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Als Fontane depressiv wurde


Psychologie Heute - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 14.08.2019

Aus heutiger diagnostischer Sicht schlitterte Theodor Fontane 1892 in eine Depression. Sie wurde verkannt und legte sein gesamtes Schaffen lahm. Eine vorsichtige Annäherung an den Jahrhundertautor anlässlich seines 200. Geburtstags – und ein Gedankenspiel: Wie erginge es Fontane als depressivem Patienten heute?


Wenn von Fontane die Rede ist, kamen und kommen Leser, Kollegen und Kritiker ins Schwärmen: „Ich lese den Alten jetzt wieder, mit unglaublichem Genuß”, schrieb Thomas Mann. Peter Härtling würdigte Fontanes AlterswerkDer Stechlin als „das Buch meines Lebens”, und Marcel Reich-Ranicki nannte das ...

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Bildquelle: Psychologie Heute, Ausgabe 9/2019

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Wenn von Fontane die Rede ist, kamen und kommen Leser, Kollegen und Kritiker ins Schwärmen: „Ich lese den Alten jetzt wieder, mit unglaublichem Genuß”, schrieb Thomas Mann. Peter Härtling würdigte Fontanes AlterswerkDer Stechlin als „das Buch meines Lebens”, und Marcel Reich-Ranicki nannte das ganze Werk schlicht „kolossal”. Den wohl bedeutendsten deutschsprachigen Romancier des 19. Jahrhunderts charakterisieren sein berühmter lässiger Ton, lächelnde Skepsis und wunderbare (Selbst-)Ironie. Wie der Literaturkritiker Denis Scheck kürzlich im WDR sagte: „Fontane ist dieses Universaltherapeutikum, im Grunde so was wie ein richtig guter Schnaps. Wenn ich am Boden bin, lese ich Theodor Fontane.”

Etwas anderes bahnt sich an, als im Winter 1891/1892 Fontanes Widerstandskraft merklich nachlässt. Er arbeitet ausgerechnet anEffi Briest , jenem Gesellschaftsroman, der zu seinem Meisterwerk werden wird, als er sich eingesteht: „Das Arbeiten mit Vierteldampfkraft wird Regel.” Auch der Vierteldampf versiegt schließlich. Als Fontane dann im März 1892 infolge einer Virusgrippe in „tiefdeprimierte[r] Stimmung” ist, bleibt er nun monatelang resignativ und arbeitsunfähig.

Auf Anraten des Hausarztes reist Fontane Ende Mai mit Frau und Tochter zur Kur ins Riesengebirge – ein Fehler, wie sich herausstellen wird, denn „ich wurde ganz elend, beinah schlaflos, und so verbrachten wir … vier schlimme Monate an der sonst so schönen Stelle”, so Fontanes Rückblick im Tagebuch. Briefe seiner Frau Emilie an die Familie bestätigen, wie schlecht es um den Erkrankten steht: So berichtet sie von Angstanfällen, Gemütsverstimmungen, Appetit- und Schlaflosigkeit, so dass sie am 7. Juli „immer ernstlicher an eine Nervenheilanstalt” denkt. Fontane sage, ganz abgemagert: „Ich fühle, ich bin euch zur Qual.” „Diesen klaren, verständigen Mann so zu sehen ist herzzerreißend”, klagt Emilie am 21. Juli auch ihrem Sohn Friedrich, der Jahre später Fontanes Zustand als eine „Art Dämmerzustand” beschreibt: „Apathisch, teilnahmslos gegen alles, was ihn umgab, was auch draußen in der Welt passieren mochte.”

Entschluss- und antriebslos, vereitelt Fontane einen schon bekanntgegebenen Umzug aus Berlin. Wochenlang schläft auch die Korrespondenz vom selbsternannten „Mann der langen Briefe” ein. Und auch Frau und Tochter geraten an ihre Grenzen: „Es ist nicht zu beschreiben”, schreibt Emilie am 21. Juli freimütig, „wie schwer es ist, mit dem armen Kranken zu leben, die Tage sowohl wie die Nächte.”


Brom, Morphium, Rotwein: Die ganze Behandlung war falsch


Erst nach Fontanes Rückkehr nach Berlin Mitte September flackern trotz freudloser Stimmung und Schwindelgefühlen zunehmend Zeichen von Besserung auf: mehr Appetit, mehr Aktivitäten, vor allem schläft er nun besser. Und Ende Oktober schreibt er wieder! Auf Anregung des Hausarztes verfasst erMeine Kinderjahre .

