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Anleitungen


LandIDEE Dekoideen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 09.01.2019

Egal ob Häkeln, Stricken, Nähen, Filzen, Sticken oder Basteln: Hier finden Sie die ausführlichen Beschreibungen zu unseren Kreativideen zum Selbermachen.


Artikelbild für den Artikel "Anleitungen" aus der Ausgabe 1/2019 von LandIDEE Dekoideen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: LandIDEE Dekoideen, Ausgabe 1/2019

Hübsche Helfer

GESCHIRRTUCH

Das brauchen Sie:
2 Geschirrtücher, Vorlage, Bleistift, Sticknadel, Sticktwist, evtl. Bügelvlies, Bügeleisen
So geht’s:
Tuch mit Schriftzug: Vorlage unter ein Küchentuch legen und nachzeichnen. Die Wellen mit freier Hand bis zu den Seitenrändern weiterführen. Falls das Küchentuch sehr dick ist, kann es zum Übertragen des Motivs auch gegen eine Fensterscheibe gelegt werden.
● Schriftzug und die Wellen im Rückstich ...
● ...

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Das brauchen Sie:
2 Geschirrtücher, Vorlage, Bleistift, Sticknadel, Sticktwist, evtl. Bügelvlies, Bügeleisen
So geht’s:
Tuch mit Schriftzug: Vorlage unter ein Küchentuch legen und nachzeichnen. Die Wellen mit freier Hand bis zu den Seitenrändern weiterführen. Falls das Küchentuch sehr dick ist, kann es zum Übertragen des Motivs auch gegen eine Fensterscheibe gelegt werden.
● Schriftzug und die Wellen im Rückstich aufsticken.
Tuch mit Booten: Vorlage unter ein Küchentuch legen und drei Boote laut Foto vorzeichnen. Die Boote mit langen Stichen aufsticken. Die Linien am unteren und oberen Bootsrand jeweils mit zwei Stichen sticken, sonst reicht ein Stich pro Linie.
● Wer möchte, bügelt zum Schutz ein Stück Bügelvlies – etwas größer als das gesamte Stickmotiv – auf die Rückseite der Stickerei.
Idee von Seite 12

MÜSLISCHÜSSEL

Das brauchen Sie:
Bambus-Schüssel, 14,7 cm ø, 1 Flasche Extreme Sheen in Gold und Kaschmir Gold, 1 Flasche Chalky Finish for Glass in Pink und Lachsrosa, Transferpapier DIN A4, Schwammstempel, Drehscheibe, 28 cm ø, Flachpinsel, Rundpinsel, ca. 30 Klebepunkte, 5 mm ø (alles von Rayher)
So geht’s:
● Bambus reinigen. Die umgekehrte Schüssel mit Klebepunkten möglichst mittig auf der Drehscheibe fixieren. Den mit Kreidefarbe getränkten Pinsel an die entsprechenden Stellen halten und zugleich mit der anderen Hand gleichmäßig die Drehscheibe bewegen. So kann man die Abstände der Streifen enger gestalten, als wenn man sie mit Malerkrepp abklebt.
● Farbe gut trocknen lassen. Für die Punkte auf der Schüssel den mittleren Schwammstempel verwenden. Dazu ebenfalls die Farbmischung der Extreme-Sheen-Goldtöne verwenden. In jeden zweiten goldfarbenen Kreis mit dem Rundpinsel einen pinkfarbenen kleinen Punkt setzen. 2 Tage trocknen lassen, dann ist sie spülmaschinenfest.
Idee von Seite 12

Die Brotbeutel sind nicht nur für den Hausgebrauch praktisch, sondern auch tolle Begleiter für ein Picknick im Grünen


FAMILIEN-BROTBEUTEL MIT KORDELZUG

Das brauchen Sie für einen Beutel von 40 x 48 cm:
42 x 106 cm Baumwollstoff in Rosa-Weiß kariert, 2 x 50 cm Kordel in Weiß, 5 mm stark, Nähgarn in Weiß, Nähmaschine
So geht’s:
● Tunnelzug nähen: An beiden kurzen Seiten (42 cm) einen Saum zuerst 1 cm, dann 3 cm bzw. 4 cm nach links umbügeln. Tunnel wieder aufklappen, an beiden Tunnelenden einen 10 cm langen und 1 cm breiten Saum auf links einbügeln und knappkantig absteppen. So entsteht ein schöner und stabiler Tunnelausgang. Tunnel wieder einklappen und knappkantig absteppen.
● Stoff rechts auf rechts mittig falten, Tunnelzug liegt sichtbar oben und übereinander. An den beiden Seitenkanten knapp bis an den Tunnel nähen und das Ende gut verriegeln. Dort ist die Zugbelastung später am höchsten. Beutel wenden.
● Kordeln jeweils von links und rechts mit Hilfe einer Sicherheitsnadel in die Tunnel ziehen, einmal links und einmal rechts verknoten. Zum Schluss die Nahtzugaben mit Zickzackstich Overlock versäubern.
Idee von Seite 13

BAGUETTE-BROTBEUTEL MIT STOFFTRÄGER

Das brauchen Sie für einen Beutel von 80 x 25 cm:
87 x 52 cm Baumwollstoff in Grau-Weiß kariert (Beutel), 112 x 10 cm Baumwollstoff in Grau-Weiß kariert (Träger), Schere, Bügeleisen, Sicherheitsnadel, Stab zum Wenden, Stäbchen
So geht’s:
● Im Zuschnitt ist 1 cm Nahtzugabe enthalten. Stoffträger: Den Stoffstreifen der Länge nach rechts auf rechts falten, bügeln und mit 1 cm Nahtzugabe die lange und eine kurze Seite absteppen. Nahtzugabe an der Ecke schräg einkürzen. Nahtzugabe auseinanderbügeln und den Träger mit Hilfe einer Sicherheitsnadel und eines Stabs wenden, Ecken mit einem Stäbchen ausformen. Die Naht mittig ausrichten und die Längskanten bügeln. Offenes Trägerende 2 cm nach innen einschlagen und knappkantig absteppen. Beide Enden sind geschlossen.
● Tunnelzug nähen: An einer kurzen Seite (52 cm) den Saum zuerst 1 cm, dann 5 cm nach links umbügeln. Tunnel wieder aufklappen, an beiden Tunnelenden einen 12 cm langen und 1 cm breiten Saum auf links einbügeln und knappkantig absteppen. So entsteht ein schöner und stabiler Tunnelausgang. Tunnel wieder einklappen und knappkantig absteppen.
● Stoff rechts auf rechts mittig falten. Es entsteht der lange Baguette-Brotbeutel. Tunnelzug liegt sichtbar oben. Geschlossenes Trägerende am unteren langen Seitenende mit einem Abstand von 5 cm zur Beutelunterkante befestigen. Der Träger liegt innen, nur das Trägerende ist sichtbar.
● Beide offenen Kanten (unten und seitlich) schließen. Eingelegtes Trägerende mehrmals übernähen. An der Seitenkante knapp bis an den Tunnel steppen und das Ende gut verriegeln. Dort ist die Zugbelastung später am höchsten. Beutel wenden.
● Loses Trägerende mit Hilfe einer Sicherheitsnadel in den Tunnel ziehen. Darauf achten, dass der Träger nicht verdreht wird. Tunnel gerade ziehen und mit einem Abstand von 2 cm zum Tunnelausgang das lose Ende am Träger annähen. Hier kann die individuelle Trägerlänge gut angepasst werden.
● Zum Schluss die Nahtzugaben mit Zickzackstich versäubern.
Idee von Seite 13

Wir lieben Neon

ANHÄNGER

Das brauchen Sie:
Vorlage Ei, Schere, Bleistift, gemusterter Karton, doppelseitiges Klebeband, transparent, dünne Kordel in Neonpink (je Ei 64 cm), Golddraht, Holzperlen, 1 cm ø, in Natur und Pink, Federn, dicke Nadel
So geht’s:
● Ei-Vorlagen auf tesa.de/ideen ausdrucken, ausschneiden, 2 x pro Anhänger mit Bleistift auf den Karton übertragen und ausschneiden. Einen Streifen doppelseitiges Klebeband auf ein Ei kleben, Folie abziehen. 2 Stücke Kordel à 32 cm mittig auflegen und zweites Ei aufkleben. Aus dem Draht nach der größeren Vorlage ein Ei formen: Draht 2 x um die Form legen, oben anfangen, Draht abschneiden und die Enden miteinander verwinden.
● Auf die oberen Enden der Kordeln eine Perle auffädeln. Kordelbänder oben um das Drahtei legen. Beide Bänder durch eine weitere Perle ziehen und verknoten. Unten genauso arbeiten, Bänder direkt unter der Perle verknoten. Bänder 4 cm lang abschneiden. Feder in das Loch der unteren Perle stecken.
Idee von Seite 14

WANDBILD

Das brauchen Sie:
magnetische Posterschienen, 30 cm, auf festem Papier ausgedruckte Vorlagen für die Eier (www.tesa.de/ideen), Karton in Weiß, Schere, Bleistift, 4 Reagenzglasvasen, 15 cm, 4,5 m Neonband in Pink, 6 mm breit, Klebestift, Neon-Tape in Pink (z. B. Tesa Extra Power), Klebestrips (z. B. Tesa Powerstrips transparent), Haken in Large, Klebefilm und -abroller
So geht’s:
● Vorderseiten der Posterschienen mit Neon-Tape bekleben. Eier aus den Vorlagen ausschneiden. Eines als Schablone benutzen. Damit 11 Eier mit Bleistift auf weißen Karton übertragen und ausschneiden. 4 Bänder à 66 cm zuschneiden und nebeneinanderlegen. Eier nach Schema aufkleben. Dafür zuerst auf die weißen Eier Klebstoff auftragen. Band mittig auflegen und das bedruckte Ei mit dem jeweiligen Buchstaben aufkleben.
● Bänder wie folgt gleichmäßig verteilt auf den hinteren Teil der oberen Schiene kleben: Zuerst die beiden Bänder mit dem Wort „HAPPY“, dann in die Mitte das lange Reststück, zum Schluss die beiden Bänder mit dem Wort „EASTER“. Gegenstück der Magnetschiene aufsetzen. Reagenzgläser an das mittlere Band anknoten.
● Die unteren Enden der Bänder auf die untere Posterschiene kleben. Überstehendes mittleres Band abschneiden. Gegenstück aufsetzen. Das restliche Band in der gewünschten Länge zur Aufhängung an die obere Schiene knoten und das fertige Wandbild mithilfe des Klebehakens aufhängen. Vasen mit Wasser füllen und mit Blumen dekorieren.
Idee von Seite 16

NEON-EIER

Das brauchen Sie:
ausgeblasene Eier, Schere, Zackenschere, Tesa Extra Power Neon-Tape in Orange und Pink
So geht’s:
● Einen Streifen Neon-Tape in gewünschter Länge zuschneiden. Mit der Zackenschere in schmale Streifen schneiden. Am besten den Streifen am Tischrand aufkleben und dann schneiden. Die Zackenstreifen im gewünschten Muster aufkleben.
Idee von Seite 15

ORIGAMI-OSTEREIER

Das brauchen Sie:
farbige DIN-A4-Papiere, Bleistift und Geodreieck, Holzkugeln und Baumwollband, Falzbein und Bastelkleber, Klappkarte
So geht’s:
● Mit dem Geodreieck die Mitte des hochkant liegenden DIN-A4-Papiers ermitteln und markieren. Anschließend das Papier an der markierten Linie auseinanderschneiden. Aus einem DIN-A4-Blatt können so 2 Ostereier gebastelt werden. Einen Bogen zur Seite legen.
● Bogen mittig zusammenfalten und die entstandenen 2 Seiten ebenfalls mittig falten, sodass der Bogen im Zickzack in 4 Teile geteilt ist.
● Die entstandenen Viertel erneut je in der Mitte falten, sodass der Bogen in 8 gleichmäßige Teile aufgeteilt ist.
● Die 8 Teile wieder in der Mitte falten, sodass der Bogen am Ende im Zickzack in 16 Teile aufgeteilt ist. Die rechte obere und untere Ecke im 45-Grad-Winkel an der jeweiligen Faltlinie anstoßend falten.
● Bogen glätten, dann die linke Seite des Bogens nach rechts falten, sodass die Kante an den Seiten der vorher umgefalteten Ecken anliegt.
● Bogen wieder auffalten. Hier ist ein Markierungsfalz entstanden. Den obersten Streifen nach unten falten.
● Die linke obere Ecke auf die Faltkante des oberen Streifens falten.
● Die rechte Ecke auf den Markierungsfalz legen und die entstandene Falte mit einem Falzbein nur in Höhe des ersten Streifens nachziehen.
● Den Bogen wieder auffalten. Ziel ist, zunächst ein Falzmuster zu erstellen, damit am Ende die Origamistruktur gefaltet werden kann. Dazu die beiden oberen Streifen nach unten falten und die rechte obere Ecke erneut im 45-Grad-Winkel an die erste Falzlinie anstoßend knicken. Alles wieder auffalten. Hier ist der erste Falz-Zyklus beendet.
● Die Schritte 7–8 bei allen weiteren Streifen wiederholen.
● Die Origamistruktur erstellen, indem die vorgefalzten Linien abwechselnd rechts und links nach oben und unten gefaltet werden (Step 11b). Ein Fächer entsteht.
● Beide Endstreifen übereinanderlegen, sodass die Faltungen ineinandergreifen und das Osterei schließen.
● Osterei oben und unten schließen, indem die Ecken umgeknickt werden. Ein Band zum Aufhängen an eine Holzkugel knoten und diese vor dem Verschließen in das Ei stecken, sodass nur das Band herausschaut. Tipp: Um eine Osterkarte zu erstellen, das Origami-Osterei basteln, ohne es am Ende zu verschließen. Die beiden Enden des Eies mit Bastelkleber versehen und mittig in die innere Falz einer Klappkarte kleben.
Idee von Seite 16

HASEN-WINDLICHTER

Das brauchen Sie:
Vorlage zum Ausdrucken (www.tesa.de/ideen), festes Transparentpapier, Kreidestift in Pink, Schere, Bleistift, Lineal, Papierstreifen mit Neonmuster, 1,5 cm breit, eckige Glaswindlichter, Malerband, Kleberoller (z. B. Permanent ecoLogo von Tesa), Klebefilm und -abroller (z. B. Tesafilm kristall-klar und Easy Cut Compact Tischabroller)
So geht’s:
● Transparentpapier entsprechend der Windlichtmaße + 1 cm in der Breite zuschneiden. Mit dem Klebstoff auf einen Neon-Papierstreifen auftragen und diesen unten auf das Transparentpapier kleben. Vorlage ausdrucken. Unter das Transparentpapier legen (Streifen nach unten) und mit Malerband auf dem Tisch fixieren, damit nichts verrutschen kann. Mit dem Kreidestift die Vorlage auf dem Transparentpapier nachzeichnen. Nach dem Trocknen das Papier straff um das Windlicht legen. Oben und unten mit einem Stück Klebefilm fixieren. Einen langen Streifen Klebefilm von unten nach oben über die „Naht“ kleben.
Idee von Seite 17

