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Altdeutschland: Raritäten altdeutscher Kleinmünzen


Münzen & Sammeln - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 25.09.2019

Mit dieser Fortsetzungsserie soll ein Querschnitt uber die Vielfalt seltener altdeutscher Kleinmunzen von Anhalt bis Wurttemberg den Lesern von „Munzen & Sammeln“ naher gebracht werden. Es kann vielleicht auch ein Anfang sein, numismatisches Interesse an diesen Munzkleinoden zu finden. Selbst der grose Numismatiker und Autor Kurt Jaeger sagte einmal, das die wahren Seltenheiten die Kleinmunzen sind, die lange unbeachtet blieben. Auch kleine Munznominale konnen mitunter auch interessante geldgeschichtliche Ereignisse der Zeit ihrer Entstehung widerspiegeln, was nicht zuletzt auch den Reiz des Sammelns ...

Artikelbild für den Artikel "Altdeutschland: Raritäten altdeutscher Kleinmünzen" aus der Ausgabe 10/2019 von Münzen & Sammeln. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Münzen & Sammeln, Ausgabe 10/2019

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... ausmacht.

Vs.: Zwischen Lorbeer- und Palmzweig das bekronte Wappen im spatenblattformigen Dreiadlerschild, darunter das Mzz. L, oben bogig F.L. – L.M.
Rs.: In drei Zeilen: VI / KREUZER / 1804 Rand: Laubrand

3 Kreuzer 1805 (sehr seltene Umschriftenvariante)

Die ubliche Umschrift der Rs. bei dem 3- Kreuzer-Stuck von 1805 lautet: FURSTL. LEIN. L.M. Bei dem hier vorgestellten Stuck, das nur in wenigen Exemplaren bekannt ist, lautet die Umschrift: F. LEIN. LAND M.

Vs.: Bekrontes Wappen zwischen einem Lorbeer- und einem Palmzweig, darunter das

Mzz. L. Umschrift: F. LEIN. LAND M.
Rs.: In drei Zeilen: III / KREUZER / 1805 uber einem Zweig.

5 Kreuzer 1805. Stempelkopplung mit 5 Kreuzer 1805 S-C-S.

Bei dieser hier vorgestellten Stempelkopplung zwischen der Vorderseite des 5-Kreuzer-Stucks von Leiningen und dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld handelt es sich um eine Zufallspragung, die einmalig ist. In diesem Jahr wurde dieses Exemplar in der numismatischen Fachzeitschrift „Munzen Sammeln“ vom Autor schon als „Besondere Munze“ vorgestellt. Solche Pragungen von zwei Munzstanden auf einer Munze sind sehr selten, kommen aber vor, wenn zwei Munzherren zu gleicher Zeit in einer Munzstatte pragen lassen. Nun kann man, wie im vorliegenden Fall, nur spekulieren, was die Ursachen fur die Stempelverwechlung waren. War es ein Versehen, das ein nicht zusammengehoriges Stempelpaar benutzt wurde, der Fehler noch in der Munze bemerkt und die „Ausschusmunzen“ bis auf vielleicht wenige Exemplare vernichtet wurden?

Vs.: Bekronter Dreiadlerschild zwischen einem Lorbeer- und einem Palmzweig, darunter das Mzz. L
Rs.: In drei Zeilen: III / KREUZER / 1805. Oben bogig H.S.COBURG. L. M.


Lowenstein-Wertheim

Gemeinschaftspragung der Grafen. 1 Pfennig 1794

Die Grafen von Lowenstein-Wertheim liesen Ihre Munzen immer in der eigenen Munze in Wertheim pragen. Seit 1766 bis zum Jahr 1806 war Johann Christoph Eberhardt Munzmeister in der Wertheimer Munze. Wer die Stempel zu den kleinen Silberpfennigen 1794, 1795 und 1798 geschnitten hat, ist nicht bekannt. Der hier vorgestellte Typ ist heute recht selten im Munzhandel zu sehen. Ausergewohnlich selten ist der hier vorgestellte Jahrgang 1794. Ein moglicher Grund konnte sein, das der Bedarf an Pfennigen im Wertheimer Gebiet 1794 nur im geringen Mase bestand und deshalb die Pragung nur sporadisch erfolgte. Andererseits werden aber auch viele andere Typen an Kleinmunzen der Lowenstein-Wertheimer Gemeinschaftspragungen auch mit der Jahreszahl 1794 am Markt recht haufig angeboten, wofur es fur die Seltenheit des hier vorgestellten Typs offensichtlich eine andere, mir nicht bekannte Erklarung geben mus.