Burnout des 19. Jahrhunderts

In der Zeit der Krise hatte Fontane viele haus- und fachärztliche Kontakte: Die Ärzte diagnostizierten im März eine Influenza, im April eine Morphiumvergiftung, im Mai einen Herzfehler, im Juni eine Neurasthenie und im August eine Gehirnanämie, aber auch „einen auf 85 Jahre berechneten Corpus”.

Wie passen diese unterschiedlichsten Diagnosen zusammen? Sie ergeben Sinn nach heutigem Verständnis der Depression: Die Influenza löste Fontanes wohl schon latent schlummernde Erkrankung aus. Die Morphiumvergiftung war das Ergebnis eines stark überdosierten Behandlungsversuchs. Zudem entwickeln sich Depressionen gerade im Alter eher schleichend und werden dann oft von körperlichen Beschwerden und altersbedingtem Leistungsabbau verdeckt. So gesehen waren der diagnostizierte Herzfehler und die Gehirnanämie wohl komorbide, also gleichzeitig mit der Depression vorliegende Krankheitserscheinungen. Sie erschwerten die richtige Diagnose ebenso wie Fontanes ansonsten offenbar recht rüstiger Körper.

Bleibt noch die Neurasthenie, die ein Arzt im Kurort diagnostizierte. Sie war eine Art „Burnout des 19. Jahrhunderts”: weitgehend deckungsgleich in der Symptomatik, scheinbar epidemisch verbreitet und eines der wenigen gesellschaftlich akzeptierten psychischen Krankheitsbilder. Wenngleich mit feinen Unterschieden, was die „Risikogruppe” betrifft: Sind heute vor allem leistungsorientierte und perfektionistische Personen gefährdet für Burnout, galten damals übermäßige Kreativität und Sensibilität als Risiko für die „Nervenschwäche”.

So wird bei Fontane verkannt, dass sich hinter der Neurasthenie eine Depression verbirgt, so wie auch heute Burnout zumindest Vorbote einer schweren Erkrankung sein kann. „Um zu sterben muss sich Hr. F. erst eine andere Krankheit anschaffen”, beschwichtigt oder bagatellisiert der Arzt damals, wie Emilie berichtet. Oder unterstellt er Fontane gar, Simulant zu sein?

Die Krankheitskategorie Depression gab es 1892 noch nicht. Ihr Verständnis und ihre Bezeichnung wandeln sich beständig. Um heute nach dem internationalen Klassifikationssystem ICD-10 eine Depression festzustellen, müssen wenigstens zwei Wochen lang mindestens zwei von drei Hauptsymptomen auftreten: gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebsmangel. Je nachdem wie viel von mindestens zwei von sieben Zusatzsymptomen zusätzlich vorliegen – bei Fontane etwa Schlafstörungen, Appetitmangel und Insuffizienzgefühl –, diagnostizieren Ärzte dann eine leichte, mittelgradige oder schwere depressive Episode. Demnach erfüllte Fontane 1892 unstrittig die heutigen Kriterien einer Depression.

Endlich, nach vielen trostlosen Monaten, flackern Zeichen von Besserung auf. Und Ende Oktober heißt es: Er schreibt wieder!


Genau besehen litt Fontane an einerrezidivierenden Depression: Wie bei rund zwei Drittel der betroffenen Menschen kehrte sie auch bei ihm wieder. „Ich bin wie nasses Stroh”, so poetisch fasste Fontane etwa 1858 die Gemütslage zusammen, „die besten Zündhölzer wollen nicht recht helfen – es brennt nicht.”

„Quängelpeter und Egoist”

Wie schwer leidend und behandlungsbedürftig er nun jeweils genau war, wäre im individuellen Gespräch mit Fontane selbst zu klären – und nicht retrospektiv, basierend auf selektiven zeitgenössischen Quellen. Ohnehin enthalten psychiatrische Diagnosen Fallstricke. Sie sind keine „ewigen Wahrheiten”, sondern immer zeitund kulturabhängig und subjektiv getönt. Je nach Wissen über Fontanes Person, Biografie, Neurobiologie, Gesellschaft, also auch je nach Fokus, Interesse, selektiver Wahrnehmung des Diagnostikers erscheint der „Kranke” sehr unterschiedlich: mal psychisch, mal physisch geschwächt oder auch als Simulant. Wie wichtig präzise, umfassende, individuelle Diagnosen sind, ist somit offenkundig: Diagnosen können schaden, wenn der Betroffene gesund ist. Sie sind jedoch unentbehrlich, wenn jemand krankheitsbedingt leidet.