Grün, grün, grün

TISCHBEET

Das brauchen Sie:
alten Tisch oder Holzplatte plus Böcke, 2 quadratische sowie 1 rechteckigen Behälter aus Edelstahl (Catering-Bedarf), Bohrer, Stichsäge, Schleifpapier, Kies, Salat-Setzlinge in Plastiktöpfchen
So geht’s:
● Edelstahl-Behälter mit der Öffnung nach unten nebeneinander auf der Tischmitte ausrichten und die Umrisse mit einem Bleistift nachzeichnen.
● Damit später die Behälter nicht durchfallen, ca. 5 mm innerhalb der eingezeichneten Umrisslinie eine weitere Linie zeichnen.
● Ein Loch in eine Ecke der inneren Linie bohren, dadurch die Stichsäge ansetzen und entlang der inneren Linie die Aussparung aus der Tischplatte aussägen. Kanten mit Schleifpapier glätten.
● Böden der Edelstahlbehälter mit einer Drainageschicht Kies bedecken, dann die Töpfe daraufstellen.
Idee von Seite 19

SPROSSENTURM

Das brauchen Sie:
große Muffinförmchen aus Silikon, Haushaltsschere, Saaterde, Substrat (z. B. Vermiculit), verschiedene Sprossensamen, kleine Gießkanne mit Brause, wasserdichte Schale, Etagere
So geht’s:
● Muffinformen zusammendrücken und mit der Schere je ein kleines Loch in den Boden schneiden (siehe Foto).
● Formen bis ca. 5 mm unter den Rand mit Saaterde füllen und leicht festdrücken. Die Samen dicht und gleichmäßig auf die Erde streuen. Leicht festdrücken und mit einer dünnen Schicht Substrat bedecken.
● Formen in eine Schale stellen, vorsichtig wässern und auf einer Fensterbank platzieren. Täglich etwas drehen.
● Alle ein bis zwei Tage wässern, damit die Erde feucht, aber nicht nass ist. Sind die Sprossen erntereif, auf einer Etagere verteilen.
Idee von Seite 19

RAUMTEILER

Das brauchen Sie:
große Gemüsekiste, 18 mm dicke Sperrholzplatte von der Größe des Kistenbodens, Akkuschrauber, 4 Möbelrollen, 20 Senkschrauben, passend zu den Löchern der Rollen, 4 unbehandelte Latten, 25 x 20 mm, für das Klettergerüst, Handsäge, 8 Senkschrauben (25 mm), dicke Gartenschnur, Anzuchttöpfchen, Gurkensamen, Saaterde, Blumenerde, Gießkanne, 2 große, eckige Plastiktöpfe ohne Ablauflöcher (die in die Kiste passen), 2 große, eckige Plastiktöpfe mit Ablauflöchern, Schnur, Gartenschere
So geht’s:
● Kiste auf die Sperrholzplatte stellen und in jeder Ecke mit einer Senkschraube daran befestigen (Löcher vorbohren, um ein Splittern des Holzes zu vermeiden).
● Vier Latten so zurechtsägen, dass sie einen ca. 1 m hohen Rahmen bilden, der so breit wie die Kiste ist. In die breite Lattenseite alle 10 cm ein Loch bohren.
● Die beiden langen Latten für die vertikalen Seiten des Klettergerüsts mit je zwei 25-mm-Senkschrauben in den hinteren Ecken der Kiste befestigen (Foto 1). Die untere Querstrebe unten zwischen die Latten, die obere Querstrebe oben auf die Latten schrauben (Foto 2).
● Konstruktion auf die Seite legen und die vier Möbelrollen an die Unterseite jeder Ecke schrauben (Foto 3).
● Am unteren linken Loch beginnend die Schnur zunächst vertikal, dann horizontal durch die gebohrten Löcher fädeln, sodass ein Gittermuster entsteht. Schnüre straffen, bis sie fest gespannt sind. Enden mit Knoten fixieren (Foto 4).
● Anzuchttöpfchen mit Saaterde füllen, 2 bis 3 Samen je Topf aussäen und mit etwas Erde bedecken. Wässern und an einen hellen Platz stellen. Sobald die Sämlinge 2 bis 3 echte Blätter haben, in einen eigenen Topf mit Blumenerde setzen, bis sie etwa 20 cm hoch sind.
● Die beiden Töpfe ohne Ablauflöcher in die Kiste stellen, dann die beiden Töpfe mit Ablauflöchern hineinsetzen und mit Blumenerde füllen.
● 1 bis 2 Pflänzchen in jeden Topf pflanzen, Erde leicht andrücken und gut wässern. Gurkenkiste an einen sonnigen Platz stellen und alle paar Tage drehen, damit die Pflanze von allen Seiten Licht bekommt. Triebe mit einer Schnur gleichmäßig verteilt am Gitter festbinden. Sobald die Blüten erscheinen, alle zwei Wochen mit Kalidünger düngen. Große Blätter, die reifende Gurken beschatten, abschneiden.
Idee von Seite 18

GARTEN IM GLAS

Das brauchen Sie:
Glasbehälter (44 cm hoch, ca. 19 cm ø) mit Abdeckung, Messbecher, Sprühflasche, kleine Schere, 1 Fiederaralie (Polyscias balfouriana), 1 kleiner Farn, ca. 70 ml Mineral- oder filtriertes Wasser, 400 ml Puzzolan oder Blähton, 2 Handvoll feiner, dunkelgrauer Kies, je 1 Handvoll mittelgrober hellgrauer und weißer Kies, 400 ml Moorbeeterde, 3 Polster Moos, 1 Handvoll grauer Schotter, 2 Rindenstücke
So geht’s:
● Pflanzen gegebenenfalls passend zurechtstutzen, dann den Wurzelballen ca. 5 Minuten in das filtrierte Wasser legen, damit sie sich gut vollsaugen können.
● Das Puzzolan vorsichtig im gereinigten Glasbehälter verteilen. Darüber entlang der Glasinnenwand eine Schicht dunkelgrauen, dann eine Schicht hellgrauen Kies streuen. Auf Puzzolan und Kies eine ca. 3 cm dicke Schicht Moorbeeterde verteilen.
● Zwei tiefe Pflanzlöcher in die Erde drücken. Die Wurzelballen der Pflanzen lockern, jeweils in ein Loch stecken, leicht andrücken und mit Erde bedecken.
● Die Erde rund um den Ansatz der Pflanzen gleichmäßig mit einer mit filtriertem Wasser gefüllten Sprühflasche wässern (oder einen neuen, getränkten Schwamm darüber ausdrücken).
● Moos auf der Oberfläche verteilen und festdrücken. Etwas grauen Schotter und weißen Kies um die Pflanzen verteilen und die Rindenstücke dazulegen.
● Das fertige Terrarium 48 Stunden offen lassen, dann abdecken.
Idee von Seite 20

Tipp

Pflanzen in geschlossenen Terrarien bilden einen fast autarken Kreislauf. Für die anfängliche Wasserversorgung Regenwasser oder filtriertes Wasser verwenden. Fühlt sich das Substrat trocken an, wird es Zeit, neu zu wässern. Meist reicht einmal im Jahr schon aus. Das Terrarium vor ein Fenster ohne direkte Sonneneinstrahlung stellen und am besten alle zwei Wochen um 180 Grad drehen.

BLUMENAMPELN AUS STOFF

Das brauchen Sie:
Allesnäher, farblich passend, Baumwollstoff, 145 cm breit: Gütermann Ring a Roses/Kollektion Blooms: 30 cm Blumenmuster in Hellblau-Bunt, 30 cm Blattrosettenmuster klein in Hellblau-Weiß, 8 m Zopfband in Hellblau, 50 cm Schrägband in Hellblau, 30 cm Gewebeeinlage G700 zum Aufbügeln, 90 cm breit, Schnittpapier, Metallring, 30 mm, Blumentopf, ca. 13–14 cm hoch, 13 cm ø oben und 9–10 cm ø unten, Nähmaschine, Bügeleisen, Schere, Handmaß, Maßband, Schneiderkreide oder Textilmarkierstift, Stecknadeln
So geht’s:
● Seitenteil und Boden nach den Maßen der Schnittvorlage auf Schnittpapier aufzeichnen.
● Zuschnitt: Seitenteil je 1 x im Stoffbruch aus Blumenmuster und Blattrosettenmuster, 2 x im Stoffbruch aus Gewebeeinlage; Boden je 1 x aus Blumenmuster und Blattrosettenmuster, 2 x aus Gewebeeinlage.
● Alle Teile mit Ausnahme der oberen Ampelkante mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiden.
● Die Gewebeeinlage auf die linken Stoffseiten aller Ampelseitenund Bodenschnittteile aufbügeln. Dabei die Gewebeeinlage mit einem feuchten Tuch bedecken und schrittweise je 12 Sekunden lang aufdrücken. Teile nach dem Fixieren ca. 30 Minuten flach liegend auskühlen lassen (1).
● Die beiden Ampelseitenteile links auf links bündig aufeinanderlegen. Seitliche Kanten und untere Rundung zusammengefasst versäubern. Ebenso die Bodenteile links auf links zusammengefasst versäubern (2).
● Senkrechte Kanten des Ampelseitenteils rechts auf rechts legen und stecken. Die Naht in Nahtzugabenbreite steppen. Nahtzugaben auseinanderbügeln. Die untere Öffnung rechts auf rechts auf den Boden stecken. Dabei das Seitenteil leicht einhalten. Naht in Nahtzugabenbreite steppen. Nahtzugaben in das Seitenteil bügeln, Ampel wenden (3).
● Das aufgefaltete Schrägband entlang der oberen Innenseite rechts auf rechts aufstecken, dabei das Ende etwa 1 cm breit über den Anfang legen. Entlang der Bruchkante des Schrägbandes rundum aufsteppen. Das eingefaltete Schrägband von innen nach außen über die Kante klappen und rundum feststecken, evtl. auch heften (4).
● 4 x je 2 m langes Zopfband mittig zur Hälfte legen. Von der Mitte aus nach dem Knotenschema nach ca. 20 cm Zopfband 1 mit 2, 3 mit 4, 5 mit 6 und 7 mit 8 verknoten. Überprüfen, dass alle Knoten von der Hälfte aus auf einer Höhe liegen. Nun mit ca. 17 cm Abstand unterhalb der ersten Knoten die Zopfbänder 2 mit 3, 4 mit 5, 6 mit 7 und 8 mit 1 verknoten. Auch hier die Lage der Knoten überprüfen. Die dritte Knotenreihe liegt ca. 12 cm unterhalb der 2. Reihe. Jetzt erneut die Zopfbänder 1 mit 2, 3 mit 4, 5 mit 6 und 7 mit 8 verknoten. Die Lage der Knoten überprüfen und die übrigen Zopfbänder hängen lassen. Oberhalb des jeweils letzten Knotens auf jedem Zopfband eine Markierung mit 7 cm Abstand anbringen. In dieser Höhe werden die Zopfbänder auf dem oberen Ampelrand fixiert (5).
● Die obere Ampelrundung ausmessen und das Maß durch 8 teilen. Diesen Abstand von der Seitennaht aus 8 x auf der Kante markieren. Über diesen Markierungen die Zopfbandmarkierungen feststecken, sodass die Zopfbänder 1–8 rundum auf der Ampelkante liegen. Das Schrägband von rechts schmalkantig absteppen, dabei die Zopfbänder mitfassen. Die herabhängenden 8 Zopfbänder unter der Bodenmitte der Ampel zusammenführen und dort verknoten. Die herabhängenden Zopfbänder einzeln verknoten. Zum Aufhängen die oberen Zopfbandschlaufen in den Ring einhängen (6).
Idee von Seite 20

HOCHSTAPLER

Das brauchen Sie:
4 Holzbretter à 18 x 18 x 1 cm, Bohrmaschine mit 80-mm-Forstner- bzw. Topfbohrer, Holzbohrer mit 1 cm ø, Schleifpapier, 6 m Kordel mit ca. 1 cm ø, Wasserwaage, 4 konische Blumentöpfe, 8 cm ø im Mittelbereich
So geht’s:
● Die Aussparung für den Topf jeweils mittig auf den Brettern anzeichnen und mit dem Forstnerbohrer bohren. Alternativ im Baumarkt zuschneiden lassen. Nun in jeder Ecke je 2 cm von den Kanten entfernt Löcher für die Kordel bohren. Mit dem Schleifpapier alle Bohrlöcher glätten.
● Die Kordel in zwei Teile à 3 m teilen. Beim oberen Brett beginnend durch die Löcher fädeln. Unter jedem Brett die Kordel verknoten, damit das Brett nicht verrutschen kann. Zum Ausrichten auf eine Höhe am besten eine Wasserwaage verwenden.
● Am oberen Ende die zwei Schlaufen zusammenfassen und z. B. an einem Haken befestigen.
● Töpfe bepflanzen und in die Aussparungen setzen.
Idee von Seite 21

KRÄUTERKOMMODE

Das brauchen Sie:
altes Schränkchen, Metermaß, Holzbrett, 15–20 cm breit, Länge nach Umfang des Möbelstücks, Stichsäge, Schleifpapier, Holzlack, Pinsel, Schrauben, Silikon, Plastikbeutel, Tacker, Mikrofasertuch, Kräutererde, Kräuter, frisches Moos
So geht’s:
● Außenkanten des Schränkchens ausmessen und das Holzbrett dementsprechend in 4 Teile sägen. Bretter mit Schmirgelpapier bearbeiten, anschließend mit Holzlack bemalen und trocknen lassen.
● Die vier Holzteile zu einem Rahmen verschrauben.
● Holzrahmen auf das Schränkchen setzen, in die Fugen Silikon geben. Mit einem schweren Gegenstand fixieren und ca. 10 Stunden trocknen lassen.
● Eine leere Plastiktüte in den Rahmen hineinlegen und diese an den Seiten festackern. Folie dabei nicht zu hoch ziehen, sonst schaut sie später oben raus. Zusätzlich noch ein Mikrofasertuch darüberlegen.
● Beet bis 3 cm unter den Rand mit Erde auffüllen und die Kräuter hineinpflanzen. Anschließend die freie Oberfläche mit Moos auslegen. Das sorgt auch dafür, dass die Erde nicht so schnell austrocknet.
Idee von Seite 22

HÄNGENDE GÄRTEN

Das brauchen Sie:
Weckgläser, Klebestreifen, doppelseitiges Klebeband, diverse Bänder und Schnüre wie z. B. Kork- und Satinband, Bommelborten, Sisal, Schere, Sukkulenten in Töpfchen mit Wasserabfluss
So geht’s:
● Einen Faden für die Aufhängung in gewünschter Länge zuschneiden und die Mitte des Fadens auf der Unterseite des Weckglases mit Klebestreifen befestigen. An den Seiten die Aufhängung ebenfalls mit Klebeband fixieren.
● Doppelseitiges Klebeband unter dem oberen Rand, an der unteren Kante und verteilt über den Umfang kleben. Papier abziehen.
● Mit einem Faden am Boden beginnend das Glas dicht umwickeln. Dabei immer an den Klebestellen fest andrücken. Nach ein paar Runden den Faden der Aufhängung durch Knoten an den beiden Enden fixieren. Mit einer anderen Schnur weitermachen. Bis zum Ende weiterwickeln oder noch weitere Schnüre verwenden. Ende abschneiden. Boden entweder mit Papier oder ebenfalls mit Schnur spiralförmig bekleben.
Idee von Seite 23

GRÜNE KELLEN

Das brauchen Sie:
alte Schöpfkellen, Malerkreppband, Acrylfarben in verschiedenen Grüntönen, Sukkulenten
So geht’s:
● Die Schöpfkellen mit Spiritus von Fettresten befreien. Mit Malerkrepp verschieden breite Streifen am Stiel diagonal abkleben, dann mit Acrylfarbe nach und nach bemalen. Nach dem Trocknen den Wurzelballen der Sukkulenten mit etwas Substrat direkt in die Kellen setzen.
Idee von Seite 23

Tipp

Schöpfkellen als Pflanzgefäße sehen auch als Gartendekoration toll aus. Für den Außenbereich kann man natürlich auch Schöpfkellen mit Löchern verwenden, was den Vorteil hat, dass man auch Pflanzen mit mehr Wasserbedarf als Sukkulenten einsetzen kann. Das überschüssige Gießwasser kann dann problemlos durch die Löcher abfließen. Schöpfkellen und andere witzige Pflanzgefäße findet man zum Beispiel auf dem Flohmarkt, beim Trödler und auch bei Haushaltsauflösungen.

