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Alles, nur nicht 08/15


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 10/2022 vom 16.09.2022

PROFITEST Tabbert PEP Pantiga 550 E

EXKLUSIV von 6 EXPERTEN geprüft

PEP Pantiga – der Name soll modern klingen und an Abenteuer und Eleganz denken lassen. So wendet sich der neue Tabbert jenseits des 08/15 an junge, aufgeschlossene Kundenkreise, die es weniger gewöhnlich mögen. Innen zeigt der Pantiga daher auch ein völlig neues Design. Die Sitzgruppe hat statt Oberschränken an den Seiten zwei hohe Fenster. So ist der Wohnbereich offener. Geradlinige mattweiße Oberschränke ohne Griffe sind modern, aber weniger auffallend. Ganz anders die Bugverkleidung mit LED-Spots. Der Einzelbettenwagen 550 E im Test steigt preislich mit 31.790 Euro ein. Der Blick in die Ausstattungsliste zeigt aber, der Testwagen ist mit einer Menge teurer Extras ausgerüstet. Von der Warmwasserheizung und Klimaanlage über die Ambientebeleuchtung, Teppichboden, das Komfortschlafsystem, Transportboxen oder 24-Zoll-Flachbildschirm ...

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 10/2022

REDAKTEUR VOLKER STALLMANN Große Fenster, gerade Möbel in hellem Holz mit weißen Klappen ? moderner geht es kaum.
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... mit HD-Tuner kommen 20 Positionen für fast 12.800 Euro zusammen. So kostet der getestete Pantiga 550 E 44.348 Euro. Ein stolzer Preis, auch für einen Tabbert.

KATEGORIE MITTELKLASSE

GEWICHTSKLASSE ab 1.700 kg

LÄNGE/BREITE 790/230 cm

LISTENPREIS ab 31.790 €

PREIS TESTCARAVAN 44.348 €

TECHNIK

TÜV-Ingenieur Roman Heinzle findet am Pantiga von außen betrachtet „nix auszusetzen“ und das einzig auffällige ist eine zweite kleine Serviceklappe, hinter der sich Stromeinspeisung mit einem zweiten Anschluss und der Zugang zum Wassertank verbergen. Die Beleuchtung außen am Wagen ist in Ordnung. Die Ausstattung des Pantiga im Test ist „schon sehr komfortabel, fast luxuriös.“ Innen macht vor allem die ausgefeilte Beleuchtung mit dem aufwendigen indirekten Licht, zahlreichen LED-Spots und Leuchten Eindruck. „Auch Steckdosen gibt es mit sieben 230-Voltund drei USB-Anschlüssen genug, nur im Bad fehlt ein Stromanschluss.“

In der Küche ist statt eines Kochers ein versenktes Induktionskochfeld verbaut. „Das ist ja mal ungewöhnlich. Wirklich praktisch ist es nicht. Erst das Kochfeld mit seiner Schublade unter der Arbeitsplatte vorziehen, herausnehmen und oben hinstellen? Interessanter ist die Option, das Ganze im Vorzelt anzuschließen und da zu kochen, wenn es dort denn eine Außensteckdose gäbe. Fraglich auch, was die Campingplatz-Elektrik zu einem 3.800-Watt-Kochfeld plus Klimaanlage sagt.“

Rudi Stahl zur Karosserie: Der Aufbau ist in Material und Fertigung von guter Qualität. Die breite Tür mit Stufe optimiert den Einstieg, die hohen Fenster den Ausblick.

Roman Heinzle zur Technik: Die Technik im Testwagen ist umfangreich und korrekt installiert. Ganz so, wie man das in einem Wagen dieser Klasse erwartet.

Der Testwagen punktet mit einiger Komfortausstattung. „Die Warmwasserheizung, elektrische Fußbodenheizung, Klimaanlage, Flachbildfernseher, Wasserfilter, ein GPS-Tracker – da bleibt wenig zu wünschen.“ Ein Wärmetauscher mit Gebläse heizt sogar den Wassertank. Die Gasanlage ist dagegen ganz simpel ohne Umschaltung oder Crashsensor perfekt installiert – wie auch die Elektrik. Insgesamt ist dieser Tabbert mit seinen Extras gut ausgestattet.

INNENEINRICHTUNG

„Das Mobiliar ist sehr modern – ein spannender Mix aus schlichtem, gerade geschnittenem Mobiliar und den auffallenderen Elementen wie den verdeckten Ablagen im Heck oder Lichtspots im Bug“, befindet Schreinermeister Oli Pfisterer. Große Seitenfenster ohne Oberschränke und völlig nackt ohne Gardinen sind auch mal was ganz anderes. Die schlichten quadratischen Leuchten passen gut dazu.