Vs.: Bekrontes ovales Wappen in einer mit Girlanden behangenen Kartusche.
Rs.: In drei Zeilen: 1 / PFENNIG / 1794


Hochstift Lubeck

Christian August von Holstein Gottorf. Silberabschlag vom Dukat 1724

Die Bindung des Bischofsamts Lubeck seit dem spaten Mittelalter an das Haus Schleswig-Holstein-Gottorf fuhrte zu haufigen Querelen mit der danischen Krone, so auch nach dem Tod des Furstbischofs August Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottdorf im Jahr 1705. Es kam dabei zu militarischen Auseinandersetzungen mit Danemark um die Nachfolge im furstlichen Hochstift Lubeck. Dabei wurde durch das diplomatische Eingreifen der englischen Konigin Anna und der Generalstaaten bei Zusicherung einer Rente, die danische Seite zur Aufgabe ihres Anspruchs gebracht, so das Christian August von Schleswig-Holstein Gottdorf 1706 die Nachfolge im Lubecker Hochstift antreten konnte.
Der hier vorgestellte Silberabschlag von dem raren Dukaten 1724 steht dem Dukat in der Seltenheit keineswegs nach. In den letzten Jahrzehnten wurde auf dem Sammlermarkt kein Silberabschlag vom Dukaten 1724 angeboten. In der 4. Auflage des Deutschen Munzkatalogs 17. Jahrhundert von 2008 ist dieser Silberabschlag nicht bewertet, was bedeutet, Gerhard Schon ist zwar die Existenz bekannt, das Stuck ist ihm aber wohl ebenfalls sehr lange im Munzhandel nicht vorgekommen, weshalb keine realistische Preisfestlegung moglich war.

Vs.: Brustbild Christian Augusts im Harnisch nach rechts.
Umschrift: CHRIST. AVG:DG.E:H.P.L:H.NAS&H
Rs.: Bekrontes, siebengeteiltes, ovales Wappen in Kartusche von zwei Palmzweigen umgeben, im ovalen Mittelschild die Mitra mit einem Kreuz, oben Schwert und Bischofsstab, unten die Jahreszahl 1724. Rand: Laubrand


Seine Munzen lies Christian August in der Munzstatte Eutin (35 km von Lubeck entfernt) pragen. Der Dukat 1724 wurde unter dem Munzmeister Andreas Wolter - eck gepragt.

Montfort

Anton der Jungere (1693–1733). ½ Kreuzer 1726

Der hier vorgestellte. Kreuzer 1726 wurde auf der 29. Auktion der Stuttgarter Munzhandlung Stefan Sonntag fur 450,– Euro zugeschlagen.

Vs.: Wappen von Montfort in Kartusche zwischen der geteilten Jahreszahl 17 – 26, uber der Kartusche O.C.V.
Rs.: Wertzahl.


Diese Kleinmunze wurde in der Auktion als. Kreuzer 1626 als unediert beschrieben. Diese etwa 100 Jahre spater in Langenargen gepragte Kleinmunze, bei Ebner unter der Nr. 234 verzeichnet, ist als Typ sehr selten, der auch in der Sammlung Wurster fehlt. Lediglich vom Typ etwas anders gestaltete Jahrgange mit Doppelwappen aus der Zeit dieses Grafen kommen immer wieder einmal im Handel vor.

Nassau

Friedrich August und Friedrich Wilhelm. 3 Kreuzer 1810

Wie die meisten Kleinmunzen vom Herzogtum Nassau vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis ca. 1825 findet man nur in Erhaltungen schon und sehr schon, teilweise sogar in noch schlechterer Qualitat im Handel vor. Diese Munzen sind in der Erhaltung vzgl. fast immer selten. In pragefrischer oder gar Stgl.-Erhaltung tauchen diese Stucke aller paar Jahre einmal am Markt auf. Die hier in pragefrischer Erhaltung vorliegende Interpunktionsvariante fehlt im AKS, was aber nicht verwundert, da die damals verwendeten Stempel (Punzen) durch Verschleis immer wieder neu geschnitten werden musten und man auf exakte Interpunktionen und gleiche Schriftkurzel bei der Neuanfertigung der Stempel offensichtlich keinen Wert legte. Das betraf insbesondere neben den 3- auch die 1-Kreuzer-Stucke.