Bunte Blütengrannys

KISSEN

Das brauchen Sie:
Baumwollgarn (Lauflänge: 50 g = 80 m, z. B. Tavira von ggh-Garn), je 2 Knäuel in Hellrosa (30), Pink (4), Vanille (44), Zitronenbonbon (9), Hellblau (16), Blassgrün (34) und Ozeangrün (35), Häkelnadel Nr. 4,5, Kisseninlet 40 x 40 cm, Kissenhülle 40 x 40 cm, Nähnadel, Nähgarn
So geht’s:
● Maschenprobe: 1 Granny = 17 x 17 cm.
● Variante 1: 2 x 1. und 2. Rd in Vanille, 3. und 4. Rd in Pink, 5. und 6. Rd in Hellrosa, 7. Rd in Ozeangrün, 8. bis 10. Rd in Blau.
● Variante 2: 2 x 1. und 2. Rd in Zitrone, 3. und 4. Rd in Hellrosa, 5. und 6. Rd in Pink. 7. Rd in Ozeangrün, 8. bis 10. Rd in Blau.
● 1. Rd: einen magischen Ring häkeln. 16 Stb hineinhäkeln. In jeder Rd die 1. fM durch 1 Lm ersetzen, das 1. Stb durch 3 Lm, das 1. Dreifach-Stb durch 5 Lm und das 1. Vierfach-Stb durch 6 Lm.
● 2. Rd: in jede 2. M 3 zusammen abgemaschte Stb und Lm.
● 3. Rd: * 1 fM in jede Lm der Vor-Rd, 4 Lm *, von * bis * 8 x wiederholen.
● 4. Rd: in jeden Lm-Bogen 1 Stb, 1 DStb, 1 Dreifach-Stb, 1 DStb, 1 Stb.
● 5. Rd: * 1 fM, 4 Lm *, von * bis * 16 x wiederholen.
● 6. Rd: 1 Stb, 2 DStb, 2 Dreifach-Stb, 2 DStb, 1 Stb. Für die Ecken 4 x 7 Lm zwischen die Dreifach-Stb.
● 7. Rd: * 1 Vierfach-Stb, 1 Dreifach-Stb, 2 DStb, 1 Stb, 3 Lm, 1 fM, 5 Lm, 1 fM, 5 Lm, 1 fM *, von * bis * 4 x wiederholen.
● 8. Rd: * 1 Dreifach-Stb, 5 Lm, 1 Stb, 2 Lm, 1 Stb, 5 Lm, 1 Dreifach-Stb, 1 DStb, 1 Stb, 3 fM, 1 Stb, 1 DStb *, von * bis * 4 x wiederholen.
● 9. Rd: 19 Stb und in die Ecken je 3 Lm.
● 10. Rd: 20 Stb und in die Ecken zwischen den drei 3 Stb je 1 Lm. Abketten und Fäden vernähen.
● Die vier Grannys in Blassgrün zusammenhäkeln. An dieses Quadrat den Rand häkeln.
● Rand: * 5 DStb, 1 M auslassen, 1 fM, 1 M überspringen *, ständig wiederholen.
● Häkelstück auf die Kissenhülle nähen. Inlet einlegen.
Idee von Seite 25

DECKE

Das brauchen Sie für eine Decke von 110 x 144 cm:
1500 g Baumwollgarn (Lauflänge: 50 g = 80 m, z. B. Tavira von ggh-Garn), 6 Knäuel in Hellblau (16), je 4 Knäuel in Hellrosa (30), Pink (4), Vanille (44), Zitronenbonbon (9), Blassgrün (34) und Ozeangrün (35), Häkelnadel Nr. 4,5
So geht’s:
● 48 Grannys, je 24 in beiden Varianten häkeln (siehe Kissen).
● Grannys mit fM in Blassgrün zusammenhäkeln.
● Anschließend das Randmuster wie beim Kissen häkeln.
● Abketten und Fäden vernähen.
● Dann zwischen die beiden letzten R eine Rd fM in Hellrosa häkeln, abketten und Faden vernähen.
Idee von Seite 25

FUSSHOCKER

Das brauchen Sie:
Hockerfüße, Spanplatte, ca. 31,5 x 40 cm (z. B. Birkenfurnier), Schaumstoff oder Füllmaterial für den Hocker, hellblauen Baumwollstoff zum Beziehen, Heißkleber, Möbeltacker, Baumwollgarn (Lauflänge: 50 g = 80 m, z. B. Tavira von ggh-Garn), 2 Knäuel in Hellblau (16), je 1 Knäuel in Hellrosa (30), Pink (4), Vanille (44), Zitronenbonbon (9), Blassgrün (34) und Ozeangrün (35), Häkelnadel Nr. 4,5
So geht’s:
● Füße an die Spanplatte kleben, Schaumstoff in gewünschter Höhe auflegen. Stoff passend zuschneiden, über den gepolsterten Hocker ziehen und straff unten an der Bodenplatte festtackern.
● 1 Granny mit Vanille-Mitte häkeln (siehe Anleitung Kissen).
● An den kurzen Seiten je 22 Stb, an den langen je 25 fM häkeln.
● So weitere 4 Rd fortfahren, dabei je 2 Stb und 4 fM mittendrin dazuhäkeln.
● Weitere 9 Rd nur Stb häkeln, je 2/4 (kurze Seite = 24, lange Seite = 29 Stb) mehr als in der Vor-Rd.
● Dann für die erhabenen Ränder zwischen Granny und Hockerbezug eine Rd in Blassgrün aus fM umhäkeln.
● 5 Rd blaue Stb abzählen und einen weiteren Rand in Vanille häkeln.
● 2 Rd blaue Stb abzählen und einen Rand in Pink häkeln.
● Nach weiteren 2 Rd einen Rand aus fM in Rosa häkeln und nach weiteren 2 Rd einen Rand aus fM in Ozeangrün häkeln.
● Randmuster in Blassgrün als unteren Abschluss häkeln: * 5 DStb, 1 M auslassen, 1 fM, 1 M überspringen *, von * bis * ständig wiederholen.
● Abketten und die Fäden vernähen.
Idee von Seite 25

Miau & Wuff

KATZE

Das brauchen Sie:
Kinderhocker (z. B. Flisat von Ikea (24 x 24 x 28 cm), Baumwollgarn (Lauflänge: 50 g = 85 m, z. B. Rico Creative Cotton Aran): 350 g in Smokey Blue (31), 100 g in Patina (43), je 50 g in Schwarz (90), Hummer (75) und Hellgelb (63), Häkelnadeln Nr. 3,5 und 4, Füllwatte
So geht’s:
● Immer fM häkeln, Angaben in den eckigen Klammern so oft wiederholen wie angegeben. Maschenprobe mit Häkelnadel Nr. 4: 18 M und 20 R = 10 x 10 cm.
Sitzfläche: Mit Häkelnadel Nr. 4 in Smokey Blue 8 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1. Rd: * 3 fM in die nächste M, 1 fM, ab * wiederholen = 16 M,2. Rd: 1 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 3 fM], 3 fM in die nächste M, 2 fM = 24 M.3. Rd: 2 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 5 fM], 3 fM in die nächste M, 3 fM = 32 M.4. Rd: 3 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 7 fM], 3 fM in die nächste M, 4 fM = 40 M.5. Rd: 4 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 9 fe M], 3 fM in die nächste M, 5 fM = 48 M.6. Rd: 5 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 11 fM], 3 fM in die nächste M, 6 fM = 56 M.7. Rd: 6 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 13 fM], 3 fM in die nächste M, 7 fM = 64 M.8. Rd: 7 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 15 fM], 3 fM in die nächste M, 8 fM = 72 M.9. Rd: 8 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 17 fM], 3 fM in die nächste M, 8 fM, 1 Km in die letzte M = 80 M.
● Arbeit wenden und in R häkeln.1. R (Rückseite): 1 fM in dieselbe M der Vor-Rd wie die Km, 9 fM, 3 x [3 fM in die nächste M,19 fM], 3 fM in die nächste M, 9 fM, 1 Km in die letzte M = 88 M.2. R (Vorderseite): 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, 10 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 21 fM], 3 fM in die nächste M, 10 fM, 1 Km in die letzte M = 96 M.3. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, 11 fM, 3 x [3 fM in die nächste M, 23 fM], 3 fM in die nächste M, 11 fM, 1 Km in die letzte M = 104 M.4. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, fM bis 1 M vor R-Ende häkeln, 1 Km in die letzte M.5. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, 9 fM, 3 x [die nächste M verdoppeln, d. h. 2 fM in die nächste M häkeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 19 fM], die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 9 fM, 1 Km in die letzte M = 112 M.6. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, fM bis 1 M vor R-Ende häkeln, 1 Km in die letzte M.7. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, 10 fM, 3 x [die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 21 fM], die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 10 fM, 1 Km in die letzte M = 120 M.8. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, fM bis 1 M vor R-Ende häkeln, 1 Km in die letzte M.9. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, 11 fM, 3 x [die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 23 fM], die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 11 fM, 1 Km in die letzte M = 128 M.10. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, fM bis 1 M vor R-Ende häkeln, 1 Km in die letzte M.11. R : 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, 12 fM, 3 x [die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 25 fM], die nächste M verdoppeln, 5 fM, die nächste M verdoppeln, 12 fM, 1 Km in die letzte M = 136 M.12. R: 1 fM in dieselbe M der Vor-R wie die Km, fM bis R-Ende, nicht wenden, sondern in Rd weiterarbeiten.1.–2. Rd: FM häkeln. (Hier später für die Seitenteile die 1. Rd in die vorderen M-Glieder arbeiten.)3. Rd: FM häkeln, dabei nur in die hinteren M-Glieder einstechen. Weiter in beide M-Glieder häkeln.4.–8. Rd: FM häkeln.9. Rd: * 2 M zusammen abmaschen, 15 fM, ab * wiederholen = 128 M.10. Rd: * 2 M zusammen abmaschen, 14 fM, ab * wiederholen = 120 M.11. Rd: *2 M zusammen abmaschen 13 fM, ab * wiederholen = 112 M.12.–13. Rd: fM häkeln.
Schnürösen: 14. Rd: * 2 fM, 2 Lm, die nächsten 2 M übergehen, ab * wiederholen.15. Rd: * 2 fM, 2 fM in den Lm-Bogen der Vor-Rd häkeln, ab * wiederholen.16. Rd: fM häkeln. Rd mit 1 Km in die erste fM beenden. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Seitenteile: Faden mit 1 Km in das vordere M-Glied der 1. M von Rd 2 mit der Sitzfläche verbinden.1. Rd: 1 fM in dieselbe M wie die KM, weiter fM häkeln. Dabei in die vorderen M-Glieder der Rd einstechen, in der schon in die hinteren M-Glieder gearbeitet wurden = 136 M. (Weiter in beide M-Glieder einstechen.)2. Rd: * Die nächste M verdoppeln, 16 fM, ab * wiederholen = 144 M.3. Rd: fM häkeln.4. Rd: * Die nächste M verdoppeln, 17 fM, ab * wiederholen = 152 M.5. Rd: fM häkeln.6. Rd: * Die nächste M verdoppeln, 18 fM, ab * wiederholen = 160 M.7.–25. Rd: fM häkeln. Den Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Bindeband: Mit Häkelnadel 3,5 eine Lm-Kette von 120 cm Länge arbeiten. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. Band durch die Ösen der Husse ziehen.
Kopf: Mit Häkelnadel 3,56 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1. Rd: Jede M verdoppeln, Fadenende stramm ziehen = 12 M.2. Rd: Die 1. und jede 2. M verdoppeIn = 18 M.3. Rd: Die 1. und jede 3. M verdoppeln = 24 M.4. Rd: Die 1. und jede 4. M verdoppeIn = 30 M.5. Rd: Die 1. und jede 5. M verdoppeln = 36 M.6. Rd: Die 1. und jede 6. M verdoppeIn = 42 M.7. Rd: Die 1. und jede 7. M verdoppeln = 48 M.8. Rd: Die 1. und jede 8. M verdoppeIn = 54 M.9. Rd: Die 1. und jede 9. M verdoppeln = 60 M.10. Rd: Die 1. und jede 10. M verdoppeIn = 66 M.11. Rd: Die 1. und jede 11. M verdoppeln = 72 M.12. Rd: Die 1. und jede 12. M verdoppeln = 78 M.13.–23. Rd: fM häkeln.
● Die nächsten 66 M in R arbeiten.1. R: 66 fM häkeln und Arbeit wenden.2. R: 1 Lm (wird im Folgenden nicht als M gezählt), die 1. und letzten beiden M zusammen häkeln, dazwischen fM häkeln = 64 M.3.–4. R: 1 Lm, die 1. und letzten beiden M zusammen häkeln, dazwischen fM häkeln = 60 M.5. R: 1 Lm, fM häkeln.6.–8. R: 1 Lm, die 1. und letzte M verdoppeln, dazwischen fM häkeln = 66 M.9. R: 66 fM, 6 Lm (über diese Lm später die Schnauze beginnen), mit 1 Km in die 1. fM zur Rd schließen. Wieder Rd häkeln.
Hals: 1. Rd: 1 fM in dieselbe M wie die Km der Vor-Rd, 3 fM, [die nächsten 2 M zusammen häkeln 9 fM] 5 x, die nächsten 2 M zusammen häkeln, 11 fM, mit Km in die 1. fM zur Rd schließen = 66 M.2. Rd: 1 fM in dieselbe M wie die Km der Vor-Rd, 4 fM, [die nächsten 2 M zusammen häkeln 8 fM] 5 x, die nächsten 2 M zusammen häkeln, 10 fM = 60 M.3.–8. Rd: fM häkeln. Den Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. (Hier später den unteren Halsteil fortsetzen.)
Schnauze: Faden mit der 1. der 6 Lm von der 9. R des Kopfes mit einer Km auf der Rückseite verbinden.1. Rd: 1 fM in jede der 6 Lm, 9 fM wie abgebildet gleichmäßig verteilt über den Kopf nach oben, 12 fM horizontal am Kopf, 9 fM nach unten über den Kopf bis zur 1. M = 36 M.2.–3. Rd: fM häkeln.4. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 4 fM häkeln, ab * wiederholen = 30 M.5. Rd: fM häkeln.6. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 3 fM häkeln, ab * wiederholen= 24 M.7. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 2 fM häkeln, ab * wiederholen = 18 M.8. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 1 fM häkeln, ab * wiederholen= 12 M.

● Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. Fadenende durch die letzte Rd fädeln, stramm ziehen, sodass die Öffnung geschlossen ist, und mit ein paar Stichen festnähen.
Unterer Halsteil: Faden mit 1 Km ins hintere M-Glied der 1. M der letzten Rd mit dem Hals verbinden. In Spiralen weiterhäkeln.1. Rd: Beginnend mit derselben M wie die Km fM häkeln, dabei nur in die hinteren M-Glieder einstechen (mit den vorderen M-Gliedern wird der Hals später an der Sitzfläche befestigt = 60 M.2. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 8 fM häkeln, ab * wiederholen= 54 M.3. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 7 fM häkeln, ab * wiederholen = 48 M.4. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 6 fM häkeln, ab * wiederholen = 42 M.5. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 5 fM häkeln, ab * wiederholen = 36 M.
● Den Kopf, die Schnauze und den Hals mit Füllwatte fest ausstopfen.6. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 4 fM häkeln, ab * wiederholen = 30 M.7. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 3 fM häkeln, ab * wiederholen = 24 M.8. Rd: fM häkeln. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen. Mit Füllwatte fest ausfüllen, dabei aber das untere Ende flach halten. Fadenende durch die letzte Rd fädeln, stramm ziehen, sodass die Öffnung geschlossen ist, und mit ein paar Stichen festnähen.
Ohr: 2 x in Smokey Blue und 2 x in Patina häkeln. 6 Lm + 1 Wende-Lm anschlagen und wie folgt weiterhäkeln:1. R: 1 fM in die 2. Lm von der Nadel aus gesehen, in die folgenden 4 Lm je 1 fM häkeln, in die letzte Lm 3 fM häkeln und die Lm-Kette von der anderen Seite behäkeln: 1 fM in jede Lm, die Arbeit wenden = 13 M.2. R: 1 Lm (zählt im Folgenden nicht als M), 6 fM, 3 fM in die nächste M, 6 fM, wenden = 15 M.3. R: 1 Lm, 2 fM in die nächste M, 6 fM, 3 fM in die nächste M, 6 fM, 2 fM in die nächste M, wenden = 19 M.4. R: 1 Lm, 2 fM in die nächste M, 8 fM, 3 fM in die nächste M, 8 fM, 2 fM in die nächste M, wenden = 23 M.5. R: 1 Lm, 2 fM in die nächste M, 10 fM, 3 fM in die nächste M, 10 fM, 2 fM in die nächste M, wenden = 27 M.6. R: 1 Lm, 2 fM in die nächste M, 12 fM, 3 fM in die nächste M, 12 fM, 2 fM in die nächste M, wenden = 31 M. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
● Das Teil in Smokey Blue ist das innere Ohr, das Teil in Patina das äußere – hier den Faden nicht abschneiden. Beide Teile li auf li aufeinanderlegen, das innere Ohr nach oben. Mit dem verbleibenden Arbeitsfaden beide Teile mit fM wie folgt verbinden: 1 Lm, 15 fM durch beide M-Glieder der Vor-R, 3 fM in die nächste M (an der Ohrenspitze), 15 fM = 33 M. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Schnauze: 2 x häkeln. In Smokey Blue 6 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1.–3. Rd: Wie die 1.–3. Rd des Kopfes arbeiten = 24 M.4. Rd: fM häkeln, Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Auge: 2 x häkeln. In Schwarz 8 fM in einen Fadenring häkeln. Mit 1 Km in die 1. fM die Rd schließen. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Nase: In Schwarz 6 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1 Rd: fM häkeln.2. Rd: Die 1. und jede 2. M verdoppeln = 9 M.3. Rd: Die 1. und jede 3. M verdoppeln = 12 M. Das Teil flach legen und durch je 2 aufeinanderliegende M die hinteren M-Glieder der 6 M an jeder Seite mit Km zusammen häkeln.
● Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Schwanz: In Smokey Blue 6 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1.–4. Rd: Wie die 1.–4. Rd des Kopfes arbeiten = 30 M.5. Rd: 7 fM, die nächsten 16 M übergehen, 7 fM = 14 M. Mit diesen 14 M weiterarbeiten.6. Rd: Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 10 fM, die nächsten 2 M zusammen häkeln = 12 M.5. R: 1 Lm, 10 fM, 1 Km in die nächste M, wenden.6. R: 1 fM in dieselbe M wie die Km, 10 fM, wenden.7. R: 1 Lm, 20 fM häkeln. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen.8. Rd: fM häkeln. In der letzten M zu Patina wechseln.9.–17. Rd: fM häkeln. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. Fadenende durch die letzte Rd stramm ziehen, sodass die Öffnung geschlossen ist, und mit ein paar Stichen festnähen. Faden in Smokey Blue am anderen Ende des Schwanzes neu anschlagen. 1 Km in die 1. der 16 übergangenen M aus der 5. Rd häklen.1. Rd: 1 fM in dieselbe M wie die Km, weiter fM häkeln.2. Rd: Die 1. und letzten beiden M zusammen häkeln, dazwischen fM häkeln = 14 M.3.–20. Rd: fM häkeln, und zwar je 3 Rd in Smokey Blue und 3 Rd in Patina im Wechsel. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Kleiner Streifen: 3 x häkeln. Mit Häkelnadel 4 in Patina 11 Lm + 1 Wende-Lm anschlagen.1. R: 1 fM in die 2. Lm von der Nadel aus, 1 fM, 2 hStb, 3 Stb, 2 hStb, 2 fM = 11 M. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Mittelgroßer Streifen: 3 x häkeln. In Patina 50 Lm + 1 Wende-Lm anschlagen.1. R: 1 fM in die 2. Lm von der Nadel aus, 9 fM, 10 hStb, 10 Stb, 10 hStb, 10 fM = 50 M. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Großer Streifen: 3 x häkeln. In Patina 7 Lm + 2 Wende-Lm anschlagen.1. R: 1 hStb in die 3. Lm von der Nadel aus 6 hStb häkeln, wenden = 7 M.2.–4. R: 2 Lm (zählen weiterhin nicht als M), hStb häkeln.5. R: 2 Lm, 1 hStb, 1 M übergehen, bis zu den letzten 2 M hStb häkeln, 1 M übergehen, 1 hStb = 5 M.6.–9. R : 2 LM, hStb häkeln.10. R : Wie die 5. R = 3 M.11.–17. R: 2 Lm, hStb häkeln.18. R: 2 Lm, 2 M übergehen, 1 hStb = 1 M. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.

Halsband: Mit Häkelnadel 3,5 in Hummer eine Lm-Kette anschlagen, so lang, dass sie um den Hals der Katze passt + 2 Wende-Lm.1. R: 1 hStb in die 3. Lm von der Nadel aus, weiter hStb häkeln.2. R: 2 Lm, hStb häkeln. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Glocke (2 x häkeln): In Hellgelb 6 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1. Rd: Jede M verdoppeln, Fadenende stramm ziehen = 12 M.2. Rd : Die 1. und jede 4. M verdoppeln = 15 M.3. Rd: fM häkeln. Faden großzügig abschneiden, durch die letzte M ziehen. Bei der 2. Seite den Faden nicht abschneiden. Beide Teile l auf l aufeinanderlegen und mit dem Arbeitsfaden verbinden: 1 Lm, 15 fM in die hinteren M-Glieder der letzten Rd beider Teile häkeln, dabei kurz vor Ende mit Füllwatte ausstopfen. Faden abschneiden, durch die letzte M ziehen. Für den Aufhänger Faden mit 1 Km mit dem oberen Ende der Glocke verbinden, 12 Lm arbeiten und wieder mit 1 Km in dieselbe M wie die 1. Km den Aufhänger schließen. Faden abschneiden, durch die letzte M ziehen. Alle Fäden vernähen.
Bein (4 x häkeln): Die Büschel-M erscheinen auf der Innenseite der Arbeit, diese bildet jedoch die Außenseite der Beine.
● Bei der BM5 (= Büschel-M aus 5 Stb) werden 5 Stb zusammen abgemascht: Faden umschlagen, in die angegebene M einstechen, Umschlag und Faden holen und durch die ersten 2 Schlingen auf der Nadel ziehen. Das 1. Teil-Stb ist fertig. In dieselbe Einstichstelle wie das erste Teil-Stb 4 weitere Teil-Stb arbeiten. Es liegen 6 Schlingen auf der Nadel. Faden durch alle 6 Schlingen ziehen.
● Streifenfolge: 7 Rd Smokey Blue, 3 Rd Patina, 3 Rd Smokey Blue im Wechsel häkeln.
● Mit Häkelnadel 4 in Smokey Blue 5 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln und in der Streifenfolge arbeiten.1. Rd: Jede M verdoppeln, Fadenende stramm ziehen und damit den Fadenring schließen = 10 M.2. Rd: Die 1. und jede 2. M verdoppeln = 15 M.3. Rd: [BM5 in die nächste M, 1 fM] 4 x, 7 fM.4.–21. Rd: fM häkeln. Die letzte Rd mit 1 KM in die 1. fM der Vor-R beenden. Den Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Fertigstellung: Die beiden Seiten der Oberlippe so auf dem Gesicht platzieren, dass sie in der Mitte der Schnauze zusammentreffen. Entlang der Ränder an das Gesicht nähen und mit Füllwatte ausstopfen, bevor der Saum geschlossen wird. Mit den langen Fadenenden die Augen auf das Gesicht nähen. Ohren leicht ausstopfen und die unteren Enden ebenfalls mit den Fadenenden an den Kopf nähen. Kleine Streifen oben an die Stirn nähen. Mittlere Streifen um den Hinterkopf und die Seiten legen und annähen. Vor dem Annähen des Kopfes den Sitzbezug auf den Hocker spannen. Dabei darauf achten, dass die Ecken an den richtigen Stellen sitzen, und die Seiten herunterziehen. Bindeband fest zuziehen und verknoten. Kopf mit Hals auf das vordere Ende des Sitzbezugs platzieren und durch die vorderen M-Glieder am unteren Ende des Halses am Bezug festnähen. Schwanz ausstopfen und an der hinteren Kante am Sitzbezug befestigen. Große Streifen auf den Sitzbezug nähen. Halsband durch die Schlaufe der Glocke ziehen, um den Hals legen und zusammennähen. Alle Fäden vernähen.
● Beine mit der Innenseite nach außen und Büschel-M nach vorne auf die Hockerbeine ziehen. Sie sollen eng anliegen, damit sie nicht leicht abrutschen (1 + 2).
Idee von Seite 32

HUND

Das brauchen Sie:
Kinderhocker (z. B. Flisat von Ikea, 24 x 24 x 28 cm), Baumwollgarn (Lauflänge: 50 g = 85 m, z. B. Rico Creative Cotton Aran): 650 g in Perlgrau (52), je 50 g in Schwarz (90), Patina (43), Weiß (80) und Silbergrau (22), Häkelnadeln Nr. 3,5 und 4, Füllwatte
So geht’s:
● Immer fM häkeln, Maschenprobe wie bei der Katze. Sitzfläche, Schnurösen, Seitenteile und Bindeband in Perlgrau wie bei der Katze häkeln.
Kopf: In Perlgrau bis inklusive der11. Rd wie bei der Katze arbeiten = 72 M.12.–15. Rd: fM häkeln.16. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 10 fM, ab * wiederholen = 66 M. Weiter über die nächsten 54 M in R arbeiten.1. R: 54 fM häkeln, wenden.2. R: 1 Lm (wird im Folgenden nicht als M gezählt), die 1. und letzten beiden M zusammen häkeln, dazwischen fM häkeln = 52 M.3.–4. R: 1 Lm, die 1. und letzten 2 M zusammen häkeln, dazwischen fM häkeln = 48 M.5. R: 1 Lm, fM häkeln.6. R: 1 Lm, 3 fM, [die nächsten 2 M zusammen häkeln, 6 fM häkeln] 5 x, die nächsten 2 M zusammen häkeln, 3 fM = 42 M.7.–9. R: 1 Lm, fM häkeln.10.–12. R: 1 Lm, die 1. und letzte M verdoppeln, dazwischen fM häkeln = 48 M.13. R: 1 Lm, 48 fM, 6 Lm (über diese LM später die Schnauze beginnen), mit 1 Km in die 1. fM zur Rd schließen.
Hals: 1. Rd: Am Kopf weiterarbeiten, 1 fM in dieselbe M wie die Km der Vor-Rd, 53 fM = 54 M.2.–5. Rd: fM häkeln.6. Rd: Die 1. und jede 9. M verdoppeln = 60 M.7.–14. Rd: fM häkeln. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. (Hier später den unteren Halsteil fortsetzen.)
Schnauze: Faden mit 1 Km auf der Rückseite mit der 1. der 6 Lm von der 13. R verbinden.1. Rd: 1 fM in jede der 6 Lm, 12 fM gleichmäßig verteilt über den Kopf nach oben, 12 fM horizontal am oberen Kopf, 12 fM nach unten über den Kopf bis zur 1. M = 42 M. Weiter in Spiralen häkeln.2.–3. Rd: fM häkeln.4. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 5 fM, ab * wiederholen = 36 M.5.–12. Rd: fM häkeln.13. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 4 fM, ab * wiederholen = 30 M.14.–22. Rd: fM häkeln.23. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 3 fM, ab * wiederholen = 24 M.24. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 2 fM, ab * wiederholen = 18 M.25. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 1 fM, ab * wiederholen = 12 M. Faden abschneiden und durch die M der letzten Rd festziehen, sodass die Öffnung geschlossen ist, und vernähen.
Unterer Halsteil: Faden mit 1 Km in das hintere M-Glied der 1. M der letzten Rd mit dem Hals verbinden. In Spiralen weiterhäkeln.1. Rd: Beginnend mit derselben M wie die Km fM häkeln, dabei nur in die hinteren M-Glieder einstechen (mit den vorderen M-Gliedern wird der Hals später an der Sitzfläche befestigt) = 60 M.2. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 8 fM, ab * wiederholen = 54 M.3. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 7 fM, ab * wiederholen = 48 M.4. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 6 fM, ab * wiederholen = 42 M.5. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 5 fM, ab * wiederholen = 36 M. Kopf, Schnauze und Hals fest ausstopfen.6. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 4 fM, ab * wiederholen = 30 M.7. Rd : * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 3 fM, ab * wiederholen = 24 M.8. Rd: fM häkeln, Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. Mit Füllwatte fest ausfüllen, dabei aber das untere Ende flach halten. Fadenende durch die letzte Rd stramm ziehen, sodass die Öffnung geschlossen ist, und mit ein paar Stichen fixieren.

