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ALLE ANTWORTEN: SPOTIFY & CO.: VOM STUDIO IN DEN STREAM SO GEHT’S - DAS BRINGT’S


Beat - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 05.02.2020

Keine Frage: Streaming-Dienste wie iTunes und Spotify haben in der letzten Dekade die Art, wie wir Musik konsumieren, revolutioniert. Doch welche Plattformen sind für Musikschaffende und Podcaster am wichtigsten? Wie platziert man seine Tracks bei den verschiedenen Anbietern und was gibt es bei dem Mastering zu beachten? Wie können Sie Ihren Bekanntheitsgrad effektiv steigern und warum sind Spotify-Playlisten 2020 Pflicht? Freuen Sie sich auf unser großes Spezial, in dem wir alle Antworten zu diesen und weiteren brennenden Fragen zum Thema Streaming beantworten.


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Bildquelle: Beat, Ausgabe 3/2020

Es ist schon bemerkenswert, wie sich das ...

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... Konsumverhalten von Musik in den letzten beiden Dekaden verändert hat: von dem kostenlosen Angebot von Musik über Netlabels sowie den Eigenvertrieb über legale Downloads und Crowdfunding, bis hin zum Streaming. Wie eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben hat, nutzt mittlerweile jeder zweite Internetnutzer Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music, Amazon Music oder Deezer. Davon hat jeder Dritte ein kostenpflichtiges Abo. Seit 2013 hat sich die Zahl an Nutzern von Streaming-Diensten damit mehr als verfünffacht, Tendenz steigend. Und noch immer wächst die Nutzerzahl weltweit rasant an: So werden laut MIDiA Research die Einnahmen aus Streaming-Diensten 2022 die gesamten Einnahmen aus dem Markt der Musikaufnahmen von 2018 übersteigen.

Schöne neue Streaming-Welt

Aus Benutzersicht liegen die Vorteile von Plattformen wie Spotify, Apple Music und Amazon Music auf der Hand: So erlauben Streaming-Dienste den ständigen Zugriff auf gigantische Musikbibliotheken - ganz egal, ob Sie zu Hause sind oder unterwegs. Die technische Voraussetzung ist nur ein entsprechendes Endgerät mit Internet-Zugang wie ein Smartphone, Tablet, PC oder TV. Für einen hochqualitativen Musikgenuss gestatten Technologien wie Spotify Connect, Alexa Cast oder Apples Air-Play die Übertragung von Streams auf kompatible Lautsprecher.

Bei der kostenlosen Variante von Spotify und Deezer können Sie auf über 50 Millionen Songs sowie Podcasts und Hörbücher zugreifen. Allerdings gibt es Werbeunterbrechungen, die Audioqualität ist reduziert und ohne Internetverbindung ist ein Musikhören gar nicht möglich. Ein Monatsabo, das sich je nach Anbieter meist zwischen 10 und 15 Euro bewegt, bietet werbefreien Musikgenuss in höherer Audioqualität. Zum Preis von 10 bis 12 CDs im Jahr erhalten Sie damit jederzeit Zugriff auf einem schier endlosen und stetig wachsenden Katalog von Titeln. Das musikalische Spektrum reicht dabei von aktuellen Hit-Alben bis zu Klassikern der Musikgeschichte. Bei vielen Anbietern gibt es zudem Rabatte für Studenten und Familien. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine umfangreiche Übersicht der individuellen Features, Stärken und Schwächen der wichtigsten Streaming-Plattformen.

Was bringt Streaming für Musiker?

