig Motorboote, aber auch kleinere Segelboote, zu den Gästen der Marina, die knapp 300 Liegeplätze anbietet.

Text: Kai Köckeritz