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ALLES AUF DEM SCHIRM


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IMTEST - Das Verbraucher Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 04.02.2022

9 Monitore IMTEST

Artikelbild für den Artikel "ALLES AUF DEM SCHIRM" aus der Ausgabe 2/2022 von IMTEST - Das Verbraucher Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: IMTEST - Das Verbraucher Magazin, Ausgabe 2/2022

Arbeiten zu Hause: Das kann Komfort bedeuten – oder Chaos. Auf einem Klappstuhl am Küchentisch kommt schnell Frustration auf. Das Tippen vor dem großen, hochauflösenden Bildschirm am Schreibtisch ist da schon komfortabler. Damit das Arbeiten zu Hause klappt, braucht es neben dem richtigen Umfeld auch taugliche Technik. Je nach Aufgabenbereich muss ein Monitor dabei andere Anforderungen erfüllen: Beeinträchtigt Sonnenlicht das Bild, stehen regelmäßig Videokonferenzen an, braucht es gleich mehrere Monitore für den Computer oder umgekehrt mehrere Computer für einen Monitor, und soll der Bildschirm den Feierabend mit Spielen oder Filmen verfeinern?

IMTEST prüft neun Bildschirme für das Homeoffice. Der Test berü sichtigt alle Szenarien und Nutzer-Bedürfnisse – damit Sie im Bilde sind.

Arbeits-Monitore: Darauf kommt es an

Schon bei der Bildqualität gibt es Tü en. Mancher Hersteller gibt ...

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... astronomisch hohe Werte zum Kontrastverhältnis an, andere prahlen mit der Farbraum-Abde ung. Aber was ste t dahinter?

■ Helligkeit: Das kennt wohl jeder: Die Sonne scheint auf den Bildschirm und kaum ist noch etwas zu erkennen. Hier hilft ein mattes Glas und eine hohe Bildschirmhelligkeit. Smartphones erreichen deshalb auch Bestwerte, mitunter bis zu 1.000 Candela pro Quadratmeter (cd/qm). Monitore sind mit um die 200 cd/qm keine Strahlemänner. Aber es gibt Ausnahmen, wie der Test zeigt.

■ Bildqualität: Die Bildschärfe ergibt sich aus der Kombination von Größe und Auflösung des Bildschirms. So sorgt eine Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) auf einem 24-Zoll-Display für ein scharfes Bild, auf einem 32-Zoll-Bildschirm für eine unscharfe Darstellung.

Die Farbraum-Abde ung gibt an, welche Farben ein Bildschirm beherrscht. Wie präzise er sie aber darstellt, darüber schweigen Hersteller oft. Eine hohe Farbtreue ist wichtig für das professionelle Bearbeiten von Grafiken, Fotos und Videos.

■ Ergonomie: Nach einem Arbeitstag bemerkt auch der Körper den Unterschied zwischen Notebook und Monitor. Ist der Bli ständig geneigt, führt das schnell zu Verspannungen und Schmerzen im Na- enbereich. Für ein komfortables Arbeiten sollten Höhe und Neigung verstellbar sein. Per Pivot-Funktion lässt sich der Bildschirm um 90 Grad drehen, um Inhalte hochkant darzustellen. Schraublöcher für eine VESA- Halterung ermöglichen die Befestigung an der Wand. Und ein sehr dünner Bildschirmrand links und rechts ist von Vorteil, wenn mehrere Monitore nebeneinanderstehen. Das Bild wirkt dann weniger geteilt. Aber Achtung: Hersteller geben häufig nur die Di e des Gehäuserahmens an. Ist der Bildschirm angeschaltet, kommt noch ein schmaler, schwarzer Streifen des Bildschirms hinzu.

■ Office-Extras: Nützliche Extras erleichtern das Arbeiten daheim. Mit integrierten Lautsprechern sparen Sie Platz, eine Webcam zeigt meist das bessere Bild als die von Notebooks, und an einen USB-Hub lassen sich etwa Datenspeicher, Maus und Tastatur anschließen. Für die Bedienung mehrerer Computer ist ein KVM-Switch praktisch. Per Knopfdru wechselt der Nutzer zwischen den angeschlossenen Computern und kann sie mit nur einer Maus und Tastatur bedienen.

■ Für Spiele und Filme: Irgendwann ist auch mal Feierabend. Wer sich dann ins Spielvergnügen stürzen möchte, der sollte eine hohe Bildwiederholrate beher(t)zigen. Denn mit genügend Hertz läuft das Bewegtbild geschmeidig, Spiele und auch Filme wirken flüssiger. Besonders pfiffig ist eine variable Bildwiederholrate. Hier stimmt sich der Bildschirm mit dem Computer oder der Konsole ab, damit es nicht zu Ru lern und anderen fehlerhaften Darstellungen kommt.

