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Als Steffi Grafs heile Welt so grausam zerbrach!


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die aktuelle Krimi - epaper ⋅ Ausgabe 21/2022 vom 04.06.2022
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Bildquelle: die aktuelle Krimi, Ausgabe 21/2022

Der Schock-Moment: Monica Seles wird beim Tennisturnier in Hamburg niedergestochen. Sie sackt auf dem Platz zusammen

Sie ist alles für ihn. Wenn Steffi Graf auf dem Tennisplatz steht, sitzt er wie gebannt vor dem Fernseher. Jeden Schnipsel, den er über die junge Ausnahme-Spielerin finden kann, hebt er auf. Die Wand in seinem Zimmer im Haus seiner Tante (dort lebt er seit 30 Jahren – seit seine Mutter ihn mit acht weggegeben hat) ist tapeziert mit Fotos und Zeitungsartikeln. „Sie hat Augen wie Diamanten und Haare wie Seide, der Himmel hat sie uns geschickt“, schwärmt Günter Parche über seine Göttin. Dass Steffi Graf nie auf seine Briefe antwortet, schiebt er weg. Sie ist die Größte für ihn, die Größte im Tennis. Und das soll auch so bleiben. Das MUSS so bleiben, damit Parches eigene Welt in Ordnung ist. Er hat ja nur Steffi. Eins hat sich der arbeitslose Dreher aus Thüringen geschworen: Niemand stößt seine Heldin vom Thron – und wenn er höchstpersönlich dafür sorgen muss …

Mai 1990. Steffi Graf, damals 20 und seit ...

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... unglaublichen 66 Spielen ungeschlagen, trifft bei den „German Open“ in Berlin auf den neuen Stern am Tennis-Himmel: die junge, aufstrebende Jugoslawin Monica Seles. Und: Steffi verliert! Ihre Siegesserie – jäh beendet von einer 16-Jährigen! Vor Wut hämmert sie mit dem Tennisschläger ein Loch in die Wand der Umkleidekabine. Auch Günter Parche sieht die Niederlage live im Fernsehen. Später sagt er darüber: „Dieses Ereignis erschütterte mich so sehr, dass ich mir das Leben nehmen wollte.“ Und es wird noch enger: Im März 1991 übernimmt Monica Seles die Führung in der Weltrangliste, verdrängt Steffi Graf auf den zweiten Platz. Zu viel für den fanatischen Fan. Er kann nicht länger tatenlos zusehen, wie diese Frau alles zerstört, was ihm etwas bedeutet. In ihm reift ein Plan, wie er Steffi Graf helfen kann. Genau zwei Jahre später wird er ihn in die Tat umsetzen …

Warum stach ein unbescholtener Arbeiter auf Steffis Rivalin ein?

April 1993. In wenigen Tagen spielt Monica Seles in Hamburg. Günter Parche hat etwas Geld gespart, sich ein Ticket für das Turnier gekauft. Und einen Zug-Fahrschein. Er ist aufgeregt, denn er hat mit seinen 38 Jahren noch nie auswärts übernachtet. Doch er nimmt seinen ganzen Mut zusammen, packt das Nötigste ein, macht sich auf den Weg. Sicherheitshalber hat er die vielen Poster von seiner Wand abgenommen und sie feinsäuberlich verstaut, damit sie während seiner Abwesenheit nicht beschädigt werden. Ihm ist bewusst, dass er vielleicht nicht mehr nach Hause kommt.

Und dann ist es so weit. 30. April. Parche hat es auf die Tribüne geschafft. In einer Plastiktüte: ein Messer. Er sieht, wie Steffis Rivalin ihrer Gegnerin die Bälle um die Ohren knallt, hört ihr berühmtes Stöhnen. Wenn sie verlieren würde, könnte er sein Messer ja vielleicht in der Tasche lassen. Doch Monica Seles führt, steht gegen 18.50 Uhr kurz vor dem Sieg. Seitenwechsel. Das Spiel ist unterbrochen. Jetzt muss er handeln. Parche steht auf, kämpft sich durch seine Reihe, hinunter zum Court …

Dann dieser Schrei! Er ist so laut und schrill, dass er allen durch Mark und Bein geht. Es ging so schnell – viele hatten den Mann gar nicht kommen sehen. Es war ja gerade Pause, man unterhielt sich. Doch jetzt schauen alle verwirrt auf den Spielfeldrand, zu Monica Seles, und versuchen zu verstehen, was da gerade passiert ist. Aus ihrem Rücken fließt Blut.