Es ist schon ernüchternd, wenn man hört, wie wenig Geld Musiker pro Stream erhalten. So bekommt man bei Tidal 1 Euro für 89 Streams, während bei Spotify für diesen Betrag 277 Streams nötig sind. Bei YouTube / Google Music sind ganze 1612 Streams erforderlich, um 1 Euro zu verdienen. Dennoch gibt es viele Gründe für Musiker, Streaming-Dienste zu nutzen: So können Sie über diese ein riesiges Publikum erreichen und Ihre Fanbase drastisch erweitern. Je größer Ihr Bekanntheitsgrad bei Streaming-Plattformen ist, desto größer die Anzahl der potenziellen Käufer von digitalen Downloads, Tonträgern, Merchandising oder Konzertkarten. Bei Spotify können Sie Live-Gigs sogar direkt auf Ihrer Artist-Seite bewerben. Und auch wenn man von Streaming-Anbietern verhältnismäßig sehr wenig Geld erhält, ist die Auswertungszeit von Releases deutlich länger als bei Tonträgern. Übrigens wirken sich Streams auch auf Chart-Platzierungen aus: So zählen in den 1500 Song-Streams so viel wie 10 Song-Downloads und ein Albumverkauf. Um ausgewertet zu werden, müssen mindestens 30 Sekunden von einem Titel abgespielt werden.

Podcasts für Musiker

Podcasts sind auch eine tolle Möglichkeit, um Ihre Fans bei Laune zu halten und Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Wie wäre es z. B. mit einem Podcast, in dem Sie von Ihrer neuen Song- oder Albumproduktion, Ihren Inspirationen oder Ihren Abenteuern auf Tour berichten? So gibt es mittlerweile ganze Dokuserien von bekannten Künstlern wie der Alternative-Band The Pixies sowie der Punk-Legende Henry Rollins und seiner Assistentin Heidi May. Nicht minder beliebt ist der Podcast „Broken Record“, in dem u. a. Kult-Musikproduzent Rick Rubin (Adele, Eminem, Lady Gaga, Linkin Park uvm.) zu Wort kommt.

Spotify for Artists

Ihre Musik ist durch die Zusammenarbeit mit einem Online-Distributor oder einem Label auf Spotify verfügbar? In diesem Fall sollten Sie unbedingt Ihr Artist-Account [1] verifizieren, sodass Sie Ihr Künstlerprofil selbst verwalten können. Dadurch können Sie nicht nur Ihre Spotify-Seite selbst gestalten, z. B. durch eigenes Bildmaterial, eine Biografie sowie Links zu Ihren Social-Media-Seiten. Ebenso können Sie auf Ihrem Profil Ihre Musik und Konzerte promoten. Oder wie wäre es damit, eigene Playlists mit Ihren Songs und der Musik ähnlicher Künstlern zu erstellen? Ein großes Plus sind auch die umfangreichen Statistiken, die u. a. Aufschluss darüber geben, welche Ihrer Songs am erfolgreichsten sind, woher Ihre Fans kommen und wie alt diese sind, etc. So können Sie bei zukünftigen Veröffentlichungen gezielter auf Ihre Hörer eingehen. Wenn Ihre erfolgreichsten Tracks z. B. sehr tanzbar ausfallen, könnten Sie dies in zukünftigen Produktionen berücksichtigen. Sollte beispielsweise ein Großteil Ihrer Hörer aus Mexiko kommen, könnten Sie auch einmal einen Track mit spanischen Vocal-Samples herausbringen.

Releases planen

Releases planen Wenn Sie einen neuen Song oder ein neues Album veröffentlichen möchten, ist eine sorgfältige Planung sehr wichtig. Einige Musikdistributoren erlauben es, das Release-Datum auf den gängigen Streaming-Plattformen zu definieren. Wenn feststeht, wann Ihr Label oder Musik-Distributor Ihr neues Werk veröffentlicht, können Sie beginnen, dieses auf Ihren Social-Media-Seiten zu promoten. Auch ein Video kann helfen, auf Ihr neues Release aufmerksam zu machen. Wenn Sie mit einem Label zusammenarbeiten, wird dieses Ihr neues Werk selbstverständlich bewerben. Aber es schadet nicht, Ihren direkten Draht zu den Fans zu nutzen. Manche Musikdistributoren bieten auch Streaming-Promotion und Playlist-Pitching für neue Veröffentlichungen an.

Mit einem weltweiten Marktanteil von 36% ist Spotify mit großem Abstand der beliebteste Streaming-Anbieter, aber auch Apple Music und Amazon Music werden immer wichtiger.