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ANDREAS MITTWOCH 30. NOVEMBER 2022


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 11/2022 vom 01.10.2022

A ls „Erstberufenen der Apostel“ und „Bruder des Hauptes der Apostel“ verehrt die Ostkirche den heiligen Andreas. Nach dem Johannesevangelium gehörte Andreas zunächst zu den Jüngern des Täufers Johannes und wurde durch ihn zu Jesus geführt. Anschließend brachte er seinen Bruder Simon Petrus zu Jesus mit den Worten: „Wir haben den Messias gefunden.“ (Joh 1, 35–42) Er stammte aus Betsaida und war wie sein Bruder von Beruf Fischer. Mit seinem Bruder gehörte er zum engeren Jüngerkreis Jesu. Außer in den Apostellisten wird Andreas im Johannesevangelium bei der Speisung der fünftausend Menschen (Joh 6, 8 f.) eigens genannt und von Griechen angesprochen, die zu Jesus wollen (Joh 12, 23).

Später wirkte Andreas in den Gebieten um das Schwarze Meer und in Griechenland. Am 30. November 60 oder 62, so wird übereinstimmend berichtet, soll er in Patras das Martyrium erlitten haben. Der Legende nach geschah das ...

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... an einem x-förmigen Kreuz (Andreaskreuz). Der 30. November als sein Todestag wird in der katholischen und auch in der orthodoxen Kirche als Andreastag gefeiert. Im vierten Jahrhundert wurden seine Gebeine, die zunächst in der nach ihm benannten Kirche von Patras aufbewahrt wurden, in der Apostelkirche von Konstantinopel beigesetzt. Darauf beruht die Errichtung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Das Haupt des Apostels kam 1462 nach Rom und wurde unter Paul VI. während des Zweiten Vatikanischen Konzils 1964 als Geste ökumenischer Verbundenheit nach Patras zurückgegeben.

„Kommt und seht!“ (Joh 1, 39) – Diese Einladung, die Andreas nach dem Johannesevangelium in der ersten Begegnung mit Jesus vernahm, hat ihn ein Leben lang geführt und ist auch Einladung an uns für unseren Weg mit Jesus Christus.

Namenstag: hl. Emming, hl. Gerwald und hl. Folkard (Gefährten Willehads, Glaubensboten in Dithmarschen und bei den Sachsen, Märtyrer, † 782)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen.

Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,

vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.

Ps 19, 2

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Lass mich, o Herr, in allen Dingen auf deinen

Willen sehn und dir mich weihn;

gib selbst das Wollen und Vollbringen

und lass mein Herz dir ganz geheiligt sein.

Nimm meinen Leib und Geist zum Opfer hin;

dein, Herr, ist alles, was ich hab und bin.

Gib meinem Glauben Mut und Stärke

und lass ihn in der Liebe tätig sein,

dass man an seinen Früchten merke,

er sei kein eitler Traum und falscher Schein.

Er stärke mich in meiner Pilgerschaft

und gebe mir zum Kampf und Siege Kraft.

Lass mich, solang ich hier soll leben,

in gut und bösen Tagen sein vergnügt

und deinem Willen mich ergeben,

der mir zum Besten alles weislich fügt;

gib Furcht und Demut, wann du mich beglückst,

Geduld und Trost, wann du mir Trübsal schickst.

Ach, hilf mir beten, wachen, ringen,

so will ich dir, wenn ich den Lauf vollbracht,

stets Dank und Ruhm und Ehre bringen,

dir, der du alles hast so wohl gemacht.

Dann werd ich heilig, rein und dir geweiht,

dein Lob verkündigen in Ewigkeit.

Georg Joachim Zollikofer 1766 – EG 414

Psalm 36

Verse 2–13

Der Frevler spricht: „Ich bin entschlossen zum Bösen.“ *

In seinen Augen gibt es kein Erschrecken vor Gott.

Er gefällt sich darin, *

sich schuldig zu machen und zu hassen.

Die Worte seines Mundes sind Trug und Unheil; *

er hat es aufgegeben, weise und gut zu handeln.

Unheil plant er auf seinem Lager, /

er betritt schlimme Wege *

und scheut nicht das Böse.

Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, *

deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes, *

deine Urteile sind tief wie das Meer.

Herr, du hilfst Menschen und Tieren. *

Gott, wie köstlich ist deine Huld!

Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel, /

sie laben sich am Reichtum deines Hauses; *

du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, *

in deinem Licht schauen wir das Licht.

Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld *

und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!

Lass mich nicht kommen unter den Fuß der Stolzen; *

die Hand der Frevler soll mich nicht vertreiben.

Dann brechen die Bösen zusammen, *

sie werden niedergestoßen und können nie wieder aufstehn.

Ehre sei dem Vater ...

