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ANBAU-TIPPS UND REZEPTE FÜR DAS LIEBLINGSGE MÜSE : Möhren


Mein schöner Landgarten - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 30.01.2019

Wer ab Mai ernten möchte, beginnt in diesen Tagen nach guter Beetvorbereitung mit der Aussaat. Die süßen Wurzeln werden dann in der Küche als schmackhafte Suppe, Puffer oder Tartelettes zubereitet


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Bildquelle: Mein schöner Landgarten, Ausgabe 1/2019

Das knackige Gemüse zählt zu den Ersten, die in der neuen Saison geerntet werden. Frühsorten sind 60 bis 90 Tage nach der Aussaat reif. Am besten bringt man das Saatgut in drei Sätzen zwischen März und Mitte Juni aus, so kommt man die ganze Saison über in den Genuss der Karotten


Im Beet erfolgt die Aussaat ab März in 2 cm tiefe Rillen. Nach Möglichkeit lockert man bereits zwei Wochen vorher die Erde, ...

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... beispielsweise mit der Grabegabel, mindestens 10 cm tief auf


Einen würzigen Vorrat anlegen: Möhren schälen, in Salzwasser bissfest garen, abseihen und auf Küchenpapier trocknen lassen. Je nach Größe in Stücke schneiden und in Gläser einschichten, mit Öl und Gewürzen aufgießen, luftdicht verschließen


1 Die Samen sind ausgesprochen fein. Da kann es schnell passieren, dass man sie zu dicht und in unregelmäßigen Abständen im Beet verteilt. Um das zu ver hindern, mischen viele Gemüsegärtner das Saatgut zuvor mit etwas grobem Sand.


2 Stehen die Pflanzen dennoch zu dicht, werden sie vereinzelt, denn Möhren benötigen aus reichend Raum, um sich gut zu ent wickeln. Je nach Sorte sollte der Abstand 3–5 cm betragen.


3 Als Reihenabstand bei Frühkarotten plant man 30 cm ein, für die größer werdenden Spätsorten rechnet man 45 cm Abstand


Möhren sind ein beliebtes Gemüse, da sie sich vielfältig in der Küche verwenden lassen und ausgesprochen gesund sind. So unkompliziert die Zubereitung der knackigen Rüben ist, beim Anbau im eigenen Garten gelten sie jedoch bei vielen als schwierig. Mit einer guten Bodenvorbereitung, der passenden Sortenwahl und Schutzmaßnahmen gegen die gefürchtete Möhrenfliege steht aber einer reichen Ernte nichts im Wege.

Ein Schutznetz, am besten gleich nach der Aussaat über das Beet gespannt, schützt die Pflanzen vor der Möhrenfliege. Das engmaschige Netz sollte am Boden dicht abschließen.


Die Maden der Fliege schädigen das Ge müse durch ihre Fraßgänge


Möhren bevorzugen einen lockeren, sandig-lehmigen Boden

Die Aussaat kann schon im März beginnen, wenn der Boden abgetrocknet ist, das heißt, die Erde sollte an den Arbeitsgeräten nicht kleben bleiben. Wer ein Frühbeet hat, kann den ersten Satz dort schon ab Ende Februar anbauen und kommt so im Mai in den Genuss von zarten Möhrchen. Doch bevor man die Saatrillen im Beet zieht, wird der Boden mit der Grabegabel tiefgründig gelockert und nach Möglichkeit alle Steine entfernt. Auf schweren Böden ist das Aufschütten eines Damms im Beet ratsam, auf dem das Gemüse dann kultiviert wird. Eine gute Alternative ist ein Hochbeet. Denn können die Möhren nicht ungehindert in die Tiefe dringen, bilden sie mehrteilige Rüben aus oder schieben sich zur Oberfläche, wobei sich ihre „Köpfe“ grün verfärben (siehe Fotos rechts). Da Möhren zu den Mittelzehrern gehören, sollte der Nährstoffgehalt im Beet nicht zu hoch sein. Insbesondere zu viel Stickstoff fördert den Wuchs der Blätter und nicht den der Rüben.

Die richtige Kombination verschiedener Gemüsearten im Beet kann gutes Gedeihen fördern. So empfehlen Biogärtner, neben Karotten Zwiebeln anzubauen, damit ihr Geruch die Möhrenfliege fernhält. Der Duft von Möhren schützt wiederum vor der Zwiebelfliege. Der Effekt ist am größten, wenn man gleich mehrere Reihen der beiden Gemüse nebeneinander kultiviert

Mischkultur : MÖHREN

Gute Partner : Erbsen, Radieschen, Rettich und Tomaten. Als Schutz vor Gemüsefliege: Knoblauch, Lauch und Zwiebeln. Dill fördert die Keimfähigkeit der Möhren, Tagetes schützen vor Nematoden

Ungünstige Partner : Pastinake, Rote Bete, Sellerie

Bei verdichtetem Boden , aber auch wenn die Pflanzen zu eng stehen, wachsen die Möhren an die Oberfläche und verfärben sich grün. Das geht mit bitterem Geschmack einher. Anhäufeln mit Sand kann die Grünköpfigkeit verhindern.