Vs.: Um das bekronte Stammwappen die
Umschrift: HERZ.NASSAU.SCHEID MUNZ.
Rs.: In drei Zeilen: III / KREUZER / 1810


Munzstatte war wie auch fur die nachfolgende Munze Ehrenbreitstein bei Koblenz und Munzmeister Christian Teichmann, der bis 1852 in diesem Amt fur das Herzogtum Nassau tatig war.

Friedrich Wilhelm (1788–1816). 10 Kreuzer 1809

Das hier vorgestellte 10-Kreuzer-Stuck 1809 ist ein Erstabschlag und in dieser Erhaltung auserst selten.

Vs.: Kopf nach rechts mit steilem Halsabschnitt. Am Halsabschnitt L.
Umschrift: FRIEDRICH WILHELM FURST ZU NASSAU. Rs.: Bekronter Wappenschild.
Umschrift: 120 EINE FEINE MARK.
Rand: Laubrand. Medailleur war Johann Lindenschmitt, der mit L zeichnete.


Das nachfolgende Nassauer 6-Kreuzer-Stuck 1823 besticht durch seine perfekte Erhaltung. Laut AKS ist kein Vorkommen von diesem Jahrgang in Stempelglanz bekannt.

Wilhelm (1816–1839). 6 Kreuzer 1823 in Stempelglanz

Vs.: Lowe nach links im bekronten Wappenschild. Umschrift bei 2 Uhr beginnend: HERZ NASSAU SCHEIDE MUNZ.
Rs.: In drei Zeilen, von zwei Lorbeerzweigen umgeben: 6 / KREUZER / 1823.


Adolph (1839–1866). 3 Kreuzer 1841

Eine Jahrgangsraritat ist das in der Stuckzahl nicht bekannte, mit der Jahreszahl 1841 gepragte 3-Kreuzer-Stuck, das hier in der Erhaltung vzgl.-Stgl. vorgestellt wird. Ahnlich selten und vom gleichen Typ ist auch der Jahrgang 1846.

Vs.: Bekronter Wappenschild mit dem nach links schreitenden Lowen. Rs.: In drei Zeilen, von zwei gebundenen Eichenzweigen umgeben: 3 / KREUZER / 1841.


Die nachfolgenden auserst raren funf Nurnberger Kleinmunzen aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen aus einer alten Sammlung der Stadt Nurnberg, die durch die Stuttgarter Munzhandlung Stefan Sonntag auf deren 29. Auktion versteigert wurde.

Nurnberg

Groschen (1⁄21 Taler) 1552

Vs.: Ovales Nurnberger Stadtwappen in Kartusche zwischen der geteilten Jahreszahl. Umschrift: MONETA. REIPV. + NORNBERGENS.
Rs.: Der Reichsapfel mit der Ziffer 21 in einer Kartusche von zwei Linienkreisen umgeben. Umschrift: CAROLI. V. IMP. E. DECRETO *


Zur Zeit der Entstehung dieses hauptraren Groschens war Christoph Dietherr Munzmeister in Nurnberg. Es ist einer der seltensten suddeutschen Groschen der Zeit und durfte auch eines der am besten erhaltenen Stucke dieser Emission sein. Die Schatzung von 1500,– Euro wurde mit dem Zuschlag von 1350,– Euro nicht ganz erreicht. Lit.: Kellner 138. Slg. Erlanger 174. Schulten 2468.

Dickabschlag vom Dreier 1585

Vs.: Ovales Stadtwappen auf verzierter Kartusche zwischen der geteilten Jahreszahl.
Rs.: In einem auf der Spitze stehenden doppelten Quadrat der Reichsapfel mit der Wertzahl 84, 3,03 g.


Die Munze hat eine kleine Henkelspur, ist sonst ss-vzgl. erhalten und war in der Literatur auch nicht als Dreier mit der Jahreszahl 1585 bekannt. Munzmeister fur diesen Dickabschlag konnte noch Christoph Dietherr gewesen sein; es ist aber moglich, das schon Erhard Scherl dieses Amt versah, da er 1585 in der Nurnberger Munze den Dienst in dieser Funktion antrat. Bei einem Schatzpreis von 500,– Euro erfolgte der Zuschlag erst bei 700,– Euro.

