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activPilot Beschlagfamilie wächst weiter: Neue Bandseite für hohe Traglasten


Bauelemente Bau - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 07.02.2019
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Die wachsende Zahl besonders großer und schwerer Fenster hat Winkhaus veranlasst, neue tragfähigere bandseiten für sein beschlagsystem activPilot Concept zu entwickeln.


Fotos: Winkhaus

Kaum mehr ein neubau, in dem keine bodentiefen Fenster eingebaut werden. aber auch der Wunsch nach mehr transparenz und der einsatz von Funktionsverglasungen haben in den letzten Jahren die durchschnittlichen Flügelgewichte deutlich ansteigen lassen. Für den Fensterbauer gut zu wissen, dass er sich mit den von ihm eingesetzten drehkipp-Beschlägen nicht an der Belastungsgrenze bewegt, sondern noch über gewisse ...

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... sicherheitsreserven verfügt. mit dem ersten Quartal 2019 wird der Beschlaghersteller Winkhaus daher für sein Beschlagsystem activPilot concept die neue Bandseite für Flügelgewichte bis 150 Kilogramm in den markt einführen. mit schlanken ansichten vermag die neue Bandseite nicht nur funktional sondern auch optisch zu überzeugen.

In einem ersten Schritt wird im Laufe des ersten Quartals die Bandseite für alle gängigen Kunststoff-Fenster eingeführt. Ab Mitte des Jahres sollen dann die Lösungen für den Einsatz in Holz-und Aluminium-Fensterelementen mit 16 mm Flügelbeschlagnut folgen. An der Entwicklung mitgewirkt haben einige Pilotkunden. Diese werden die neue Bandseite auch als Erste einsetzen.

Die neue leistungsfähigere Bandseite wurde nach den Prüfkriterien der neuen DIN EN 18126-8:2017 H3 getestet. Dabei werden im Verlauf der Prüfung mit den vom Hersteller freigegebenen Flügelmaßen und -gewichten über 20.000 Öffnungs-und Schließzyklen absolviert.

Alfred Dinkelborg, Leiter Produktmanagement Winkhaus Gruppe.


Foto: bb

„Eine erfolgreiche Prüfung nach H2 wäre für ein normales Einfamilienhaus ausreichend. Aber in Schulen, öffentlichen Gebäuden etc. werden die Beschläge deutlich stärker strapaziert. Daher war es für uns selbstverständlich, mit der neuen Bandseite die Prüfklasse H3 anzustreben“, erläutert Alfred Dinkelborg, Leiter Produktmanagement Winkhaus Gruppe.

„Mit der neuen activPilot Bandseite bieten wir unseren Kunden eine Lösung mit echtem Alleinstellungsmerkmal. Die deutlich erhöhte Leistungsfähigkeit der Elemente erfordert den Einsatz neuer Materialien und rechtfertigt somit auch einen entsprechenden Mehrpreis für das Produkt“, betont Timm Scheible, Geschäftsleiter Vertrieb bei Winkhaus. Das Unternehmen wird aber die bisherige Bandseite auch weiterhin anbieten.

Timm Scheible, Geschäftsleiter Vertrieb bei Winkhaus.


Foto: bb

Um den Fensterbauern den Einsatz der Bandseite möglichst einfach zu machen und größere Umstellungen in der Fensterfertigung zu vermeiden, wurde bei der Entwicklung großer Wert darauf gelegt, dass sich an der Zahl der Bohrungen und deren Positionen für das Eck-und Scherenlager nichts verändert. Die erhöhte Tragfähigkeit erkauft der Verarbeiter auch nicht mit mehr Bauteilen, die zu montieren sind.

Die von 100 auf 130 Kilogramm erhöhte Lastabtragung kann schon erreicht werden, wenn lediglich drei der vier Scherenlagerschrauben in die Stahlverstärkung verschraubt werden. Damit können die richtlinien der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge zur Verschraubung von lastabtragenden Beschlagteilen bei Dreh-Kipp-Fenstern (TBDK) eingehalten werden. „Die erhöhte Tragfähigkeit von 130 Kilogramm im Standard hat für den Verarbeiter den Vorteil, dass er für den Großteil der von ihm produzierten Fenster mit einer Bandseite arbeiten kann. Mit vier Verschraubungen des Scherenlagers in die Armierung ist es uns auf unseren Prüfständen gelungen, mit der gleichen Bandseite sogar 150 kg Flügelgewichte abzutragen. Dadurch können wir auf eine entsprechende Sonderbandseite mit mehr Verschraubungen komplett verzichten!“, verdeutlicht Dinkelborg.

Das neue Ecklager für den activPilot Concept: Ohne Zusatzbauteile trägt die neue bandseite bis zu 150 kg Flügelgewicht.


Um die Belastung durch die höheren Gewichte besser zu verteilen und die Abstützung auf dem Blendrahmen zu gewährleisten wurden die Auflageflächen vergrößert, zudem das Ecklager am unteren Ende verlängert. Die erhöhte Leistung geht aber nicht zu Lasten der optik: Die Schraubenköpfe in den Lagern sind nicht sichtbar, weil sie durch die Bänder abgedeckt werden.

Das Scherenlager, das bisher aus Zink-Druckguss gefertigt wurde, besteht jetzt komplett aus Stahl, was die Belastbarkeit nachweislich deutlich erhöht.

Diverse Flügellager

Winkhaus ergänzt den activPilot Concept um zwei neue leistungsstarke Flügellager bis 150 kg Gewicht: Eines wird als Zapfenausführung zur Verschraubung in den Flügelüberschlag angeboten, das andere als Falzbandausführung. Das neue Falzbandflügellager ist aus Stahl. So kann es deutlich höhere Flügelgewichte als seine Vorgänger tragen. Auf Wunsch ist es als pulverbeschichtete Ausführung in zahlreichen Farben lieferbar. Zusätzlich bietet der Hersteller aber auch Abdeckkappen aus Kunststoff in zahlreichen Farben. Die neuen Überschlagsflügellager gibt es mit Höhenverstellung, zusätzlich ist auch eine Drehhemmung oder eine Anpressdruckverstellung möglich. Auch ein nachträglicher Austausch der Lagervarianten ist problemlos, da die Flügellager identische Schraub-und Zapfenpositionen haben.

Trotz der deutlich erhöhten Tragfähigkeit tragen die neuen bandseiten nicht auf, sind auch für schmale blendrahmen geeignet.


Das neue Scherenlager ist komplett aus Stahl, was die belastbarkeit noch deutlicher erhöht.


Stabile ecklager

Das dazu passende neue Ecklager bietet Winkhaus in zwei Varianten an: eine schmale Ausführung (12 mm breit) für Falzbandflügellager. Das breite (16 mm), gleichfalls rechts/ links einsetzbare Ecklager ist für die Kombination mit dem Überschlagflügellager vorgesehen. Die Zapfenausführungen bleiben wie gehabt. Für hohe Flügelgewichte steht ein langer Zapfen zur Verfügung, der bis in die Stahlarmierung hineinreicht. Alle Ecklager behalten die Schraub-und Zapfenpositionen der jetzigen Standardbandseite bei.

„Nicht nur das: Die neue Falzbandseite haben wir schon erfolgreich am ift rosenheim getestet. Weil die neue Bandseite stärker ist als die heutige, ist eine Übertragung der rC2-und rC3-Zertifizierungen von der bisherigen möglich“, versichert Dinkelborg.