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ANALYSE: CYBERCOURT


tennisMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 20/2020 vom 06.12.2019

Das Welttennis ist im Umbruch: Daten von Matches und Gegnern werden immer wichtiger. Was im US-Sport längst normal ist, schwappt nun auch zum Tennis –Big Data für Coaches und Spieler. Schon jetzt steht fest: Es ist ein Thema, das den Sport verändern wird


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BÜHNE DER ZUKUNFT: Bei den Next Gen ATP Finals in Mailand, dem Saisonfinale der Newcomer, wird ausgiebig neue Technik getestet. In diesem Jahr wurden so viele Daten getrackt wie noch nie.


FOTOS: GETTY IMAGES, DATENBANK

Dieses Jahr fand die dritte Ausgabe der Next Gen ATP Finals statt. Galt es im ersten Jahr noch als Experiment auf der ATP-Tour, mauserte ...

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... sich das Turnier mittlerweile zur festen Größe im Kalander. Die besten Spieler der Welt im Alter von 21 Jahren und jünger versammelten sich in Mailand und stritten um Ansehen, Prestige und 1,4 Millionen Dollar Preisgeld. Sieht man sich das Ranking zum „Race to Milan“ an, erkennt man, dass in puncto Alter in den vergangenen Jahren eine echte Umwälzung auf der Tour stattgefunden hat. Unter den regulär Qualifizierten sind drei Spieler unter den Top 20 der ATP-Weltrangliste. Vor zwei Jahren gab es mit Alexander Zverev nur einen Spieler der ganz vorne in der Weltelite mitmischte (jedoch nicht antrat) – während die meisten anderen Spieler unter den Top 50 positioniert waren. Mit anderen Worten: Das Niveau war 2019 so hoch wie nie zuvor.

Die sportliche Qualität ist das Eine, aber mit den Next Gen ATP Finals rief die ATP auch ein Event ins Leben, das eine Bühne liefern sollte, um neue Regeln und Technologien für den Sport unter Wettkampfbedingungen auszutesten. Die Experimente sollten Ergebnisse liefern für die Frage, wie man den Sport spannender, dramatischer und mitreißender für Fans, aber auch für Laien machen kann. Kritiker sagen dem Tennissport seit Jahren nach, dass Dinge wie die lange Matchdauer und die Zählweise der Spannung eher schaden, als förderlich sind. Mit einer verkürzten Zählweise innerhalb eines Satzes – bis vier Spiele anstatt bis sechs – und der No Ad-Regel wollte die ATP auf die Probe stellen, welchen Eindruck dies beim Publikum hinterlässt. Der scheidende ATP-Präsident Chris Kermode zeigte sich hellauf begeistert: „Neue Events ins Leben zu rufen, ist wirklich schwer. Vor einigen Jahren meinten die Kollegen noch: ‘Was will denn der Kermode mit diesem kleinen lustigen Junioren-Turnier?’ Niemand glaubte daran, dass das Turnier so groß werden würde, aber die Begeisterung in diesem Jahr war jenseits aller Erwartungen.“ Sicherlich war der Stimmung zudem dienlich, dass mit Jannik Sinner ein 18-jähriger Einheimischer (s. Porträt ab Seite 60) überraschend im Endspiel gegen den favorisierten Alex de Minaur gewann.

ÜBER DEN AUTOR

Alexander Zirinski betreibt als Unternehmer eine Weiterbildungsplattform, ist Digital Business Consultant und durfte sich als Junior auf der ITF-Tour mit den heutigen Stars der Tenniselite messen. Er lebt in der Schweiz.

EINBLICK IN DIE DATENAUFBEREITUNG EINES COACHES: Die Zahlen, die sich in der Abbildung oben auf den Return bei allen Punkten und unten nur auf die Returns bei Breakbällen beziehen, wurden uns von einem Topcoach der ATP-Tour zur Verfügung gestellt. Analysiert wurde das Spiel des Gegners seines Spielers. Da das Material geheim ist, durften wir die ausgesparten Zeilen nicht drucken.

