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Aktuell Geständnis: Das Geheimnis, mein Gewissen & ich


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 06.02.2019

Reden ist Silber, und Schweigen ist Gold!?


Hand aufs Herz. Wir tragen doch alle Dinge mit uns herum, die wir lieber für uns behalten.

Kleine oder große Geheimnisse. Der amerikanische Psychologe Michael Slepian von der Columbia University hat herausgefunden, dass es durchschnittlich 13 Heimlichkeiten sind, die jeder mit sich herumschleppt – von fünf weiß keine Menschenseele. Die Geheimnisse reichen von Omas Schokokuchen-Rezept bis hin zum Seitensprung.

Ersteres ist eher niedlich, letzteres kann wirklich schwer be-lasten. Früher oder später meldet sich dann das schlechte Gewissen, und man bereut, was man ...

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... getan hat. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat erfragt, was Frauen am meisten bedauern. Und das ist mit 56,6 Prozent das Fremdgehen.

Danach folgen eher harmlosere „Vergehen” wie Naschen (45,5 Prozent), Shoppen (17,7 Prozent) und Faulenzen (13,2 Prozent). Aber es ist nicht nur der Betrug am Partner, womit einige leben (müssen). Sieben Frauen haben uns im Vertrauen das erzählt, was niemand sonst von ihnen weiß – und was sie auch nicht loslässt.

„Er will mich, ich will sein Haus. Ich finde mich nicht berechnend”

Margot (55):
„Mein Mann ist vor zwei Jahren plötzlich gestorben, und ich lebe nun von einer Mini-Witwen-Rente. Ich musste nie arbeiten, wir haben von einer Erbschaft gelebt, die wir über die Jahre ausgegeben haben. Aber nun wird das Geld knapp. Das weiß aber niemand. Im Internet habe ich jetzt einen Mann kennen gelernt. Seine Frau liegt im Sterben, er will sich ablenken. Wir treffen uns und haben Sex. Er hat sich in mich verliebt, sagt er. Umso besser, denn ich will, wenn seine Frau tot ist, in sein Haus einziehen. Freunde finden mich berechnend. Ich sehe das aber als Win-Win-Situation an.”

Der Chef ist ungerecht. Aber deshalb stehlen?”

Theresa (39):
„Ich jobbe nebenbei in einer Kneipe, um mein Gehalt aufzubessern. Den Job habe ich über eine Freundin bekommen. Jetzt hat sie mir erzählt, dass sie häufig die Getränke nicht einbongt, sondern das Geld einsteckt. Ihre Begründung: Der Chef behält das ganze Trinkgeld für sich. Klar, das ist unfair. Aber sie macht sich strafbar. Ich decke sie.”

Ich weiß was, das du nicht weißt. Und das bleibt mein Geheimnis. Dabei kann Unausgesprochenes uns so sehr belasten, dass wir körperlich und psychisch darunter leiden. Wiegt der Verrat zu schwer, hilft es, mit jemandem, auch einem Fremden, darüber zu reden


„Mein Schwager betrügt meine Schwester”

Frauke (48) : „Der Mann meiner Schwester hat eine Geliebte. Das weiß ich, weil ich ihn vor Kurzem knutschend vor einem Restaurant erwischt habe. Sie ahnt davon nichts. Und erzählt überall, was sie für einen tollen Mann hat. Ich lasse sie in dem Glauben. Noch.”

Und wenn der Besitzer es doch gebraucht hätte?”

Raffaela (32):
„Ich habe vor Jahren ein Portemonnaie gefunden – mit 2.000 Euro drin. Das Geld habe ich behalten und bin für zwei Wochen nach Gran Canaria geflogen. Das schlechte Gewissen verfolgt mich aber heute noch. Was, wenn es doch die letzten Ersparnisse waren?”

„Mein Kind soll nicht in solche Kreise geraten”

Karola (48):
„Als meine 16-jährige Tochter mir vor Monaten ihren neuen Freund vorgestellt hat, war ich entsetzt. Ich arbeite am Amtsgericht und weiß, dass sein Vater schon mehrfach wegen Körperverletzung angeklagt wurde. Also habe ich den Jungen irgendwann abgepasst und ihm Geld angeboten, wenn er meine Tochter in Ruhe lässt. Es hat geklappt. Er ist über alle Berge. Ich meine, das sagt ja auch alles. Meine Tochter hat keine Ahnung.”

Weil ich ihn verraten habe, wurde ihm gekündigt”

Carina (51):
„Diesen einen Kollegen mochte wirklich keiner. Zufällig wusste ich aber, dass er Schnaps in seiner Schreibtischschublade bunkert. Tja, das habe ich dem Chef erzählt. Dem Mann wurde gekündigt. Im Team weiß niemand, dass ich ihn verpetzt habe.”

„Ich wollte so gern ein Kind. Da habe ich einfach nachgeholfen”

Anne-Marie (43):
„Jan und ich waren schon fünf Jahre zusammen, aber er hat das Thema Kinder ständig vor sich hergeschoben. Erst noch einen Karriereschritt und dann noch einen. Völlig verrückt: Jan achtete penibel darauf, dass ich immer die Pille nahm. Na ja, irgendwann habe ich sie im Mund behalten und später ausgespuckt. Nach zwei Monaten war ich schwanger. Dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht. Jan war völlig fertig, aber ich wusste, dass er mich nicht im Stich lassen würde. Bis heute glaubt er, dass das Baby trotz Pille gezeugt wurde. Und ist glücklich mit der Kleinen.”


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