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Alles Gute für Ihren Rücken!


Reader´s Digest Deutschland - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 20.12.2019

Gehören Sie zu den Millionen Menschen, die immer wieder mal oder sogar häufig unter Schmerzen leiden? Experten verraten, was wirklich hilft


Es begann mit Schmerzen im unteren Rücken. „Sie traten vor allem dann auf, wenn ich angespannt war und mich unter Druck fühlte – beispielsweise wenn es auf den Urlaub zuging und ich im Büro möglichst alles noch erledigen wollte, was ich sonst in den kommenden zehn Tagen abgearbeitet hätte“, berichtet Monika Busch*, leitende Angestellte aus Baden-Württemberg. „Irgendwann machten sich die Schmerzen dann selbstständig. Sie kamen immer häufiger und wurden mit jedem Mal ...

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Bildquelle: Reader´s Digest Deutschland, Ausgabe 1/2020

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... schlimmer.“

Mit ihren Beschwerden ist Busch nicht allein. Rund 70 Prozent der Menschen in Deutschland haben mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen. Und in Österreich sind diese Beschwerden die am weitesten verbreitete Volkskrankheit.

Glücklicherweise steckt meist keine schwerwiegende Erkrankung dahinter. Experten und Fachgesellschaften gehen davon aus, dass 80 Prozent aller Rückenschmerzen unspezifisch sind – also keine eindeutige körperliche Ursache haben. 20 Prozent der Beschwerden gelten als spezifisch. Das bedeutet, sie lassen sich auf eine Erkrankung zurückführen – etwa einen Bandscheibenvorfall, eine Wirbelsäulenverkrümmung, ein blockiertes Kreuz-Darmbein-Gelenk (Iliosakralgelenk) oder Knochenschwund.

Oft sind die Muskeln schuld

„Eines Tages waren die Schmerzen so stark, dass ich mich kaum bewegen konnte“, erzählt Busch. „Ich rief beim Orthopäden an und bekam auch sofort einen Termin. Der Arzt befragte und untersuchte mich gründlich. Zum Glück war mit meinen Bandscheiben alles in Ordnung. Schließlich gab er mir eine schmerzstillende Spritze und erklärte mir, was ich mir schon gedacht hatte: Ich solle für mehr innere Ruhe sorgen und unbedingt meine Rücken- und Bauchmuskulatur aufbauen. Denn die sei zu schwach und komplett verspannt.“

Von diesen Therapieempfehlungen dürften viele Patienten profitieren. Den Patientenleitlinien der Universität Witten/Herdecke zufolge lösen in den meisten Fällen Muskelverspannungen die unspezifischen Schmerzen aus. Diese entstehen, wenn die verspannte, harte Muskulatur in der Nähe liegende Nerven reizt. Folge ist oft ein regelrechter Teufelskreis: Um die Schmerzen – die meist zunächst auf einer Seite auftreten – zu verringern, verspannt sich die Muskulatur weiter, bis die Wirbelsäule quasi schief steht. Dies belastet die andere Rückenseite, wo sich nun ebenfalls Muskeln verspannen und Schmerzen auslösen.

Diese Hausmittel helfen

Die gute Nachricht: Unspezifische Schmerzen im Lendenwirbelsäulenund Halsbereich verschwinden oft von allein. „Das kann schon mal drei Tage dauern, die Sie ruhig abwarten können“, erklärt Professor Joachim Grifka, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie der Universität Regensburg. „Schnell zum Arzt müssen Sie allerdings bei plötzlichen Ausfallerscheinungen an Armen und Beinen oder wenn wichtige Muskeln nicht mehr funktionieren.“

Um die an sich harmlosen Beschwerden zu lindern, rät er zu einfachen Hausmitteln. Gegen Muskelverspannungen hilft Wärme – etwa in Form einer Wärmflasche oder eines Wärmepflasters. Fango-Packungen oder ein heißes Bad sowie Rotlichtbestrahlungen sorgen ebenfalls für Erleichterung. Bei akuten, gerade erst einsetzenden Schmerzen kann hingegen eine Kälteanwendung mit einer in ein Handtuch eingeschlagenen Eispackung besser sein.

