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AKTUELL: MIT KINDERN IM REVIER: Nettis Naturkinder auf Stangentour


JÄGER - epaper ⋅ Ausgabe 50/2019 vom 17.04.2019

620.000 Bundesbürger etwa sind Inhaber eines kleinen Waffenscheins, dürfen also verdeckt Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen tragen. Vor einem Jahr waren es nur 565.000.gvh

Was passiert nach einem Wildunfall?“ und „Wo bekommen Wildschweine eigentlich ihre Babys?“ Solche Fragen stellen sich viele der Kinder, die wir auf einen Ausflug in das Jagdrevier von Schweißhundführer Chris Balke begleitet haben, erst nach einigen Monaten, die sie mit ...

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... dem Stiftungsgemeinschaftsprojekt „Nettis Naturkinder“ aus Hamburg verbringen durften. Vorher hatten sie nämlich nur wenig Kontakt zur Natur und vor allem zu Wildtieren.

VORZEIGEPROJEKT

Annette von Karp „Netti“ hat sich zur Waldpädagogin ausbilden lassen und widmet sich seit Anfang 2018 dem Projekt der Kühling & Paul Jähn Stiftung. Projektziel ist es, die bereichernden Erfahrungen in der Natur an Kinder weiterzugeben, die selten die Gelegenheit haben, Erfahrungen in der Natur zu machen und die natürlichen Zusammenhänge kennenzulernen. „Natur mit allen Sinnen zu erleben, stärkt das Selbstwertgefühl und vermittelt Geborgenheit“, so die Projektleiterin.

JAHRESUHR

Kindergruppen nehmen gemeinsam mit ihren Kita- oder Vorschulbetreuern ein Jahr lang an einmal monatlichen, jahreszeitlich passenden Ausflügen teil, die von Annette von Karp und ihrem Team erdacht und organisiert werden. Am Ende des Jahres erhalten alle Kinder eine „Naturkinder- Urkunde“. Es werden Spuren gelesen, Hasen gezählt, Erdbeeren gepflückt und Kürbissuppe gekocht. Dass sie damit genau ins Schwarze treffen, das verdeutlicht die gelöste, aufgeregte Stimmung, die über den Kindern am Ausflugstag liegt.

NACHSUCHE

Für den März hatten sich Chris Balke und Annette von Karp etwas ganz Besonderes ausgedacht. In seinem Revier begann die Expedition für die Kinder mit dem Lesen von Spuren sowie Fährten. Dabei konnte bereits vieles gelernt werden. Anschließend begleiteten die Kleinen Hundeführer Wolfgang, der sich mit seinem Hund auf die „Nachsuche“ begab (die Sau war bereits am Tag zuvor nach einem Wildunfall erlegt worden). Dabei lernten die Kinder nicht nur jagdliches Brauchtum, sondern auch den respektvollen Umgang mit lebenden und toten Tieren.

FRISCHLINGE

Auf dem Weg zu einer Suhle konnten zufällig Frischlinge beobachtet und weitere spannende Details aus dem Leben unserer Wildschweine in Erfahrung gebracht werden. Zum Abschluss konnte jedes der Kinder eine Abwurfstange vom Rot- oder Damhirsch finden und diese als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

KONTAKT

Kontakt zu dem Vorbildprojekt kann aufgenommen werden über Internetseite: http://naturkinder-hamburg.de

Alle Kinder konnten natürlich – rein zufällig – eine eigene Abwurfstange vom Rot- bzw. Damhirsch finden und mit nach Hause nehmen.


Dem Schweißhundführer folgend: Die Kinder fanden die „Nachsuche“ sehr spannend.


Wofür ist der Zaun? Chris Balke erklärte kindgerecht, wozu Forstzäune gezogen werden und welches Wild trotzdem hindurch darf.


FOTOS: DR. NINA KRÜGER