Die Vielbeinigkeit ist ebenfalls ein Hinweis auf eine wenig durchlässige Erde. Tipp: Sorten wie ‘Rodelika’ gedeihen auch auf schweren Böden


Nach der Aussaat muss man sich etwas gedulden, bis die ersten grünen Blättchen zu sehen sind, denn die Keimzeit beträgt bis zu drei Wochen. Daher mischen viele Hobbygärtner rasch keimendes Saatgut von Radieschen unter das der Möhren, um so die Beetreihen zu markieren.

1 In einem hohen Topf lassen sich kurze Karotten anbauen wie die Sorte ‘Duwicker’. Die Pflanzen dürfen nicht zu dicht stehen. Unverzichtbar ist ein guter Wasser abzug. Als Substrat mischt man handelsübliche Gemüseerde mit einem Viertel Sand.


2 Nach der Ernte schneidet man das Grün knapp über dem Wurzel ansatz ab, so bleiben die Möhren frisch, wenn man sie lagern möchte.


3 Eine große Vielfalt an farbigen Sorten wird heute wieder angeboten, zum Teil auch als bunte Saatgutmischung in Bio-Qualität


Die Sorte ‘Rodelika’ bildet große Möhren mit einer intensiven orangeroten Farbe. Ihr Geschmack ist aromatisch süß. Sie lässt sich gut lagern. Beste Aussaatzeit ist von Ende März bis Mitte Mai. Erntebeginn ist Ende Juli.


Oxhella’ gilt als mittelgroße, kompakte Sorte. Ausgesät wird von Anfang März bis Mitte Juni. Geerntet wird von Anfang Juli bis Mitte Oktober


Gleichmäßige Wasserversorgung lässt die Rüben wachsen

Aufwachsende Unkräuter werden frühzeitig entfernt, damit die kleinen Gemüsepflanzen nicht das Nachsehen haben. Nach einem starken Regen wird der Boden aufgelockert. Weiterhin ist eine gleichmäßige Versorgung mit Wasser empfehlenswert, da die Möhren bei einem häufigen Wechsel zwischen trockenen und feuchten Phasen aufplatzen können. Eine weitere Pflegemaßnahme ist der Schutz vor der Möhrenfliege, deren Maden sich durch die Rüben fressen und diese ungenießbar machen. Am wirkungsvollsten sind engmaschige Netze. Zudem sollte man im Rahmen eines guten Fruchtwechsels frühestens nach drei Jahren an gleicher Stelle wieder Karotten anbauen.

Susann Hayn

Spaghetti mit möhren

Für 4 Personen
500 g Möhren, 1 Knoblauchzehe, 400 g Dinkel-Spaghetti, Salz, 2 EL Olivenöl, 100 ml Orangensaft, Pfeffer, 2 EL frisch gehackte Petersilie, 150 g Feta, 2 EL geröstete, helle Sesamsaat

1. Möhren waschen, putzen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Knoblauchzehe abziehen und fein hacken.2 . Die Spaghetti in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen.3 . Inzwischen Öl in einer Pfanne erhitzen und darin den Knoblauch glasig dünsten. Möhren hinzugeben und kurz mitdünsten.4 . Den Orangensaft zugießen und das Gemüse bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten garen, bis der Saft fast vollständig verdampft ist.5. Die Spaghetti abgießen, abtropfen lassen und zu den Möhren in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.6 . Die DinkelSpaghetti in der Pfanne einmal durchschwenken, dann auf Tellern anrichten. Mit zerbröseltem Feta und Sesam bestreut servieren.

Karotten-tarteletteS

Für 6 Tartelette-Formen à 10–12 cm Ø
700 g Möhren, 3 EL Sonnenblumenöl, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen), 50 ml Wasser, 400 g Mürbeteig, 2 rote Zwiebeln, 30 g Haselnüsse (grob gehackt), 30 g Akazienhonig.
Außerdem : Mehl für die Arbeitsfläche, Butter für die Förmchen

1. Den Ofen auf 180 °C (Oberund Unterhitze) vorheizen. Die Möhren schälen und in schräge Scheiben schneiden.2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Möhren dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Die Möhrenscheiben 2–3 Minuten unter Rühren anbraten, danach mit dem Wasser ablöschen. Auf kleiner Flamme schmoren, bis das Wasser wieder verdampft ist.3. In der Zwischenzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mehrmals mit einer Gabel ein stechen und sechs gebutterte Förmchen damit auskleiden. 15 Minuten im Ofen anbacken.4. Währenddessen die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden, zusammen mit den Möhren auf dem Teig verteilen.5 . Mit den Nüssen bestreuen, mit Honig beträufeln und für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben. Heiß zusammen mit einem Salat servieren.Tipp: Für eine würzige Note können Sie die MöhrenTartelettes auch mit etwas zer bröseltem fettreichen Schafsoder Ziegenkäse überbacken.

