Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 8 Min.

Ach, Mensch!


Herzstück - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 05.08.2021

Artikelbild für den Artikel "Ach, Mensch!" aus der Ausgabe 5/2021 von Herzstück. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Herzstück, Ausgabe 5/2021

Loslassen klingt so einfach ? gehört aber zu den schwersten Dingen überhaupt. Im Herzen der Natur finden wir Ruhe ?

„Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde.“

CHRISTIAN MORGENSTERN

Viel zu oft streben wir nach einer Perfektion, die es so überhaupt nicht gibt im Leben – eigentlich nur in Filmen und im Internet, wo die Wohnung wie im Katalog und jeder nach dem Aufwachen so unglaublich gut aussieht.

Im Alltag legen wir die Messlatte an uns selbst gern weit nach oben. Alles soll tipptopp sein, aber es darf natürlich keinesfalls nach Anstrengung aussehen: das Abendessen für Freunde, das Projekt in der Arbeit, unser Outfit für einen besonderen Anlass, die ständige Erreichbarkeit und die immerwährende Geduld und Zeit für andere – das und noch viel mehr gelingt wie von selbst. Alles ist unter Kontrolle – so soll es zumindest wirken. In uns drinnen sieht es nur oft ganz anders aus.

SEHNSUCHT NACH PERFEKTION

Wir peitschen uns an, um etwas (noch!) besser zu machen – oder zusätzlich ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,99€
NEWS 30 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Herzstück. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 5/2021 von Freiheit. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Freiheit
Titelbild der Ausgabe 5/2021 von Alles ist für etwas gut. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Alles ist für etwas gut
Titelbild der Ausgabe 5/2021 von DER ZAUBER DER BLÜTEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
DER ZAUBER DER BLÜTEN
Titelbild der Ausgabe 5/2021 von BOB DYLAN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
BOB DYLAN
Titelbild der Ausgabe 5/2021 von BOB DYLAN – LYRICS. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
BOB DYLAN – LYRICS
Titelbild der Ausgabe 5/2021 von ZAUBERWORT „Hoffnung“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ZAUBERWORT „Hoffnung“
Vorheriger Artikel
Mein Experiment:DER FREIE FALL
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel IMMER EINE AUSREDE PARAT?! Gute Vorsätze unter der Lupe
aus dieser Ausgabe

... obendrauf. Wir werten uns ab, vor allem dann, wenn wir eigentlich Mitgefühl und Fürsorge am aller - nötigsten hätten: Wenn wir unter Druck stehen, die Nerven blank liegen, uns die Situation über den Kopf zu wachsen droht. Stattdessen sind wir mitunter richtig grob zu uns – ungeduldig und ungerecht. Andere würden wir nie so behandeln. Aber uns selbst?Passt schon, denken wir, und walzen weiter über unsere Bedürfnisse hinweg.

Auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind: Wir wollen auf diese Weise verhindern, dass andere uns in irgendeiner Form als nicht ausreichend bewerten könnten. Wir wollen alles richtig machen, niemanden enttäuschen, gemocht werden – ach was: geliebt werden! Genau deshalb ist Perfektion eine so verlässliche „Droge“: Erledigen wir immer alles scheinbar glänzend, bieten wir keinerlei Risse in der Fassade, die andere kritisieren könnten. Dafür treiben wir uns an.

Und reiben uns auf. „Perfektionismus dreht sich nicht um gesunde Leistung und Wachstum“, sagt Professorin Brené Brown vom Graduate College of Social Work in Houston. Sie forscht über Verletzlichkeit und Authentizität. „Perfektionismus ist eine Abwehrstrategie. Es ist der Glaube, dass wir, wenn wir etwas perfekt machen und perfekt aussehen, den mit Tadel, Beurteilung und Scham einhergehenden Schmerz verringern oder vermeiden können.“ Wobei Perfektion natürlich immer nur eine Illusion ist!

„Perfektionismus ist selbstzerstörerisch, einfach weil es keine Perfektion gibt. Sie ist ein unerreichbares Ziel.”

BRENÉ BROWN FORSCHERIN UND AUTORIN

ACH, FRAU!

In ihren wissenschaftlichen Studien setzt sich Brené Brown ausführlich mit dem Gefühl der weiblichen Scham auseinander. Für sie ist Scham das schmerzhafte Gefühl, aufgrund einer Eigenschaft oder Tat mangelhaft zu sein – die Folge: Wir denken, keine Liebe, keinen Anschluss verdient zu haben. Die Auswertung ihrer Interviews zeigt, welches Thema bei Frauen Schamauslöser Nummer eins ist – das Aussehen!

