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ALAND-ANGELN: Die „Rote Gefahr“!


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 210/2018 vom 26.09.2018

Wenn Kai Chaluppa zum Aland-Angeln an den Rhein geht, hat er es oft mit glasklarem Wasser zu tun. Dann gibt’s was auf die Aland-Augen: knallroten Mais!


Artikelbild für den Artikel "ALAND-ANGELN: Die „Rote Gefahr“!" aus der Ausgabe 210/2018 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 210/2018

Das berühmte „Ferrari-Rot“ verblasst gegen dieses rote Süßmais-Korn. Alande stehen auf rote Köder - am besten noch in Kombination mit Maden


Angeln auf Alande im Fluss ist eine wahrlich spannende Angelegenheit. Die Bisse sind vehement, und ist der Fisch einmal am Haken, geht, speziell in der Hammerströmung des Rheins, die ...

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Der Rhein führt bei normalem oder niedrigem Wasserstand oft klares Wasser mit Sichttiefen um und über 2 m. Bewegungen am Ufer machen die Alande misstrauisch. Sie verlassen zwar ihre Standplätze nicht, aber sie beißen dann nicht mehr. Daher muss man ihnen sozusagen einen „Überreiz“ anbieten, der sie vom Geschehen außerhalb des Wassers ablenkt – optisch und geschmacklich! Kai greift dann zu rot gefärbtem Mais in den Geschmacksrichtungen Knoblauch oder Erdbeere. Die Aromen selbst sind dabei gar nicht so extrem wichtig. Wichtig ist die Farbe, denn die Maiskörner sind in einem derart intensiv leuchten-den Rot gefärbt, dass es fast schon in den Augen weh tut!

Um den Alanden die Sache noch schmackhafter zu machen, wird der Mais mit 2 Maden kombiniert. Der Mais wird aber nicht nur am Haken gefischt, er kommt auch ins Futter. Man kann sich leicht vorstellen, dass mit jeden Korb eine immer längere Spur aus roten Maiskörnern am Grund entsteht – eine „Leuchtspur“ zum Futterplatz für Alande.

Das Feeder-Gerät: robust und gleichzeitig sensibel

Alande sind kampfstarke Fische, die in der Strömung alles geben. Am Rhein ist daher robustes Gerät erforderlich. Schließlich kommen, je nach Strömung, Futterkörbe zum Einsatz, die deutlich über der 100-g-Klasse liegen. Zu hart darf die Rute jedoch in keinem Fall sein. Erstens ist das Aland-Maul recht weich und zweitens neigen die Fische dazu, den Drill an der Wasseroberfläche auszutragen. Mit einer zu harten Rute ist das Entkommen des Fisches hier vorprogrammiert. Mein Favorit ist eine 3,90 m lange Feederrute mit nicht zu harter Aktion und 150 g Wurfgewicht. Dazu kommt eine 5000er Rolle mit 0,26er Feedermono. An der Durchlaufmontage hängt ein mindestens 0,20er Vorfach. Rechne ich mit Barben als Beifang, was am Rhein immer passieren kann, liegt die Stärke bei 0,22 mm. Stabile Haken wie der Carbon Feeder von Drennan sind obligatorisch.

Den roten Mais gibt es in den Geschmacksrichtungen „Knoblauch“ und „Erdbeere“ („Strawberry“)


Der Angelmais hält so gut am Haken, dass er sogar einen wilden Aland-Drill übersteht


Beim Feedern kann man mit dem Futterkorb eine wunderbare rote Maisspur zum Angelplatz legen

RUTE RUNTER!

Im Drill kommen Alande ganz schnell an die Oberfläche, schlagen wild um sich und sind dadurch kaum beherrschbar. Viele Fische gehen dann verloren. Kai kontert dieses Verhalten, indem er die Rute im Drill konsequent nach unten hält und so die Fische am Aufsteigen hindert. Erst in der Schlussphase, kurz vor dem Kescher nimmt er die Rute hoch.

Zu Beginn und während des Drills hält Kai die Rute tief


Erst kurz vom Kescher holt er den Aland hoch


Fotos: KC