„Es hat sehr wehgetan. Es war ein schlimmerer Schmerz, als ich ihn mir je hätte vorstellen können“, erinnert sich Monica Seles später an den Moment, in dem ein bis dato unbescholtener Arbeiter mit einem Messer auf sie einstach. „Sofort drehte ich mich um und sah einen Mann mit einem bösartigen, höhnischen Grinsen im Gesicht.“ Auf der Anlage bricht Tumult aus. Ein Sicherheitsbeamter bekommt den Angreifer zu fassen, Zuschauer eilen ihm zu Hilfe. Auf dem Platz ist sofort ein Arzt zur Stelle. Die junge Tennisspielerin hat Glück im Unglück. Der Stichkanal ist nur zwei Zentimeter tief. Hätte Parche mit mehr Druck zugestochen, hätte die Klinge ihr Herz oder ihre Lunge treffen können. Ja, Monica Seles hätte tot sein können!

Im ersten Moment habe es so gewirkt, als sei sie okay, erinnert sich ihre damalige Gegnerin, die Bulgarin Magdalena Maleewa.

Dann sei Monica ohnmächtig geworden. Sie wird in eine Klinik gebracht. Die Fahrt im Krankenwagen hat das Opfer noch heute genau vor Augen: „Während ich die Hand meines Bruders umklammerte, bewahrte mich der Schock vor der Erkenntnis, dass meine Welt gerade in Stücke brach.“

Welche Rolle spielte die Sex-Erpressung von Steffis Vater?

Auch Steffi Grafs Welt wird in diesem Moment schwer erschüttert. Der beinahe tödliche Angriff, er geschah schließlich in ihrem Namen. Sie hat schlimme Schuldgefühle, ist völlig überfordert mit der Situation. Es ist, als klebe auch an ihren Händen Blut. Gleich am nächsten Tag besucht Steffi ihre Tennis-Rivalin im Krankenhaus. Die beiden wissen nicht, was sie miteinander reden sollen. Was soll man auch sagen angesichts dieser entsetzlichen Tat? „Wir beide haben nur geheult“, erzählt Monica Seles. Günter Parche versteht das alles nicht. Er wollte Steffi doch nur einen Gefallen tun. Sie würde ihm ewig dankbar sein – da war er sich so sicher. Sie würde endlich wieder auf die Position zurückkehren, die ihr zustand: die Nummer 1 der Weltrangliste!

Doch wie war es überhaupt so weit gekommen, dass sich unsere scheinbar unbezwingbare Tennis-Queen Anfang der Neunziger plötzlich vom Thron stoßen ließ? Es heißt, sie sei bei ihrer Niederlage in Berlin „leichte Beute“ für Monica Seles gewesen, weil sie gedanklich nicht richtig beim Spiel war. Sie habe damals neben sich gestanden, wie in Trance gespielt – weil sie nicht ausblenden konnte, was in ihrem privaten Umfeld gerade passiert war. Ja, Steffis heile Welt war schon lange vor dem Attentat aus den Fugen geraten. Und schuld daran war ausgerechnet der Mann, der sie an die Weltspitze gebracht hatte: ihr Entdecker, ihr Förderer, ihr Manager. Ihr Vater.

Rückblick. Es war einmal eine intakte kleine Familie, die im idyllischen Städtchen Brühl in der Nähe von Mannheim lebte. Mutter, Vater, zwei süße Kinder. Eines davon mit einem besonderen sportlichen Talent gesegnet. Der Vater erkennt das Potenzial des Mädchens früh. Er gibt seinen Job als Gebrauchtwagenhändler auf und fokussiert sich komplett auf die Karriere seiner Tochter. Doch irgendwann wird ihm alles zu viel. Der Ruhm, das Geld, die Macht. Der Druck, der auf seinen Schultern lastet. Er funktioniert schließlich nur noch mit Alkohol und Tabletten, gerät in die falschen Kreise …

