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ALLES FREISCHALTEN


PC Go - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 06.02.2020

Blockierte Funktionen, eingeschränkte Dienste oder gesperrte Inhalte: Mit den Praxis-Tipps und der exklusiven Tool-Sammlung auf der DVD schalten Sie die Ampel auf Grün und überwinden lästige Sperren.


Artikelbild für den Artikel "ALLES FREISCHALTEN" aus der Ausgabe 3/2020 von PC Go. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Go, Ausgabe 3/2020

Die Verwendung von Programmen, Dateien und Internet-Seiten wird unter Windows oft eingeschränkt. Solche Sperren lassen sich aufheben, und man hat mehr Möglichkeiten am Bildschirm. Dabei helfen die Tipps auf den folgenden Seiten. Als Unterstützung finden Sie auf der Heft-DVD das Software-Paket Alles Freischalten 2020.

Microsoft-Office und PDF-Dokumente freischalten

Dateischutz soll die Manipulation von ...

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... Dokumenten und den Zugriff von Unberechtigten verhindern. Der Schutz existiert in Microsoft Office, bei PDF-Dateien und Archiv-Formaten wie ZIP oder RAR. Das Ermitteln von Passwörtern für Word, Excel usw. ist mit den -Tools () möglich. Die Programme testen die Dateien und versuchen, das Passwort zu finden. Auf Grund der verschiedenen Office-Formate gibt es auf der Webseite unterschiedliche Lösungen. Laden Sie die passende Software, und folgen Sie den Anweisungen. Die Dauer für das Brechen des Passworts hängt von der Länge und der Rechnerleistung ab. Die Ermittlung eines Passworts mit den freien Versionen der Tools ist auf kurze und einfache Wörter für den Schutz beschränkt. Sichere Passwörter lassen sich nur mit der Bezahlversion der Rixler-Tools entschlüsseln.Bei PDF-Dokumenten gibt es Funktionen zum Schutz beim Öffnen oder Bearbeiten. Die Sperren lassen sich im Webbrowser deaktivieren. Gehen Sie dazu auf die Seite . In der Liste der angebotenen PDF-Online-Tools finden Sie unten .Damit gelangen Sie auf eine Seite mit der Schaltfläche . Klicken Sie darauf, und suchen Sie die PDF-Datei auf Ihrem Computer. Nach der Bestätigung mit wird das Dokument zur Webseite transferiert. Bestätigen Sie mit einem Klick auf das Quadrat rechts die Abfrage zum Entsperren, und starten Sie den Vorgang mit . Eventuelle Einschränkungen werden gelöscht. Nach Abschluss sehen Sie eine Seite mit einem Link zum Laden. Klicken Sie auf , um das freigeschaltete PDF auf dem PC zu speichern.Achtung: Das Knacken von Passwörtern bei Dokumenten von Dritten ist nicht erlaubt und strafbar. Die vorgestellten Methoden zum Freischalten sind bei eigenen Daten dagegen rechtlich kein Problem.


DAS KNACKEN VON PASSWÖRTERN DRITTER IST STRAFBAR!


Alte Seriennummern auslesen

Kommt ein neuer Rechner ins Haus, werden für die Installation des Systems und der Software die passenden Seriennummern benötigt. Gibt es keine Liste mit den Codes, ist nicht unbedingt der Neukauf der Produkte notwendig. Die Seriennummern für Windows und Programme auf dem alten Rechner lassen sich mit dem Tool License Crawler schnell auslesen. Starten Sie das Tool als Administrator. Klicken Sie dazu das Icon mit rechts an, und wählen Sie im Kontextmenü Als Administrator ausführen. Über den Suche- Knopf beginnen Sie mit dem Auslesen der Daten für das Betriebssystem und die installierte Software. License Crawler durchsucht die Windows-Datenbank nach Seriennummern und listet diese im Hauptfenster auf. Wechseln Sie zum Reiter Daten, und speichern Sie die Seriennummern als Text.