Köstlich ist deine Huld, guter Schöpfer. Beschenke uns mit dem Reichtum deines Hauses, erleuchte uns mit deinem Licht! Hell lass es werden in der Welt.

Lesung

Jer 29, 11.13.14

Ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe – Spruch des Herrn –, Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden – Spruch des Herrn.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus: Sei gegrüßt, o heiliges Kreuz, nach dem ich verlange. An dir hat Christus gehangen, mein Meister – nun nimm auch mich, seinen Jünger, auf.

Bitten

Heute vor 1300 Jahren wurde Bonifatius in Rom zum Missionsbischof ernannt. Bitten wir Jesus, der uns zu den Menschen gesandt hat:

A: Erfülle uns mit deiner Güte. – Wohne in uns, dass wir aus deiner Kraft leben. – Stärke uns, dass wir den Menschen Halt sein können.

– Gib uns Geduld, dass wir bestehen, wenn wir in Bedrängnis geraten.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger Gott, du hast deiner Kirche den heiligen Apostel Andreas als Boten des Glaubens und als Hirten gegeben. Erhöre

unser Gebet und gib, dass auch die Kirche unserer Tage die Macht seiner Fürsprache erfahre. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Christus Jesus gehe uns voran,

er sammle die Seinen und führe

uns in das Haus des ewigen Vaters.

Eucharistiefeier

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Petrus und Andreas. Er sagte zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Vgl. Mt 4, 18–19

Gloria Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Römerbrief

Röm 10, 9–18

Wenn du mit deinem Mund bekennst: „Herr ist Jesus“ – und in deinem Herzen glaubst: „Gott hat ihn von den Toten auferweckt“, so wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung. Denn die Schrift sagt: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen. Denn darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Denn alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündet? Wie soll aber jemand verkünden, wenn er nicht gesandt ist? Wie geschrieben steht:

Wie willkommen sind die Füße der Freudenboten, die Gutes verkünden! Doch nicht alle sind dem Evangelium gehorsam geworden. Denn Jesaja sagt: Herr, wer hat unserer Kunde geglaubt? So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft aber im Wort Christi.

Aber, so frage ich: Haben sie etwa nicht gehört? Ja doch: In die ganze Welt ist ihr Schall gedrungen und bis an die Enden der Erde ihre Worte.

Antwortpsalm

Ps 19, 2–5b

Kehrvers:

Ihre Botschaft geht in alle Welt.

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes *

und das Firmament kündet das Werk seiner Hände.

Ein Tag sagt es dem andern, *

eine Nacht tut es der andern kund. Kehrvers

Ohne Rede und ohne Worte, *

ungehört bleibt ihre Stimme.

Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, *

ihre Kunde bis zu den Enden der Erde. Kehrvers

Kehrvers siehe Vers 5a, ferner GL 35, 1 (VII. Ton)

oder GL 1975 529, 6 (VIII. Ton) oder KG 639 (VI. Ton)

Ruf vor dem Evangelium

Mk 1, 17b Halleluja. Halleluja.

So spricht der Herr: Mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus

Mt 4, 18–22

In jener Zeit, als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer.

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her.

Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach.

Impuls zum Evangelium

Die Fischer sind durch Freundschaft, Verwandtschaft und Zusammenarbeit schon „vernetzt“, als Jesus sie anspricht. Zwei Brüderpaare bilden das innerste Geflecht. Jesus kann bestehende Beziehungsgefüge nutzen. So entsteht ein Gewebe, das bis heute hält. Ein Netz, das nicht einfängt, sondern befreit, das nicht verstrickt, sondern erlöst, das nicht erdrückt und drückt, sondern erträgt und trägt. Untereinander gut vernetzt, durch Jesus verbunden: ein Traum von Kirche.

Gabengebet

Allmächtiger Gott, am Fest des heiligen Andreas kommen wir mit unseren Gaben zu deinem Altar. Nimm in diesem Opfer auch uns an und schenke uns Leben aus dir. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Denn du bist der ewige Hirt, der seine Herde nicht verlässt, du hütest sie allezeit durch deine heiligen Apostel. Du hast sie der Kirche als Hirten gegeben, damit sie ihr vorstehen als Stellvertreter deines Sohnes. Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und Mächten und mit all den Scharen des himmlischen Heeres den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit.

Kommunionvers

Joh 1, 41–42

Andreas sagte zu seinem Bruder Simon: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: Christus. Und er führte ihn zu Jesus.

Schlussgebet

Herr, unser Gott, stärke uns durch das Sakrament, das wir empfangen haben, damit wir nach dem Beispiel des heiligen Andreas Christus, dem Gekreuzigten, nachfolgen und mit ihm zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Der allmächtige Gott segne euch durch unseren Herrn Jesus Christus, der seine Kirche auf das Fundament der Apostel gegründet hat. Der heilige Apostel Andreas hat mit Freimut das Evangelium Christi verkündet; Gott stärke euch durch seine Botschaft zum Zeugnis für die Wahrheit.