Das Novum 2019: Im Rahmen der Next Gen ATP Finals ist es den Spielern erlaubt, beim Seitenwechsel auf die eigenen Statistiken und die des Gegners zu blicken. Ausgewertet werden Daten des Hawk Eye-Systems sowie eines Wearables (Datenaufzeichner, die man am Körper trägt) mit GPS-Tracker, mit dem Spieler und Coaches live auf dem Platz Daten zu Kraft, Beschleunigung, Körperposition und Herzfrequenz sammeln und auswerten können. So lassen sich für Coaches und Spieler Analysen erstellen, die zeigen, wohin der Gegner bevorzugt serviert, wie sich der Gegner beim eigenen Aufschlag positioniert und wohin er gerne und häufig returniert.

Das eingesetzte Wearable namens Catapult Vector S7 zeigt auf Wunsch insgesamt mehr als 1.500 Messwerte in Echtzeit an und hat niemand geringerem als Andy Murray dabei geholfen, nach seiner schweren Hüftoperation wieder Matchfitness zu erlangen und vor allem die Intensität seiner Trainingseinheiten zu steuern: „Jetzt, da ich eines dieser Catapult-Geräte benutze, das sonst auch viel im Fußball eingesetzt wird, sehe ich, dass ich (in der Vorbereitung,Anm. d. Redaktion ) fast zu viel getan habe. Einige der Trainingseinheiten waren intensiver als ein Fünfsatzmatch“, sagte der ehemalige Weltranglistenerste.

Durch den Einsatz solcher Technologien wird Tennis nicht nur „technischer“, sondern auch mehr und mehr zum Denksport. Jemand, der sich seit vielen Jahren schon mit der Bedeutung von Zahlen und Statistiken im Tennis beschäftigt, ist der deutsche Trainer Jan de Witt, aktueller Coach von Nikoloz Basilashvili. Er beschäftigt ein Team von Analysten, das Videocontent aufbereitet, sowie einen Statistiker, der sich ausschließlich mit Zahlen beschäftigt. Alles soll dem Zweck dienen, dem Trainer dabei zu helfen, mithilfe der wesentlichen Daten die optimalen Entscheidungen für die Matchvorbereitung zu treffen und dem Spieler zu helfen.

Auf ATP-Tour-Level ist der bekannteste Datenlieferant Hawk Eye. Über die Plattform TennisTV lassen sich sämtliche übertragenen Matches herunterladen und mithilfe spezieller Software analysieren. „Unsere Software entwickeln wir dabei selbst und optimieren sie kontinuierlich“, sagt de Witt. „Unser Programm erlaubt es uns, Spielsituationen mit Statistiken zu verlinken. Beispielsweise kann ich mir sämtliche Servicewinner mit dem zweiten Aufschlag und die passende Prozentzahl der gewonnenen Punkte einblenden lassen. Ein Coach mit Erfahrung kann dann direkt beurteilen, wie diese Zahlen im Vergleich zur Konkurrenz sind. So können wir uns individuell auf Gegner vorbereiten.“


TENNIS WIRD ZUM DENKSPORT


Aber welche Aspekte eines Matches muss man bei einer detaillierten Spielvorbereitung betrachten, um nichts zu verpassen? „Es kann alles Mögliche sein, alles was dir dabei hilft zu erklären, warum du gewinnst oder verlierst“, sagt de Witt. „Bei mir ist ein Statistik-Report zwischen siebzehn und zwanzig Seiten lang. Dort geht es im Wesentlichen darum, das Spiel des Gegners möglichst herunterzubrechen und seine Schwachpunkte zu finden, die mein Spieler dann anschließend nutzen kann. Und wenn es uns gelingt, dass wir dadurch zwei bis vier Punkte im Laufe eines Matches mehr gewinnen, hat sich der Aufwand am Ende gelohnt. Wir müssen uns vor Augen halten, wie schmal die Margen im Tennis sind. Da stellen zwei bis vier Punkte schon einen substanziellen Unterschied dar.“

Ein starker Fokus liegt dabei auf den ersten vier Schlägen eines Ballwechsels: „Wohin serviert mein Gegner, wohin spielt er gerne den ersten Schlag nach seinem Return und mit welcher Geschwindigkeit und welcher Erfolgsquote?“, fragt sich de Witt.

VORREITER FÜR DIE NEXT GEN IN MAILAND: Die Daten von Andy Murray wurden mithilfe des Wearables Catapult Vector S7 getrackt. Gemessen wird praktisch alles – vom Puls bis zu den Laufwegen.


NEUE DATENWELT: Der Norweger Casper Ruud checkt seine Stats im Gruppenmatch gegen Miomir Kecmanovic.