Hilfe bei Windows-Passwörtern

Immer mal wieder passiert es, dass man sein eigenes Passwort für den Zugang zum Windows-PC vergisst, oder ein Bekannter ist in dieser Notlage. Wenn die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto bei Windows erfolgt, setzten Sie das Passwort über den Browser auf einem anderen Rechner zurück. Gehen Sie zur Microsoft-Webseite (www.microsoft.de), und melden Sie sich dort an. Nutzen Sie die Funktion rechts oben auf der Webseite. Geben Sie anschließend Ihre E-Mail-Adresse für den Zugang ein, und bestätigen Sie mit Weiter. Im nächsten Screen benutzen Sie den Link Passwort vergessen? Aktivieren Sie die Option mit der E-Mail, und lassen Sie sich den Bestätigungscode an die alternative E-Mail-Adresse zuschicken. Tragen Sie den Code im Feld für die Wiederherstellung ein. Vergeben Sie ein neues Passwort. Melden Sie sich damit auf Ihrem Rechner an.
Wenn Sie sich dagegen immer mit einem lokalen Konto anmelden, können Sie dieses mit einer Rettungs-CD freischalten. Das Trinity Rescue Kit ist so eine Lösung. Laden Sie sich über die Oberfläche zum Software-Paket von der Heft-DVD das ISO-Image aus dem Inter- net, und brennen Sie davon ein Rettungsmedium. Sollte Ihr PC kein DVD-Laufwerk besitzen, können Sie das Trinity Rescue Kit auch von einem USB-Stick starten. Zum Erzeugen des startbaren Mediums eignet sich das Tool Rufus (https://rufus.ie). Ändern Sie auf dem PC zum Freischalten die Startreihenfolge im BIOS auf CD oder USB-Stick. Führen Sie einen Neustart aus. Der Vier-Schritte-Workshop Windows-PC mit Trinity freischalten auf der nächsten Seite rechts erklärt Ihnen die Verwendung des nützlichen Rettungssystems.

Mit Calibre verwalten und konvertieren Sie E-Books.


Das WLANPasswort in den Windows-Einstellungen anzeigen.


Schnell das WLAN-Passwort für das Heimnetz auslesen

Folgendes Szenario: Sie haben ein zusätzliches Gerät mit WLAN-Anschluss für Ihr Zuhause angeschafft. Der notwendige WLAN-Schlüssel lässt sich in Windows schnell sichtbar machen. Öffnen Sie die Systemsteuerung und dort den Abschnitt Netzwerk und Internet/ Netzwerk- und Freigabecenter. Benutzen Sie den Eintrag mit der WLAN-Netzwerkkarte und im folgenden Fenster den Knopf Drahtloseigenschaften. Wechseln Sie auf den Reiter Sicherheit. Aktivieren Sie die Checkbox vor Zeichen anzeigen für das Passwort.

Sperren für Inhalte aus dem Internet deaktivieren

In der Vergangenheit wurden Musikvideos bei YouTube und andere Seiten in Deutschland wegen der Rechtslage gesperrt. Das hat sich zum Glück geändert, doch einige Internet-Seiten werden immer noch für Surfer aus Deutschland bzw. der EU blockiert. Anbieter aus Übersee wollen auf diese Weise Probleme mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vermeiden. Der Besuch der Seiten ist dennoch möglich. Nutzen Sie dazu eine VPN-Lösung. Das funktioniert direkt im Webbrowser mit CyberGhost VPN für Firefox und Chrome. Öffnen Sie die Oberfläche zum Software-Paket von der Heft-DVD, und wechseln Sie in die Rubrik Browser Tools. Klicken Sie links auf den passenden Knopf für Firefox bzw. Chrome. Die Seite für das Plug-in wird aufgerufen. Benutzen Sie den Knopf Hinzufügen, um die Erweiterung im Browser zu starten. In der Leiste oben finden Sie ein neues Icon mit einem Ghost-Symbol. Damit öffnen Sie die Einstellungen für das VPN. Stellen Sie unten den Standort auf USA, und aktivieren Sie den Schalter für die VPN-Funktion. Beim Seitenaufruf verbindet sich der Browser mit einem VPN-Server in den Vereinigten Staaten und dieser startet die Seitenabfrage. Der VPN-Knoten schickt dann die Inhalte zurück. Das funktioniert nicht nur bei blockierten Tageszeitungen, sondern auch bei Fernsehsendern. Viele TV-Station streamen kostenlos im Browser Filme oder TV-Serien. Wenn Sie kein Problem mit dem Originalton haben, können Sie aktuelle Staffeln von US-Serien schon vor der Ausstrahlung im deutschen Fernsehen ansehen. Das funktioniert auch oft bei Sportübertragungen. Opera-Nutzer haben übrigens eine VPN-Option direkt im Browser intergriert. Sie finden diese links oben neben der Adresszeile.