„Helles, quergeflammtes Holz und weiße Klappen ergeben ein stimmiges Design – für Tabbert sehr modern.“ Die Gestaltung ist in Teilen aber vielleicht doch ein wenig „reichlich geradlinig“. So ist der Küchenblock im Wortsinn ein komplett eckig geschnittener Block, „das passt ganz gut ins Bild. Der Fernseher hängt im Eingang aber an einem simpel aus weißen Platten zusammengeschraubten Kasten – das sieht denn doch arg schlicht aus, wenn man es freundlich formulieren möchte.“ Die Anschlüsse der Schränke vorn über den Betten zum Radius des Bugs sind dagegen wirklich schick als offene Ablagen gestaltet, „das ist aufwendiger als die schlichte gerade Schrankzeile quer im Heck.“

Die stimmungsvolle indirekte Beleuchtung dagegen unterstreicht sehr gelungen manche Designelemente wie die beleuchtet eingefasste Bugverkleidung über den Betten, das kostet im Pantiga aber extra.

Im Bad zeigt sich mit der sehr guten Abdichtung nicht nur die allgemein gute Verarbeitung, der Pantiga hat hier eine spannende, ungewöhnliche Raumnutzung. Im Normalbetrieb sind Waschbecken und Spiegel gegenüber der Tür platziert. Der Platz an der Toilette reicht damit so einigermaßen. Die Duschbrause links gibt aber schon einen Hinweis, dass sich da noch etwas verbergen muss. Prompt stellt man fest: Die Wand mit dem Waschbecken lässt sich vorschwenken Richtung Toilette und schon gibt es eine Duschkabine.

Die Beschläge im Pantiga sind durchweg top, solide Scharniere und Metallschnäpper halten die Klappen und Auszüge sicher offen wie geschlossen. Softclose-Beschläge an Klappen und Auszügen sind in dieser Fahrzeugklasse mittlerweile üblich. Wirklich top und keineswegs Standard sind die Betten im Testwagen. „Das Schlafkomfortsystem verdient seinen Namen, dazu wird beim Wohnwert sicher was zu sagen sein.“

WOHNWERT

Wohntesterin Christiane Eckl blickt zunächst natürlich auf den Zuschnitt, die ungewöhnliche Einrichtung und den allgemeinen Eindruck des Pantiga, der ihr grundsätzlich gefällt. „Nur die großen Fenster sind ohne Stores schon etwas nackig, andererseits verstärkt das das Gefühl von viel offenem Raum und man hängt nicht in den Gardinen, wenn man sich an die tief nach unten gezogenen Rückenpolster lehnt.“ Das Querfenster hinten ist zugunsten der Designablage darunter sehr niedrig, „das kann man schick finden, man muss es aber nicht für praktisch halten.“ So ist hier wirklich nur für Kleinteile Platz in den drei Fächern mit den Steckdosen im mittleren – ein Tablet ist da schon schwierig zum Laden abzulegen.

Der Einstieg ist mit der integrierten Trittstufe und relativ breiter Tür bequem, wenn es auch die Standardtür ohne Fenster mit nur zwei kleinen Ablagen ist. Die Küche gegenüber der Tür punktet mit Stauraum in drei Auszügen und einem geteilten Oberschrank mit einem in der Höhe verstellbaren Fachboden. Auffällig ist freilich der fehlende Kocher. Der Sinn des unter der Arbeitsfläche verborgenen Induktionskochfeldes erschließt sich auch der Wohntesterin nicht so recht, „solang es eine Gasanlage im Wagen gibt. Das ist so eher unpraktischer als ein Gaskocher. Okay – man hat so natürlich viel Arbeitsfläche frei, das ist super, wenn man eh nicht kocht im Wagen.“

Gegenüber der Küche sind neben dem 133 Liter großen Kühlschrank der Kleider-und ein Wäscheschrank verbaut. Stauraum und Platz für Kleidung ist auch mit weniger Oberschränken kein Thema im Pantiga 550 E, „vom Schuhfach im Einstieg bis zu einigen Oberschränken mit Fachböden.“

Oli Pfisterer zum Mobiliar: Ein gut gestaltetes, modernes Mobiliar, das auch technisch völlig in Ordnung ist. Die aufwendigen Betten sind wirklicher Luxus.