Ohr (2 x häkeln): Mit 4er-Häkelnadel 6 fM in 1 Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1.–5. Rd: Wie die 1.–5. Rd Kopf arbeiten = 36 M.6.–10. Rd: fM häkeln.11. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 4 fM, ab * wiederholen = 30 M.12. Rd: fM häkeln.13. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 3 fM, ab * wiederholen = 24 M.14.–18. Rd: fM häkeln.19. Rd: * Die nächsten 2 M zusammen häkeln, 2 fM, ab * wiederholen = 18 M.20. Rd: fM häkeln.
● Das Teil flach legen, sodass Vorder- und Rückseite symmetrisch aufeinanderliegen und die nächsten 9 M der Vorder- und Rückseite mit fM zusammen häkeln. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Nase: Mit Häkelnadel 3,5 in Schwarz 6 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1. Rd: Jede M verdoppeln, Fadenende stramm ziehen = 12 M.2. Rd: Die 1. und jede 4. M verdoppeln = 15 M.3. Rd: 1 Km in jede M der Vor-Rd häkeln. Faden großzügig abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Auge (2 x häkeln): wie bei der Katze.
Schwanz: Mit Häkelnadel 3,5 in Perlgrau 35 Lm + 1 Wende-Lm anschlagen, wenden.1. R: 1 fM in die 2. Lm von der Nadel aus, in die folgenden 33 LM je 1 fM häkeln, in die letzte Lm 3 fM häkeln und die Lm-Kette von der anderen Seite behäkeln: 1 fM in jede Lm = 71 M.2. R: 1 Lm (zählt im Folgenden nicht als M), 10 fM häkeln, [die nächste M verdoppeln, 4 fM] 3 x, die nächsten 10 M verdoppeln, 3 M in die nächste M, die nächsten 10 M verdoppeln, [4 fM häkeln, die nächste M verdoppeln] 3 x, 10 fM = 99 M.3. R: 1 Lm, 49 fM, die nächste M verdoppeln, 49 fM = 100 M.4. R: 1 Lm, 30 fM häkeln, [die nächste M verdoppeln, 2 fM] 6 x, 1 fM, die nächsten 2 M verdoppeln, 1 fM, [2 fM, die nächste M verdoppeln] 6 x, 30 fM = 114 M.
● Faden in der 1. fM auf der anderen Seite des Schwanzes neu anschlagen.
Die 5.–7. R des Schwanzes wiederholen, sodass beide Seiten symmetrisch sind.
● Schwanz zur Hälfte legen, sodass die Seiten symmetrisch aufeinanderliegen. Vom Schwanzende her mit Km durch die hinteren M-Glieder der fM auf beiden Seiten den Schwanz zusammenhäkeln, nach der 1. Hälfte das Schwanzende füllen. Saum bis zu Ende schließen. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. Den oberen Teil des Schwanzes füllen, bis er fest gestopft ist, dabei die Krümmung am unteren Ende bewahren.
Halsband: Mit Häkelnadel 3,5 in Rot 6 Lm + 2 Wende-Lm anschlagen.1. R: 1 hStb in die 3. Lm von der Nadel aus, 1 hStb in jede der 5 Lm = 6 M.2. R: 2 Lm (zählen weiterhin nicht als M), hStb häkeln. Die 2. R wiederholen, bis das Halsband um den Hals passt. Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen. Halsband zur Hälfte legen und für das Namensschild die Mitte markieren.
Namensschild (2 x häkeln): Mit Häkelnadel 3,5 in Weiß 6 fM in einen Fadenring häkeln. Weiter in Spiralen häkeln.1.–2. Rd: Wie die 1.–2. Rd Kopf arbeiten = 18 M. Faden beim 1. Teil des Namensschilds abschneiden und durch die letzte M ziehen.
● Bei der 2. Seite Faden nicht abschneiden. Beide Teile aufeinanderlegen und mit dem Arbeitsfaden 18 fM durch die hinteren MGlieder der letzten Rd beider Teile arbeiten, 1 Km in die nächste M häkeln, 1 Lm, Faden abschneiden und durch die letzte M ziehen.
Bein (4 x häkeln): Einfarbig in Silbergrau wie bei der Katze häkeln.
Fertigstellung: Nase leicht mit ausstopfen und auf die Spitze der Schnauze nähen, sodass sie am oberen Ende liegt. Augen und Ohren ebenfalls mit den Fadenenden an den Kopf nähen. Vor dem Annähen des Kopfes den Sitzbezug auf den Hocker spannen. Dabei die Form des Bezugs an den Hocker anpassen und die Seiten herunterziehen. Bindeband fest zuziehen und verknoten. Kopf auf das vordere Ende des Sitzbezugs platzieren und durch die vorderen M-Glieder am unteren Ende des Halses am Bezug festnähen. Schwanz an der unteren Kante am Sitzbezug befestigen. Mit dem langen Fadenende das Namensschild am markierten Punkt unten am Halsband befestigen. Halsband um den Hals legen, zusammennähen. Alle Fäden vernähen.
● Für das Fell Fransen in Perlgrau in jede 2. M einknüpfen: in der 2. und jeder 5. R an den Seiten des Sitzbezugs, dafür je 2 Fäden von ca. 23 cm Länge verwenden. Für das Einknüpfen mit der Häkelnadel in 1 M des Häkelteils stechen, die Fransenfäden genau in der Mitte fassen und zu einer Schlaufe durchziehen. Durch die Schlaufe die restlichen Enden der Fransen mit der Häkelnadel durchholen und Fäden festziehen. An der Sitzfläche in gleicher Weise verfahren, dabei je 2 Fäden von ca. 40 cm Länge verwenden. Für die Ohren in der 2. und jeder 3. R Fransen aus je 2 Fäden von ca. 30 cm Länge auf der Oberseite einknüpfen. Oben am Kopf fortfahren, dafür Fäden von ca. 40 cm Länge verwenden. Ein paar Fransen am Hinterkopf und zwischen den Ohren einknüpfen. Dabei auch die Lücken am Scheitel ausfüllen. Beine mit der Innenseite nach außen und den Büschel-M nach vorne auf die Hockerbeine ziehen. Sie sollen eng anliegen, damit sie nicht leicht abrutschen.
Idee von Seite 33

Backe, backe Körbchen

BROTKORB

Das brauchen Sie:
1 Würfel frische Hefe, ½ Liter Milch (lauwarm), 1 Löffel Honig, 1 kg Mehl, 3 Eier, 80 g Zucker, 50 g zerlassene Butter, etwas Rum, 3 Eidotter zum Bestreichen. Außerdem: eine feuerfeste Schüssel (20–30 cm ø), eine Gugelhupfform oder ein Ring sowie Draht (etwas stärkerer Blumendraht)
So geht’s:
● Hefe mit etwas Milch, Honig und zwei EL Mehl vermischen und gehen lassen. Danach mit den restlichen Zutaten vermengen und zu einem Teig verarbeiten. 45 Minuten gehen lassen, danach noch einmal durchkneten.
● Der Korb besteht aus drei Teilen: einem geflochtenen Kranz für den Boden, dem Korb selbst und einem Griff. Den Durchmesser der Schüssel, auf der der Korb gebacken wird, abmessen – diesen braucht man für den Griff. Teig in 26 gleich große Stücke teilen.
Korb: 20 Stücke zu circa 30 cm langen Strängen rollen. Daraus ein Gitter flechten: 10 Stränge waagrecht, 10 Stränge senkrecht (Bild 1). Die Außenseite der Schüssel einfetten und das Gitter auflegen (Bild 2). Für den Abschluss 2 Stücke in der Länge des Schüsselumfanges rollen. Zu einer Kordel verdrehen, zu einem Ring im Schüsselumfang legen. Enden mit Eidotter verkleben.
Kranz: 2 Teigstücke zu 40 cm langen Strängen rollen und zu einer Kordel drehen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Gugelhupfform oder den Ring in die Mitte stellen und die Kordel um die Form legen. Enden gut zusammendrücken.
Griff: 2 Teigstücke zu etwa 30 bis 40 cm langen Strängen rollen. Einen Draht zum Griff biegen, passend zum Durchmesser der Schüssel. Der Draht sollte etwas länger sein als die Teigstränge, damit man die überstehenden Enden später in den Korb stecken kann. Dann die Teigstränge um den Draht flechten.
● Alle Teile mit Eigelb bestreichen. Den Korb auf die unterste Schiene des Backofens stellen und bei 220 Grad circa 45 Minuten backen. Nach 20 Minuten mit Pergamentpapier abdecken und die restlichen Teile ins Rohr schieben. Sie brauchen etwa 25 Minuten.
● Auskühlen lassen (Bild 3), die Teile zusammensetzen und nach Lust und Laune dekorieren.
Idee von Seite 34

Aus Holz gebaut

KISTENBANK

Das brauchen Sie:
2 große und 2 kleine Kisten (z. B. Knagglig von Ikea), Fichtenholzplatte, 120 x 40 cm, Holzleim, starkes doppelseitiges Klebeband (z. B. Teppichklebeband)
So geht’s:
● Die 2 großen Kisten zusammensetzen. Die 2 kleinen bleiben erst einmal außen vor. Die Holzplatte auf die zwei großen Kisten setzen und mit Klebeband befestigen. Die Öffnungen der Kisten an der Kante der Platte platzieren.
● Den Boden der kleinen Kisten als Regalbretter für die großen Kisten verwenden. Das Brett passt genau hinein und muss nicht zugesägt werden. Mit Holzleim fixieren.
Idee von Seite 36

TÜRTISCH

Das brauchen Sie:
Tür, vorgestanzte MDF-Platte in passender Größe, Schwamm, Farbe, Farbrolle, Lineal, Bleistift, Säge, Holzleim, 4 Tischbeine (z. B. von Ikea), Schrauben, Schraubendreher
So geht’s:
● Diese Tür hat 1 große und 2 kleinere Vertiefungen. Dafür reichte eine MDF-Platte von 120 x 60 cm. Tür gründlich säubern, trocknen lassen. MDF-Platte streichen und trocknen lassen. Vertiefungen ausmessen und die Platte passend zusägen. Leim gleichmäßig, aber nicht zu dick auf der Rückseite der Zuschnitte verteilen. Der Leim soll später nicht durchs Lochmuster quellen.
● MDF-Platte in die Vertiefungen der Tür drücken und während des Trocknens beschweren.
● Die Tischbeine unten an die Ecken der Platte schrauben. Für einen Esstisch müssen die Beine ca. 70 cm lang sein.
Idee von Seite 37

COUCHTISCH

Das brauchen Sie:
hochwertiges Leimholz/Arbeitsplatte, mindestens 2 cm dick, Lochwinkel, 20 cm lang, Holzleim je nach Holzsorte, 4 Filzgleiter, 6 Schrauben 4 x 16 mm, 8 Schrauben 4 x 60 mm, Mundschutz, Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz, Akku-Säge und Akku-Bohrer (z. B. Bosch EasyCut 50 und Bosch EasyDrill 12), Metallbohrer, 2 mm, Schleifgerät (z. B. Bosch PSM 18 LI) mit Schleifpapier der Stärke 120, Bleistift, Meterstab, Schreinerwinkel, Schraubzwinge
So geht’s:
● Holzplatten auf die folgenden Größen zusägen: Tisch- und Fußplatte je 30 x 30 cm. Senkrechte Platte: 30 cm breit, Höhe passend zur Sofalehne – hier 90 cm. Zeitschriftenhalter: 20 x 30 cm Brett und 30 x 5 cm Leiste. Holzkanten vorsichtig abschleifen und die Arbeitsfläche reinigen (1).
● Am Rand der Fußplatte 4 Markierungen im Abstand von 6 cm anzeichnen und vorbohren (2).
● Fußplatte aufstellen, senkrechte Platte davorlegen, sodass beide verbunden werden können. Platten zusammenschrauben (4 Schrauben à 4 x 60 mm) (3).
● Senkrechte Platte an der entgegengesetzten Seite mit der Schraubzwinge fixieren und den Lochwinkel platzieren. Diesen mit 3 kurzen Schrauben anbringen (4).
● Auf der Unterseite der Tischplatte, 9 cm vom Rand entfernt, die Position des Lochwinkels einzeichnen. Tischplatte über den Lochwinkel mit der senkrechten Platte verbinden, indem die übrigen 3 kurzen Schrauben angeschraubt werden (5).
● Zeitschriftenhalter: Die 30 cm langen Seiten von Leiste und Brett mit Leim bestreichen, die kurze Leiste auf dem Brett mit der Schraubzwinge fixieren. Nach dem Trocknen an dem aufgerichteten Tisch die gewünschte Position des Zeitschriftenbords im unteren Drittel markieren. Diesen an der markierten Stelle fixieren, Position auf der anderen Seite anzeichnen (ungefähr die Mitte der Leiste benutzen). Auf dieser Linie im Abstand von 6 cm 4 Bohrlöcher anzeichnen. 4 cm tief vorbohren (6).
● Zeitschriftenhalter mit 4 der Schrauben (4 x 60 mm) an der Platte anbringen. Zum Schutz des Bodens an der Unterseite die Filzgleiter anbringen.
Idee von Seite 38

KOMMODE MIT PALETTENREGAL

Das brauchen Sie:
Kommode, Möbellack, Schaumstoffwalze, ca. 10 Palettenbretter, 2–3 Holzbretter, Schleifgerät, Säge, Spaxschrauben
So geht’s:
● Kommode leicht anschleifen. Wer auch die Innenflächen neu lackieren möchte, schleift innen ebenfalls kurz an. Anschließend mit leicht feuchtem Lappen den Schleifstaub entfernen und alles trocknen lassen.
● Mit der Schaumstoffwalze alle Flächen lackieren. Vertiefungen in Türen und Schubalden zuvor mit einem dünnen Pinsel und Farbe ausfüllen. Erst dann walzen. Wer die Vertiefungen hervorheben möchte, verzichtet auf Farbe.
● Rückwand aus Palettenbrettern bauen: Holzbretter auf die gewünschte Breite sägen (schön sieht es aus, wenn sie später auf beiden Seiten etwas Überstand haben). Mit 2 bis 3 senkrechten Brettern die waagrechten Bretter miteinander verschrauben. Die Höhe der Wand bestimmen Sie!
● Wenn die senkrechten Bretter am unteren Ende der Rückwand ca. 10–20 cm überstehen, lässt sich die Rückwand damit leicht von hinten an der Kommode anschrauben.
Idee von Seite 39

STUHL MIT KLEIDERBÜGEL

Das brauchen Sie:
Stuhl (z. B. Ivar von Ikea), Holzsäge, Holzleim, Kleiderbügel (breiter als die Stuhllehne), Zierhaken aus Metall
So geht’s:
● Die Dicke des Bügels messen und einen Schlitz in die oberen Enden der Rückenlehne sägen. Rillen mit Holzleim füllen. Alles kurz antrocknen lassen und den Aufhänger in die Rillen setzen. Dieser Stuhl hat oben eine Inbusschraube. Wenn Sie diese herausnehmen, können Sie hier genau den Haken einsetzen. Wenn Sie mehrere Haken wollen, bohren Sie einige Löcher.
Idee von Seite 39

SCHUBLADENREGAL

Das brauchen Sie:
5 unterschiedliche Schubladen, ca. 20 Holzschrauben à 3 x 25 mm, 4 Schrauben à 4 x 60 mm, Holzbohrer 4 mm, Steinbohrer 6 mm, Akku-Stichsäge und Akku-Bohrschrauber, z. B. von Bosch, Heißklebe-Stift, z. B. Glue Pen von Bosch, Heißklebesticks, Korkplatte
So geht’s:
● 1 Schublade mit der Säge um etwa die Hälfte kürzen. 2 weitere Schubladen mit den Knäufen vom Körper weg nach vorn so nebeneinanderlegen, dass sie hinten eine gerade Linie ergeben. Mit kurzen Schrauben und dem Akku-Bohrschrauber seitlich zusammenschrauben.
● Von der Rückseite der Schubladen in 10 cm Abstand je zwei 4 mm große Löcher bohren. Die Löcher sollten auf einer Linie liegen.
● Den Abstand der 4 gebohrten Löcher messen und im gleichen Abstand 4 Punkte an der Wand markieren. Die Punkte mit einem 6 mm großen Steinbohrer nachbohren.
● Die zusammengefügten Schubladen an die Wand schrauben. Restliche Schubladen mit kurzen Schrauben nach Belieben an den bereits aufgehängten Schubladen befestigen. Mit einem Heißklebe-Stift eine der Schubladen mit einer Korkplatte auslegen.
Idee von Seite 40

ZEITSCHRIFTENREGAL

Das brauchen Sie:
Holzplatte, 180 x 60 cm, 5 Aufstelllatten von je 60 x 10 cm, 10 gelb verzinkte Stuhlwinkel, Schleifmaschine, Akku-Bohrschrauber, Lineal, Bleistift
So geht’s:
● Alle Flächen schleifen, um eventuelle Splitter zu entfernen. Auf der großen Platte mit einem Bleistift markieren, wo die Latten befestigt werde sollen.
● Mit dem Akku-Bohrschrauber 2 Winkel auf jede Latte schrauben. Latten mit Winkeln auf die große Platte schrauben.
Idee von Seite 40