Angebote von Netflix und Amazon Prime teilen

Wer per Streaming-Service Filme und Fernsehserien ansieht, kann diese Inhalte mit anderen Anwendern teilen, das spart bares Geld. So geht‘s: Netflix und Amazon Prime bieten Abos an, die man auf mehreren Geräten nutzen kann. So lassen sich zuhause auf dem TV die Inhalte ansehen, aber auch unterwegs auf dem Laptop oder einem Tablet. In der Praxis teilen viele Nutzer ihre Zugangsdaten nicht nur mit Familienmitgliedern, sondern auch mit Freunden. Die monatlichen Abogebühren werden untereinander geteilt. In den USA ist dieses sogenannte password sharing gang und gäbe. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Hub Entertainment Research hat fast ein Drittel der Befragten schon einmal das Passwort eines Videostreaming-Anbieters mit jemanden geteilt, der nicht im gleichen Haushalt lebt. Bei den 13- bis 24-jährigen waren es sogar über 80 Prozent. Diese Methode ist bei den Diensten natürlich nicht gern gesehen, sorgte aber bisher nicht für rechtliche Probleme. Bei Amazon Prime sollte man jedoch vorsichtig sein, schließlich dienen die Zugangsdaten hier auch zum Bestellen in Amazons Online-Versandhaus.

Verzeichnisrechte übernehmen

Oft ist der Zugriff auf Windows-Ordner für den aktuellen Benutzer nicht gestattet, und man bekommt eine Fehlermeldung. Das kann bei alten Festplatten oder externen Medien passieren. Dann sind die Verzeichnisrechte einer anderen Person zugeordnet. Mit einem Skript für den Windows Explorer lassen sich gesperrte Ordner freischalten. Starten Sie die Installation aus dem Software-Paket. Bestimmen Sie beim Entpacken ein Verzeichnis auf Ihrer Festplatte. Dort finden Sie die Datei Take Ownership - Install.reg. Klicken Sie diese an, und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage für Änderungen am System. Gehen Sie zu einer Festplatte mit einem gesperrten Verzeichnis. Klicken Sie es mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie im Kontextmenü Take Ownership. In der folgenden Abfrage zur Benutzerkontensteuerung wählen Sie den Ja- Knopf. Danach haben Sie Zugriff auf das Verzeichnis. Den Eintrag im Kontextmenü des Windows Explorer löscht das zweite Skript Take Ownership - Uninstall.reg.

Google Play auf Amazon-Tablets

Die Fire-Tablets von Amazon sind zu sehr günstigen Preisen zu bekommen. Amazon will die Käufer damit aber an seinen Store binden. Größter Nachteil der Geräte: Sie haben keine Anbindung an den Google Play Store. Deswegen kann man viele Android-Apps nicht nutzen. Die fehlende Google-Unterstützung lässt sich aber nachrüsten. Eine Schnellanleitung dazu finden Sie im Kasten Play Store auf Fire-Tablets auf Seite 19. Aufgepasst: Mit der Installation von Google Play erlischt möglicherweise der Garantieanspruch für die Amazon-Hardware.

Pinterest und Instagram ohne Konto verwenden

Bei beiden Internet-Diensten gibt es viele Fotos, Videos und andere interessante Inhalte zu den verschiedensten Themen zu entdecken. Werden Pinterest oder Instagram im Webbrowser aufgerufen, wird man nach einem Account gefragt. Wenn man die Seiten ohne Konto ansehen will, kann man die Pop-ups mit dem Plug-in TamperMonkey automatisch ausblenden. Mehr Informationen zur Nutzung finden Sie im Kasten Tamper-Monkey nutzen unten auf dieser Seite.

