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Android Enterprise Recommended: Google empfiehlt EMM-Anbieter


TecChannel Compact - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 05.08.2019

Mit einer Liste empfohlener EMM-Anbieter will Google Unternehmen bei der Auswahl einer geeigneten Verwaltungslösung für Android-Geräte helfen.


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Bildquelle: TecChannel Compact, Ausgabe 8/2019

› Mit dem Siegel Android Enterprise Recommended zeichnet Google empfehlenswerte EMM-Anbieter aus – aktuell sind es gerade einmal neun Stück von über 70 gelisteten.


Nachdem Google im Vorjahr mit dem Siegel Android Enterprise Recommended bereits Smartphones auszeichnete, die sich aufgrund spezieller Eigenschaften besonders gut für den Business-Einsatz eignen, sind nun die Anbieter vonEnterprise-Mobility-Management-Lösungen (https://androidenterprisepartners ...

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... ) an der Reihe. Im Fokus stehen dabei laut Google die Firmen, die am besten dafür gerüstet sind, Unternehmen dabei zu unterstützten, die robusten Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen der Android-Plattform voll auszuschöpfen.

„Da wir im Laufe der Jahre eng mit EMM-Partnern zusammengearbeitet haben, wissen wir, was es braucht, um in diesem Bereich Spitzenleistungen zu erbringen“ , schreibt Will Ro, Leiter von Googles Android-Enterprise-Partnerprogramm, in einem Blog-Post.„Mit diesem Programm identifizieren wir Partner, die die umfassendsten technischen Lösungen anbieten und über kompetente Teams verfügen, die sich auf moderne Android-Sicherheit und -Management konzentrieren.“

Die von Google empfohlenen Anbieter umfassen aktuell neun (von mehr als 70) EMM-Partner, nämlichBlackBerry ,Google Cloud (Cloud Identity),IBM MaaS360 ,i3 Systems (CLOMO),Microsoft (Intune),MobileIron ,SoftBank (Business Concier Device Management, BCDM),SOTI (MobiControl) undVMware (Workspace ONE). All diese Firmen, so Ro, verfügten über validierte Lösungen oder brächten solche im Laufe des Jahres auf den Markt.

Nachdem Android Enterprise verschiedene Nutzungsmodelle unterstützt, sind die Anforderungen – selbst für die Top-Player – nicht eben niedrig: Um von Google mit dem Gütesiegel bedacht zu werden, müssen Anbieter

› mindestens zwei der drei wichtigsten Deployment-Modelle unterstützen: Verwaltung von Geräten mit privater Nutzung (Work Profile Management – ByoD, COPE), von rein geschäftlich (Full Device Management – COBO) sowie von nur für einen bestimmten Zweck (Dedicated Device Management – COSU) genutzten Devices;
› unter Beweis stellen, dass sie fortschrittliche Security- und Management-Funktionen – sprich Android-Enterprise-APIs – nutzen;
› Admin-Konsolen verwenden, die die Einrichtung von Android Enterprise erleichtern;
› Dokumentationen und Leitfäden vorweisen, die Best Practices für die Einrichtung und Konfiguration von Android Enterprise bieten;


› Google-geschultes Personal im Außendienst, im technischen Pre-Sales und im Deployment-Support vorweisen;
› sich verpflichten, über die neuesten Android-Produktfunktionen und Trainingsanforderungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Die vollständige Liste der Anforderungen finden Sie hier:www.android.com/enterprise/recommended/requirements/

Nicht ganz kritiklos

In Branchenkreisen sorgte die Zusammensetzung der aktuellen Liste für etwas Kopfschütteln, nämlich in Hinblick auf Microsoft. So wies der Android- und Enterprise-Mobility-SpezialistJason Bayton auf Twitter (https://twitter.com/JasonBayton/status/1085252709345828866 ) darauf hin, dass Microsoft Intune zu viele Funktionen fehlten, um hier aufgeführt zu sein. Sein französischer Kollege Nicolas Raison vermerkte jedoch, dass Microsoft noch elf Monate Zeit habe, die erforderlichen Features nachzuliefern. Er hoffe nur, dass der aktuelle Status der verschiedenen EMM-Lösungen irgendwo aufgeführt werde. Andernfalls wäre es unfair gegenüber VMware und MobileIron, die beim Support von Android Enterprise klar vorne lägen.

Tatsächlich hat Microsofts Intune-Team eine Reihe von EMM-Features für Android-Devices in der Pipeline, die nach und nach verfügbar gemacht werden. So wurde Ende April die zweite Preview für das Management von rein geschäftlich genutzten und voll verwalteten Android-Devices (COBO) mit Intune ausgerollt. Diese unterstützt nun etwa Conditional Access oder (eingeschränkt) Knox Mobile Enrollment. Außerdem setzt Intune nun wichtige Richtlinen durch, um die Gerätekonformität sicherzustellen, bevor der Nutzer darauf zugreift. Dazu gehören die Durchsetzung von Kennwortrichtlinien und die Installation einiger wichtiger Anwendungen.

Nach Angaben des Intune Support Teams werden zunächst einige Szenarien noch nicht unterstützt, etwa Zertifikats-Management, Remote-Access-Policies mit Zertifikat-Unterstützung (WLAN, VPN, E-Mail) oder Support für die Verwaltung oder Aktivierung von Systemanwendungen. „Echte“ COPE-Unterstützung soll Berichten zufolge noch bis Jahresende kommen. Allerdings ermöglicht Intune es Endanwendern in Preview 2, mit ihrem vollständig verwalteten Gerät auf den kompletten Google PlayStore zuzugreifen – einschließlich des Zugangs auf ihre bevorzugten Consumer Apps.


Foto: Google