Die Betten vorn sind mit 86 Zentimetern nicht luxuriös breit, das Komfortschlafsystem im Testwagen verdient seinen Namen aber wahrlich. Die Matratzen mit Watergel-auflage sind in der Tat fantastisch bequem und die Federteller darunter sorgen noch für mehr Komfort. Verstellbare Kopfteile machen das dann perfekt. „Das noch mit dem Rollrost kombiniert, ist eine lohnende Investition. Luxuriös gut schlafen hat hier seinen Preis wie zu Hause.“

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

Das Bad mit der Schwenkdusche ist „praktisch und pfiffig.“ So gibt es auf dem doppelt genutzten Raum Waschbecken und Dusche, beides gut nutzbar.

FAHRSTABILITÄT

Umfangreich mit Extras ausgestattete Testwagen wie der Pantiga 550 E machen das Verwiegen für den Fahrdynamik-Kennwert immer spannend. Nicht ohne Grund ist dieser Pantiga 550 E maximal aufgelastet, sind doch immerhin gut 135 Kilogramm Sonderausstattung an Bord.

Die Waage bei den Chassis-Profis von Al-Ko zeigt denn auch gleich zwei nicht optimale Punkte bei diesem Tabbert: Leer ist er links gut 30 Kilogramm schwerer als rechts und er hat nicht einmal zehn Kilogramm Stützlast. Beides lässt sich mit umsichtiger Beladung ausgleichen. Die geringe Stützlast erledigt sich, wenn schweres Gepäck vorn unter den Betten verstaut wird. Und wenn Geschirr und Vorräte in der Küche nicht allzu schwer sind, geht das schon.

Mit der umfangreichen, aber keineswegs ausgereizten Ausstattung käme dieser Pantiga 550 E ohne Auflastung auf ganze 177 Kilogramm Zuladung, was natürlich zu wenig wäre. Mit der Auflastung auf zwei Tonnen Gesamtmasse liegt die Zuladung bei fast einer halben Tonne. Das ist für einen Zwei-Personen-Caravan dieser Größe mehr als reichlich. Daher ging dieser Pantiga auf 1.800 Kilogramm beladen auf den Prüfstand, um realistischere Vergleichswerte zu bekommen. Die Messwerte vom Pendelprüfstand liegen auf seine Größenklasse bezogen fast alle leicht schlechter als die jeweiligen Durchschnittswerte. Nur die Deichsel ist länger als der Durchschnitt, was dem Fahrverhalten zugute kommt.

Christiane Eckl zum Nutzwert: Der Pantiga 550 E ist nicht nur schön, er ist auch praktisch. Die Kochfeldlösung ist allerdings doch mehr „anders“ als „sinnvoll“.

Die im Vergleich mäßigen Messwerte sind der Preis für solide und tendenziell schwerere Qualität bei Aufbau und Einrichtung vieler Premium-Caravans. Prompt steht der Tabbert im Vergleich mit anderen Caravans seiner Gewichtsklasse sehr viel besser da. Will sagen, verglichen mit gleich schweren Wagen, liefert er überdurchschnittlich gute Werte. Die Sicherheitsausstattung ist gut. Er hat zwar kein Schräglenkerchassis, ist aber mit mechanischer Stabilisierung, Stoßdämpfern und hinreichend tragfähigen Reifen ausgerüstet.

FAZIT

Der Pantiga 550 E legt als erster Profitest-Kandidat der Baureihe einen gelungenen Auftritt hin. Das neue und für die Traditi-onsmarke aus Mottgers schon sehr moderne Mobiliar kommt weitgehend gut an. Die hohen Seitenfenster in der Sitzgruppe sind außen wie innen ein Hingucker, das niedrige Heckfenster ist dagegen gewöhnungsbedürftig. Und mit der starken Tönung der Fenster ist der Wagen innen ziemlich dunkel. Der Grundriss ist bis auf das Bad mit seiner Schwenkdusche ein klassischer Zwei-Personen-Zuschnitt, der gut funktioniert und in dieser Auslegung trotz fehlender Oberschränke viel Stauraum bietet. Wie die Badeinrichtung kosten aber schöne und praktische Details, die das spezielle Flair des Pantiga erst perfekt machen, extra. Das Ambientelicht und die beleuchtete Bugverkleidung oder praktisches wie die Stauboxen im Bettkasten sind nicht Serie. Von der Heiz- und Klimatechnik ganz zu schweigen. So gilt auch hier wie so oft im Leben: Besonderer Geschmack, Schönheit jenseits des Üblichen, Komfort und ein gewisser Luxus haben ihren Preis.