VERBUNDEN MIT DEM COACH: Bereits bei der Premiere der ATP Next Gen Finals konnten die Spieler – wie hier Frances Tiafoe – per Kopfhörer mit ihren Trainern kommunizieren. Am Fernsehen konnte man mithören.


Ähnlich sieht das Ben Leloup, Co-Founder der Analytics-Agentur Golden Set Analytics: „Die ersten vier Schläge eines Ballwechsels entscheiden bei den Herren mehr als alles andere über den Ausgang eines Tennismatches.“ Heißt, ein platzierter, guter Aufschlag und ein starker Return sind die Eckpfeiler eines erfolgreichen „Tennisprototypen“, wie Leloup die Spieler nennt. „Zu wissen, welcher Spieler bei Breakball auf der Einstand-Seite gerne nach außen serviert, kann im Zweifel mehrere hunderttausend Dollar Preisgeld wert sein“, sagt der Analytiker. „Wir werten unbearbeitete Hawk Eye-Daten aus und analysieren hunderte Stunden Videocontent zu jedem Spieler in den Top 100 und darüber hinaus. Somit verfügen wir über eine Datenbank, die es uns erlaubt, ziemlich genaue Aussagen über die Verhaltensweisen der Spieler zu machen.“

Gleichwohl sei es noch ein weiter Weg, bis sich die Obsession für Zahlen und Statistiken im Tennis so weiträumig durchsetzt, wie es in anderen Spielsportarten wie zum Beispiel beim Basketball in der NBA seit vielen Jahren der Fall ist. Während aber bei Mannschaftssportarten die Trainer und Manager in der Hauptverantwortung für die Leistung des gesamten Teams stehen und die Spieler deren Vorgaben folgen müssen, ist es im Tennis allen voran der Spieler selbst, der die Verantwortung trägt. Er ist für das Treffen der wesentlichen Entscheidungen auf seinem Karriereweg selbst verantwortlich, wie zum Beispiel den Trainer auszusuchen und sich gewissen Coaching-und Spielmethoden gegenüber zu öffnen. „Bei den Spielsportarten ist es heute schon so“, sagt Jan de Witt, „dass man selbst auf nationalem Level ohne Videoanalysen nicht mehr konkurrenzfähig ist. Volleyballbundesliga, Handballbundesliga, Fußballbundesliga sind ohne Datenanalyse heutzutage undenkbar. Beim Handball werden sie sogar in der Landes-und Verbandsliga angewendet.“

Der Coach ist typischerweise der Hauptansprechpartner im Spielerlager. „Einige Trainer glauben nach wie vor daran, dass der Spieler auf dem Platz seine Stärken ausspielen und seiner Intuition folgen sollte“, sagt Leloup. „Sie wollen ihren Spieler nicht zu sehr davon ablenken, ihr eigenes Spiel aufzuziehen.“ Andere hingegen würden auf Anhieb den Vorteil darin erkennen, sich mit Zahlen und Statistiken auf den jeweiligen Gegner vorzubereiten und ihr Spiel kontinuierlich zu optimieren.

So auch Marian Vajda, Trainer von Novak Djokovic, der bereits vor sieben Jahren durch Golden Set Analytics (GSA) auf dieses Thema aufmerksam wurde. Agenturen wie GSA bewegen sich typischerweise eher leise im Hintergrund, nur selten werden Interviews gegeben wie jetzt im tennis MAGAZIN.

Dabei ist es inzwischen ein offenes Geheimnis, dass die Top-Spieler der Herren und Damen auf Daten dieser Agenturen zurückgreifen. Auch Roger Federer soll laut Medienberichten Daten von GSA nutzen, was Leloup im Interview jedoch nicht bestätigen wollte. Djokovic hat sich inzwischen einen anderen Experten in sein eigenes Team geholt hat, den Australier Craig O’Shannessy von der Firma Brain Game. Sascha Zverev äußerte sich zum Einsatz von Daten zur Matchvorbereitung zuletzt in der englischen TageszeitungDaily Telegraph : „Alle Top-Spieler nutzen Datenauswertungen, sie sprechen nur nicht gerne darüber. Ich benutze sie selbst oft. Es ist inzwischen ein essenzieller Bestandteil des Spiels. Es hat mir vor allem viel dabei geholfen, Match-Pläne auszuarbeiten und mich auf meine Gegner einzustellen.“

Ein deutscher Spieler, der diesen Sommer von GSA profitierte, ist Dominik Koepfer, mit dem die Agentur diesen Sommer phasenweise eine Kooperation eingegangen war. Den Achtelfinaleinzug bei den US Open hat er auch der datengetriebenen Arbeitsweise seines Coaches Billy Heiser zu verdanken, den Dominik mit der Hilfe von Analytics-Daten optimal auf seine Matches einstellen und das Beste aus ihm herausholen konnte.

