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Alte Router weiterverwenden


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LinuxWelt - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 25.03.2022

Schnellere Internetanschlüsse erfordern meist neue DSL-Router. Das Altgerät liegt dann nutzlos herum oder landet auf dem Elektroschrott. In den Geräten steckt aber immer noch wertvolle Hardware, die sich auch weiterhin sinnvoll nutzen lässt. Das Betriebssystem der meisten Router und anderer Netzwerkgeräte basiert auf Linux. Es liegt daher nahe, das System durch eine verbesserte Version zu ersetzen. Das ist vor allem lohnenswert, wenn der Hersteller keine Updates mehr liefert und Sicherheitslücken zu befürchten sind. Eine neue Firmware kann außerdem zusätzliche Funktionen bieten. Ersatz-Firmware steht jedoch nicht für alle Router bereit. Es lohnt sich aber zu prüfen, ob für Altgeräte nicht ein verbessertes System verfügbar ist.

1. Fritzbox als WLAN-Access-Point einsetzen

Eine Fritzbox lässt sich als einfacher Ethernet-Switch konfigurieren, der per Kabel mit dem Hauptrouter verbunden wird. Das ...

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Bildquelle: LinuxWelt, Ausgabe 3/2022

Zu schade für den Elektroschrott: Alte DSL-Router können beispielsweise als WLAN-Access-Point arbeiten. Einige Modelle lassen sich auch mit alternativer Firmware weiternutzen.
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... ermöglicht den Anschluss zusätzlicher Geräte per Ethernet-Kabel oder den WLAN-Zugang, der die Reichweite des Haupt-WLANs vergrößert. Wir beschreiben die erforderlichen Schritte am Beispiel einer betagten Fritzbox 3270 v3, die etwa ab 2009 verkauft wurde. Neuere Fritz-OS-Versionen unterstützen die gleichen Funktionen, die Beschriftung der Menüpunkte und Optionen kann jedoch abweichen.

Schritt 3: Gehen Sie auf „Internet –› Zugangsdaten“. Stellen Sie neben „Internetanbieter“ die Option „Weitere Internetanbieter“ ein und wählen Sie darunter „Anderer Internetanbieter“. Hinter „Name“ geben Sie eine aussagekräftige Bezeichnung ein, beispielsweise „AccessPoint“. Aktivieren Sie im Abschnitt „Anschluss“ die Option „Externes Modem oder Router“. Unter „Betriebsart“ stellen Sie „Vorhandene Internetverbindung mitbenutzen (IP-Client-Modus)“ ein. Klicken Sie auf „Verbindungseinstellungen ändern“ und aktivieren Sie die Option „IP- Adresse automatisch über DHCP beziehen“. Hinter „DHCP-Hostname“ tragen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung ein. Alternativ können Sie die Option „IP-Adresse manuell festlegen“ aktivieren und eine feste IP-Adresse eintragen. Hinter „Standard-Gateway“ geben Sie die IP-Adresse des Hauptrouters ein. Nach einem Klick auf „Übernehmen“ startet die Fritzbox neu.

Schritt 4: Verbinden Sie den LAN-Port 1 der Fritzbox per Ethernet-Kabel mit Ihrem Netzwerk. Auch beim PC stellen Sie die Netzwerkverbindung wieder her. Für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche der Fritzbox 3270 verwenden Sie die eingestellte oder per DHCP bezogene IP-Adresse.

Schritt 5: Gehen Sie im Menü auf „WLAN –› Funknetz“. Konfigurieren Sie das Funknetz mit der gleichen SSID, die Sie auch in Ihrem Standard-WLAN verwenden. Unter „WLAN –› Sicherheit“ geben Sie den zugehörigen Netzwerkschlüssel ein. Ihre Geräte können sich dann automatisch mit dem jeweils stärksten WLAN verbinden, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerkt.

2. Fritzbox als WLAN-Repeater konfigurieren

Die Reichweite des Funknetzwerks lässt sich auch ohne zusätzliche Kabel erweitern. Man stellt einen WLAN-Repeater an einem Ort auf, an dem das Signal noch gut genug ankommt. Der Repeater arbeitet dabei als Signalverstärker. Der Nachteil: Repeater können in der Regel Signale nicht gleichzeitig senden und empfangen, wodurch sich die effektive Bandbreite halbiert.

Neuere Fritz-OS-Versionen unterstützen ein Mesh-Netzwerk, was die Konfiguration vereinfacht. Eine Liste der unterstützten Fritzbox-Modelle stellt AVM unter https:// m6u.de/FMESH bereit. Voraussetzung dafür ist in jedem Fall, das alle Geräte Fritz-OS 7 oder neuer verwenden. Eine Anleitung zur Einrichtung eines Repeaters ist über https://m6u.de/MESHR abrufbar. Für unser Beispiel verwenden wir zwei ältere Fritzboxen 7270, die unter Fritz-OS 06.06 laufen.