Zweiseitige Dickklippe vom Pfennig 1602

Diese rare Dickklippe weist einen kleinen Schrotlingsfehler auf ist aber sonst vzgl. erhalten. Die Dickklippe wurde bei einer Schatzung von 500,– Euro erst bei 1500,– Euro zugeschlagen.

Vs.: Zwei Wappenschilde (Adler/Stadtwappen). Uber der Leiste, die beide Wappen verbindet, die Jahreszahl. In der Mitte unter dem Wappen: N. Rs.: Wie Vs. 22 mm x 22 mm, 5,73 g.


1⁄8 Taler 1625

Zur Zeit der Pragung dieses sehr raren 1⁄8 Talers in Erhaltung ss-vzgl. waren in der Nurnberger Munze Hans Christoph Lauer und Georg Nurnberger der Altere als Munzmeister angestellt.

Vs.: Von einem Perlkreis umgeben drei kleine ovale Stadtwappen auf verzierten Kartuschen. Unterhalb des oberen Stadtwappens die geteilte Jahreszahl.
Umschrift: MONETA. ARGENTEA. REIPVB: NVRENBERG:
Rs.: In einem Perlkreis der bekronte doppelkopfige Reichsadler mit ovalem Mittelschild, darin die Wertzahl 1/8.
Rs.: Umschrift: FERDINAND I.II.D:G:ROMAN.IMPER. SEMP.AVGVST.D:P:


Dieser auserst seltene 1⁄8Taler 1625 Nurnbergs brachte bei einer Schatzung von

750,– Euro ein Ergebnis von 1800,–

Euro. Lit.: Kellner 298. Slg. Erlanger 461

Zweiseitige Klippe vom Dreier 1626

Bei der nachfolgend vorgestellten Kleinmunze aus der alten Nurnberger Sammlung handelt es sich um ein unpubliziertes Unikum. Diese zweiseitige Klippe vom Dreier tauchte erstmalig in der 29. Auktion der Munzhandlung Stefan Sonntag vom November 2018 auf.

Vs.: Eingerahmt in zwei Kartuschen die beiden Nurnberger Wappen, daruber die Jahreszahl * 1626 *
Rs.: Der Reichsapfel mit der Wertzahl 3 in einer Kartusche, oben mit einem halben dicken Linienkreis abgeschlossen. 25 mm x 26 mm, 4,87 g.
Bei einer Schatzung von 1000,– Euro erfolgte der Zuschlag bei 2100,– Euro.


Oettingen-Wallerstein-Wallerstein.

Ein sehr rares 2-Kreuzer-Stuck 1694

Die Grafen von Oettingen hatten seit Ende des 14. Jahrhundert das Recht, Munzen zu pragen. Die Linie Oettingen-Wallerstein teilte sich 1623 in drei Linien: Oettingen-Baldern, Oettingen-Wallerstein-Wallerstein und Oettingen-Spielberg. Territorial kamen die Oettinger Grafschaften einem Flickenteppich gleich. Im Norden lag die Stadt Nordlingen, im Osten grenzten sie an die Oberfalz und im Suden bildete die Donau die naturliche Grenze. Das vorliegende 2-Kreuzer-Stuck 1694 ist eine Gemeinschaftspragung der Grafen Wolfgang IV. (1692–1708) und Ignaz (1692–1723) der Linie Oettingen-Wallerstein-Wallerstein. Es sind neben dem noch selteneren 4-Kreuzer-Stuck mit gleicher Jahreszahl die einzigen Scheidemunzpragungen dieser beiden Grafen. Die Stempel fur beide Nominale schnitt Johann Christoph Holeisen.

Vs.: Siebenfeldiges ovales Wappen in Kartusche
Umschrift: WOLF:IGNA:CAR. ANT.G.Z.OETING. Rs.: In einem Kreis der Reichsapfel, darin die Ziffer 2.
Umschrift: VIRTUTE.CONCORDIA.ET.LABORE 1694. (Tapferkeit oder Tugend zusammen mit Eintracht und Arbeit)