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Aktuell:Karla B. (52): „Ich bin süchtig nach Schmerzmitteln”


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Frau von heute - epaper ⋅ Ausgabe 32/2019 vom 02.08.2019

Eigentlich sollten Karla die Medikamente nach einem Autounfallnur vorübergehend helfen, heute kann sie nicht mehr ohne sie


A ngefangen hat alles mit einem Autounfall vor einem Dreivierteljahr. Ich erlitt ein Schleudertrauma. Und der Arzt verschrieb mir daraufhin Schmerztabletten. Allerdings linderten sie meine Beschwerden nicht vollständig – hinzu kam, dass mich richtige Panikattacken befielen. Ich hatte Angst, mich wieder hinters ...

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Bildquelle: Frau von heute, Ausgabe 32/2019

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A ngefangen hat alles mit einem Autounfall vor einem Dreivierteljahr. Ich erlitt ein Schleudertrauma. Und der Arzt verschrieb mir daraufhin Schmerztabletten. Allerdings linderten sie meine Beschwerden nicht vollständig – hinzu kam, dass mich richtige Panikattacken befielen. Ich hatte Angst, mich wieder hinters Steuer zu setzen. Selbst als Fußgängerin schreckte ich vor jedem Wagen, der um die Kurve schoss, zurück.

Gefahr: Auch nicht rezeptpflichtige Medikamente bergen Suchtpotenzial


INFOS zum Thema

Als Medikamentenmissbrauch bezeichneten Experten, wenn ein Medikament lange ohne medizinischen Grund eingesetzt wird sowie gezielte Überdosierungen. In jüngster Zeit setzt sich mehr und mehr durch, Missbrauch und Abhängigkeit zu unterscheiden – in moderate und schwere Arzneimittel-Einnahme. Hilfe erhalten Betroffene z. B. unter der Sucht-Hotline 089/ 28 28 22. Anonym, unverbindlich und kostenlos.

Experten-Rat: Medikamente lösen keine Probleme

Sicherlich ist es keine große Überraschung, wenn an dieser Stelle festgehalten wird: Medikamente können keine Probleme lösen. Sie schaffen vielmehr neue – wenn kein bewusster und kritischer Umgang mit den Arzneimitteln gewährleistet ist. Mit einer Abhängigkeit ist nicht zu spaßen. Dabei geht „Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren” (DHS) davon aus, dass Schmerzmittel, alkoholhaltige Stärkungsmittel, Abführmittel, Nasentropfen sowie muskelentspannende Mittel – allesamt nicht verschreibungspflichtige Arzneien – häufig den Weg in die Sucht ebnen. Selbst pflanzliche Beruhigungsmittel können eine Einstiegsdroge sein! Und Klara B. scheint sich selbst längst darüber im Klaren zu sein, dass sie in eine Falle getappt ist. Sich daraus zu befreien, kann langwierig sein. Doch psychotherapeutische Einrichtungen werden sie unterstützen. Sich Hilfe zu suchen, ist hier nötig.


Fotos: iStock. Thinkstock, Privat(2)