Die besten Bildschirme

Der MateView GT 27 von Huawei zeigt mit einer hohen Auflösung von 109 Pixel pro Zoll ein scharfes Bild auf seinem 27 Zoll großen Bildschirm. Im Testlabor punktete er außerdem mit durchweg hoher Farbtreue, sehr hoher Bildschirmhelligkeit von 407 Candela pro Quadratmeter und einem sehr hohen Kontrastverhältnis von 2.413:1. Mit 165 Hertz Bildwiederholrate kommen auch Spieler auf ihre Kosten. Damit liefert er die insgesamt beste Bildqualität, lässt allerdings viele Extras vermissen. Samsungs Smart Monitor M5 besticht mit sehr hohem Kontrastverhältnis von 5.473:1. Die Farbtreue ist hoch, dafür fehlt es etwas an Helligkeit und Schärfe. Das kann das ThinkVision M14t von Lenovo besser und zeigt im Test mit 157 Pixeln pro Zoll die höchste Bildschärfe sowie die höchste Farbtreue bei der Darstellung von sRGB-Farben. Letzteres macht bei diesem Monitor besonders Sinn, handelt es sich schließlich um einen mobilen Sonderling (siehe Bild links).

SO TESTET IMTEST

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte, ein Test mehr als ein Blick: Ob Farbtreue, Helligkeit, Kontrastverhältnis, Anschlüsse oder Ergonomie. So prüft IMTEST Monitore.

■ Bildqualität: Die Bildqualität setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Neben Auflösung und Bildwiederholrate werden die maximal mögliche Helligkeit, die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung, das Kontrastverhältnis und die Farbtreue gemessen. Letzteres berücksichtigt sowohl sRGB-Farben, die für viele Arbeitsanwendungen wie etwa Photoshop wichtig sind, als auch den DCI-P3-Farbraum mit besonders kräftigen Farben. Für eine hohe Ergebnis-Genauigkeit verwendet IMTEST spezielle Messinstrumente und Analyse-Software.

■ Ergonomie, Bedienung und mehr: Neben den technischen Messungen führt IMTEST auch Praxis-Tests durch. Dazu zählen ergonomische Eigenschaften, aber auch die Bedienung. Hierbei bewerten die Tester die Eingabe-Möglichkeit, etwa per Joystick oder Tasten, als auch die Verständlichkeit und Übersichtlichkeit des Monitor-Menüs. Damit Leser wortwörtlich nicht den Anschluss verpassen, wird nicht nur die Anzahl, sondern auch der Standard der Anschlüsse bewertet. HDMI 2.0 etwa erlaubt eine höhere Auflösung und Bildwiederholrate als HDMI 1.2.

Ausstattung und smarte Extras

Monitore sind längst nicht mehr nur Anzeigen. Sie bringen unterschiedlichste Extras mit. Der schlanke und kompakte ThinkVision M14t ähnelt einem Tablet nicht zufällig: Er ist mobil. Nutzer verbinden ihn per beiliegendem USB-Typ- C-Kabel mit dem Notebook, Tablet oder Smartphone und erweitern damit den Arbeitsplatz um ein zusätzliches 14-Zoll- Display. Das ist nicht nur im Homeoffice praktisch, wenn man von einem Raum in den nächsten ausweichen muss, sondern auch für das Arbeiten unterwegs. Der Touch-Bildschirm lässt sich außerdem per Fingertipp bedienen und eignet sich mit dem beiliegenden Stift und der hohen Farbtreue für alle Zeichner.

Samsungs M5 mischt Freizeit und Arbeit: Als Mix aus Monitor und Smart- TV beherbergt er eine breite Auswahl an Apps, etwa zum Streamen von Filmen, Serien und mehr. Passend dazu liegt eine Fernbedienung bei. Kabellos lassen sich Tablets und Smartphones via Apple Air- Play, Miracast und Samsung Dex verbinden. Bescheidene Aufgaben wie das Bearbeiten von Dokumenten und E-Mails oder das Surfen lassen sich so auch ganz ohne Computer bewerkstelligen. Für professionelles Arbeiten ist ein USB-Hub aber praktischer. An den Modellen von Acer, AOC und Philips können Sie USB-Geräte direkt anschließen und ersparen sich den langen Weg zum Computer. Praktisch ist auch eine Webcam, wie sie bei den Monitoren von Asus, HP und Philips vorzufinden ist, jeweils oberhalb des Bildschirms. Philips Modell beinhaltet sogar die nötigen Sensoren zur Gesichtserkennung. Damit lässt sich über Windows Hello der Computer komfortabel und ganz ohne Passwort-Eingabe entsperren.

FAZIT

Mit hoher Bildqualität, umfangreicher Ausstattung und komfortabler Bedienung holt sich der Acer CB243Y den Testsieg. Das mit Abstand beste Bild im Testfeld zeigt zwar Huaweis MateView GT 27. Doch die spärliche Ausstattung drückt stark auf die Note. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test bietet der AOC 27P2C.