Eigentlich kurios: In den letzten 70 Jahren haben Frauen dafür gekämpft, sich die Rollen, die sie in unserer Gesellschaft einnehmen, frei wählen zu können. Heute entscheiden wir unabhängig, welchen Beruf wir ergreifen und in welchem Lebensbereich wir uns selbst verwirklichen, ob wir Hausfrau und Mutter sein wollen oder wofür wir das Gehalt auf den Kopf hauen. Dennoch erinnert das Studienergebnis an eine „Dr. Oetker“-Werbung aus den 1950er-Jahren, in der es heißt: „Eine Frau hat zwei Lebens - fragen: Was soll ich anziehen? Und was soll ich heute kochen?“

Auch wenn wir alle herrlich individuelle Vorlieben, Bestrebungen und Ziele haben, die Themen Figur, Aussehen und Attraktivität scheinen auch in unserem emanzipierten Zeitalter noch tief in uns drinnen verankert zu sein – und die Angst, nicht hübsch genug zu sein und so, wie wir sind, nicht gemocht zu werden …

So können schon scheinbar triviale Begebenheiten „Schamattacken“ auslösen – zum Beispiel, wenn wir vergessen haben, uns vor einer Massage anständig zu rasieren. Oder die hässlichste alte Unterwäsche anhaben, die bei uns im Schrank liegt! Anstatt einfach die lang ersehnte Massage zu genießen, schallen und hallen Gedanken an unattraktive Stoppelfelder oder peinliche Wäschestücke in uns nach. Wie es dazu kommen konnte (zu viel zu tun), wieso wir nicht mitgedacht haben (total dumm) und was der Masseur jetzt wohl denkt (oh Gott) – sich dabei noch richtig zu entspannen ist natürlich schwierig …

INNERE FIESLINGE ZÄHMEN

In ihrem Buch „Verletzlichkeit macht stark“ benutzt Brené Brown die „Gremlins“ als Metapher dafür, wenn die Scham uns überfällt und das „innere Monster“ kein gutes Haar mehr an jemandem lässt – schon gar nicht an uns selbst. Die „Gremlins“ sind Wesen, in denen eine verborgene, dunkle Natur schlummert – vielleicht kennst du die gleichnamige erfolgreiche Gruselkomödie aus den 1980er-Jahren. Zunächst erscheinen sie als drollige Wesen: klein, pelzig, mit unschuldig großen Kulleraugen. Kommen sie aber mit Wasser und Licht in Berührung – und mit Essen nach Mitternacht! – verwandeln sie sich in schauderliche Kreaturen, die die ganze Stadt ins Chaos stürzen wollen. Nichts und niemand ist mehr sicher … Zum Glück aber gibt es Strategien, mit denen wir unseren inneren Gremlins die Macht entziehen und „Schamresilienz“ entwickeln können. Dazu muss uns aber zunächst einmal auffallen, dass sie in uns überhaupt ihr Unwesen treiben. „Lernen Sie zu erkennen, wenn Ihre innere Stimme sich wie ein Miststück aufführt. Sie müssen es hören und sehen. Das Bewusstsein dafür ist schon die halbe Miete“, erklärt Coach Andrea Owen. „Wenn Sie nicht wissen, was passiert und wann es passiert, werden Sie weiter zuhören und es glauben.“

GLAUBENSSÄTZE DURCHBRECHEN

Der inneren Buhfrau gehört nicht das letzte Wort!

Schießt die Kritikerin in uns giftige Pfeile, sollten wir uns bewusst von ihr distanzieren, sie hinterfragen …

Diese innere Stimme haben wir im Laufe unseres Lebens erlernt, sie ist also keine höhere Macht, sondern lediglich ein Produkt unserer Erziehung und der Konventionen. Nehmen wir sie wahr – identifizieren wir uns aber nicht mit ihr. Um uns von ihr abzugrenzen, können wir ihr innerlich verschiedene Schutz-Formeln entgegensetzen …

Kann man so sehen, muss man aber nicht.

Ist das nächsten Monat noch wichtig?

Ups!

Entlarvt!

Stimmt das wirklich?

Interessante Meinung, ich mache lieber weiter.