Michael Wille zur Fahrsicherheit: Aufgelastet passt die Zuladung in diesem 550 E. Die Testwerte sind für das Gewicht gut, für die Größe aber eher bescheiden.

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk: Längslenker, Reifen 215/70 R 15 C auf Leichtmetallfelgen, LI 109 = 1.030 kg, selbstnachstellende Bremse, mechanische Fahrstabilisierung, Stoßdämpfer

Aufbau: Glattblech/GfK, Dach 48 mm, Wand 31 mm, Boden 38 mm, Tür einteilig, Fenster und Mülleimer, Umlaufmaß 10.320 mm

Fenster: Tür 176 x 64 cm, einteilig, Ablagen, 6 vorgehängte Fenster, alle zu öffnen mit Kombi-Rollos, 1 Midiheki, kleine Dachhaube im Bad

Füllmengen: Gas 2 x11 kg, Frischwassertank 45 l

Innenausstattung: Maße (H x BxT): 197 x 217 x 586 cm, Möbelbau in Dekor Salinas Eiche, Umbausitzgruppe 198 x 158/134 cm, Einzelbetten 86 x 200 cm, 4 Hängeschränke unterteilt, 2 mit Fachboden, 3 Sitzstaukästen, Kleiderschrank 123 x 58 x 58 cm, Wäscheschrank 197 x 29 x 58 cm

Küchenblock: Maße (H x BxT): 94 x 108 x 57 cm, Edelstahlspüle, Induktionskochfeld, Kühlschrank Dometic 133 l, 1 Oberschrank geteilt, 3 Auszüge, Rückwandverkleidung, Leuchte, ind. Licht, 1 x230-Volt-Steckdose

Dusch-/Toilettenraum: Maße (H x BxT): 197 x 106 x 74 cm, inkl. Dusche 59 x 74 cm,

Toilette drehbar, 3 Ablagen, 3 Schränkchen, großer Spiegel, 3 Spots 12 Volt, Handtuchstange

Heizung/Klima: Truma Combi 6

Energieversorgung/Technik: Elektroversorgung 13-polig, Umformer 350 W, Beleuchtungssystem 12 Volt LED, 2 Lesespots an den Betten, 1 Deckenleuchte, 7 Steckdosen 230 Volt, 3 xUSB, FI-Schalter

Extras im Testwagen: Deichselabdeckung 118 €, Auflastung 121 €, Transportboxen unter Bett 119 €, Ersatzradhalter unterflur 289 €, Serviceklappe vorn li. groß 288 €, Panoramadachhaube Bug 572 €, Komfortschlafsystem 418 €, Dekopaket 249 €, Rollbett 398 €, Teppichboden 369 €, Mikrowelle 332 €, Komfortdusche 789 €, Alde-Warmwasserhzg. 3.478 €, el. Fußbodenhzg. 749 €, Klimaanlage Dometic Freshjet 2200 2.615 €, Deckenspots Bug 169 €, Ambientelicht 366 €, 24-Zoll-TV mit Halter 1.119 €

Nebenkosten: (TÜV/Brief): 229 €

Gewichte Testwagen Leergewicht* 1.523 kg

Herstellerangabe** k. A. Zul.

Gesamtgewicht*** 2.000 kg

Zuladung 477 kg

*gewogen, **gerechnet, ***im Test

BEWERTUNG

MITBEWERBER

Der Vergleichspreis basiert auf vergleichbarer Einrichtung mit Küche, Nasszelle, Beleuchtung mit Netzteil, Heizung, Chassis mit Stoßdämpfern, Ausstellfenstern mit Rollos, Frischwassertank mindestens 22 Liter, Kassettentoilette, Abwassertank, Umluftverteilung, Außenstauklappe, Schlingerdämpfung, Ersatzrad mit Halter, TÜV + Fahrzeugbrief.

MEIN URTEIL

Ein moderner Tabbert, der weiter vom 08/15 nicht weg sein könnte, und das nicht in Regionen eines Cellini, sondern in der Mittelklasse – das lässt aufhorchen. Der Pantiga wird seinem Anspruch, modern, ungewöhnlich und dennoch Tabbert-elegant aufzutreten gerecht – mit Abstrichen im Detail, aber insgesamt überzeugend. Der komplett in Mottgers entstandene Entwurf kombiniert das Flair des Besonderen mit praktischen und für das Campingleben sinnvollen Ideen. Ein Wagen für alle, die es gern anders haben und dafür auch etwas mehr ausgeben wollen.