LEITERGARDEROBE

Das brauchen Sie:
2 beliebig lange Leimholzbretter in 2 cm Stärke, 20–30 cm breit, Vorhangstange aus Holz, ca. 150 cm lang, 2 cm ø, 2 Leitern aus Holz, ca. 190 cm hoch, 8 Schrauben für die Bretter, 30 mm lang, ca. 2,5–3 mm ø, 6 Schrauben, ca. 15–20 mm lang, ø abhängig vom Lochband, Lochband, 24 cm lang (mit einer Kneifzange teilen in 2 x 12 cm), Farbe, Abdeckfolie, Mundschutz, Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz, Säge, Akku-Bohrschrauber (z. B. Bosch EasyDrill 12), Sauger, Schleifgerät (z. B. Bosch PSM 18 LI mit Schleifpapier der Stärke 120), Bleistift, Meterstab, Schreinerwinkel, Schraubzwinge
So geht’s:
● Bretter auf eine Länge von je 120 und 115 cm zuschneiden, Kanten abschleifen und die Späne entfernen.
● Leitern nach oben leicht aufeinander zulaufend hinlegen. Das längere Brett auf die unterste Sprosse legen und auf jeder Seite mit je 2 der längeren Schrauben befestigen. Leiter umdrehen, um das kürzere Brett auf der darüberliegenden Sprosse versetzt anzubringen. Dieses mit je 2 längeren Schrauben an beiden Seiten festschrauben.
● Auf der obersten Sprosse jeweils die Mitte markieren, die Stange auflegen und die Lochbänder an beiden Seiten oben herumlegen. Löcher zur Fixierung vorbohren. Lochbänder mit den kurzen Schrauben fixieren.
Idee von Seite 41

Sonnige Maschen

HÄNGEKORB

Das brauchen Sie:
Textilgarn (Lauflänge: 250 g = 120 m, z. B. Zpagetti von Hoooked), Häkelnadel Nr. 12
So geht’s:
● 4 Lm häkeln und zum Ring schließen.
● 1. R: jede M verdoppeln = 8 M.
● 2. R: jede M verdoppeln =16 M.
● 3. R: jede 2. M verdoppeln = 24 M.
● 4. bis 8. R: über jede R 8 M zunehmen = 64 M.
● 9. bis 13. R: fM häkeln = 64 M.
● 14. bis 16. R: über jede R 8 M abnehmen = 40 M.
● 17. R: fM häkeln = 40 M.
● 18. R: in jede M eine Km häkeln = 40 M.
● Dann ein Lm-Kette von 10 M arbeiten. Das Ende festhäkeln und in jede Lm 1 Km häkeln für mehr Stabilität. Faden abketten und vernähen.
Idee von Seite 42

WOLLKORB

Das brauchen Sie:
250 g Schurwoll-Acryl-Garn (Lauflänge: 50 g = 75 m), z. B. North von Katia über Wollplatz in Gelb (83), Nadelspiel Nr. 8, 80 cm Rundstricknadel Nr. 8, Stricknadel Nr. 12
So geht’s:
● Mit doppeltem Faden stricken.
● Boden: 6 M mit dem Nadelspiel anschlagen und zum Ring schließen. Rd 1 Rechts stricken. Rd 2: jede M verdoppeln = 12 M.
● In ungeraden Rd die M re stricken (ohne Zunahmen).
● Rd 4: * 1 M stricken, 2 M aus der 2. M stricken, ab * wiederholen = 15 M. Rd 6: * 2 M stricken, 2 M aus der 3. M stricken = 24 M.
● In geraden Rd stets 1 M mehr stricken, dazu 2 M aus 1 M stricken. Bis Rd 24 je 24 M und in der 25. M 2 M stricken = 72 M. M abketten.
● Seitenteil: 20 M mit Nadel Nr. 12 stricken, in Hin- und Rück-R re M stricken. Dabei die Rand-M so stricken: am Anfang der R 1 M re verschränkt stricken, am Ende den Faden vor die Arbeit legen, die letzte M li abheben. Nach ca. 1 m Länge M abketten, Schmalseiten, Seitenteil und Bodenteil zusammennähen.
Idee von Seite 42

BOMMELKISSEN

Das brauchen Sie:
600 g Kunstfasergarn (Lauflänge: 200 g = 120 m), z. B. Bravo Big von Schachenmayr in Gold (122), Stricknadeln Nr. 10, Wollvernähnadel, 4 Holzknöpfe ca. 28 mm ø, Kisseninlet, 50 x 50 cm. Maschenprobe Perlmuster: 8,5 M und 14 R = 10 x 10 cm, Strukturmuster: 8,5 M und 13 R
So geht’s:
● Perlmuster: 1 M re, 1 M li im Wechsel stricken und das Muster in jeder R versetzen.
● Strukturmuster: nach Strickschrift in R stricken. Es sind alle R gezeichnet, die Hin-R von re nach li, die Rück-R von li nach re lesen. Nach der Rand-M die 4 M des Rapports stets wiederholen, enden mit der M nach dem Rapport, Rand-M 1. bis 4. R wiederholen.
● 43 M anschlagen und für die Knopflochblende im Perlmuster stricken, dabei mit 1 Rück-R beginnen. Perlmuster: 1 M rechts, 1 M li im Wechsel stricken und das Muster in jeder R versetzen.
● In der 4. R (= Hin-R) wie folgt 4 Knopflöcher arbeiten: Rand-M, 4 M im Perlmuster, 2 M abketten, 8 M im Perlmuster, 2 M abketten, 9 M im Perlmuster, 2 M abketten, 8 M im Perlmuster, 2 M abketten, 4 M im Perlmuster, Rand-M.
● In der folgenden Rück-R die abgeketteten M wieder neu anschlagen.
● Nach 7 R (= ca. 5 cm) ab Anschlag im Strukturmuster weiterstricken. Nach Strickschrift in R stricken. Es sind alle R gezeichnet, die Hin-R von re nach li, die Rück-R von li nach re lesen. Nach der Rand-M die 4 M des Rapports 10 x wiederholen, enden mit der M nach dem Rapport, Rand-M. Die 1. bis 4. R stets wiederholen.
● Nach 124 R (= ca. 95 cm) im Strukturmuster 1x die 1. R des Strukturmusters stricken.
● Für die Knopfblende 7 R (= ca. 5 cm) im Perlmuster arbeiten und dann alle M abketten.
● Gesamtlänge = ca. 105 cm.
● Das Teil anfeuchten, spannen und trocknen lassen.
● Alle Fäden vernähen. Das Teil mit der re Seite nach oben hinlegen und die schmalen Seiten je ca. 27,5 cm zur Mitte hin umschlagen, sodass die Knopfblenden übereinanderliegen.
● Seitennähte schließen und Kissenhülle wenden.
● Knöpfe annähen. Inlet einlegen und Knöpfe schließen.
Idee von Seite 42

DECKE

Das brauchen Sie für eine Decke von 115 x 115 cm:
Textilgarn (Lauflänge: 250 g = 120 m, z. B. Ribbon XL von Hoooked): 11 Knäuel in Gelb (Spicy Ocre) und 1 Knäuel in Schwarz, tunesische Häkelnadel Nr. 15 mit flexiblem Kabel, Häkelnadel Nr. 10
So geht’s:
● Maschenprobe: 8 M x 10 R = 10 x 10 cm.
● 185 Lm mit tunesischer Häkelnadel Nr. 15 locker anschlagen.
● Anfangs-R: Die Schlinge auf der Nadel zählt als 1. M, dann für die nächste M in die 2. Lm ab der Nadel einstechen und die Querrippe auf die Nadel nehmen. Nacheinander alle 85 M auf die Nadel nehmen.
● Alle Rück-R wie folgt arbeiten: Nicht wenden, Faden mit 1 Umschlag holen und für die linke Rand-M durch die 1. M ziehen. Mit einem weiteren Umschlag den Faden holen und durch die vordersten 2 M auf der Nadel ziehen. Diesen Schritt bis zum Ende wiederholen. Es liegt nur noch 1 Schlinge auf der Nadel, sie ist die rechte Rand-M.
● 1. R: Von rechts nach links unter dem 2. senkrechten Faden einstechen, wieder alle M aufnehmen. 1 Rück-R arbeiten.
● 2.–4. R: Die 1. senkrechte Schlinge überspringen. Für die M unter dem senkrechten Faden einstechen. Unter der waagrechten Schlinge auf die Rückseite durchstechen, den Faden durchholen. Wiederholen, bis 85 M auf der Nadel liegen. 1 Rück-R arbeiten.
● R 1–4 wiederholen, bis die Arbeit eine Länge von ca. 110 cm und 26 Querrippen hat.
● Schluss-R: Die 1. senkrechte Schlinge überspringen, * unter dem senkrechten Faden einstechen, aber unter der waagrechten Schlinge auf die Rückseite durchstechen und den Faden holen, Km linke Schlinge durch die rechte Schlinge *, von * bis * wiederholen bis zum Ende der R. Nicht abketten.
● Für den Rand: Mit der Häkelnadel Nr. 10 in Schwarz 1 Lm (ersetzt keine fM), dann jeweils 1 fM in jede Rand-M der linken Seite der Decke häkeln. Am Ende der linken Seite für die Ecke, in die letzte Rand-M 3 fM häkeln, dann weiter fM und jeweils in den Ecken 3 fM in die letzte fM der Reihe. Mit 1 Km die Runde schließen, abketten und vernähen.

KISSEN

Das brauchen Sie:
Textilgarn (Lauflänge: 250 g = 120 m, z. B. Ribbon XL von Hoooked): 4 Knäuel in Gelb (Spicy Ocre), tunesische Häkelnadel Nr. 15 mit einem flexiblen Kabel, Häkelnadel Nr. 10, Kisseninlet
So geht’s:
● 1 Lm-Kette von 32 Lm mit der tunesischen Häkelnadel Nr. 15 häkeln.
● Technik wie bei der Decke mit 32 M wiederholen, bis die Arbeit 40 cm misst und 10 Querrippen hat. Schluss-R wie für die Decke häkeln. Dann die 2. Kissenseite häkeln. Nun mit der 10er-Häkelnadel und einem flachen Km-Saum in die vorderen M-glieder jeder R/M die 2 Seiten des Kissens zusammenhäkeln. Dabei eine Wendeöffnung lassen. Inlet einlegen und den Rest des Km-Saums weiter zusammenhäkeln.
Idee von Seite 43

Lustige Langohren

FILZHASE

Das brauchen Sie:
Filzplatte in der Größe 37,5 x 50 cm, 3 mm dick, schwarzes Stickgarn, 1 Herzknopf, Druckknöpfe (z. B. Kam Snaps), Filz-Zange, um die Druckknöpfe zu befestigen, Sticknadel, Stoffschere, Lineal, Stift zum Anzeichnen
So geht’s:
● An einer der langen Seiten der Filzplatte einen 5 cm breiten Streifen abschneiden. Auf dem verbleibenden Filzstück die Maße nach der Vorlage (unter pfefferminzgruen.de/category/ostern) abzeichnen. Körbchenform ausschneiden, den Herzknopf als Nase festnähen. Mit schwarzem Stickgarn Augen und Barthaare nähen. Zum Schluss die Druckknöpfe mit der Zange an den Zipfeln festmachen. Körbchen zusammenklappen und die Seitenteile mit den Knöpfen verbinden.
Idee von Seite 44

TAFELHASE

Das brauchen Sie:
dünne MDF-Platte, grüne Tafelfarbe, Pinsel, Kreide
So geht’s:
● Vorlage auf gewünschte Größe hochkopieren, auf die Platte übertragen und aussägen. Dann ein- bis zweimal mit grüner Tafelfarbe streichen.
Idee von Seite 45

SOCKEN

Größen: 35/37, 38/40, 41/43, 44/46
Passend für Fußlänge: 22, 24, 27, 30 cm
Schafthöhe: jeweils 13 cm
Das brauchen Sie:
Schurwolle Superwash (Lauflänge: 50 g = 100 m, z. B. Karisma von Garnstudio Drops), je nach Größe 100, 100, 150, 150 g in Zitrone (79), je 50 g in Mittelgrau (21), Hellgrau (44) und Natur (01), Nadelspiel Nr. 3,5
Maschenprobe: 22 M und 30 R glatt rechts = 10 x 10 cm.
So geht’s:
● Siehe Diagramm A1 bis A3. Diagramm A2 wird später im M-Stich aufgestrickt. Das Diagramm zeigt das Muster entgegen der Strickrichtung.
● Diagramm A3 zeigt, in welche M der Schwanz des Hasen gestickt wird.
● In Rd stricken. Je nach Größe 56, 56, 56, 64 M in Zitrone anschlagen. Nach der Strickschrift A1 (= 7, 7, 7, 8 Rapporte à 8 M) stricken.
● Wenn A1 zu Ende gestrickt wurde, 1 Rd rechts in Zitrone stricken und dabei 8, 4, 2, 8 M gleichmäßig verteilt abnehmen. = 48, 52, 54, 56 M. Um zu berechnen, wie man gleichmäßig verteilt abnimmt, die gesamte M-Zahl auf der Nadel durch die Anzahl an Abnahmen, die gemacht werden sollen, teilen (z. B. 56 M: 8 = 7). In diesem Beispiel jede 6. und 7. M rechts zusammenstricken.
● Die Arbeit hat eine Länge von ca. 12 cm.
● Nun glatt rechts mit Zitrone weiterstricken. Bei einer Länge von 13 cm die ersten 12, 13, 14, 14 M für die Ferse auf der Nadel lassen, die nächsten 24, 26, 26, 28 M stilllegen (= Fußrücken) und die letzten 12, 13, 14, 14 M für die Ferse auf der Nadel lassen.
● Glatt rechts hin und zurück über die 24, 26, 28, 28 Fersen-M stricken. Nach 5, 5½, 6, 6½ cm 1 Markierer in der Mitte der R anbringen. Achtung: Die Arbeit nun ab hier messen!
● Ferse stricken: 1. R = Hin-R. Rechts stricken, bis 7, 7, 8, 8 M übrig sind. Die nächste M wie zum Rechtsstricken abheben, 1 M rechts stricken, die abgehobene M über die gestrickte ziehen, wenden.
● 2. R = Rück-R. Links stricken, bis 7, 7, 8, 8 M übrig sind. Die nächste M wie zum Linksstricken abheben, 1 M links stricken, die abgehobene M über die gestrickte ziehen, wenden.
● 3. R = Hin-R. Rechts stricken, bis 6, 6, 7, 7 M übrig sind. Die nächste M wie zum Rechtsstricken abheben, 1 M rechts stricken, die abgehobene M über die gestrickte ziehen, wenden.
● 4. R = Rück-R. Links stricken, bis 6, 6, 7, 7 M übrig sind. Die nächste M wie zum Linksstricken abheben, 1 M links stricken, die abgehobene M über die gestrickte ziehen, wenden.
● In dieser Weise weiter abnehmen, d. h. stricken, bis 1 M weniger übrig ist, bevor 1 M abgehoben wird, bis 12, 12, 14, 14 M auf der Nadel sind.
● Nach der Fersenabnahme je 11, 12, 13, 14 M aus beiden Seiten der Ferse auffassen und dazwischen die 24, 26, 26, 28 stillgelegten M zurück auf die Nadel nehmen = 58, 62, 66, 70 M.
● Je 1 Markierer beidseitig der 24, 26, 26, 28 Fußrücken-M anbringen. Glatt rechts in Rd mit Zitrone stricken und dabei beidseitig der 24, 26, 26, 28 Fußrücken-M wie folgt abnehmen: Die 2 letzten M vor dem ersten Fußrücken-Markierer rechts zusammenstricken und die 2 ersten M nach dem zweiten Fußrücken-Markierer re verschränkt zusammenstricken. In dieser Weise in jeder 2. Rd insgesamt 7, 7, 7, 7 x arbeiten = 44, 48, 52, 56 M.
● Weiterstricken, bis die Arbeit eine Länge von 18, 20, 22, 25 cm ab dem Markierer an der Ferse hat. Es fehlen noch ca. 4, 4, 5, 5 cm vor dem fertigen Maß – den Socken ggf. anprobieren und bis zur gewünschten Länge stricken.
● Je 1 Markierer an beiden Seiten des Fußes anbringen (= Seitenmarkierer), sodass je 22, 24, 26, 28 M in der oberen und in der unteren Fußhälfte sind, und 1 Markierer in der Mitte oben auf dem Fuß anbringen, d. h. es sind je 11, 12, 13, 14 M beidseitig der oberen Fußmitte. Dieser Markierer soll anzeigen, wo A2 platziert wird.
● Glatt rechts weiterstricken und dabei beidseitig jedes Seitenmarkierers abnehmen. Stricken, bis noch 2 M vor dem Markierer übrig sind. 2 M rechts zusammenstricken, hier sitzt der Markierer, 1 M wie zum Rechtsstricken abheben, 1 M rechts, die abgehobene M über die gestrickte ziehen (= 2 M abgenommen).
● In dieser Weise in jeder 2. Rd insgesamt 4, 4, 5, 5 x abnehmen und dann in jeder Rd insgesamt 5, 6, 6, 7 x = 8 M übrig für alle Größen. Den Faden abschneiden, durch die restlichen M fädeln, zusammenziehen und gut vernähen. Noch 1 Socken stricken.
● Hase/Spitze: Mit Hellgrau im Maschenstich einen Hasen gemäß Diagramm entgegen der Strickrichtung wie folgt aufsticken: Der Markierer oben auf dem Fuß sitzt zwischen 2 M, es wird in ein M-Glied beidseitig des Markierungsfadens eingestochen. Die erste M beginnt 12 R ab dem Ende der Spitze. A2 auf beide Socken gleich aufsticken – darauf achten, dass die M nicht zu fest aufgestickt werden.
● Hase/Schwanz: In Natur wie im Diagramm A3 gezeigt einen Schwanz aufsticken, d. h. 6 lange Stiche in der Mitte aufsticken und 2 kürzere an beiden Seiten, sodass der Schwanz Fülle bekommt. Den Schwanz an beiden Socken gleich aufsticken.
Idee von Seite 46