Wovor fürchte ich mich wirklich?

Was steckt dahinter?

„Sie können nach Großem streben – sogar nach Spitzenleistungen –, ohne gleich auf Perfektion aus zu sein.”

ANDREA OWEN COACH

Haben wir sie erkannt, empfiehlt Owen, ein Mantra entgegenzusetzen: ein paar eingängige Worte, die wir wiederholen können, um der ewigen Nörglerin die Kraft und ihre vermeintliche Allgemeingültigkeit zu entziehen (mehr dazu im Kasten gleich links). Owen selbst verwendet in solchen Fällen gern das Mantra: „Nun ja, das ist eben passiert.“ Natürlich kann die Schutzformel bei der ersten Verwendung keine Wunder bewirken. Aber sie schafft Distanz zu unseren ursprünglichen Gedanken und erinnert uns daran, dass wir etwas viel Besseres als harsche Kritik verdient haben: Mitgefühl und Selbstfürsorge. Denn unser Wert sinkt nicht, wenn wir nicht perfekt, makellos und im wahrsten Sinne des Wortes „glatt“ erscheinen.

MITFÜHLENDE ZEUGIN GESUCHT!

Ein wichtiger Schritt, um Frieden mit der eigenen Unvollkommenheit zu schließen, ist auch, das Schweigen darüber zu brechen. „Wir möchten uns zwar verkriechen, aber der beste Weg, unsere Scham zu bekämpfen und Selbstakzeptanz zu erreichen, besteht darin, mit jemandem über unsere Erfahrung zu sprechen, der sich das Vertrauen verdient hat, sie zu hören – mit jemandem, der uns liebt, und zwar nicht trotz unserer wunden Punkte, sondern gerade ihretwegen“, findet Brené Brown.

Wann aber ist der Moment gekommen, in dem das Gegenüber unser Vertrauen verdient hat? Es entsteht ganz klar nicht über Nacht, sondern entwickelt sich durch viele kleine Aufmerksamkeiten und Freundschaftsbeweise, die sich im Laufe der Zeit anhäufen. Doch selbst wenn man sich schon viele Jahre kennt und befreundet ist, fällt es oft schwer, die selbst errichteten Mauern einzureißen. „Viele Frauen sehen gern Verletzlichkeit bei anderen und suchen regelrecht danach, scheuen jedoch davor zurück, sich selbst zu zeigen“, erzählt Coach Andrea Owen – man will ja schließlich nicht hilfs bedürftig wirken, verurteilt werden oder als Spaßbremse und Belastung erscheinen.

„Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.“

DALAI LAMA

Aber sehen wir es doch mal so: Für gewöhnlich finden wir es ja sehr positiv, wenn Prominente wie Nora Tschirner oder Julia Roberts in der Öffentlichkeit ungeschminkt über ihre Depression sprechen – oder eine gute Bekannte von ihrem Klinikaufenthalt (das hätte man bei ihr ja niemals gedacht, wirkt sie doch so souverän). Man selbst ist in der Tat meist gern zurückhaltender: Wer will schon offenbaren, dass man auf der Suche nach einem Therapeuten ist? Wahrscheinlich eher, wenn die Therapie eine Rückschau darstellt – aber als aktuelles Thema? So verletzlich will man dann doch nicht erscheinen. Verletzlichkeit assoziieren wir bei uns persönlich mit Schwäche, für die wir uns schämen. Wir haben Angst, als unzulänglich befunden zu werden.

ES IST STARK, SCHWÄCHE ZU ZEIGEN

Dabei ist es doch vielmehr mutig, diesen Raum der Ungewissheit zu betreten, oder etwa nicht? Wir gehen ein gewisses Risiko ein, haben nicht die Kontrolle über die Folgen. Tun esaber trotzdem, werden aktiv, stehen für uns ein – statt uns nur in einer finsteren Höhle zu verkriechen und unsere Wunden zu lecken wie ein einsamer Wolf. Natürlich sollten wir nicht unbedingt der netten Kollegin, die seit einer Woche bei uns im Büro arbeitet, unseren pikanten Seelenballast zum Mittagessen servieren. Andrea Owen gibt den Rat, sich ein oder zwei Freundinnen zu „mitfühlenden Zeuginnen“ zu machen, denen wir zutrauen, unseren Worten mit Empathie zu begegnen.

