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Acht Ladegeräte im Test


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Auto Bild allrad - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 03.11.2021

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Bildquelle: Auto Bild allrad, Ausgabe 12/2021

„Beim Kauf sollte man auf hohe Punktzahlen in den Kategorien Funktionsumfang und elektrische Prüfungen achten.“

Xaver Roder, Fakt Prüflabor

ENDSPURT! In ein paar Wochen geht es für viele Autos mit Saisonkennzeichen ins Winterlager. Anschließend werden sie fünf, sechs Monate nicht mehr bewegt.

Kümmert man sich bei einer so langen Standzeit nicht um die Fahrzeugbatterie, verweigert das Auto im nächsten Frühling den Start in die neue Saison. Grund: Eine Fahrzeugbatterie entlädt sich langsam, und das sogar im abgeklemmten Zustand.

Wer vorbeugen will, nimmt am besten ein Erhaltungsladegerät für die 230-Volt-Haushaltssteckdose und lässt die Batterie dauerhaft daran hängen. Schon für deutlich weniger als 100 Euro gibt es Spitzengeräte zur denkbar einfachen Anwendung am eigenen Fahrzeug.

AUTO BILD hat zusammen mit der Prüforganisation KÜS und dem unabhängigen Testlabor Fakt acht Batterielader ...

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... zu Preisen zwischen 20 und 90 Euro getestet.

Testsieger mit der Note „sehr gut“ wurde das schwedische CTEK CT5 Time to go, als Schlusslicht bekam Einhells CE-BC 6M nur ein „ausreichend“. Dazwischen lagen vier Ladegeräte mit der Note „gut“: das Noco Genius 5, der Preis-Leistungs-Sieger Bosch C3, Gysflash 6.12 und Optimate 6. Als „noch gut“ stuften die Tester das Ladegerät Eufab 16 616 ein. Das Norauto Essential erhielt die Note „befriedigend“.

Bei den Lade geräten von Norauto, Eufab und Einhell bemängelten die Prüfer unter anderem, dass sich die Testbatterie in kurzer Zeit wieder entladen hatte, wenn das Ladegerät vom Stromnetz getrennt, aber weiterhin an der Batterie angeschlossen war. Der Kapazitätsverlust durch Rückstrom von der geladenen Batterie war dabei so groß, dass dafür keine beziehungsweise nur wenige Punkte gegeben werden konnten.

Gut für vergessliche Autobesitzer: Alle Testgeräte waren auch in der Lage, selbst auf bis zu 4,5 Volt tiefentladene Batterien wiederzubeleben. Das kann passieren, wenn beispielsweise vergessen wurde, die Fahrzeugbeleuchtung auszuschalten, oder das Radio nicht automatisch ausgeht.

SO BLEIBT DIE BATTERIE LÄNGER FIT

Ein Starterakku kostet schnell über 100 Euro, ein Ausfall ist teuer. Mit etwas Pflege hält er deutlich länger

Manche Autos sind Batteriekiller. Nach ein, zwei Wochen ist die Batterie im Keller, der Motor startet nicht mehr. Nicht gut, das Tiefentladen mögen Blei-Akkus gar nicht. Es können sich Kristalle an den Platten bilden, die Kapazität der Batterie nimmt ab. Erste Hilfe bietet das Nachladen mit einem Ladegerät und das Abklemmen der Minusklemme nach dem Abstellen des Allradlers.

Entlädt ein Akku schnell, kann es an zwei Dingen liegen: Die Batterie ist alt und verschlissen, oder es gibt einen versteckten Verbraucher, der auch noch nach Abziehen des Schlüssels Strom zieht.

Bei einer defekten Batterie hilft nur der Neukauf. Bei einem versteckten Verbraucher das Messen des Ruhestroms. Dafür den Minuspol abnehmen und ein Amperemeter zwischen Pol und Klemme schließen. Durch das Ziehen einzelner Sicherungen lässt sich die schuldige Verbrauchergruppe finden. Das kann eine Alarmanlage sein oder eine eingeschaltete Handschuhfachbeleuchtung. Weitere Tipps zur Batteriepflege finden Sie unten.

UNTERBRECHER

Ein Schalter am Pol stoppt den Stromfluss. Gut gegen versteckte Verbraucher

MULTIMETER

Durch Messen der Spannung lässt sich schon viel zum Zustand des Akkus sagen

POLHOBEL

Das Entfernen von Riefen erhöht die Kontaktfläche zur Klemme und reinigt den Pol

FÜLLSTAND

Wer noch eine Batterie mit Stopfen nutzt, kann den Füllstand kontrollieren

POLFETT

Verringert die Bildung einer Oxidschicht und so auch den Widerstand Richtung Klemme

MASSEANSCHLUSS

Oft ist eine fehlerhafte Masseverbindung Ursache für Elektrikprobleme

ÜBERWACHUNG

Wer kein Zusatzinstrument möchte, kann einen Batteriewächter fürs Handy nutzen

MESSEN

Die Werkstatt kann den Zustand der Batterie mithilfe eines Messgeräts ermitteln

Siehe nächste Seite: Alles über unser Testverfahren

„In der ADAC- Statistik sind leere Batterien immer wieder Pannenursache Nummer eins. Darum ist ein Ladegerät eine gute Investition.“

Karsten Riegraf, KÜS-Mitarbeiter

GUTACHTEN

Sachverständige der KÜS prüfen die Technik rund ums Auto

DAS IST DIE KÜS

Die Kraft­ fahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e. V., kurz KÜS, bietet Fahrzeugbesitzern das volle Programm vom Schadensgut-achten zur Abrechnung nach einem Unfall bis zum Gutachten nach § 23 StVZO für das H-Kennzeichen. Auch wer alle zwei Jahre eine neue HU-Plakette benötigt, ist dort richtig. Zugleich prüfen spezialisierte Sachverständige der Organisation technische Produkte. Für AUTO BILD führen diese Experten regelmäßig Produkttests durch. Mehr Infos unter www. kues.de

FAZIT

BERND VOLKENS

Als Schrauber gibt es für mich eine Basisaus stattung für die Werkstatt, und dazu gehört ein gutes Batterieladegerät. Ich achte auf Qualität, denn die Leistungsunterschiede sind groß. Fehlt die Steckdose am Stellplatz, muss die Batterie raus und im Keller am Ladegerät überwintern.

SO HABEN WIR GETESTET

Die Unterschiede zwischen den Ladegeräten ermittelten wir nicht am Auto, sondern im Labor.

Der Vergleichbarkeit wegen ging es mit allen acht zu Fakt nach Heimertingen in Bayern, wo ein Prüfstand steht, an dem die Tests reproduzierbar durchgeführt und dokumentiert wurden.

Die höchsten Punktzahlen gab es für die elektrischen Prü fungen, gefolgt von Funktionsumfang und der Qualität - schließlich soll ein Ladegerät den Job zuverlässig bei möglichst vielen Batterietypen erledigen. Beim Falltest galt es, einen Sturz aus einem Meter Höhe ohne Schäden zu überstehen.

Beim Aufladetest wurde jeweils eine um 25 Ah entladene Batterie wieder aufgeladen, wobei die Zeit gemessen wurde. Dabei wurden die Ladekurven ermittelt, die anliegenden Spannungen und der Stromfluss festgehalten.

Um die vollen Punkte beim Funktionsumfang zu erhalten, mussten die Ladegeräte unterschiedliche Batterietypen erkennen und natürlich auch laden können.