Schritt 1: http://192.168.178.1 http:// fritz.box auf. Wählen Sie in der linken Spalte der Fritzbox-Oberfläche „Heimnetz –› Heimnetzübersicht“, gehen Sie auf „Netzwerkeinstellungen“ und klicken Sie auf „IPv4-Adressen“. Hier tragen Sie eine neue Adresse ein, etwa „192.168.178.100“. Bestätigen Sie per Klick auf „OK“.oder Schließen Sie die Fritzbox, die als Repeater verwendet werden soll, per Ethernet-Kabel an den PC an. Trennen Sie die WLAN-Verbindung, wenn vorhanden. Rufen Sie die Benutzeroberfläche über die Standard-IP

Schritt 2: Melden Sie sich über die neue IP-Adresse erneut an. Gehen Sie auf „WLAN –› Funknetz“ und aktivieren Sie das Funknetz. Ebenfalls auf dieser Seite setzen Sie ein Häkchen vor die Optionen „Name des WLAN-Funknetzes sichtbar“ und „Alle neuen WLAN-Geräte zulassen“. Klicken Sie zum Speichern der Einstellungen auf „Übernehmen“.

Schritt 3: http://192.168.178.1 http://fritz.box an. Wenn noch nicht geschehen, aktivieren Sie das WLAN unter „WLAN –› Funknetz“ und vergeben unter „WLAN –› Sicherheit“ einen Schlüssel. Gehen Sie auf „WLAN –› Repeater“ und aktivieren Sie die Option „Basisstation“. Zum Speichern der Einstellungen klicken Sie auf „Übernehmen“. Es sind keine weiteren Einstellungen erforderlich. Lassen Sie die Fritzbox eingeschaltet.oder Verbinden Sie die zweite Fritzbox per LAN-Kabel direkt mit dem Rechner. Melden Sie sich über

Schritt 4: Verbinden Sie wieder die Repeater-Fritzbox per Kabel und melden Sie sich jetzt über die IP-Adresse „192.168.178.100“ an. Gehen Sie zu „WLAN –› Repeater“. Unter „Betriebsart“ aktivieren Sie die Option „Repeater“. Setzen Sie ein Häkchen beim WLAN der anderen Fritzbox. Tragen Sie den WLAN-Netzwerkschlüssel ein und klicken Sie „Übernehmen“. Jetzt wird die WLAN- Verbindung zwischen den beiden Fritzboxen hergestellt. Danach erscheint die Meldung „Die Einrichtung wurde erfolgreich abgeschlossen“ und Sie können den Repeater etwa in einem anderen Stockwerk aufstellen – typischerweise auf der Hälfte der Strecke zwischen Basisstation und WLAN-Empfänger.

MEHR SOFTWARE FÜR DIE FRITZBOX

Auch auf einigen Fritzbox-Modellen lässt sich Openwrt installieren, so beispielsweise auf der Fritzbox WLAN 3370 oder Fritzbox 4040 (siehe https://openwrt.org/toh/ start). Die Installation der Firmware erfolgt hier jedoch nicht über die Weboberfläche, sondern per FTP. Der nötige FTP-Zugang ist aber nur ungefähr fünf Sekunden nach dem Einschalten des Gerätes verfügbar. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie auf der jeweiligen Geräteseite. Unter https://github.com/Freetz-NG/freetz-ng gibt es Software für Fritzboxen, mit der sich ein eigenes Firmwareimage erstellen lässt. Es verwendet Fritz-OS als Basis, weshalb sich das System aus rechtlichen Gründen nicht installationsfertig ausliefern lässt. Freetz-ng ermöglicht die Installation zusätzlicher Softwarepakete auch bei älteren Fritzboxen, die von Openwrt nicht unterstützt werden. Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter www.pcwelt.de/1955419.

WLAN-Verbindungen: Da Fritzbox-Basisstation und -Repeater den gleichen Netzwerknamen, Funkkanal sowie die gleichen Sicherheitseinstellungen verwenden, brauchen Sie bei den bisher verwendeten WLAN-Clients keine Änderungen vorzunehmen. Sie verbinden sich automatisch mit der Fritzbox, die das stärkere Signal liefert.