TITELHASEN

Das brauchen Sie:
Stoffreste, Nähgarn, Nähmaschine, Füllwatte, schwarzen Filzstift, Schleifenband, Knopf
So geht’s:
● Schnittmuster auf gewünschte Größe kopieren, ausschneiden, übertragen. Evtl. erst Brusttasche aufnähen, dann beide Stoffteile rechts auf rechts zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung lassen. Wenden, Hase mit Füllwatte ausstopfen und Öffnung schließen. Mit Filzstift das Gesicht malen, Schleifen umbinden und Knopf aufnähen.
Idee von Seite 45

STUHLHUSSE

Das brauchen Sie für einen Überzug in 30 x 37 cm:
2 Teile festen weißen Filz (à 30 x 37 cm), passendes Nähgarn, rosa Filzrest für Nase
So geht’s:
● Vorlage auf die gewünschte Größe kopieren. Filzteile links auf links aufeinanderlegen, mit Bleistift nach der Vorlage die Hasenkonturen übertragen.
● Die kleinen Abnäher links und rechts einzeichnen. Entlang der Konturen ringsum 3 mm breit zusammensteppen, Abnäher und geraden Rand unten aussparen. Modell entlang der Stepplinie ausschneiden, Abnäher einschneiden und zunähen. Nasendreieck aufkleben, die Augen auftupfen.
Idee von Seite 48

ROSA PULLOVERHASE

Das brauchen Sie:
einen alten Wollpullover, Schere, Wollreste, Stopfnadel, Zeitungspapier zum Füllen
So geht’s:
● Zuschnitt für den Hasen (siehe Bild 1): Die Vorlage ist unten 10 cm breit, oben 12 cm breit und an den Spitzen 15 cm hoch. Doppelt zuschneiden und an den Seiten und oben mit Schlingstich zusammennähen. Die Ohren so tief wie möglich abbinden und die Augen und die Nase aufsticken. Mit Zeitungspapier füllen – fertig ist der Pulloverhase.
Idee von Seite 49

TÜRSTOPPER

Das brauchen Sie für einen Stopper (25 x 48 cm groß):
festen Baumwollstoff, passenden Nähfaden, ca. 8 cm Klettband, 2 Knöpfe, stabile Schnur für Schnurrhaare, Füllwatte, Plastiktüte, Sand
So geht’s:
● Vorlage für den Hasen entsprechend der Größenangabe vergrößern (7 mm Nahtzugaben an der Außenkante hinzufügen). Vorderteil nach Vorlage zuschneiden. Für das Rückteil die Vorlage entlang der gestrichelten Linie durchschneiden und zwei Stoffteile zuschneiden. Dabei für den Verschluss entlang der gestrichelten Linie am oberen Teil 5 cm, am unteren Teil 3 cm zugeben. Verschlusskanten zuerst 1 cm, dann 2 cm nach links bügeln und feststeppen.
● Zum Schließen Klettbandstreifen mittig anbringen, sodass die obere gerade Kante die untere Kante 2 cm breit überlappt. Vorder- und Rückteil rechts auf rechts zusammennähen. Untere Ecken abnähen, dafür die Seitennaht jeweils rechts auf rechts passend auf die Bodennaht legen und die dabei entstandenen Ecken 3,5 cm breit absteppen. Hasen wenden. Perlen oder Knöpfe als Augen aufnähen. Schnurrhaare befestigen.
● Sandgefüllte Tüte einsetzen, Rest mit Füllwatte ausstopfen.
Idee von Seite 46

HASENTASCHE

Das brauchen Sie:
Baumwollbeutel mit langen Henkeln in Natur, ca. 38 x 42 cm, Baumwollstoff, gemustert, 16 x 54 cm, Baumwollstoff, einfarbig, 16 x 54 cm, Stoffschere, Stecknadeln, Nähmaschine, Nähgarn in Naturweiß, Zeitungspapier, Bleistift, Textilfarbe in Schwarz, mitteldicker Pinsel, Wollgarn in Rot und Hellblau, dicker Karton, ca. DIN A6, Schere, Sticknadel, Nähnadel
So geht’s:
● Vorlagen der Hasenohren je 2 x auf den gemusterten (Vorderseite) und den einfarbigen Stoff (Rückseite) übertragen und die Formen mit 1 cm Nahtzugabe ausschneiden. Jeweils ein gemustertes und ein einfarbiges Ohr mit Stecknadeln links auf links zusammenstecken. Die beiden Formen mit der Nähmaschine zusammennähen und unten eine Öffnung zum Wenden lassen. Die überstehenden Fäden abschneiden und den Stoff wenden.
● Hasengesicht von der Vorlage mit dem Bleistift auf die Tasche übertragen. Tasche mit Zeitungspapier füllen, damit die Textilfarbe nicht durchdrückt. Mit Textilfarbe und dem Pinsel das Hasengesicht nachmalen. (Abb. 1)
● Für die Quasten hellblaues Wollgarn ca. 30-mal um ein Stück dicken Karton wickeln. Einen zweiten Strang Wolle in gleicher Farbe unter den gewickelten Strängen durchfädeln und verknoten. Die Wickelung vorsichtig vom Karton ziehen und das obere Fünftel der Quaste ein paarmal mit Wolle umwickeln. Die Quaste unten aufschneiden und die Fäden gleichmäßig zuschneiden. Insgesamt fünf Quasten in Rot und Hellblau anfertigen und an die Tasche nähen (Abb. 2 + 3).
Idee von Seite 49

Frühlingsgrüße

FRÜHLINGSGRÜSSE

Das brauchen Sie:
Kuverts aus Kraftpapier, Marker in Weiß (z. B. von Posca), Brush-Pen in Schwarz, PC
So geht’s:
Briefumschlag: Zuerst Blütenblätter mit weißem Marker in die Ecken malen. Die Blütenblätter erhalten Struktur, wenn man Schraffuren von oben hinzufügt.
● Umschlag mit mehreren Blätter und Ranken verzieren. Viele kleine Tupfen sehen ebenfalls hübsch aus.
● Mit dem schwarzen Brush-Pen das Wort „an“ in einem hübschen Banner auf die rechte Seite des Kuverts schreiben. Dann die Adresse ergänzen.
● Den Rest der frühlingshaften Illustrationen erst auf das Kuvert malen, wenn die Adresse ganz dort steht. So hat sie genug Platz. Mit dem weißen Marker kleine Punkte als Highlight auf die schwarze Schrift und zwischen die Blumen setzen.
Postkarten und Briefmarken: Auf der Website www.meinfeenstaub.com/aquarell-postkarten-gestalten/ kann man sich die Motive herunterladen, und diese oder seine eigenen Wunschmotive über www.post-individuell.de/showstart bestellen. Die Postkarten kommen schon fertig frankiert wenige Tage später bei Ihnen an. Individuelle Briefmarken gibt es bereits ab 24,95 Euro für einen Bogen mit 20 Stück.
Idee von Seite 50

Ostern in Türkis

EIER IN GOLD-TÜRKIS

Das brauchen Sie:
türkise Eierfarbe (z. B. Brauns Heitmann „Farbrausch“), Holzstäbchen, Blattgold (z. B. Starterset von Credo Blattgold)
So geht’s:
● Die Eier ausblasen, nach Packungsanleitung färben und zum Trocknen auf die Holzspieße stecken – so trocknet die Farbe schön regelmäßig. Mit Blattgold nach Gebrauchsanleitung verzieren. Dabei die Grundierung in zwei Schichten auftragen – der Effekt kommt von allein.
Idee von Seite 55

KRÄUTERDOSEN FÜR DEN TISCH

Das brauchen Sie:
alte Konservendosen, türkise Acryl- oder Tafelfarbe, Lackrolle, Perlenmarker-Pen (z. B. von Rico Design), Blattgold (z. B. von Credo Blattgold), Bänder
So geht’s:
● Dosen waschen und mit der Lackrolle streichen. Nach dem Trocknen mit Perlenmarker, Blattgold, Textiltape und Bändern verzieren.
Idee von Seite 56


Türkis und edles Gold: Farben wie aus einer Schmuckschatulle


Wenn man die Schüsseln vorher mit Frischhaltefolie auskleidet, lässt sich später das getrocknete Pappmaché leichter ablösen


GOLDENE SCHÄLCHEN

Das brauchen Sie:
Eierkartons, Tapetenkleister, Salz, Schüsseln, türkise Acrylfarbe zum Bemalen (z. B. von Rico Design), Blattgold (z. B. von Credo Blattgold), Goldlack
So geht’s:
● Zuerst die Eierkartons in kleine Teile reißen. In einer Schüssel 3 TL Kleisterpulver mit einer dreiviertel Tasse Wasser und 1 TL Salz vermischen. Gut verrühren, bis keine Klumpen mehr in der Mischung sind. Die Eierkarton-Teile darin eintauchen.
● Mit den Händen gut durchkneten und kleine Kugeln abteilen.
● Diese in die Schüsseln drücken und verteilen. Der Rand darf unregelmäßig bleiben.
● Nach 24 Stunden die getrockneten Schalen herausnehmen. Schüssel umdrehen und die Schale über den Schüssel-Boden legen, damit die Unterseite trocknen kann. Außen mit türkiser Farbe anmalen, dann die Innenseite zuerst mit Goldlack aussprühen und nach dem Trocknen für mehr Glanz mit Blattgold vergolden.
Idee von Seite 57

HIMMELBLAUE SPITZENSERVIETTE

Das brauchen Sie:
Stoffreste oder türkisfarbene Servietten, türkise Stofffarbe, weiße Spitzenborte)
So geht’s:
● Stoff nach Packungsanleitung färben.
● Nach dem Trocknen beliebig viele quadratische Servietten zuschneiden. Ränder versäumen und an den Kanten Spitzenborte aufsteppen.
Idee von Seite 58

TISCHLÄUFER MIT HASE

Das brauchen Sie:
weißen Tischläufer, Spitzenband in Weiß (beim Serviettenfärben mit ins Farbbad geben), alternativ farbiges Spitzenband, Hasenstempel (z. B. von Maki Stamps), türkise Textilfarbe (z. B. von Rico Design)
So geht’s:
● Das Spitzenband zusammen mit dem Serviettenstoff (siehe links) türkis einfärben.
● An den Kanten des Läufers aufnähen, dann die Enden mit Hasenstempeln und Stofffarbe nach Anleitung verzieren. Die Farbe dabei mit einer Rolle auf den Stempel auftragen und nach dem Trocknen von der Rückseite bügeln.
Idee von Seite 58

Tipp

Wer mit Blattgold einem Gegenstand einen antiken oder glamourösen Effekt verleihen möchte, sollte zunächst darauf achten, dass die Fläche einen glatten, nicht saugfähigen Untergrund aufweist. Zuerst wird ein Anlegemittel aufgetragen, das meist erst nach ca. 15 Minuten, dann aber über mehrere Stunden aufnahmebereit ist. Nach und nach die Goldblätter vorsichtig aus dem Heft nehmen, zuschneiden, mit einem Pinsel an der gewünschten Stelle auftragen und festdrücken. Nach 1 bis 2 Tagen Trockenzeit einen Schutzlack auf Acrylbasis auftragen, damit das Metall im Lauf der Zeit nicht oxidiert.