2019 bei den US Open wurde berichtet, dass insbesondere die jüngere Generation der US-Amerikaner extrem datengetrieben arbeitet und ihr Training als auch die Matches grundsätzlich stark mit Zahlen begleitet. Man müsste annehmen, dass diese Spieler gegenüber ihren gleichaltrigen Mitstreitern ohne intensiven Datenzugang einen enormen Vorteil haben. „Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass, wenn ich genau weiß, welche Art von Return meinem Gegner nicht liegt und welche Art von Aufschlag ihm Probleme bereitet, ich mir damit einen klaren Vorteil erarbeiten kann“, sagt de Witt.


AFFINITÄT DER JUGEND ZU DATEN


Die Affinität zu neuen Technologien der Next Gen hat aber laut de Witt auch seinen Preis: „Mir fällt auf, dass die jüngeren Spieler, allen voran zwischen 18 und 22 Jahren Schwierigkeiten haben, sich über längere Phasen eines Matches zu konzentrieren.“ Den Schlag des Gegners richtig zu antizipieren, ist eine Sache, aber im richtigen Moment die richtige Entscheidung bei voller Konzentration zu treffen, darin scheint die Herausforderung für die jüngere Generation zu liegen.

Experten schwören auch auf die Website www.tennisabstract.com. Einige Kommentatoren, wie das Team von TennisTV, aber auch Spieler, bereiten sich mithilfe von deren Datenbank auf Matches vor. Dort kann man beispielsweise die komplette Spielhistorie von weitestgehend unbekannten Challenger-und Futures-Spielern checken. Für Spieler und Coaches können diese Daten einen enormen Wert für die Matchvorbereitung haben. Tritt man beispielsweise als Linkshänder gegen einen Rechtshänder an, kann man zuvor prüfen, wie der Gegner denn in der Vergangenheit gegen andere Linkshänder spielt und so gegebenenfalls seinen Matchplan anpassen. Evident ist die Rolle des Coaches, der das Mindset und die Schlüsse aus dem Datenmaterial mit ins Training auf den Platz bringen muss.

Die ATP stellt gemeinsam mit der WTA seit vielen Jahren eine App zur Verfügung, bei der man einen Liveticker sämtlicher ATPund Challengermatches einsehen kann, inklusive dazugehöriger Statistiken. Fakten zu Aufschlagprozentzahlen und konvertierten Breakpoints kann man dort herauslesen. Die ITF stellt darüber hinaus eine App bereit, mit der auch das jeweilige Momentum der Spieler während eines Matches angezeigt wird. Diese Datenquellen sowie die beliebte App Sofascore nutzen Spieler auf den unteren Profi-Levels gerne. „Auf der Challenger-und ITF-Tour ist man noch nicht so weit wie auf ATP-und Grand Slam-Niveau“, sagt Rene Schulte, der dieses Jahr als Coach den steilen Aufstieg des deutschen Talents Julian Lenz begleitet hat. „Wir nutzen die Daten, die uns zur Verfügung stehen. Wenn wir gegen einen bekannten Spieler spielen, wie etwa gegen Tommy Robredo im vergangenen Sommer auf einem Challenger-Turnier in Parma, bereiten wir uns mithilfe von YouTube-Videos vor und versuchen zu identifizieren, welche Returns dem Gegner weniger liegen. Oft fehlt uns Datenmaterial, wenn es gegen unbekanntere Spieler geht. Der Spieler muss dann selbst versuchen, die bevorzugten Muster seines Gegners zu lesen.“

DIE VERMESSUNG DES COURTS

Schöne neue Tenniswelt. Werden bald auch die Topstars mit Wearables ausgestattet ihre Matches absolvieren? Mag sein. Fest steht: Big Data im Tennis steht gerade erst am Anfang.