„Isolation und Vermeidungsverhalten hinter sich zu lassen bedeutet nicht, sich an jemanden zu wenden und zu erwarten, dass er/sie Ihre Probleme löst. Das geht nicht“, beschreibt es Owen. „Es geht darum, jemandem Ihre Erfahrungen anzuvertrauen, damit Sie Ihre Gefühle sortieren können. Es geht darum, einen Zeugen für Ihr Leid zu haben. Jemanden, der Ihren Schmerz sieht und hört.“ Vielleicht machen wir ja in solch einem Moment die wunderbare Entdeckung, dass die andere Person schon mal genau die gleichen Erfahrungen durchlebt hat wie wir. Selbst wenn nicht – allein das Gefühl, nicht allein damit zu sein, angenommen zu werden mit all unserer Menschlichkeit, nimmt uns die Schwere von den Schultern. Und wer weiß: Vielleicht bringt uns die mitfühlende Zeugin sogar dazu, über die Situation zu lachen …

Klar, nicht immer bekommen wir die Rückmeldung, die wir uns wünschen oder glauben verdient zu haben – vor allem im Berufsleben. Für eingefleischte Perfektionisten und all die Gremlins, die in uns schlummern, ist das nur schwer auszuhalten …

Viele Menschen geraten durch Kritik in eine gedankliche Abwärtsspirale, in der sie sich von der objektiven Sachlage entfernen. Werden wir etwa in der Arbeit auf Fehler hingewiesen, steigern wir uns regelrecht in den Gedanken hinein, dass wir schlechte Arbeit abliefern und der Chef mit uns nicht zufrieden ist. Unser Fehler ist damit kein einmaliger Vorfall, sondern etwas, das mit uns als Person zu tun hat. Wir fühlen uns generell unfähig und unzulänglich – ein richtig gefährlicher Gremlin ist da am Toben! Versuchen wir, uns in solchen Momenten vor Augen zu führen, dass es normal ist, Fehler zu machen – erst sie ermöglichen überhaupt Wachstum und Innovation.

„Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand löschen.“

AUS KUBA

DANKE FÜR DIESEN FEHLER!

Andrea Owen und ihr Mann zum Beispiel stellen ihren Kindern jeden Abend drei Fragen. Sie lauten: Was war heute am schönsten? Was war am wenigsten schön? Und welchen Fehler habt ihr heute gemacht? „Wir möchten, dass sie von klein auf wissen, dass man auch keine wichtigen Lektionen lernt, wenn man keine Fehler macht. Dass Fehler zum Menschsein dazugehören und man aus ihnen lernen kann und sie nicht mit aller Macht vermeiden muss“, reflektiert Andrea Owen. „Ich bitte Sie also (ob jemand Ihnen direktes Feedback gibt oder nicht), sich Ihre täglichen Fehler anzusehen und aus ihnen zu lernen, anstatt sich zu schwören, den Fehler nie mehr zu machen oder sich in Grund und Boden zu kritisieren.“

Oft raten Selbsthilfe-Bücher, am Abend über die positiven Kleinigkeiten des Tages zu reflektieren. Ein wertvoller Tipp, der das Bewusstsein schärft für die Dinge, für die wir dankbar sein können. Trotzdem legen wir auf diese Weise auch den Schleier des Vergessens über die weniger tollen Dinge, die zum Leben dazugehören – und die wir sowieso am liebsten wegdrücken wollen. Besser: Umarmen wir sie doch ab und zu bewusst und wohlwollend – wenn es geht mit einer kleinen Prise Humor. Es lohnt sich nicht, für den eigenen Perfektionismus die Herzensfreude zu opfern. Der Preis ist zu hoch: Vielleicht arbeiten wir zu viel und sind deshalb zu müde für die Sonnenschein-Momente mit lieben Freunden. Womöglich trauen wir uns nicht, dem Partner unsere Gefühle anzuvertrauen und versäumen so Momente tiefer Verbundenheit. Oder wir geißeln uns im Sommer für den perfekten Beach Body, obwohl doch jede Figur ein Beach Body ist ... Erfreuen wir uns viel lieber an der herrlich bunten und unvollkommenen Welt – von der wir ein herrlich unperfekter Teil sind!

Charlott Drung

Zum Weiterlesen:

Sich selbst besser verstehen mit „Verletzlichkeit macht stark” von Brené Brown (Goldmann Verlag, 9,99 €) und „Nie wieder scheiße fühlen” von Andrea Owen (mvg Verlag, 9,99 €)