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ADEL: SIE BRECHEN OMA DAS HERZ


Frau im Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 15.01.2020

HARRY & MEGHAN wollen in Amerika ein freies und unabhängiges Leben führen – ohne Rücksicht auf QUEEN ELIZABETH und die Krone


Artikelbild für den Artikel "ADEL: SIE BRECHEN OMA DAS HERZ" aus der Ausgabe 4/2020 von Frau im Spiegel. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Frau im Spiegel, Ausgabe 4/2020

Prinz Harry mit Sohn Archie im Kanada-Urlaub auf Vancouver Island. Lebt die Familie jetzt bald dort?


Harry und Meghan im Canada House am 7. Januar in London – am Tag darauf gaben sie ihren Rücktritt bekannt


Auch eine Königin ist eine liebevolle Oma. Queen Elizabeth, 93, sogar eine besonders großzügige und verständnisvolle. Ihr Enkel Prinz Harry, 35, und seine Frau Meghan, 38, bekamen von ihr alles, was sie sich nur wünschten: eine Millionen-Hochzeit nach ihren Vorstellungen, ...

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... und die Gästeliste bestimmten sie selbst, obwohl die Queen alles bezahlte. Ein neues Haus? Kein Problem: das imperiale „Frogmore Cottage“ im Schloßpark Windsor – plus Renovierung für über zwei Millionen Euro. Dazu neues Personal, neue Büros und sogar das offizielle Verständnis der Queen, dass das Paar (mit Sohn , 8 Monate,) Weihnachten lieber in Kanada verbrachte. Und das, obwohl Opa 98, kurz vorher noch in die Klinik musste, und die Queen so gerne das erste Weihnachtsfest mit ihren jüngsten Urenkel verbracht hätte. Man muß keine königliche Erziehung erhalten haben, um zu sagen: Dankbarkeit wäre hier angebracht!

Bei Harry und Meghan gab es stattdessen eine Neujahrsbotschaft, die so lautete: „Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der Diskussionen haben wir uns entschieden, eine neue, fortschrittliche Rolle in dieser Institution zu finden.“ Weiter schrieben der Herzog und die Herzogin von Sussex auf Instagram: „Wir beabsichtigen, als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten und daran zu arbeiten, finanziell unabhängig zu werden.“ Ihre „Pflichten gegenüber der Königin, dem Commonwealth und unseren Schirmherrschaften“ wollen Harry und Meghan weiter erfüllen. Was immer das heißen mag. Auf jeden Fall künftig einen großen Teil ihrer Zeit in den USA und/oder Kanada zu verbringen. Die britischen Medien sprechen in Anlehnung an den Brexit jetzt vom „Megxit“. Die Queen und der Rest der Royals erfuhr das via Internet und im Fernsehen. Oder auf der zeitgleich hochgeschalteten neuen Internet-Seite www.sussexroyal. com. Den von der Oma zur Hochzeit spendierten Hochadels-Titel ließ sich das Paar schon vorher als Handelsmarke schützen. Wohl auf dem Weg zur „finanziellen Unabhängigkeit“ …


„Die Queen ist zutiefst enttäuscht“


Queen Elizabeth, 93, hatte sich mit ihrem Enkel „auf eine besonnene, gemeinsame Lösung“ geeinigt, als Harry vor Weihnachten seine Pläne vage andeutete. So lange wollte man darüber Stillschweigen bewahren. Doch Harry und Meghan hielten sich nicht daran und gingen ohne das Wissen der Königsfamilie an die Öffentlichkeit. Wie englische Medien berichten, ist die Queen „erschüttert und zutiefst enttäuscht“, Prinz Charles, 71, und Prinz William, 37, „toben vor Wut“. „Die Diskussionen mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex befinden sich in einer frühen Phase“, heißt es in einem Statement aus dem Palast. „Wir verstehen ihren Wunsch, einen ande- ren Weg einzuschlagen, aber es handelt sich um eine komplizierte Angelegenheit, die zu regeln Zeit erfordert.“ Meghan flog nach nur drei Tagen in London wieder nach Kanada, wo sie Söhnchen Archie samt seiner Nanny zurückgelassen hatte. Harry muss die Angelegenheit mit seiner Familie jetzt alleine klären. Die Queen hat ihn, Charles und William zu Krisengesprächen zusammengerufen, um gemeinsam an einer „praktikablen Lösung“ zu arbeiten.

ERSCHÜTTERTE ELIZABETH
Die Zeiten, in denen sich die Queen und Meghan gut verstanden, wie hier 2018 in Cheshire, sind vorbei. Die Königin ist vom Verhalten der Sussexes tief enttäuscht


KATES TRIUMPH
Kate soll sich nie besonders gut mit ihrer dominanten Schwägerin Meghan verstanden haben. Das „Hello!“- Magazin berichtet von „bösen Auseinandersetzungen“ der Königsfamilie mit Prinz Harry und seiner Frau


Schon 2015 posierte die Queen für ein Foto mit den Thronfolgern Prinz Charles, Prinz George und Prinz William (v.l.)


DIE THRONERBEN
QUEEN ELIZABETH verlässt sich jetzt auf Prinz Charles, Prinz William und den kleinen George. Das Foto entstand Ende 2019 im Thronsaal des Buckingham Palastes


Wenn es nach Harry und Meghan geht – auch gerne in Zukunft mit royalem Geld.Auf ihrer Homepage schildern Harry und Meghan, wie sie sich ihre neues Leben vorstellen. Auf den königlichen Zuschuss von geschätzt rund zwei Millionen Euro aus dem „Sovereign Grant“ will das Paar in Zukunft verzichten. Nicht aber auf Prinz Harrys Einkommen aus dem Duchy of Cornwall! Das Herzogtum gehört Prinz Charles und erwirtschaftet jährlich etwa 23 Millionen Euro. Zuletzt bekamen Harry und Meghan daraus etwa 2,3 Millionen Euro im Jahr. Ob das auch in Zukunft so sein wird, hängt von Prinz Charles ab. Auf ihr Sicherheitspersonal (etwa 700 000 Euro pro Jahr) und ihr britisches Heim „Frogmore Cottage“ (mit Steuergeldern renoviert), will das Paar natürlich nicht verzichten. Das letzte Wort aber hat die gekränkte Queen. Weiterhin Geld zu geben, würde ihr nicht schwer fallen. Davon besitzt sie genug. Und Herz für ihre Familie besitzt sie auch. Selbst für die, die auf die Gefühle einer Oma wenig Rücksicht nehmen …A. C. ENGLERT

FRAU IM SPIEGEL ROYAL sah schon in Heft 1/2017 die Gefahr, die Meghan für die Krone darstellt. Im aktuellen Heft 1/ 2020 wird ihre lange Auszeit über Weihnachten als Verrat an der Queen thematisiert. Und in Heft 10/2019 wurden die Parallelen zu Wallis Simpson aufgezeigt (v.r.)