Digitale (Hör-)Bücher konvertieren

Mit Calibre lassen sich E-Books einfach verwalten und in verschiedene Formate umwandeln. Das Programm erlaubt in der Ba- sisversion, nur Dateien ohne Rechteschutz (DRM) zu konvertieren. Das Plug-in Apprentice Alf DRM soll diese Beschränkung freischalten. Das Aushebeln des Schutzes ist rechtlich nicht erlaubt, trotzdem ist das Tool seit Jahren im Internet über einen Blog recht leicht zu finden. Aufgepasst: Die Weitergabe freigeschalteter E-Books fällt unter den Straftatbestand des Raubkopierens.
Mit OpenAudible greifen Sie dagegen auf Ihre Hörbücher von Audible zu, einem Tochterunternehmen von Amazon. Die Hörbücher lassen sich damit laden, komfortabel mit anderen Dateien verwalten und auch in das beliebte MP3-Format konvertieren. Damit ist man nicht mehr an die Audible-App auf dem Computer oder auf einem mobilen Gerät gebunden. So funktioniert dann auch das Streaming der Hörbücher im Heimnetz.

Mit dem VPN-Modul fur Chrome und Firefox spielen Sie auch TV-Inhalte aus dem Ausland ab.


Windows 10 gratis freischalten

Windows 7 hat bekanntlich das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Das sollte auch die letzten treuen Fans zum Umstieg auf Windows 10 bewegen – und das ist in vielen Fällen sogar kostenlos möglich. Seit Mitte Januar 2020 pflegt Microsoft Windows 7 nicht mehr. Zwar kann es noch weiter verwendet werden, mit dem Support-Ende werden aber keine Sicherheits-Updates mehr zur Verfügung gestellt und auch keine Fehler mehr korrigiert. Man setzt sich also einem erhöhten Risiko aus, siehe INFO-Kasten rechts. Mittelfristig empfehlen wir daher den Umstieg auf Windows 10. Mit einem Trick können Sie das bisherige Windows 7 kostenlos auf Version 10 upgraden. Zuvor sollten Sie aber noch Ihre Daten sichern, also ein vollständiges Backup anlegen und alle Lizenzdaten mit dem Tool License Crawler auslesen, wie auf Seite 19 beschrieben.
Der Trick funktioniert mithilfe des Windows 10 Update Assistent. Das ist ein offizielles Tool von Microsoft, das eigentlich dazu dient, auf einem Windows-10-PC das aktuelle Funktions-Update zu installieren, wenn der integrierte Windows-Update-Dienst versagt. Auf einem Windows-7- oder -8.1-PC lässt sich damit jedoch der Gratis-Umstieg auf Windows 10 durchführen. Microsoft versteckt das Tool auf seiner Webseite und lässt nur den Download von einem Windows-10-PC aus zu. Das ist jedoch kein Problem, denn wir haben den Windows 10 Update Assistent für Sie unter Extras zum Heft auf die DVD gepackt. Nach dem Start werden zuerst Prozessorleistung, RAM und freier Festplattenspeicher auf Kompatibilität mit Windows 10 überprüft. Eine weitere, zwingende Voraussetzung ist ein mit einem gültigen Schlüssel aktiviertes Betriebssystem. Danach wird Windows 10 installiert. Daten und installierte Programme bleiben, soweit kompatibel, erhalten. Nutzen Sie Windows 7 nur mit einem temporären Produktschlüssel ohne Aktivierung, müssen Sie es zuerst mit einem gültigen Schlüssel aktivieren. Windows-7-Lizenzen sind online übrigens gerade nach dem Supportende sehr preisgünstig zu bekommen.

Tipp: Beim Update aus Windows 7 erscheint in seltenen Fällen die Meldung Sie können Windows 10 nicht installieren, weil Ihr Prozessor NX nicht unterstützt. Geben Sie in diesem Fall in einem Eingabeaufforderungsfenster mit Admin-Rechten ein: bcdedit /set nx optin und starten den PC neu. Sollte dies nicht funktionieren, führen Sie statt einem Upgrade eine Neuinstallation durch.