Ganz wichtig: Bewegen Sie sich weiterhin. Eine Schonhaltung einzunehmen, gar Bettruhe zu halten, ist nicht hilfreich. Auch von der Einnahme von Schmerzmitteln auf eigene Faust rät Professor Grifka ab. „Schmerz ist ein Warnzeichen und schützt den Körper vor drohenden Schäden“, sagt er. „Dazu kommt: Nehmen Sie Schmerzmittel ein, kann der Arzt, falls er Sie später doch untersuchen muss, nur schwer beurteilen, wo die Schmerzquelle sitzt, wie ausgeprägt die Beschwerden sind und ob sie behandelt werden müssen oder nicht.“

Werden Sie aktiv

Ein Blick auf Ihre Lebensweise kann sich lohnen. „Eine häufige Ursache für Rückenschmerzen ist ständiges und passives Sitzen in Verbindung mit Bewegungsmangel. Sind Sie den ganzen Tag inaktiv, dann verspannt und verkümmert die Muskulatur“, erklärt Dr. Dieter Breithecker, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Haltungs- und Bewegungsförderung e. V.

Werden Sie also aktiv! Regelmäßiges Wandern, Fahrradfahren, Walken oder Rückenschwimmen sind Freizeitbeschäftigungen, mit denen Sie Schmerzen lindern und ihnen vorbeugen können. Auch im Alltag können Sie viel tun. Nehmen Sie die Treppe statt des Lifts. Spaziergänge aktivieren die Muskulatur, steigern die Durchblutung und tun der Seele gut.

Bleiben Sie nicht länger als eine halbe Stunde am Stück in einer Haltung sitzen. Dehnen und strecken können Sie sich auch, während Sie den Tatort sehen. Führen Sie Telefongespräche im Stehen oder besser noch, während Sie umhergehen. Wechseln Sie beim Zähneputzen vom Fersen- in den Zehenstand und wieder zurück.

Professor Grifka empfiehlt darüber hinaus, durch gezielte Übungen den Rücken zu stärken – gerade bei chronischen Beschwerden. „Am besten sprechen Sie geeignete Bewegungsabläufe zunächst mit einem Physiotherapeuten durch und lassen ihn die richtige Durchführung kontrollieren“, sagt der Experte. „Idealerweise machen Sie die Übungen morgens, gleich nach dem Aufstehen. Sonst ist die Gefahr groß, dass Sie sie vergessen.“

Dass solch einfache Maßnahmen durchschlagenden Erfolg zeigen können, bestätigt Monika Busch. „Vor etwa drei Jahren erzählte mir ein Bekannter, er habe seine Rückenschmerzen mit morgendlichen Gymnastikübungen in den Griff bekommen. Die nur etwa drei Minuten in Anspruch nähmen“, erzählt sie. „Drei Minuten schaffe ich auch, dachte ich mir. Seitdem mache ich jeden Morgen zwei einfache Übungen, die meine Rückenund Bauchmuskeln stärken – und habe keine Schmerzen mehr!“

Achten Sie auf Ihre Haltung

Neben ausreichend Bewegung spielt auch die Körperhaltung eine wichtige Rolle. Beim Heben von Lasten während der Hausund Gartenarbeit, aber auch beim Versorgen von pflegebedürftigen Angehörigen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Rücken gerade bleibt. Verharren Sie beim Putzen, Staubsaugen, Rechen oder Harken nicht länger als fünf Minuten in gebückter Haltung.

Alltagsgegenstände sollten möglichst rückengerecht sein. Manchmal hilft schon die Anschaffung eines höheren Bettes. Menschen mit speziellen Belastungen rät Dr. Breithecker von der Bundesarbeitsgemeinschaft Haltungsund Bewegungsförderung zum Besuch einer Rückenschule. Dort erlernen Sie unter anderem Techniken zum rückenschonenden Heben und Tragen. Ihre Krankenkasse kann Ihnen entsprechende Kurse nennen.

Wenn Sie vermuten, dass Stress eine Rolle bei Ihren Rückenschmerzen spielt, ist das Erlernen von Entspannungsübungen, wie Yoga, Tai Chi, Qigong, Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training, einen Versuch wert.

Anhaltende Schmerzen abklären

Manchmal allerdings ist ein Arztbesuch unumgänglich. „Bei plötzlich auftretenden starken Beschwerden, bei denen Sie sich kaum mehr selbstständig bewegen können, sich hinlegen oder eine Entlastungshaltung einnehmen müssen, sollten Sie direkt einen Orthopäden oder eine Notfallambulanz aufsuchen“, rät Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München. „Das gilt insbesondere, wenn Ausfallerscheinungen wie BlasenDarmStörungen auftreten, oder sich Gliedmaßen taub anfühlen.“ In diesen Fällen droht ohne rasche Behandlung eine ernsthafte Schädigung der Rückenmarksnerven.

