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AKTUELL: Anna Loos: Powerfrau … bin ich auch nicht immer


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 19/2018 vom 04.05.2018

Die Familien-Saga „Weissensee“ ist zurück im TV. Für Anna Loos eine Zeitreise in die 90er – wie auch das Interview mit unserer Unterhaltungschefin Wibke Thiedemann: Damals haben die beiden nämlich gemeinsam Abitur gemacht


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 19/2018

! TV-TIPP

„Weissensee“ , drei Doppelfolgen am 8., 9. und 10. Mai um 20.15 Uhr, Das Erste

BILD der FRAU:Liebe Anna, mit der neuen Frisur in „Weissensee“ hätte ich dich fast nicht erkannt – gewöhnungsbedürftiger Look …
Anna Loos(lacht): Ich weiß. Ist ja zum Glück ’ne Perücke! Aber die habe ich mir genau so gewünscht. Denn meine Figur Vera Kupfer wird jetzt seriös, sie will als ...

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BILD der FRAU:Liebe Anna, mit der neuen Frisur in „Weissensee“ hätte ich dich fast nicht erkannt – gewöhnungsbedürftiger Look …
Anna Loos(lacht): Ich weiß. Ist ja zum Glück ’ne Perücke! Aber die habe ich mir genau so gewünscht. Denn meine Figur Vera Kupfer wird jetzt seriös, sie will als Politikerin was bewirken. Damit schließt sich auch ein bisschen der Kreis.
Sind die Dreharbeiten für dich immer eine Art Zeitreise?
Ja, ich muss schon an den Osten denken und an Menschen, die ich damals kannte – auch wenn deren Geschichten ganz andere sind als die, die wir in „Weissensee“ erzählen. Was mir aber am meisten Spaß macht ist, dass man das Gefühl von damals wieder so richtig atmen kann.
Dann ist „Weissensee“ gelebter Geschichtsunterricht?
Na ja, es bleibt Fiktion. Aber ich glaube schon, dass alles, was nicht trockenes Geschichtsbuch ist, gut ist, um ein Verständnis von einer Zeit zu bekommen.
Apropos Schulzeit: Wir beide sind 1989, nach deiner Flucht aus dem Osten, zusammen zur Schule gegangen. Wenn du zurückdenkst: Haben sich deine Träume erfüllt?
Damals wollte ich ja noch Opernsängerin werden …(grinst). Insofern: Die Träume sind nicht eins zu eins wahr geworden. Die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule habe ich zunächst nur gemacht, weil ein Kumpel diesen Traum hatte und mich sozusagen angesteckt hat. Am Ende wurden wir beide angenommen.
Ist auf deinem „Wunschzettel“ noch was offen?
Bei mir ist es immer so: Kaum habe ich eine Aufgabe geschafft, erscheint schon wieder das nächste Ding in meinem Hinterkopf. Ich brauche immer neue Projekte, und so gesehen habe ich wohl auch immer Wünsche, die offen sind.
Du giltst als die Frau, die alles im Griff hat …
Es gibt keine Probleme …(lacht).
Wer von außen draufguckt, sieht: Sängerin, Schauspielerin, Mama, glückliche Ehefrau – einfach stark! Nervt der Stempel manchmal?
Ich würde das gar nicht so sehen, ich schaffe das ja gar nicht allein. Ich habe ein tolles Team um mich herum. Meine Eltern haben uns viele Jahre extrem unterstützt. Die Mutter von Janni(Anm. der Red.: Ehemann Jan Josef Liefers) ist kürzlich von Dresden nach Berlin gezogen, sie wohnt jetzt bei uns um die Ecke und hilft uns viel. Und ich habe seit Jahren eine Mega-Kinderfrau. Ohne dieses System um mich herum würde oft nichts gehen.

Alte Schulfreundinnen: Anna Loos und unsere Reporterin Wibke Thiedemann


Zwei Super-Kreative, die sich gefunden haben: Anna und Ehemann Jan Josef Liefers sind leidenschaftliche Eltern und teilen die Liebe zu Film und Musik


ZUR PERSON

GEBURTSTAG: 18. November 1970 (Skorpion) in Brandenburg an der Havel.
KARRIERE: 1997 bis 2001 Assistentin im „Tatort“-Köln. TV & Kino: „Anatomie“(1999), seit 2014 Krimireihe „Helen Dorn“. Seit 2006 Band „Silly“ (Foto r.). Gerade dreht sie den Zweiteiler „Unschuldig“.
PRIVAT: Ehe mit Jan Josef Liefers (53) seit 2004, Töchter Lilly (15) und Lola (10).

Man braucht eben ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.
Genau, du weißt ja selber, wovon ich rede. Es kommt ein Anruf, alles verschiebt sich und schon muss man wieder neu planen. Ich bin auch so ein Trottel, ich hau mir auch jeden Kram rein.
Was für Kram?
Ach, wenn in der Schule ein Elternteil gesucht wird, um für die Klasse etwas vorzubereiten und niemand meldet sich, dann mache ich es am Ende.
Du kannst schwer Nein sagen.
Es geht darum, dass ich
möchte, dass die Kids glücklich sind. Aber auch in meinem Alltag ist es manchmal stürmisch. Es ist keinesfalls immer alles supercool bei uns. Wir haben nur gelernt, damit umzugehen. Ich sage immer zu Janni: Ich wäre gerne unser Kind. Ich glaube, das Glück fühlt sich bei uns wohl, weil wir es reingelassen haben und uns um es kümmern(strahlt).
Hört sich auch so an. Was bringt dich eher an deine Grenzen: dein Mann, deine Kinder oder dein Beruf?
Immer mal was anderes (lacht). Manchmal Janni, manchmal ein pubertierendes Kind …
So schlimm?
Nein, ist alles gut zu händeln. Es ist verrückt, was heute alles auf die Kinder einstürzt. Geschehnisse und Gedanken aus der ganzen Welt sind jeden Tag abrufbar und man ist öffentlicher und gläserner als man denkt. Es ist manchmal beängstigend. Aber es ist auch schön zu sehen, wie unsere Kinder lernen, damit umzugehen und selbstbewusst tolle Pläne für ihr Leben schmieden.
So waren wir nicht, oder?
Stimmt, wir haben uns treiben lassen. Aber das waren auch andere Zeiten, bei uns hieß es: Du bist zu Hause, wenn es dunkel wird. Die Welt war klein und überschaubar. Ich glaube, dass die Kinder heute viel früher viel reifer sein müssen für die Welt, die sie erwartet.