INFO GOOGLE PLAY AUF FIRE-TABLETS NACHINSTALLIEREN

Um Apps aus dem Google Play Store auf einem Amazon-Fire-Tablet nutzen zu können, muss man erst einmal den Play Store selbst nachinstallieren. Downloaden Sie die dazu notwendigen vier APK-Dateien über unser Freischalt-Tool (im Reiter Android APK) von der DVD auf Ihren PC. Übertragen Sie diese Dateien, etwa über eine microSD-Karte, auf Ihr Tablet. Zum Einspielen müssen Sie die Installation von Apps aus einem Verzeichnis erlauben. Gehen Sie zu den Einstellungen und hier in den Bereich Sicherheit und Datenschutz. Aktivieren Sie den Schalter unter Apps unbekannter Herkunft. Bestätigen Sie die Warnung mit OK. Tippen Sie auf dem Hauptschirm auf das Icon Dateien, und wechseln Sie in das Verzeichnis mit den APK-Dateien. Installieren Sie die vier Dateien in der im Freischalt-Tool angegebenen Reihenfolge; also zuerst Google LoginService. Bestätigen Sie den Vorgang mit Installieren und Weiter. Führen Sie die Schritte nacheinander für die Pakete GoogleServices Framework, com.google.android und com.android. vending aus. Schalten Sie das Tablet aus, und starten Sie es neu. Öffnen Sie die App Play Store, und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Das Programm bietet meist ein Update der Google-Play-Dienste an. Führen Sie dieses aus, und bringen Sie damit die Play-Store-App auf den aktuellen Stand. Danach haben Sie wie gewohnt Zugriff auf alle Android-Apps bei Google.

In den Einstellungen muss die Installation von ge ladenen APKInstallations dateien erlaubt werden.


Installieren Sie alle vier APK-Dateien nacheinander. Die an gezeigten Warnmeldungen ignorieren Sie einfach. Klicken Sie jeweils auf Weiter.

4 SCHRITTE WINDOWS-KONTO MIT TRINITY RESCUE KIT FREISCHALTEN

1 Legen Sie die Rettungs-CD ins Laufwerk, oder stecken Sie den USB-Stick ein. Starten Sie den Rechner. Im Auswahlmenü von Trinity wählen Sie den ersten Eintrag für die Aktivierung des Systems.

2 Wechseln Sie nach dem Start von Trinity im Hauptmenü zum Eintrag Windows password recovery. Damit starten Sie im DOS-Modus das Tool zum Zurücksetzen des Windows-Passworts.

3 Der erste Eintrag löscht das Passwort für den Windows-Administrator. Damit melden Sie sich später bei Windows an und bearbeiten in der Nutzerverwaltung die Passwörter für die anderen User.

4 Wählen Sie in der nächsten Auswahl die Festplatte mit der Windows-Systempartition. Tippen Sie die passende Nummer ein. Danach wählen Sie wiederum den Eintrag 1, um das Passwort zu löschen.

MINI-WORKSHOP TAMPERMONKEY IN FIREFOX UND CHROME NUTZEN

Installieren Sie im ersten Schritt die Browser-Erweiterung TamperMonkey.


Installierte Skripte lassen sich in der Verwaltung loschen oder deaktivieren.


Mit TamperMonkey-Skripten kann man Browser-Inhalte blockieren und steuern.

1Installieren Sie über die Browser-Funktion für die Erweiterungen in Firefox oder Chrome das Plug-in TamperMonkey. Nutzen Sie dazu die Suche für die Erweiterungen Alternativ öffnen Sie die Webseite für die Erweiterung über das Software-Paket auf der Heft-DVD. Wechseln Sie dazu auf den Reiter Browser Tools und dort rechts auf den Knopf für Ihren bevorzugten Browser. Klicken Sie auf der Webseite mit dem Plug-in auf den Knopf hinzufügen. Nach der Installation finden Sie ein neues Icon oben in der Werkzeugliste des Browsers.