Das Beispiel der Apostel festige euch im Glauben, ihre Fürsprache geleite euch zur ewigen Heimat.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe.

Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Innehalten am Abend

Die Sanftmut findet eine gute Anwendung uns selbst gegenüber. Denn wir sollen auch gegen uns selbst nicht heftig und bitter sein.

Franz von Sales (französischer Theologe, Schriftsteller, Fürstbischof von Genf, Ordensgründer und Kirchenlehrer, 1567–1622)

• Bitterkeit und Heftigkeit mir selbst gegenüber: wie kommen sie immer wieder in mein Inneres?

• Sanftmut und Milde mir selbst gegenüber: wie kann ich sie üben?

Confiteor (Seite 21) – oder – Erbarme dich (Seite 35)

Hymnus

Singt Gott, lobsinget seinem Namen!

Er gibt sein Wort. Bringt ihr ihm Lieder.

Sein Wort ist lauter Ja und Amen.

Im Worte kommt Gott selbst hernieder.

Gott gibt sein Wort mit großen Scharen

Evangelisten, die es künden.

Er will uns durch sein Wort bewahren,

durchs Wort uns in der Ferne finden.

Wie eines Heeres Waffenwagen,

die uns als Wall und Wehr umringen,

soll uns das Wort die Schlachten schlagen,

vieltausendfach uns Hilfe bringen.

Wir haben einen Gott zur Seite,

der hilft und uns vom Tod errettet

und der uns mitten in dem Streite

in sicherem Zelt ein Lager bettet.

Jochen Klepper (1903–1942), Reformationslied Strophen 1–4

Psalm 27

Verse 1–6

Der Herr ist mein Licht und mein Heil: *

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist die Kraft meines Lebens: *

Vor wem sollte mir bangen?

Dringen Frevler auf mich ein, *

um mich zu verschlingen,

meine Bedränger und Feinde, *

sie müssen straucheln und fallen.

Mag ein Heer mich belagern: *

Mein Herz wird nicht verzagen.

Mag Krieg gegen mich toben: *

Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.

Nur eines erbitte ich vom Herrn, *

danach verlangt mich:

Im Haus des Herrn zu wohnen *

alle Tage meines Lebens,

die Freundlichkeit des Herrn zu schauen *

und nachzusinnen in seinem Tempel.

Denn er birgt mich in seinem Haus *

am Tage des Unheils;

er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, *

er hebt mich auf einen Felsen empor.

Nun kann ich mein Haupt erheben *

über die Feinde, die mich umringen.

Ich will Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel; *

dem Herrn will ich singen und spielen.

Ehre sei dem Vater ...

Gott, du Kraft unseres Lebens, wie leicht verlässt uns der Mut. Lass uns zu Hause sein bei dir, damit wir neu erstarken und unseren Mitmenschen die Nahrung geben, die sie brauchen.

Lesung

Jer 11, 19–20

Ich war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht, dass sie gegen mich Böses planten: Wir wollen den Baum im Saft verderben; wir wollen ihn ausrotten aus dem Land der Lebenden, sodass man seinen Namen nicht mehr erwähnt. Aber der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Ich werde sehen, wie du Rache an ihnen nimmst; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat: Andreas, Diener Christi und Gottes würdiger Apostel, Bruder des Petrus und sein Gefährte im Leiden!

Fürbitten

Christus Jesus, immer weniger Menschen in unserem Land wissen von dir. Wir bitten dich:

A: Mach uns zu glaubhaften Boten des Evangeliums.

Für alle Christen, die einem bürgerlichen Beruf nachgehen; – dass sie deinem Beispiel folgen und ihren Mitmenschen mit

Güte und Geduld begegnen.

Für alle, die in der Seelsorge tätig sind; – dass sie die Menschen bei der Hand nehmen und ihnen in Not und Angst beistehen.

Für alle christlichen Erzieherinnen und Erzieher; – dass sie Kindern und Jugendlichen vermitteln, wie nahe gerade ihnen dein Reich ist.

Für alle, die Kranke pflegen oder Sterbende begleiten; – dass sie ihnen Hoffnung auf das Erbarmen des Vaters schenken.

Vaterunser

Oration 

Allmächtiger Gott, du hast deiner Kirche den heiligen Apostel Andreas als Boten des Glaubens und als Hirten gegeben. Erhöre unser Gebet und gib, dass auch die Kirche unserer Tage die Macht seiner Fürsprache erfahre. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Herr des Friedens schenke uns den Frieden

zu jeder Zeit und auf jede Weise.

Der Herr sei mit uns allen.

Vgl. 2 Thess 3, 16

Alma Redemptoris Mater (Seite 363)