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AM PULS DER ZEIT


connect - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 02.11.2018

Die Uhrzeit anzeigen ist bei Smartwatches nur noch ein netter Nebeneffekt. Die kleinen Computer am Handgelenk können beinahe das Smartphone ersetzen. Unser Marktüberblick bringt Sie auf den Stand der Dinge.


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Bildquelle: connect, Ausgabe 12/2018

Rund 200 Jahre ist es her, dass die erste Armbanduhr das Handgelenk von Napoleons Schwester zierte. Vom einfachen Zeitmesser hat sich die Uhr in den letzten Jahren zu einem digitalen Leatherman entwickelt. Und obwohl zwischenzeitlich totgesagt, feiern Smartwatches aktuell eine Renaissance. Wir haben Vertreter aus drei Kategorien in der Praxis getestet und geben Ihnen auf der letzten Doppelseite des ...

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Hybrid, mehr smart oder eher robust? Wen es nach einer Smartwatch lüstet, der hat die Qual der Wahl. Die Vielfalt ist groß und die passende Uhr auch von den eigenen Bedürfnissen abhängig: Genügt es Ihnen, einen Überblick über getätigte Schritte zu bekommen und über eingehende Nachrichten informiert zu werden, dann ist eine Hybrid- Uhr vielleicht die richtige Wahl. Sie gleicht ihren analogen Kollegen, ist aber per Bluetooth dennoch mit dem Phone vernetzt und besticht durch lange Akkulaufzeiten. Modelle mit Display müssen dagegen oft schon nach einem Tag ans Ladekabel. Dafür bieten sie je nach Gerät deutlich mehr Funktionen, etwa kontaktloses Bezahlen per NFC oder dank E-SIM gar Telefonieren. Nachrichten lassen sich in vollem Umfang lesen und auch beantworten, oft sogar per Sprache.

Viele Smartwatches dienen außerdem als Fitnesstracker. Wer hingegen mehr als nur gelegentlich Sport treibt und zudem viel beim Wandern oder Mountain- biking in der Natur unterwegs ist, für den lohnt sich eine Outdoor- Watch. Sie ist robuster, bietet mehr Sensoren, eine höhere Akkulaufzeit und Offline-Karten. Nachrichten lassen sich auch hier empfangen, doch da ein Touchscreen meist fehlt, ist die Beantwortung eher umständlich. Welcher Smartwatch-Typ Sie auch sind, auf den folgenden Seiten finden Sie entsprechende Modelle.

SENSOREN

Die Anzahl der verbauten Sensoren ist stark vom Anwendungsbereich der Uhr abhängig.

Das rote Blut in den Adern absorbiert die grünen Lichtstrahlen der LEDs mehr oder weniger, je nach Herzphase (siehe optischer Pulsmesser).

• Positionsbestimmung (GPS)

Ein GPS-Empfänger dient zur Streckenaufzeichnung oder Navigation. Doch neben dem amerikanischen Satellitensystem gibt es noch das europäische Galileo, das russische GLONASS, das japanische QZSS oder das chinesische Beidou. Standortgenauigkeit und Ausfallsicherheit steigen, je mehr Netze die Uhr unterstützt – gerade, wenn Sie viel rumkommen.

• Barometer

Mithilfe des Luftdrucks können einige Smartwatches die ungefähre Höhe errechnen, auf der man sich befindet. Im Gebirge lassen sich durch plötzliche Luftdruckveränderungen auch Wetterumschwünge feststellen.

• Beschleunigungssensor

Dieser Sensor ist essenziell für jeden Fitnesstracker. Er erkennt Bewegungen des Nutzers und kann damit Rückschlüsse auf die getätigten Schritte und damit auch auf die zurückgelegte Distanz ziehen. Außerdem dient er zur Schlafüberwachung.

• Gyroskop

Um zum Beispiel die Displayausrichtung der akutellen Lage anzupassen oder den Screen automatisch beim Drehen des Handgelenks einzuschalten, benötigen Smartwatches einen Rotationssensor. Auch beim Navigieren spielt er eine wichtige Rolle.

• Umgebungslicht

Wie beim Smartphone regeln Uhren mit einem solchen Sensor je nach Lichteinfall die Helligkeit des Displays automatisch. Diese Annehmlichkeit kann auch die Akkulaufzeit verlängern.

• Optischer Pulsmesser

Unser Herz kontrahiert und entspannt sich rhythmisch, um Blut durch unsere Gefäße zu transportieren. In der Kontraktionsphase ist das Blutvolumen in den Gefäßen größer als in der Entspannungsphase. Mit farbigen LEDs und Fotodetektoren erfasst der Sensor diesen Volumenunterschied. Das in die Haut eindringende Licht wird vom Blut absorbiert und reflektiert. Die Stärke, mit der das passiert, hängt dabei von der Herzphase ab, wobei die zeitliche Differenz zwischen den Phasen den Rhythmus ergibt.

• Pulsoximeter

Einige Sportuhren erfassen mittels Infrarotlicht neben dem Puls auch die Sauerstoffsättigung des Blutes. Dafür ermitteln sie die Wellenlänge des reflektierten Lichts, die Rückschlüsse auf seine Farbe liefert. Denn je sauerstoffreicher das Blut, desto heller seine Farbe.

• Thermometer

Einige Outdoor-Smartwatches besitzen auch einen Thermosensor. Legt man die Uhr ab, lässt sich so die Umgebungstemperatur erfassen.