Aber auch bei Schmerzen ohne Begleiterscheinungen, die länger als eine Woche anhalten, oder immer wiederkehrenden Rückenbeschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen. „Es ist wichtig, dass Patienten rechtzeitig die ihnen zustehende Diagnose und Therapie erhalten und möglichst rasch schmerzfrei werden, da Rückenschmerzen nach zwölf Wochen chronisch werden“, erklärt Dr. Schneiderhan.

Das sogenannte Schmerzgedächtnis kann sogar dazu führen, dass Schmerzen weiter anhalten, selbst wenn die Ursache bereits beseitigt ist. „Unter Umständen reichen dann herkömmliche Schmerzmittel wie Diclofenac oder Ibuprofen nicht mehr aus, sodass zentralwirksame Substanzen, wie zum Beispiel Opiate mit starken Nebenwirkungen, zum Einsatz kommen müssen.“


ACHTEN SIE BEI DER HAUS- UND GARTENARBEIT AUF EINE HALTUNG, DIE IHREN RÜCKEN NICHT BELASTET


Haben Sie Schwierigkeiten, zeitnah einen Termin beim Facharzt zu bekommen? Bei gesetzlich Versicherten hilft in Deutschland der Terminservice der Kassenärztlichen Vereinigung weiter. Unter der Rufnummer 116 117 bekommen Sie inner halb einer Woche einen Termin bei einem Arzt in zumutbarer Entfernung genannt, der höchstens vier Wochen später liegt.

Möchten Sie zu einem bestimmten Arzt, können Sie ohne Termin in seine sogenannte offene Sprechstunde gehen. Zu diesem Angebot sind Fachärzte wie Orthopäden seit September letzten Jahres verpflichtet.

An andere Organe denken

Der Facharzt wird Sie gründlich untersuchen und befragen. Woran viele Patienten nicht denken: Schmerzen an der Lendenwirbelsäule können auch von den Nieren, der Bauchschlagader und der Bauchspeicheldrüse ausgelöst werden oder auf urologische und gynäkologische Erkrankungen zurückgehen. Auch eine Osteoporose kommt als Grunderkrankung infrage.

Bildgebende Verfahren wie Röntgenoder Kernspinaufnahmen helfen bei der Diagnose. Orthopäde Schneiderhan rät, sich nicht vorschnell mit dem Befund „unspezifischer Rückenschmerz“ zufriedenzugeben.

Seine Erfahrung lautet: „Viele Patienten, die unspezifische Rückenschmerzen haben, sind nicht ausführlich vom Arzt befragt worden und haben keine gründliche Diagnostik erhalten. Bei einer fachlich optimalen Abklärung lässt sich oftmals doch noch eine körperliche Ursache feststellen.“

So war es auch bei Sabine Braun* aus Niedersachsen. Die 24Jährige litt unter stechenden, ziehenden Schmerzen im mittleren Rückenbereich. Zwar ging sie weiterhin ihrem liebsten Hobby, dem Reiten, nach. Aber die Schmerzen wurden rasch so stark, dass sie umgehend ihre Hausärztin aufsuchte, die sie an einen Ortho päden überwies. Es folgten zahlreiche Tests, unter anderem eine Kernspintomografie. „Ich wurde regelrecht auf den Kopf gestellt – ohne Ergebnis“, erinnert sich die Speditionskauffrau. Da die Ärzte keine körperliche Ursache für Brauns Schmerzen fanden, vermuteten sie psychische Belastungen als Ursache.

Die junge Frau wollte sich damit nicht zufriedengeben und suchte auf Empfehlung ihrer Tante eine weitere Fachklinik auf. Dort fanden die Ärzte tatsächlich eine körperliche Ursache für ihre Beschwerden: eine Instabilität im Kreuz-Darmbein-Gelenk, die zu einer Nervenreizung geführt hatte. Nach einer Operation zur Stabilisierung des Gelenks ist Braun heute weitestgehend schmerzfrei und reitet auch wieder.

Operationen vermeiden

„Entscheidend für einen operativen Eingriff sollten immer die Beschwerden sein, nicht die Aufnahmen bildgebender Verfahren wie der Kernspintomografie. Denn auf denen findet der Arzt manchmal Veränderungen, die gar keine Rolle spielen“, erklärt Professor Grifka. Er rät, sich nicht zu schnell operieren zu lassen und vor einem chirurgischen Eingriff stets eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen.