Diagnoseziel ist, Leiden zu lindern oder zu heilen – egal ob in Therapie oder im Alltag. Und da selbst engste Vertraute Fontanes Zustand verkannten, wurde er, wie wir heute wissen, fehlerhaft behandelt: Der Hausarzt riet zur gut gemeinten „Erholungskur” – dabei kann gerade der Entzug routinemäßiger Pflichten die Depression noch verstärken. Auch Fontane empfand, wie er noch vor der Kur äußerte, jeden Tag, an dem er nicht arbeiten könne, als vergeudet. Und die „Diagnose” der überlasteten Angehörigen? Sie tadelten den Kranken zeitweise als „Quängelpeter u. Egoist” und als „Hypochonder” – und vermengten somit Krankheit und Charakter.

Unterschätzt wird auch oft die größte und doch geheimste Gefahr der Depression: ein möglicher Suizid. Von Fontane sindTodes gedanken überliefert – glaubt man seinem jüngsten Sohn, hätten sich diese 1892 zu einer Art Wahn gesteigert, er müsse wie sein Vater um das 72. Lebensjahr herum sterben. EigeneSuizid gedanken Fontanes sind hingegen nicht dokumentiert. Und doch beschäftigte ihn das Thema Suizid intensiv: Zum einen ist „Selbstmord die weitaus häufigste Todesursache von Fontanes Hauptfiguren”, so der Fontane-Forscher Paul Irving Anderson. Zum anderen fällt auf, dass sich Fontanes (depressive?) Tochter Martha 1917 womöglich das Leben nahm – die Beweislage ist freilich umstritten. Dass heute laut seriösen Statistiken gerade auch ältere Männer, Künstler und Apotheker (Fon- tanes erlernter Beruf!) erschreckend oft Suizid begehen, ist ein weiteres Indiz.

„Alles kommt auf die Beleuchtung an”, schrieb Fontane selbst. Er war ein Meister polyperspektivischer Erzähltechnik, der zudem auch heikle Themen virtuos in der Schwebe halten konnte – wie im AltersgedichtAusgang :
Immer enger, leise, leise
Ziehen sich die Lebenskreise,
Schwindet hin, was prahlt und prunkt,
Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben,
Und ist nichts in Sicht geblieben
Als der letzte dunkle Punkt.

Das reine Lotto

So viel man heute auch über Fontane weiß – die Frage,warum er depressiv wurde, bleibt offen. Horst Gravenkamp diagnostizierte die Depression von 1892 in einer verdienstvollen Pathografie als „endogen”, also sozusagen „von innen” und ohne äußeren Auslöser kommend und eigengesetzlich verlaufend. Heute ist der Begriff endogen obsolet, da alle Depressionen als multikausal gelten: Ob man das Zusammenspiel von Genen und sozialer Umwelt fokussiert, ob physiologische Kennzeichen, ob frühkindliche Prägung, Stressbelastung oder die Fähigkeit, damit umzugehen – all dies und auch die Patientensicht ist jeweils hochinteressant und hilfreich, jedoch als einzige Sichtweise begrenzt. Peter Brieger resümiert inIrren ist menschlich , einem Lehrbuchklassiker der Psychiatrie: „Wir wissen nicht, warum Menschen depressiv werden.”

Und warum wurde Fontane wieder gesund? Er probierte unterschiedlichste Verschreibungen der Ärzte aus: Brom, Morphium, Rotwein, Luftveränderung, geistige Schonung, eine galvanische Kur: „Es ist alles das reine Lotto”, klagte er und: „Die ganze Behandlung war falsch, schablonenhaft, grausam.” Stattdessen habe er sich an seinen Kindheitserinnerungen „wieder gesund geschrieben”. Dies ist stimmig, Fontane selbst war am nächsten dran.

