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Aktuell: NEWS RUND UM DEN HUND


Der Hund - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 02.12.2020

LABRADOR MIT STATUE GEEHRT

Diensthund Sully, der den früheren USPräsidenten George H. W. Bush in den letzten Monaten dessen Lebens unterstützte, hat auf Long Island (New York) eine lebensgroße Bronzestatue bekommen. Diese zeigt den Rüden in seiner offiziellen DiensthundWeste der Organisation „America’s VetDogs“. Bei der EnthüllungsZeremonie war Sully als Ehrengast dabei. Er arbeitet nun im Walter Reed National Military Medical Center und ist dort für Soldatinnen und Soldaten da.

Quelle: www.newyork.cbslocal.com

SARS-COV-2 BEI TIEREN

Laut Studien des FriedrichLoefflerInstituts (FLI) zur Empfänglichkeit von ...

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Bildquelle: Der Hund, Ausgabe 1/2021

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... Tieren gegenüber SARSCoV2 gibt es keine Hinweise, dass sich Menschen bei Hunden oder Katzen mit dem Virus infiziert haben. Die Studien hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Auftrag gegeben. Bei Hunden, Katzen und Nerzen aus Nerzfarmen wurden Infektionen nachgewiesen und untersucht. Seit Juni 2020 gibt es eine Meldepflicht für CoronaInfektionen bei Haustieren. In Nerzfarmen im Ausland kam es zu Ausbreitungen des Virus und auch zu klinischen Erkrankungen bei den Tieren. Zudem wurde bei Nerzen zum Beispiel aus Dänemark oder den Niederlanden eine CoronavirusMutation beschrieben. Diese wurde auch bei einigen Menschen nachgewiesen. Das FLI beobachtet fortlaufend die Entwicklungen im Tierbereich.

Quelle: www.bmel.de

UMGANG MIT KIND UND HUND

Begehrt ein Vater, in dessen Haushalt sieben Hunde leben, ein Umgangsrecht mit seinem noch nicht zwei Jahre alten Kind, dürfen diese Umgangskontakte in Gegenwart eines oder mehrerer Hunde nicht unbeaufsichtigt sein. Die grundsätzliche Abwesenheit der Hunde ist dagegen nicht erforderlich. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) nun entschieden. Die Eltern hatten sich im Dezember 2019 getrennt. Der Schlittenhundesportler lebt mit seiner neuen Partnerin und sieben Hunden, darunter Huskys und ein Labrador, zusammen. Die Mutter hatte Umgangskontakte verweigert, solange nicht gewährleistet sei, dass das Kind nur mit maximal zwei Hunden in Kontakt komme. Das Familiengericht hatte sie verpflichtet, Umgang zu gewähren, aber formuliert, dass der Vater das Kind nur ohne die Hunde sehen konnte. Er hatte dagegen Beschwerde eingelegt.

Quelle: OLG Frankfurt am Main, Az. 1 UF 170/20

DOBERMANN RETTET FRAU DAS LEBEN

Foto: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Eine 62Jährige aus Frankfurt am Main hat ihr Leben wohl Dobermann Ero und dessen Herrchen zu verdanken. Der siebenjährige Rüde fand die Frau während eines Spaziergangs. Sie lag völlig entkräftet in einem Bachlauf. Laut bellend sorgte der Rüde dafür, dass sein Herrchen zu ihm und der Frau lief. Der 67Jährige setzte einen Notruf ab, zog die Frau aus dem Wasser und leistete Erste Hilfe.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

HAPPY END FÜR FUNDHUND

Foto: Polizei Hagen

Das Schicksal eines Fundwelpen, der im Oktober 2019 in Hagen bei der Polizei abgegeben wurde, hat sich zum Guten gewendet. Der Rüde hat bei einem Polizeihauptkommissar und dessen Familie ein neues Zuhause gefunden. Hip, wie ihn die Beamten aufgrund eines Hüftproblems tauften, hatte eine geplatzte Bandscheibe. Er kam zunächst ins Tierheim und in eine Tierklinik. Die Familie des Polizisten entschloss sich, Hip kennenzulernen. Lenny, wie der Rüde jetzt heißt, wird wohl nie wie ein gesunder Hund laufen können, macht aber unter der Fürsorge seiner Familie gesundheitlich Fortschritte. Wir wünschen ihm alles Gute!

Schwedische, finnische und russische Wölfe eng verwandt

Ein finnischer Wolf.


Foto: Ilpo Kohola

Der Ursprung des skandinavischen Wolfs ist seit langem ein umstrittenes Thema. Eine neue Studie von Forschern der Universität Uppsala liefert nun neue Erkenntnisse: Der skandinavische Wolf stammt ursprünglich aus Finnland und Russland, und im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Wolfspopulationen sind in seinen Genen so gut wie keine Hinweise auf Verpaarungen von Wölfen mit Hunden zu finden. Die Forscher analysierten genetisches Material von mehr als 200 Wölfen und veröffentlichten ihre Studie in der Zeitschrift „Evolutionary Applications“. „Wir können sehen, dass die Wölfe, die in den 1980er Jahren die skandinavische Population begründeten, genetisch mit den heutigen Wölfen in Finnland und RussischKarelien identisch waren“, sagt Hans Ellegren, Professor für Evolutionsbiologie. Er fährt fort: „Wir hatten wohl nie eine spezifisch skandinavische Bevölkerung. Im Laufe der Jahrhunderte sind die Wölfe wohl zwischen der skandinavischen Halbinsel und den Regionen im Osten hin-und hergezogen.“