3. Alternative Routerfirmware nutzen

Die Software eines Routers ist in einem nichtflüchtigen Speicherbaustein abgelegt (Flashspeicher). Der Inhalt lässt sich über die Bedienoberfläche im Browser ersetzen, was bei Firmwareupdates genutzt wird. Alternative Software muss aber genau zum Gerätemodell passen. Die Hersteller bestücken die Router oft mit unterschiedlicher Hardware, ändern die Modellbezeichnung aber nicht. Das Typenschild auf der Unterseite verrät meist Zusatzinformationen, etwa ein Anhängsel bei der Modellnummer oder Revisionsnummern wie „v2“ oder „v3“. Openwrt (https://openwrt.org) ersetzt die Herstellerfirmware komplett und stattet den Router mit einem reduzierten, aber flexibel erweiterbaren Linux-System aus. Openwrt bietet in der Regel deutlich mehr Optionen als die Originalfirmware. Einige Hersteller bieten die Firmware für ihre Router ausdrücklich an, beispielsweise Cudy (www.cudytech.com).

Ob ein bestimmtes Routermodell unterstützt wird, erfahren Sie unter https://open wrt.org/toh/start. Die Tabelle lässt sich nach dem Namen des Herstellers filtern. In der Spalte „Versions“ sehen Sie die Revisionsnummern des jeweiligen Modells. Nach einem Klick auf „View/Edit data“ in der Spalte „Device Techdata“ erfahren Sie, welcher Chipsatz verwendet wird und wie viel Flashspeicher und RAM verfügbar sind. Für die aktuelle Openwrt-Version 21.02 sind mindestens 16 MB Flash und 128 MB RAM erforderlich. Ältere Router sind oft mit weniger ausgestattet. Dann ist eventuell die Installation einer älteren Version von Openwrt möglich.

Der Link in der Spalte „Device Page“ führt zu einer Seite mit ausführlichen Infos zum jeweiligen Gerät. Hier erfahren Sie, welche Hardwarerevisionen unterstützt werden und welche Probleme möglicherweise zu erwarten sind.

Es gibt außerdem Links zur Originalfirmware („Firmware OEM Stock“), die Sie für den Notfall immer bereithalten sollten. In einem Abschnitt wie „De-Bricking“ erfahren Sie, wie sich die Originalfirmware installieren lässt, wenn die Openwrt-Installation fehlschlägt.

Für die Erstinstallation laden Sie die Software über den Link aus der Spalte „Firmware OpenWrt Install“ herunter. Ist Openwrt bereits installiert, laden Sie ein Update über den Link in der Spalte „Firmware OpenWrt Upgrade“ herunter.

4. Openwrt-Firmware installieren

Als Beispiel verwenden wir den Altrouter TP-Link Archer C7 AC1750 v2. Der Download will uns zur Datei „openwrt-21.02.2-ath79-generic-tplink_archer-c7-v2-squashfs-factory.bin“ führen, die sich allerdings nur für die internationale Version des Routers eignet. Auf der Übersichtsseite https:// downloads.openwrt.org/releases/21.02.2/ targets/ath79/generic/ wird die Datei „openwrt-21.02.2-ath79-generic-tplink_archer-c7-v2-squashfs-factory-eu.bin“ angeboten, die sich für ein in Deutschland gekauftes Gerät eignet. Benennen Sie die Datei in „factory.bin“ um. Vielen Routern bereiten zu lange Dateinamen beim Firmwareupgrade Probleme.

Schritt 1: Verbinden Sie den Router („LAN 1“) per Ethernet-Kabel direkt mit dem PC. Den WAN-Port verbinden Sie per Kabel mit Ihrem primären DSL-Router oder Kabelmodem.

Schritt 2: http://192.168.0.1 erreichbar und unter „System Tools –› Firmware Upgrade“ lässt sich das System aktualisieren. Nach einem Klick auf „Browse“ wählen Sie die Datei „factory.bin“ aus und klicken auf „Upgrade“.Die Oberfläche des Routers ist standardmäßig über

Schritt 3: Nach der Installation erreichen Sie die Routeroberfläche über http:// 192.168.1.1. Gehen Sie im Menü auf „System –› Administration“. Vergeben Sie ein Passwort für den Benutzer „root“. Unter „SSH Access“ sollten Häkchen vor „Password authentication“ und „Allow the root user to login with password“ gesetzt sein, damit Sie über SSH auf das Openwrt-System zugreifen können. Per Klick auf „Save & Apply“ speichern Sie die Einstellungen.