2Im Tool-Paket finden Sie zwei Links zu den Skripten für Instagram und Pinterest. Rufen Sie den Instagram-Link auf. Sie gelangen zur Skript-Sammlung GreasyFork. Benutzen Sie den Knopf Skript installieren. Auf der folgenden Seite finden Sie Informationen zum Programm und den Quellcode. Klicken Sie hier zum finalen Einspielen auf Installation. Rufen Sie die Seite eines Instagram-Nutzers im Browser auf. Das störende Pop-up mit der Aufforderung zur Anmeldung wird jetzt unterdrückt. Wiederholen Sie die Installation für Pinterest.

3Zur Deaktivierung des Skripts klicken Sie oben auf das TamperMonkey-Icon und wählen im Menü Übersicht. Der Browser öffnet ein neues Tab. Unter Installierte Userscript zeigt das Tool eine Übersicht mit den vorhandenen Skripten an. Mit einem Klick auf den Schalter in der Spalte Aktiviert schalten Sie das Skript aus. In der Spalte Aktionen finden Sie den Mülleimer zum Löschen des Eintrags. Wenn Sie auf die Zeitangabe unter Letzte Aktualisierung klicken, sucht Tamper-Moneky nach einem Update für das Skript. Sollte das Blockieren der Pop-ups nicht mehr funktionieren, können Sie sich darüber eine verbesserte Version automatisch laden. Alternativ suchen Sie bei GreasyFork oder über Google nach einem anderen, neueren Skript für das Blockieren der Popup-Screens für die beiden Angebote.

INFO IST MEIN WINDOWS-7-PC JETZT ANGREIFBAR?

Microsofts Malwarescanner Security Essentials in Windows 7 erhalt auch nach dem Supportende weiterhin Signatur-Updates. Nur die Engine selbst wird nicht weiterentwickelt.


Glaubt man einigen Sensationsmedien, sind alle Windows-7-PCs ab sofort den Massenangriffen bösartiger Hacker schutzlos ausgesetzt. In wenigen Tagen würden sämtliche Passwörter gestohlen und die PCs zum Spamversand missbraucht. Wer´s glaubt …

1Glauben Sie nicht alles, was Google auswirft. Online-Medien verdienen mit Klicks auf reißerische Schlagzeilen viel Geld. Am 17. Januar – erstaunlich kurz nach dem Windows-7-Supportende am 14. – erschien eine Meldung über die erste, nicht gepatchte Sicherheitslücke in Windows 7. Bei genauem Hinsehen entpuppte sie sich als Sicherheitslücke im Internet Explorer, dem vorinstallierten Browser, der bei einem derzeitigen Marktanteil von etwa 7 Prozent von den meisten Anwendern nur dazu genutzt wird, Chrome oder Firefox herunterzuladen.

2Die einzige Quelle für diese vielfach kopierte Nachricht ist eine Meldung des Microsoft Security Response Centers, auf der sogar ein Work around beschrieben wird. Microsoft scheint diesem Fall selbst nicht allerhöchste Priorität einzuräumen, denn der Internet Explorer für Windows 8.1 und 10 erhält erst am 11. Februar einen Sicherheitspatch dagegen. Ist es nicht auffällig, dass eine Lücke in einem 2011 veröffentlichten Browser (IE 9) drei Tage nach dem Support-Ende von Windows 7 auftaucht?

3Fast alle Angriffe kommen entweder über einen Browser oder über Trojaner auf den PC. Der integrierte Malwareschutz Microsoft Security Essentials erhält auch nach dem 14. Januar noch Updates. Alternativ können Sie aber auch auf Virenscanner von Drittanbietern umsteigen, die Windows 7 weiterhin unterstützen, etwa Avira Free Antivirus. Was die Browser betrifft, kündigte Google an, mit Chrome Windows 7 bis mindestens Juli 2021 zu unterstützen. Dies gilt auch für die unabhängige Chromium-Engine, auf der diverse Browser basieren. Firefox hat noch keine konkreten Pläne, die Windows-7-Unterstützung abzuschalten.