Quelle: www.uu.se

BLICK IN DIE FERNE VERGANGENHEIT

Darüber, dass Wölfe die ersten Tiere waren, mit denen Menschen eine für beide Seiten nützliche Beziehung eingingen, sind sich Wissenschaftler einig. Auf die Fragen wann, wo und wie genau die Domestikation passierte, allerdings nicht. Spannende neue Erkenntnisse hat nun eine internationale Forschergruppe im Magazin „Science“ veröffentlicht. Sie sequenzierten 27 Genome von Hunden aus Europa, dem Nahen Osten sowie Sibirien, die vor 100 bis zu 11.000 Jahren - kurz nach der Eiszeit - lebten. Die Forscher fanden so heraus, dass schon vor 11.000 Jahren mindestens fünf unterschiedliche Gruppen von Hunden mit verschiedenen genetischen Abstammungen existierten. Studienautor Anders Bergström sagt: „Wenn wir mehr als vier-oder fünftausend Jahre zurückblicken, sehen wir, dass Europa ein sehr vielfältiger Ort war, wenn es um Hunde ging. Obwohl die europäischen Hunde, die wir heute sehen, eine so außergewöhnliche Vielfalt an Formen und Gestalten aufweisen, stammen sie genetisch gesehen nur aus einer sehr engen Untergruppe der Vielfalt, die früher existierte.“ Der Grund für den Verlust dieser Vielfältigkeit ist noch nicht bekannt.

Die Forscher verfolgten auch nach, wie sich die Hundepopulationen bewegten und vermischten und verglichen das mit den menschlichen Populationen. Es zeigte sich, dass die Reisen der Hunde manchmal parallel zu denen der Menschen verliefen. Die Geschichten und deren genetische Folgen überlappten jedoch nicht immer. Die Ursache dafür muss noch gefunden werden. Es könnte zum Beispiel sein, dass Hunde sich frei bewegten, dabei manchmal Menschen folgten oder aber sich zwischen Gruppen bewegten, wenn sich das für sie lohnte. Wir sind auf weitere Einsichten in die Vergangenheit gespannt!

Quellen: www.crick.ac.uk

Tierschützer schlagen Alarm

Der HTV nahm die erschöpfte Lulu auf.


Foto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.

Der illegale Welpenhandel ist bisher leider noch immer nicht eingedämmt worden - im Gegenteil: Einige Tierheime warnen, dass er sich weiter zuspitzt. Sorge bereitet den Tierschützern die CoronaKrise, in der sich der Wunsch vieler Menschen nach einem Haustier wohl verstärkt hat. Insbesondere zur Weihnachtszeit rechne man laut Janet Bernhardt vom Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) mit einem rapiden Anstieg der Welpenkäufe. „Die Anzeigen mögen einen seriösen Eindruck machen - doch nur, weil die Händler immer skrupelloser betrügen. Also Hände weg vom OnlineKauf“, warnt sie. Allein der HTV ist nach eigener Aussage seit Mai 2020 mehr als 80 Mal mit illegalem Welpenhandel konfrontiert worden. Für den Großteil der Fälle sei ein Händlerring verantwortlich, der in Norddeutschland, insbesondere Hamburg, aktiv ist. Immer wieder stoppt die Polizei in ganz Deutschland Fahrer, die Welpen unter tierschutzwidrigen Bedingungen transportieren. Die Tiere stammen sehr häufig aus dem Ausland und werden zu früh von der Mutter getrennt. Meist werden sie nicht ausreichend medizinisch versorgt. Viele sind krank, einige sterben oder müssen eingeschläfert werden. Die Tierschützer appellieren an jeden Interessenten, Welpen nicht aus Mitleid zu kaufen, sondern das Veterinäramt zu informieren. Auch Halter, deren Welpen nach dem Kauf erkranken, sollten diese Fälle melden.

BUNTZECKE JETZT IN GANZ DEUTSCHLAND VERBREITET

Adaptierte Abbildung aus Drehmann et al. (2020) (CC BY 4.0)

Forscher haben die Ergebnisse eines ZeckenMonitorings veröffentlicht, für das Bürgerinnen und Bürger ihnen nach einem Aufruf Exemplare der emailleartig marmorierten Zecke geschickt hatten. Die Arbeitsgruppe um Professorin Dr. Christina Strube von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hatte sich zum Ziel gesetzt, die neu eroberten Bereiche der Buntzecke Dermacentor reticulatus - auch Wiesen-oder Auwaldzecke - zu bestimmen. Diese war 2019 zum erstmals in der Region Hannover nachgewiesen worden. Die Forscher untersuchten gemeinsam mit dem Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr und der Universität Hohenheim fast 4.000 eingeschickte Buntzecken. Das Ergebnis: Die Art ist nun über das ganze Bundesgebiet verbreitet. Selbst auf Sylt fand man Exemplare. Sie leben gern auf Wiesen bzw. Grünstreifen mit höherem Aufwuchs oder in Übergangszonen am Waldrand. Die Zeckenart sticht bevorzugt Hunde und kann unter anderem die lebensgefährliche Hundebabesiose übertragen. Während der Holzbock noch bei Temperaturen bis 7 Grad Celsius aktiv ist, tritt die Buntoder Wiesenzecke auch bei 4 Grad Celsius noch verstärkt auf. Sie lässt sich auch durch nächtlichen Bodenfrost nicht abhalten. Hundebesitzer sollten daher auch im Winter aufmerksam sein und ihre Vierbeiner effektiv vor Zecken schützen.

Quelle: www.tiho-hannover.de