Häufig – wenn auch nicht immer – lässt sich eine Operation vermeiden. Das gilt beim Bandscheibenvorfall ebenso wie bei verschleißbedingten Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke oder bei einer Einengung des Wirbelkanals. Gezielte Injektionen eines örtlich wirkenden Betäubungsmittels mit oder ohne entzündungshemmendes Kortison an der Schmerzquelle sind eine mögliche Therapie.

Gute Erfahrungen mit einem solchen Verfahren hat Christine Mischo gemacht. „Ich bin eines Morgens aufgewacht und konnte plötzlich meinen Kopf nicht mehr bewegen“, erinnert sich die 36-jährige Münchnerin, die einer sitzenden Tätigkeit nachgeht. Der Arzt stellte einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule fest und spritzte Mischo mehrmals unter Röntgenkontrolle ein schmerz- und entzündungshemmendes Mittel in die Nähe der betroffenen Nervenwurzel. „Schon nach der ersten Behandlung ging es mir besser. Inzwischen bin ich wieder schmerzfrei“, sagt Mischo.

Wichtig zu wissen: Auch bei spezifischen Rückenschmerzen sind regelmäßige Bewegung, die richtige Haltung und rückenstärkende Übungen wichtig, um Beschwerden zu lindern und vorzubeugen. Christine Mischo zum Beispiel hat einen Hund, mit dem sie regelmäßig spazieren geht. Um dabei eine einseitige Belastung ihrer Halswirbelsäule zu vermeiden, beherzigt sie den Rat ihres Physiotherapeuten und benutzt immer wieder auch die linke Hand, wenn ihr vierbeiniger Liebling an der Leine zieht.

Die Seele spielt eine Rolle

Bei dauerhaften Rückenschmerzen gleich welcher Art empfehlen die ärztlichen Leitlinien eine sogenannte multimodale Therapie. Dazu zählt die Behandlung mit Schmerzmitteln, Physio- und Bewegungstherapie ebenso wie Psycho- und Verhaltenstherapie. Am besten wenden Sie sich an ein auf Rücken- oder Schmerzleiden spezialisiertes Zentrum. Dort arbeiten Orthopäden fachübergreifend mit anderen Ärzten, Schmerz- und Psychotherapeuten zusammen.

Sowohl bei unspezifischen als auch bei spezifischen Rückenschmerzen spielt nämlich Ihre psychische Verfassung eine nicht zu unterschätzende Rolle: Angststörungen oder Depressionen können Mitauslöser sein oder als Begleiterkrankung auftreten. Werden diese behandelt, bessern sich oft die Rückenschmerzen oder verschwinden sogar ganz.

Überraschend

Ich fuhr mit dem Auto zu meiner erkrankten Schwester und besorgte unterwegs einen Blumenstrauß für sie. Doch dann hatte ich einen Verkehrsunfall, bei dem ich leicht verletzt wurde. Ein Krankenwagen sollte mich ins Krankenhaus bringen. Netterweise holte der Rettungsassistent meine Geldbörse und die Blumen aus meinem Auto und gab sie mir mit. Als wir in der Notaufnahme ankamen, sagte eine der Pflegerinnen erstaunt: „Das ist das erste Mal, dass jemand die Blumen gleich selbst mitbringt.“

RUTH MACIENNAN, KANADA

Nach langer Suche fanden mein Mann und ich ein Haus, das wir kaufen wollten. Bei der Besichtigung fragten wir unsere Söhne, was ihnen am besten gefalle. Darauf der Vierjährige: „Die Katze.“

JUDY REYNO, KANADA

EIN FALL FÜR DEN ARZT:

Bei diesen Symptomen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen:
. Rückenschmerzen, die mit einer plötzlich zunehmenden Schwäche einhergehen
. Taubheitsgefühle
. Kribbeln in den Gliedmaßen
. Lähmungserscheinungen der Beine
. Unfähigkeit, Urin oder Stuhl zu halten

RÜCKENSCHMERZEN RICHTIG BEHANDELN

. Akute Schmerzen bis zu drei Tagen: Hausmittel wie Wärme oder Kälte

. Anhaltende starke oder wiederkehrende Beschwerden (länger als eine Woche): ärztliche Abklärung, andere Erkrankungen ausschließen lassen

. Bei dauerhaften unspezifischen und spezifischen Schmerzen: multimodale Behandlung mit Schmerzmitteln, Psychound Verhaltenstherapie sowie Physiound Bewegungstherapie

. Vor einer empfohlenen Operation: ärztliche Zweitmeinung einholen

. In allen Fällen zusätzlich wichtig: regelmäßige Bewegung und Muskelaufbau