Karotten-Puffer

Für 4 Personen
Für die Puffer: 600 g Möhren, 200 g vorwiegend festkochende Kartoffeln, 2 Frühlingszwiebeln, 2–3 EL Mehl, 1 Ei, Salz, frisch geriebene Muskatnuss, 3–4 EL Öl zum Ausbacken. Für den Dip: 200 g Joghurt, 100 g Frischkäse, Salz, 1 Spritzer Zitronensaft, Cayennepfeffer, 1 EL frisch geschnittenes Basilikum.
Außerdem: Küchenpapier

1. Möhren waschen, putzen und grob raspeln. Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls grob raspeln. Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in Ringe schneiden.2 . Möhren, Kartoffeln und Frühlingszwiebeln mit Mehl und Ei vermengen. Mit Salz und Muskat würzen.3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Pro Puffer zwei Esslöffel Möhren-Kartoffel-Masse in das heiße Öl setzen, flach drücken, von beiden Seiten 2–3 Minuten goldbraun ausbacken. So fortfahren, bis die Masse verbraucht ist.4 . Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen, im Ofen bei 80 °C (Ober- und Unterhitze) warm halten.5. Für den Dip Joghurt und Frischkäse verrühren, mit Salz, Zitronensaft, Cayennepfeffer würzen. In Schälchen geben, mit Basilikum bestreuen. Den Dip zu den Puffern servieren.

Möhren-SuPPe

Für 4 Personen
Für die Suppe: 1 Zwiebel, 400 g Möhren, 200 g Süßkartoffeln, 1 Stück frischer Ingwer (1 cm), 2 EL Butter, 100 ml Orangensaft, 700 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 1 TL Currypulver, 1 Prise gemahlener Kreuzkümmel, ½ Bund Koriander, Abrieb und Saft von ½ unbehandelten Zitrone, 1 EL Olivenöl, 4 EL Naturjoghurt

1 . Zwiebel enthäuten und klein würfeln. Möhren waschen und putzen. Süßkartoffeln waschen und schälen. Möhren und Süßkartoffeln klein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben.2 . In einem Topf die Butter zerlassen, Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Möhren, Süßkartoffeln und Ingwer zugeben, kurz mitdünsten und mit Orangensaft ablöschen.3 . Die Brühe zugießen, salzen und pfeffern und mit Curry und Kreuzkümmel würzen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.4 . Koriander abbrausen, trocken schütteln, fein hacken. Das Kraut mit Zitronenabrieb und -saft sowie Olivenöl verrühren.5 . Die Suppe mit einem Mixstab pürieren, bei Bedarf noch etwas Brühe angießen. Die Möhrensuppe in Schälchen füllen, mit je einem Esslöffel Joghurt und Koriander mischung garniert servieren.

Tipp: Frisches Möhrengrün lässt sich auf verschiedene Weise in der Küche verwenden. Wer sich gern einen Smoothie bereitet, püriert die Karottenblätter zusammen mit anderem Gemüse und Früchten. Auch für ein Pesto mit Petersilie, Nüssen, Parmesan und Olivenöl bieten sie sich an. Das Grün kann auch als Würze fein gehackt in einem Möhren-Kartoffel-Püree mitgegart werden.

Möhren-Salat Mit SeaSaM

Für 4 Personen
800 g junge Möhren mit Grün, Salz, 40 g geschälte Sesamsamen, 100 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten, 1 Bund glatte Petersilie, 1 Bund Basilikum, 2 EL grob gehackte Kapern, 6 EL Öl, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Weißweinessig, 1–2 EL Butter, Pfeffer

1. Möhren waschen, putzen und dabei ca. 1 cm Grün stehen lassen. Möhren teilweise längs halbieren und in kochendem Salzwasser 3–5 Minuten blanchieren. In einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.2 . In einer Pfanne Sesam ohne Fett hellbraun rösten, dann herausnehmen. Tomatenhälften teilen.3 . Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Kräuter und Kapern in einem Schälchen mit 4 EL Öl ver rühren. Knoblauchzehe schälen und dazupressen.4 . Restliches Öl in der Pfanne erhitzen. Möhren darin rundherum anbraten. Mit Essig ablöschen. Butter, Sesam und Tomaten hinzufügen. Salzen und pfeffern. Auf Tellern anrichten, mit Kräuteröl beträufeln. Dazu passt geröstetes Fladenbrot.


Fotos: Alamy/Zoonar, StockFood/Rua Castilho, Friedrich Strauss

Fotos: Alamy/Andrey Moisseyev, Elke Borkowski, Flora Press/Visions, GAP Photos/Maxine Adcock, MSG/Alexandra Ichters, Friedrich Strauss (2), Annette Timmermann

Fotos: Bingenheimer Saatgut(2), MSG/Martin Staffler, Photocuisine/Radvaner, StockFood/Eva Gründemann, Friedrich Strauss (2)

Fotos: seasons.agency/Gräfe & Unzer Verlag/Ulrike Holsten, StockFood (3)/Bauer Syndication/Rua Castilho/ Stacy Grant