Heidi Graf, Steffis Mutter, sagt später über ihren Ex: „Ich meine, ihr Erfolg hat meinen Mann kaputtgemacht. Der hat ihn alles gekostet. Und das sage ich mit einem gewissen Verständnis. Denn das war alles nicht leicht für ihn. Jeder geht mit Erfolg anders um. Manch einer verfängt sich und kommt dann eben aus einer Schlinge nicht mehr raus.“

Es ist Ende der Achtziger. Steffi Graf ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Während sie einen Titel nach dem anderen gewinnt, sieht man ihren Vater Peter, damals 50, immer öfter in Begleitung einer jungen, attraktiven Dame. 21 Jahre alt, um genau zu sein, kaum älter als Steffi. Er gibt sie als seine Sekretärin aus, nimmt sie mit zu Turnieren, sie besucht ihn auf dem Familien-Anwesen in Florida. Ihr Name: Nicole Meissner. Beruf: Nackt-Modell.

Sie verkehrt im Frankfurter Rotlichtmilieu, ist nicht mal Single, sondern die Freundin von Box-Promotor und Kiez-Größe Eberhard „Ebby“ Thust. Und: Nicole Meissner ist auf einmal schwanger. Nur, von wem?

Die Venusfalle hat zugeschnappt! Peter Graf ist auf die junge Dame hereingefallen.

Natürlich behauptet Nicole Meissner, das Kind, die kleine Tara Tanita, geboren am 9. Januar 1990, sei von ihm. Und das Nackt-Modell ist bereit auszupacken. Es gibt Verhandlungen mit der „Bild“-Zeitung. Steffis Vater gerät in Panik. Für ihn steht nicht weniger auf dem Spiel als seine Ehe und die Karriere seiner Tochter. Eine Situation, die Nicole und ihr Lebensgefährte Ebby geschickt auszunutzen wissen: Mit 800 000 Mark lassen sie sich ihr Schweigen bezahlen (wofür sie später in den Knast wandern, siehe „Bild“-Schlagzeile oben). Sie unterschreibt im Gegenzug eine eidesstattliche Erklärung, dass sie „mit Herrn Peter Graf zu keinem Zeitpunkt intime Beziehungen“ gehabt habe und er „nicht der Vater meines Kindes Tara Tanita ist“. Ersteres ist wohl eine glatte Lüge. Zweiteres stimmt, wird später per Vaterschaftstest bestätigt. Angeblich soll Peter Graf zu diesem Zeitpunkt sogar schon zeugungsunfähig gewesen sein.

Blöd nur: Die ganze Geschichte kommt trotzdem raus! Am 17. Mai 1990 erscheint die Illustrierte „Quick“ mit der Schlagzeile „Ein Nackt-Modell. Ein Baby. Wurde Peter Graf erpresst?“ Die „Bild“-Zeitung springt natürlich dankbar auf den Zug auf. Und wann verliert Steffi Graf zum ersten Mal gegen Monica Seles? Genau – im Mai 1990. Die Enthüllungen über die Sex-Erpressung fallen exakt in den Zeitraum, in dem die Tennis-Queen in Berlin auf dem Platz steht. Es ist alles zu viel für sie. Die Medien. Die Enttäuschung über ihren Vater, der Schmerz über die zerstörte Familie. Und die Scham. Der „Spiegel“ zitiert Steffi mit den Worten, sie habe sich während des Spiels nicht getraut, ins Publikum zu blicken, „weil ich immer denken musste: Die haben diese Voyeur-Geschichte doch auch in der Zeitung gelesen. Mich hat ein Gegner kaputtgemacht, der gar nicht auf dem Platz war“. Der frühere Tennis-Bundestrainer Klaus Hofsäss verrät später der „Bild“: „Sie hat damals sehr gelitten, hat es aber nicht gezeigt. Sie war manchmal wirklich sehr traurig und hockte heulend auf dem Hotelzimmer.“ Steffi soll sogar über ihren Rücktritt nachgedacht haben.