Schritt 4: Um das Gerät als WLAN-Access-Point einzurichten, gehen Sie auf „Network –› Wireless“. Beim TP-Link Archer C7 AC1750 gibt es einen 5-GHz-Adapter („radio 0“) und einen für 2,4 GHz („radio 1“) und darunter jeweils eine Zeile für das zugehörige Netzwerk. Klicken Sie auf „Edit“ und konfigurieren Sie das WLAN unter „Interface Configuration“. Hinter „Network“ wählen Sie „LAN“ und auf der Registerkarte „Wireless Security“ legen Sie den Netzwerkschlüssel fest. Klicken Sie auf „Save & Apply“, um die Einstellungen zu speichern. Danach aktivieren Sie das WLAN per Klick auf „Enable“.

Die Verbindung zum Hauptrouter erfolgt per Ethernet-Kabel in der Buchse „WAN“. Die Schnittstelle ist bereits standardmäßig für DHCP konfiguriert.

5. Openwrt als WLAN-Repeater einrichten

Ein Openwrt-Router eignet sich besser als WLAN-Repeater als eine Fritzbox. Voraussetzung dafür sind allerdings USB-Buchsen und ein vom System unterstützter USB-WLAN-Adapter. Ansonsten sind nur die eingebauten WLAN-Chips nutzbar, was die Übertragungsrate reduziert. Openwrt kann außerdem – anders als die Fritzbox – das WLAN von Routern beliebiger Hersteller weiterleiten.

USB-Adapter einbinden: Wenn Sie einen zusätzlichen WLAN-Adapter verwenden wollen, stellen Sie unter Linux im Terminal eine SSH-Verbindung zum Router her: ssh root@[Router-IP]

Aktualisieren Sie die Paketdatenbank und installieren Sie ein erforderliches Paket: opkg update opkg install usbutils opkg install luci-proto-relay Verbinden Sie den WLAN-Adapter. Mit lsusb https://deviwiki.com https://openwrt.org/packages/table/start kann man nach dem zugehörigen Openwrt-Paket suchen (Spalte „Name“) und die Installation erfolgt dann im Terminal: opkg install [Modulname] Starten Sie den Router neu. Unter „Network –› Wireless“ ist jetzt das neue Gerät „radio2“ zu sehen. Danach konfigurieren Sie den Router als Repeater:finden Sie dann heraus, welches Kernel-Modul für das Gerät zuständig ist. Bei fragen Sie die USB-ID des Adapters ab. Über eine Suche bei

Schritt 1: Schließen Sie den Openwrt-Router per Ethernet-Kabel direkt an den PC an und rufen Sie die Oberfläche über http://192.168.1.1 auf.

Schritt 2: Gehen Sie auf „Network –› Interfaces“ und klicken Sie hinter „LAN“ auf „Edit“. In unserem Beispiel gehen wir davon aus, dass das Netzwerk des WLAN-Access-Points 192.168.0.0/24 verwenden soll. Wenn das WLAN-Netzwerk bisher mit 192.168.1.0/24 konfiguriert ist, ändern Sie die IP-Adresse des Openwrt-Routers beispielsweise auf 192.168.2.1 und melden sich danach erneut an. Bearbeiten Sie die LAN- Verbindung erneut und setzen Sie unter „DHCP Server“ ein Häkchen hinter „Ignore interface“. Klicken Sie auf „Save & Apply“.

Schritt 3: Gehen Sie auf „Network –› Wireless“. Klicken Sie bei einem der Netzwerkadapter auf die Schaltfläche „Scan“ und dann beim gewünschten Netzwerk auf „Join Network“. Tippen Sie hinter „WPA passphrase“ den Netzwerkschlüssel des WLAN-Access-Points ein, klicken Sie auf „Submit“ und danach auf „Save & Apply“.

Schritt 4: Rufen Sie „Network –› Interfaces“ auf und klicken Sie auf „Add new interface“. Als Bezeichnung tippen Sie beispielsweise „repeater_bridge“ ein. Hinter „Protocol of the new interface“ wählen Sie „Relay bridge“ und klicken auf „Submit“. Vergeben Sie hinter „Local IPv4 address“ eine freie IP-Nummer aus dem Bereich des WLAN-Access-Points, beispielsweise 192.168.0.30. Hinter „Relay between networks“ wählen Sie „lan“ und „wwan“ und speichern die Änderungen. Starten Sie den Router über „System –› Reboot“ neu.

Schritt 4: Gehen Sie auf „Network –› Firewall“ und klicken Sie unter „Zones“ in der Spalte „lan“ auf „Edit“. Hinter „Covered networks“ fügen Sie das Netzwerk „wwan“ hinzu und klicken auf „Save & Apply“.

Konfigurieren und aktivieren Sie unter „Network –› Wireless“ die gewünschten WLAN-Netze, wie in Punkt 4, Schritt 4 beschrieben. Dabei ist nichts Besonders zu beachten.