Aber es ist wohl nur die halbe Wahrheit. Zum einen war die neue Schaffenskraft womöglich nur „Symptom und nicht Ursache der Heilung” (Gravenkamp): Viele Depressionen klingen sogar unbehandelt nach mehreren Monaten wieder ab, und Zeichen der Besserung gab es schon seit Fontanes Rückkehr nach Berlin. Zum anderen mahnt die Therapiewirkungsforschung, bescheiden zu interpretieren. Was genau wirkt, ist, um es mit Fontane zu sagen: „ein weites Feld”: War es das Vertrauen zum Hausarzt? Der Appell an Fontanes ureigenste Ressourcen? Die heilende Kraft des Wortes? Veränderte all dies zusammen das Gehirn? Und welche Bedeutung haben Zeit, aktives Erinnern und vor allem Fontanes Selbstheilungskräfte?


Was wirkte heilsam? Manchmal klingen Depressionen von selbst ab


Ist es heute besser?

Egal was nun genau Fontanes Depression verursachte und „heilte” – wichtig ist: Wäre Fontane heute depressiv, würde es diesmal erkannt werden? Und bekäme er, falls er es wünschte, eine adäquate Behandlung? Beides ist fraglich: Laut einer weltweiten Studie, die 2017 im FachjournalBMJ Open erschien, haben in Deutschland Allgemeinärzte knapp acht Minuten Zeit für einen Patienten – immerhin: In Bangladesch sind es nur 48 Sekunden, in Schweden allerdings 22 Minuten. Dabei wären Zeit und Zuwendung gerade auch für Hausärzte, die depressive Menschen zentral versorgen, immens wichtig: Laut einer Statistik der Stiftung Deutsche Depressionshilfe von 2017 wurden in Hausarztpraxen 28 Prozent der Depressionsfälle gar nicht erkannt und 23 Prozent als andere psychische Störung verkannt. Entsprechend wird nur eine Minderheit optimal behandelt. Viele müssen monatelang auf einen Psychotherapieplatz warten. Und gerade schwerdepressive Menschen erhalten oft gar nicht oder erst nach einer diagnostischen und therapeutischen Odyssee die benötigte Hilfe.

Warum sind passende Hilfen nicht verfügbar, warum sind ausgerechnet auch so viele Menschen im Gesundheitswesen chronisch überlastet, könnte Fontane heute fragen. Fontane, der Patient – und der begnadete Gesellschaftskritiker! Dass derzeit auch die Zahl der Frühberentungen mit Diagnose Depression ins Uferlose steigt und dass noch immer viele aus Angst vor Stigmatisierung ihre Depression verheimlichen – auch dies: ein weites Feld!

Doch obwohl die Depression heute mehr denn je Individuum, Angehörige, Heilkunst und Gesellschaft herausfordert, gibt es auch Tröstliches: Die Depression ist gut behandelbar. Als Säulen der Behandlung gelten heute – trotz aller Kontroversen – Antidepressiva und Psychotherapie. Beides führe dazu, „dass depressive Phasen schneller remittieren und die Patienten kürzere Zeit leiden”, so der Psychiater Klaus Lieb. Warum noch manches mehr hilft, Nebenwirkungen hat und auch schaden kann, erklärt Fontane inEffi Briest : Und dann sind auch die Menschen so verschieden.”

Dies gilt auch für ein und dieselbe Person im Laufe der Zeit, wie gerade Theodor Fontane so wunderbar zeigt: Er sei „eine ganz gebrochene Kraft” und „immer geängstigt, gequält und kein Schlaf”, schrieb er 1892 in seiner letzten depressiven Phase. Wenig später vollendete er mitEffi Briest ein Werk der Weltliteratur und schuf überhaupt ein Alterswerk, das seinesgleichen sucht.
PH

ZUM WEITERLESEN

Horst Gravenkamp: „Um zu sterben muß sich Herr F. erst eine andere Krankheit anschaffen”. Theodor Fontane als Patient. Wallstein, Göttingen 2004

Regina Dieterle: Theodor Fontane. Biografie. Carl Hanser, München 2018

Daniel Hell: Depression. Wissen, was stimmt. Kreuz, Freiburg im Breisgau 2015 (Neuausgabe)

Quellen sowie weiterführende Literatur und Links zu diesem Beitrag finden Sie unter psychologieheute.de/literatur


ILLUSTRATIONEN: STUDIO PONG