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Alles wegen Corona


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A & O Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 04.07.2022

Während der Corona-Pandemie gab es viele Veränderungen - hauptsächlich, um die Zahl der mit dem Virus infizierten Personen zu verringern. Die damit einhergehenden Einschränkungen können aber auch unseren psychischen Zustand beeinflussen.

Seit Ende 2019 prasseln fast jeden Tag Nachrichten über COVID-19 auf uns ein. Schwere Infektionskrankheiten treten immer wieder auf: Auch über die Vogelgrippe, Schweinegrippe oder Ebola haben viele Medien berichtet.

Nach Ebola-Ausbrüchen zum Beispiel sind seit 1976 mehr als 10.000 Menschen gestorben – laut Robert-Koch-Institut bislang ausschließlich in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Fälle, in denen Vogelgrippe-Viren bei Menschen nachgewiesen wurden, gab es zuletzt unter anderem in China und Russland. Im Gegensatz zu diesen örtlich begrenzten Ausbrüchen hat sich COVID-19 schnell weltweit verbreitet – und sich so zu einer Pandemie entwickelt. Nach Angaben ...

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Bildquelle: A & O Magazin, Ausgabe 1/2022

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... des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (2022) wurde das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 mittlerweile in allen Ländern der Welt außer Mikronesien nachgewiesen.

Die gute Nachricht ist, dass viele Menschen durch diese Pandemie nicht nur an sich selbst denken, sondern auch an andere. Einige haben in der Quarantäne lustige Videos aufgenommen und im Netz veröffentlicht. Andere bieten in sozialen Netzwerken kostenlose Online-Workshops an, Malkurse oder Musik-Tutorials. Obwohl viele Menschen aufgrund der Pandemie negative psychologische Auswirkungen erleben, gibt es also immer noch viele Menschen, die sich um andere kümmern und versuchen, anderen in dieser schwierigen Zeit zu helfen. Darüber hinaus zeigte eine von Ipsos (2020) durchgeführte Umfrage in 15 Ländern mit mehr als 28.000 Erwachsenen als Befragten, dass viele Menschen während dieser Pandemie näher bei ihrer Familie und ihren Freunden sind.

Ich glaube es nicht!

Nicht alle wollten sich während der Corona-Pandemie an die Regeln zur Erhaltung der Gesundheit halten oder glauben nach wie vor gar nicht an die Existenz dieser Pandemie. Ein Phänomen, das „medizinisches Misstrauen“ genannt wird (Jaiswal & Halkitis, 2019). Es beschreibt eine Situation, in der eine Person medizinischer Behandlung nicht vertraut.

Wenn eine Person dies erlebt, lehnt sie medizinische Leistungen ab und ist normalerweise weniger in der Lage, mit behandlungsbedürftigen Gesundheitsproblemen umzugehen. In Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie kann sich medizinisches Misstrauen durch die Nichteinhaltung von Schutzmaßnahmen äußern, durch ein generelles Misstrauen in Bezug auf Corona-Themen oder den Glauben an Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Von Uns, durch Uns und bei Uns

Die derzeitigen Gesundheitsverfahren in vielen Ländern sind mehr oder weniger gleich. Auch wenn in Deutschland mittlerweile die meisten Corona-Einschränkungen aufgehoben wurden, warnen Experten und Beobachterinnen davor, dass die Pandemie noch nicht zu Ende ist.

Sollte es erneut zu strengeren Schutzmaßnahmen kommen, bedeutet das nicht, dass wir auf alle sozialen Kontakte verzichten müssen oder uns nicht weiterentwickeln können. Wir können über WhatsApp oder verschiedene andere soziale Medien miteinander in Verbindung bleiben. Um uns weiterzuentwickeln, können wir außerdem auf vielfältige Apps zurückgreifen: Udemy zum Beispiel ist eine Schulungsanwendung, die auch kostenlose Schulungen anbietet, über TEDx können wir das Wissen von Expertinnen und Expertinnen aus der ganzen Welt nutzen – oder über Blinkist jeden Tag kostenlos die Zusammenfassung eines Buches lesen oder hören. Zusätzlich können Sie sich einen Tages- oder Wochenplan erstellen. Vielleicht klingt das im ersten Moment nach Schule – einen Zeitplan zu erstellen, kann jedoch hilfreich sein, um das Leben organisierter und geplanter zu gestalten. Ein organisiertes und geplantes Leben wiederum kann helfen, Stress abzubauen.

Zudem kann es hilfreich sein, den Nachrichtenkonsum rund um Corona-Themen zu reduzieren, um die emotionale Stabilität zu verbessern. Der Begriff „Doomscrolling“ kommt aus dem Englischen und beschreibt den übermäßigen Konsum von schlechten Nachrichten: „Doom“ bedeutet auf deutsch „Verderben“. Eine Studie von Petzhold im Jahr 2020 hat gezeigt, dass Menschen, die viele schlechte Nachrichten konsumieren, einen höheren Grad an psychischer Belastung gezeigt haben. Diese Studie hat eine frühere Studie von Seligman aus dem Jahr 2012 bestätigt, dass Menschen, die viel schlechte Nachrichten konsumierten, sich schlechter gefühlt haben.

Legen Sie sich abschließend eine Datenbank mit (Internet-)Adressen und Telefonnummern an, die Sie bei Problemen – insbesondere gesundheitlicher Art – kontaktieren können. Dies kann dabei helfen, Panik zu reduzieren, wenn Sie in Schwierigkeiten sind. Einige hilfreiche Adressen finden Sie hier: Sofortige Hilfe bei psychischer Belastung erhalten Sie zum Beispiel rund um die Uhr bei der Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222. Und im Internet unter telefonseelsorge.de.

Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich zunächst an ihre Hausarztpraxis, wenn vorhanden und erreichbar.

Außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst eine gute Anlaufstelle: Unter der kostenlosen Telefonnummer 116 117 werden bundesweit niedergelassene Ärzte vermittelt, die Patienten und Patientinnen in dringenden – nicht lebensbedrohlichen – medizinischen Fällen ambulant behandeln, auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

In lebensbedrohlichen Notfällen (z.B. auch bei drängenden und konkreten Suizidgedanken) wenden Sie sich bitte an den Notarzt unter der Telefonnummer 112.