Am Ende landete nicht der Attentäter hinter Gittern, sondern Peter Graf …

Zeitsprung. 12. Oktober 1993. Vor dem Hamburger Amtsgericht beginnt der Prozess gegen den Monica Seles’ Attentäter Günter Parche. Der Angeklagte zeigt Reue. Er habe ihr doch nur eine Lektion erteilen und sie auf keinen Fall töten wollen. Ein psychiatrisches Gutachten attestiert Parche in Bezug auf Steffi Graf „eine irreale Idealisierung mit wahrscheinlich unbewussten sexuellen Elementen und einem Fanatismus, der bis zur Selbstaufopferung ging.“ Die Richter glauben die Version des Täters. Er kommt mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe davon.

Günter Parche ist tatsächlich ein freier Mann! Sein Opfer kann es nicht fassen. Seles geht in Berufung, doch das Landgericht bestätigt das Urteil. Auch eine Schadenersatzklage in Höhe von 12,2 Millionen Euro gegen den Deutschen Tennis Bund scheitert. Ein Schlag ins Gesicht für Monica Seles. Dieser Mann hat ihre Karriere, ihr Leben zerstört – und dann so ein lasches Urteil? Sie schwört, nie wieder einen Fuß auf deutschen Boden zu setzen. „Ich war körperlich und seelisch am Ende.

Meine Schlafstörungen waren schlimmer geworden, und ich fühlte mich nur noch wie eine leere Hülle, eine große, kränkliche, verzweifelte Hülle.“ In Folge des Angriffs kämpft Seles mit Fressattacken, in weniger als einem Jahr nimmt sie 20 Kilo zu. Sie hat kein Gefühl in den Händen, kann den Schläger nicht richtig halten. Auch wenn sie später noch mal ins Spitzen-Tennis zurückkehrt – an ihre alte Form wird sie nie wieder anknüpfen.

Parche hat erreicht, was er wollte. Steffi Graf hat freie Bahn. Sie kehrt an die Spitze zurück. Doch irgendwann geht es auch bei der „stärksten Vorhand der Welt“ sportlich wieder bergab. Körperliche Verschleißerscheinungen, klar (Steffi ist mittlerweile Ende 20).

Eine schwere Knie-OP, die sie 1997 erst mal aus dem Verkehr zog. Aber da ist noch etwas anderes: Wenn Steffi Graf geglaubt hatte, der Sex-Skandal ihres Vater sei das Schlimmste gewesen, was sie je würde durchstehen müssen, dann hatte sie sich gewaltig getäuscht!

Einer Anekdote nach soll Steffi ihren Vater mal gefragt haben: „Papa, wie viel Geld haben wir eigentlich?“ „18 Millionen vielleicht.“ – „18 Millionen?“ Das sei Steffi wenig vorgekommen, bei all den Preisgeldern, die sie schon kassiert hatte. „Weißt du, was wir an Ausgaben haben und was die Häuser kosten?“, soll ihr Vater entgegnet haben. Eine Anekdote, die zeigt: Um das Finanzielle kümmerte sich allein Steffis Vater. Sie war der Gold-Esel, er verwaltete die Kohle. Über die Jahre war er allerdings offenbar zu gierig geworden und den Verlockungen erlegen, hier und da ein wenig zu tricksen …

Mitte der Neunziger kommen ihm die Steuerfahnder auf die Schliche. Nach einer Hausdurchsuchung geht plötzlich alles ganz schnell. Wegen Verdunklungs- und Fluchtgefahr kommt Peter Graf in Untersuchungshaft.

Die Familie steht unter Schock. Auch hinter Steffi sind sie zunächst her. Ihr Vater beteuert immer wieder: „Meine Tochter hat mit all den Dingen nichts zu tun – sie ist unschuldig.“ Steffi kommt davon. Doch wie muss sich die Tennis-Queen gefühlt haben, als sie ihren Vater zum ersten Mal im Gefängnis besuchte, durch eine Glasscheibe mit ihm sprach?

Im April 1996 wird Peter Graf schließlich angeklagt. Es geht um Steuerhinterziehung in Höhe von 19,6 Millionen Mark. Ein Jahr später fällt das Urteil: drei Jahre und neun Monate. Ohne Bewährung. Peter Graf wandert in den Knast. 1999 wird seine Ehe mit Steffis Mutter Heidi geschieden.

Das Leben der deutschen Tennis-Heldin liegt in Scherben.

Kathrin Feulner