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ANGELTECHNIK: Stahl beim Twitchen?


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 140/2019 vom 26.06.2019

Das UL-Angeln mit kleinen Twitchbaits und Crankbaits macht richtig Laune. Aber nur, wenn Rute, Schnur und Köder perfekt aufeinander abgestimmt sind. Aber was macht man, wenn es auch viele Hechte im Gewässer gibt? Riskiert man Abbisse oder montiert man ein Stahlvorfach?


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Der kleine Wobbler hat auch mit Stahlvorfach einen Barsch gebracht


Foto: Portrat

Bei kleinen Crankbaits wird das Laufverhalten durch ein Stahlvorfach kaum beeinträchtigt


Foto: Portrat

Auch kleine Wobbler ...

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... sind für Hechte interessant. Daher muss man auch beim Barschangeln immer mit großen Beifängen rechnen


Foto: Pawlitzki

Es heißt ja, große Köder fangen große Fische. Aber selbst große Hechte ziehen sich auch gerne mal einen winzigen Beutefisch rein. Es gibt Phasen, in denen sich Hechte aller Größen sogar regelrecht auf die Minifische eingeschossen haben. Und wenn man dann mit einem kleinen Wobbler auf Barsche twicht, besteht logischwerweise immer das Risiko, dass auch mal ein Hecht einsteigt. Mit einer leichten UL-Rute würde man zwar auch einen guten Hecht bis zum Kescher dirigieren können, und auch die Tragkraft der dünnen Schnur würde in den meisten Fällen ausreichen. Gefährlich sind eigentlich nur die scharfen Zähne der Hechte, weil sie dünne monofile oder geflochtene Schnüre sofort durchtrennen würden. Und nicht nur große Hechte haben scharfe Zähne, sondern auch schon untermaßige „Flitzer“. Das Risiko eines Fisch- und gleichzeitigen Köderverlustes ist in vielen Gewässern also ziemlich hoch. Fisch und Köder zu verlieren, wäre ja schon ärgerlich genug. Aber man muss dabei auch bedenken, dass der Hecht dann einen Köder im Maul hat, an den er mit Pech verenden kann.

GEWICHT SPAREN!

Als verantwortungsvoller Angler müsste man beim UL-Twitchen auf Barsche also theoretisch immer ein dünnes Stahlvorfach montieren. Da die kleinen Hardbaits aber zum Teil sehr fein austariert sind, könnte das Gewicht eines Stahldrahts die Aktion des Köders stark beeinträchtigen oder im schlimmsten Fall sogar zunichte machen. Sehr schade, wenn man 10, 15 oder sogar 20 € für so ein kleines Köder-Kunstwerk ausgegeben hat. Andererseits wäre es genauso ärgerlich und schade, wenn man so einen teuren Köder im Maul eines Hechtes verlöre. Also geht am Stahl eigentlich kein Weg vorbei! Zum Glück gibt es heutzutage aber sehr feine Stahldrähte, die im Vergleich zu monofiler Schnur kaum schwerer sind. Und eine Länge von nur 15 bis 20 cm gibt ja schon enorm viel Sicherheit und reicht in den meisten Fällen auch vollkommen aus! Am besten macht man sich solche feinen Stahlvorfächer selbst und versucht dabei durch möglichst leichte Karabiner Gewicht zu sparen. Und für die Verbindung zur Hauptschnur verwendet man am besten einen winzigen Vorfachring. Leichter geht es nicht. Und dann läuft auch der Mini-Twitchbait mit einem Stahlvorfach.

Hier kann man sehr gut erkennen, wie winzig so ein kleiner Vorfachring ist. gewichtsmäßig spielt er nahezu keine Rolle


Foto: Schlichting

Ideal, um Gewicht zu sparen: Hauptschnur und Stahlvorfach werden mit einem winzigen Vorfachring verbunden


Foto: Schlichting