Kleine Handarbeitshelfer

LÄSSIGES LAMA

Das brauchen Sie für 1 Lama von 10 x 17 cm:
Balsaholz, 10 x 50 cm (4 mm stark) und 5 x 15 cm (1 mm stark), Cutter, Schneideunterlage, Bastelfilz in Pink, 5 x 15 cm, und in Hellblau, 2 x 5 cm (jeweils 2 mm stark), Bastelfilz in Grau, 5 x 15 cm (8 mm stark), 15 cm gemusterte Borte (4 cm breit), 6 cm schwarzes Bommelband, 15 cm dünne Kordel in Orange, 7–8 verschiedene Perlen, wasserfesten Stift in Schwarz, Lackmalstift in Orange, Holzleim, Heißkleber, Stecknadeln, Lineal
So geht’s:
● Die Teile des Lamas von der Vorlage auf das 4 cm dicke Balsaholz übertragen und mit dem Cutter auf der Schneideunterlage ausschneiden. Für gerade Stellen ein Lineal zur Hilfe nehmen.
● Gesicht beidseitig aufzeichnen. Dazu schwarzen Stift für Augen, Mund und Nase sowie den orangefarbenen Lackmalstift für das Zaumzeug verwenden. Trocknen lassen.
● Die Teile des Lamas zusammenstecken und mit Holzleim aneinanderkleben.
● Das dünnere Balsaholz über die beiden Rundungen biegen, die durch das Anstecken der Beine entstanden sind, und daraus ein passendes Stück mit dem Cutter zuschneiden. Dabei sollten auf jeder Seite 1,5 cm vom Bein frei bleiben.
● Das Balsaholz mit Holzleim über die Rundungen kleben und mit ein paar Stecknadeln fixieren.
● Die Filzstücke sollen das Balsaholz komplett abdecken. Den pinkfarbenen und den grauen Filz so kürzen, dass der pinkfarbene Filz leicht unter dem grauen Filz hervorschaut. Beide mit Heißkleber auf dem Balsaholz festkleben.
● Auf die beiden Filzstücke dann die zurechtgekürzte Borte und auf deren Enden das Bommelband kleben.
● Drei oder vier Perlen auf die dünne Kordel fädeln und um den Hals des Lamas binden.
● Für den Kopfschmuck den blauen Bastelfilz über die Längsseite mehrfach mit der Schere einschneiden, zu einer Rolle drehen und das Ende mit etwas Heißkleber festkleben.
● Unten mit dünner Kordel umwickeln und am Ohr des Lamas befestigen.
● Zwei oder drei Perlen auf ein Ende der Kordel aufziehen und diese mit einem Knoten sichern.
Idee von Seite 60

STOFF-KAKTUS

Das brauchen Sie:
gelbgrünen Jerseystoff, Schere, Nähgarn, Nähnadel, grünes Stickgarn, Füllwatte, Sticknadel, Stecknadeln, Übertopf, Kieselsteine
So geht’s:
● Für die Kakteenäste und den Stamm Quadrate aus dem Jerseystoff schneiden.
● Die Quadrate in der Mitte falten und die Längskante zunähen.
● Die obere Seite des Schlauchs mit Garn fest zubinden. Nun den Schlauch wenden.
● Die Einzelteile fest mit Füllwatte ausstopfen und unten zubinden.
● Äste an den Stamm nähen.
● Mit Stickgarn per Hand die Linien auf den Kaktus steppen.
● Übertopf zur Hälfte mit Kieselsteinen füllen, Kaktus hineinstellen und mit weiteren Steinen auffüllen.
Idee von Seite 61

NOTIZBLOCK-COVER

Das brauchen Sie:
drei Baumwollstoffe: 35 x 15 cm in Altrosé mit Blümchen (Stoff 1), 85 x 15 cm in Blau mit Punkten (Stoff 2), 35 x 20 cm in Blau mit Blümchen (Stoff 3), 60 x 20 cm Aufbügelvlies H 250, 30 cm Webband mit Zacken, Kam-Snaps-Druckknopf in Türkis, Nähgarn, Bügeleisen
So geht’s:
Alle Teile mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiden:
● Stoff 1: 1 x unteres Teil Außenhülle, 1 x Visitenkartenfach.
● Stoff 2: 1 x oberes Teil Außenhülle, 2 x Einsteckfach.
● Stoff 3: 1 x Innenhülle, 1 x Riegel.
● Vlies: 1 x Außenhülle, 1 x Einsteckfach, 1 x Visitenkartenfach, 1 x Riegel.

● Das obere und untere Teil für die Außenhülle rechts auf rechts aufeinanderlegen und nahtbreit zusammennähen.
● Naht auseinanderbügeln und das Vlies aufbügeln.
● Webband auf die Naht legen und beidseitig schmalkantig aufsteppen.
● Als Nächstes auf ein Teil des Einsteckfachs Vlies aufbügeln.
● Teile für das Einsteckfach rechts auf rechts legen und zusammensteppen.
● Wenden, bügeln und die obere Kante schmalkantig absteppen.
● Visitenkartenfach mit Vlies verstärken, dann die Nahtzugaben für das Visitenkartenfach rundum nahtbreit nach links bügeln.
● Obere Kante mit Zickzackstich versäubern und schmalkantig absteppen.
● Täschchen markierungsgemäß auf das Einsteckfach legen und schmalkantig an drei Seiten aufnähen.
● Einsteckfach auf die Innenhülle legen und wie im Schnitt eingezeichnet mit zwei Stepplinien aufsteppen.
● Für den Riegel Vlies aufbügeln, Stoff längs falten und nahtbreit zusammensteppen.
● Den Riegel wenden und an der vorderen schmalen Kante die Nahtzugabe nach innen schieben. Den Riegel rundum schmalkantig absteppen.
● Innenhülle rechts auf rechts auf die Außenhülle stecken.
● Den Riegel an der rechten Außenseite mittig 1 cm tief unter die Innenhülle schieben.
● Dann die Teile rundum nahtbreit zusammensteppen. Dabei an der oberen Kante eine etwa 10 cm große Wendeöffnung lassen.
● Cover wenden und den Druckknopf in Riegel und Hülle befestigen.
● Wendeöffnung von Hand schließen.
● Dabei wird die Öffnung automatisch mit geschlossen.
Idee von Seite 62

NÄHMASCHINEN-HAUBE

Das brauchen Sie:
Baumwollstoffe, Leinenstoff-Reste, Stickgarn, Häkel- oder Webborte, Zackenlitze, Knöpfe, leichtes, aufbügelbares Volumenvlies, Trickmarker, Bügeleisen
So geht’s:
● Schnittmaße ausrechnen, dabei beachten, dass viele Maschinen unten tiefer sind als oben und auch das Rad mit in die Abmessung aufnehmen.
● Breite = Breite der Maschine + 5 cm. Tiefe = Tiefe (oben und unten messen) + 5 cm. Höhe: Höhe der Maschine + 4 cm.
● Zuschneiden inklusive 0,75 cm Nahtzugabe:
● Vorder- und Rückseite: 2-mal Höhe x Breite, die Vorderseite nach Belieben zuvor aus Stoffresten zusammensetzen.
● Seitenteile: 2-mal Höhe x Tiefe – falls die Maschine unten tiefer ist als oben, das größere Tiefenmaß nehmen und schräg zuschneiden.
● Oberteil: 1-mal Breite x Tiefe.
● Pedal- und Kabeltasche: 1-mal Breite (doppelte Höhe minus 5 cm).
● Futter: Vorder- und Rückseite, 2 Seitenteile, 1 Oberteil.
● Vlies: 2-mal Breite x Höhe, 1-mal Breite x Tiefe oben, 2-mal Höhe x Tiefe (genauso schräg wie die Außenteile zuschneiden).
● Vorderseite nach Belieben besticken, verzieren und mit Knöpfen versehen.
● Für die Pedal- und Kabeltasche den Zuschnitt zur Hälfte (auf halber Höhe) legen, den Bruch einbügeln und knappkantig absteppen.
● Knapp unterhalb des Falzes Häkelborte aufnähen.
● Tasche bündig an Unter- und Seitenkanten des äußeren Rückteils legen und an den Kanten mit einer Heftnaht sichern.
● Die vertikale Mitte der Tasche mit Trickmarker anzeichnen und absteppen, sodass zwei Taschen entstehen.
● Vorder- und Rückseite an den Oberkanten jeweils rechts auf rechts an das Oberteil nähen. Die beiden Seitenteile einpassen.
● Außenseite auf rechts wenden.
● Auf die Zuschnitte für das Futter passenden Vlies bügeln, anschließend genauso wie das Außenteil nähen.
● Außenteil rechts auf rechts in das Futter schieben, Unterkanten und Nähte bündig übereinander ausrichten, feststecken.
● Unterkante mit 1 cm Nahtzugabe bis auf eine Wendeöffnung von ca. 15 cm ringsum zusammennähen.
● Wenden, bügeln, die Öffnung schließen.
● Die Unterkante ca. 5 mm breit absteppen. Nähte von Außenteil und Futter bündig übereinander ausrichten, feststecken und beidseits der Nähte ebenfalls 5 mm breit absteppen.
Idee von Seite 62

NADEL-BECHER

Das brauchen Sie:
Porzellan-Eierbecher, bunte Porzellan-Pinselstifte, verschiedene Stoffreste, Schere, Füllwatte, Paketschnur, doppelseitiges Klebeband
So geht’s:
● Eierbecher waschen und gut abtrocknen. Mit den bunten Stiften nach Fantasie bemalen, z. B. Gesichter oder grafische Muster. Danach mindestens 15 Minuten trocknen lassen.
● Backofen auf 160 Grad Oberund Unterhitze vorheizen.
● Die Eierbecher im Ofen ca. 25 Minuten einbrennen. Danach auskühlen lassen.
● Stoffreste jeweils mit etwas Füllwatte zu kleinen Kugeln formen und zubinden.
● Die Eierbecher innen mit einem Streifen Klebeband auskleiden.
● Stoffkugeln hineindrücken.
Idee von Seite 61

WAND-ORGANIZER

Das brauchen Sie:
Baumwollstoff in Blau, ca. 80 x 120 cm, Schere, Nähmaschine, alte Jeans, Auftrenner, Stecknadeln, 2 Stöcke, Kordel
So geht’s:
● An den kurzen Enden des Baumwollstoffs je einen Tunnel nähen, durch den später die Stöcke passen.
● Sechs Taschen von alten Jeans abtrennen und mit Stecknadeln auf dem Stoff ausrichten und entlang der alten Nähte aufnähen. Oben offen lassen.
● Eine Jeansnaht aus einer alten Hose schneiden und neben den Taschen platzieren.
● Dieser Stoffstreifen wird an den Enden und ca. alle 2 cm mit einer Quernaht fixiert. So entstehen kleine Laschen, in die Nähzeug gesteckt werden kann.
● Stöcke oben und unten durch die Tunnel schieben und mit zwei Stücken Kordel an der Wand aufhängen.
Idee von Seite 63


Reste-Kiste plündern und in praktische Utensilien verwandeln


Zarte Blütendeko

SERVIETTE

Das brauchen Sie:
Stoffserviette, Stoffmalfarben in Rosa, Hellbraun, Dunkelbraun und Hellgelb (z. B. von Kreul), Bleistift
So geht’s:
● Ast mit Bleistift auf der Serviette vorzeichnen.
● Dann den Zweig mit Stoffmalfarbe in beiden Brauntönen aufmalen.
● Die Blütenblätter in Rosa zeichnen und die Blütenmitte in Gelb aufmalen. Trocknen lassen.
Idee von Seite 65

BLÜTEN-KISSEN

Das brauchen Sie:
1 Knäuel Baumwollgarn (Lauflänge: 50 g = ca. 63 m) in Weiß, Restgarn in Rosa, Hellgelb, Hellbraun, Häkelnadel Nr. 4,5, Schere, Kisseninlet, 40 x 40 cm, Nähgarn, Nähnadel
So geht’s:
● Kissenhülle in R aus Stb in ca. 100 x 41 cm häkeln.
● Hülle überlappend aufeinanderlegen, sodass ein Bezug in 40 x 40 cm mit Hotelverschluss entsteht. Seiten zusammennähen.
● 10 Blüten häkeln (siehe Flaschenschmuck). Eine Lm-Kette in Braun häkeln. Als Ast mit Verzweigungen auf das Kissen nähen, Blüten befestigen, Fäden vernähen.
Idee von Seite 66

DEKO-AST

Das brauchen Sie:
verzweigten Ast, Jutegarn, Restgarn in Rosa und Hellgelb, passende Häkelnadel, Textilkleber, Schere
So geht’s:
● Je nach Größe des Astes ca. 20 Blüten häkeln (siehe Flaschenschmuck).
● Anschließend den Ast mit Textilkleber einstreichen und das Jutegarn dicht darumwickeln.
● Trocknen lassen und die Blüten verteilt daran binden.
Idee von Seite 66

FLASCHENSCHMUCK

Das brauchen Sie:
schöne leere Flaschen, Restgarn in Rosa, passende Häkelnadel, Schere, Pozellanmalstifte in Rosa und Braun (z. B. von Marabu)
So geht’s:
● 4 Lm zur Rd schließen.
● In den Ring * 1 fM, 1 Stb, 1 fM *, von * bis * 5-mal wiederholen.
● Abketten, aber den Faden lang lassen und die Blüte damit um den Flaschenhals binden.
● An jede Blüte 3 Fäden von ca. 5 cm Länge knoten, damit Blütenstempel entstehen.
● Die Flaschen mit feinen Ästen und rosa Blüten bemalen.
Idee von Seite 67

GESCHIRR

Das brauchen Sie:
weißes Geschirr, Porzellanmalstifte (z. B. von Marabu) in Rosa, Braun, Hellbraun, Hellgrün
So geht’s:
● Auf jedes Geschirrteil in beiden Brauntönen Äste zeichnen.
● In Rosa die Blüten auftupfen und dazwischen grüne Blütenmitten zeichnen. Trocknen lassen.
● Soll die Bemalung spülmaschinenfest sein, Farbe nach Herstellerangabe im Ofen einbrennen.
Idee von Seite 68

LAMPION

Das brauchen Sie:
Hängeleuchtenschirm aus Papier (z. B. „Regolit“ von Ikea), rosa Bastelpapier (z. B. irisiertes festes rosa Briefpapier von Rico Design), Schere, dickes Juteseil, Textilkleber, rosa Band, grünen Farbstift
So geht’s:
● Etwa 50 Papier-Blüten nach Vorlage ausschneiden. Blüten in der Mitte mit grünen Punkt bemalen.
● Seil in Astform auf den Schirm kleben. Blüten nach Wunsch gruppieren und festkleben.
● Band befestigen.
Idee von Seite 68

GIRLANDE

Das brauchen Sie für7 Wimpel:
naturfarbenen Stoff, rosa Stoffmalfarbe (z. B. Metallic Rosa Bastellack von Marabu), Klebefolie, rosa Schrägband, Nähgarn, Nähmaschine, Schere
So geht’s:
● 14 Stoffdreiecke in Wunschgröße ausschneiden.
● 7 Stoffdreiecke mit Blütenmotiv bedrucken. Motiv aus Klebefolie schneiden, Folie auf einen Wimpel legen und Farbe auftragen.
● Bei den anderen Wimpeln wiederholen. Farbe trocknen lassen.
● Je ein bedrucktes und ein unbedrucktes Stoffstück rechts auf rechts legen und an den langen schrägen Seiten zusammennähen. Stoffstücke wenden. Die 7 Wimpel an das Schrägband nähen.
Idee von Seite 68

TISCHDECKE

Das brauchen Sie:
Stofftischdecke oder Stoff aus Mischgewebe (auf die gewünschte Größe zuschneiden und umnähen), Jutekordel, Organzaband in Rosa (z. B. von Rico Design), Garnreste in Hellgelb, Nähgarn, Nähnadel, Schere
So geht’s:
● Jutekordel in Astform über die Tischdecke legen und mit Stichen im Abstand von 1 cm daran festnähen.
● Blüten aus Organzaband ausschneiden und um die Äste verteilt aufsticken. Für Blütenstempel in jede Blütenmitte kurze Stücke aus gelbem Garn knoten.

SERVIETTENRING

Das brauchen Sie:
Restgarn in Rosa und Hellgelb, passende Häkelnadel, Jutekordel, Schere, Basteldraht
So geht’s:
● 3 Blüten häkeln (siehe Flaschenschmuck).
● Ein ca. 40 cm langes Stück Jutekordel mit Draht umwickeln und dabei die Häkelblüten am Draht befestigen.
● Ring um eine Stoffserviette wickeln und leicht verknoten.
Idee von Seite 68

Tierische Begrüßung

HASEN

Das brauchen Sie für zwei Hasen von je 30 cm Breite und 50 cm Höhe:
weiß lasiertes Holz, Acrylfarbe in Schwarz und Weiß, Pinsel, Säge, Schleifpapier, Masking Tape, rechteckige Holzplatten für den Boden
So geht’s:
● Die Vorlage auf 30 x 50 cm vergrößern und zwei Hasen aussägen. Einen davon mit Knick-Ohr.
● Dann das Holz abschleifen.
● Augen und Schnäuzchen aufmalen. Rand mit Tape bekleben.
● Bodenplatte anschrauben.
Idee von Seite 72

HENNE UND KÜKEN

Das brauchen Sie für ein Huhn von 35 cm Länge und 21 cm Höhe und ein Küken von 14 cm Länge und 8 cm Höhe (plus Füße):
weiß lasiertes Holz, Acrylfarbe in Rot und Schwarz, Pinsel, Säge, Schleifpapier, 4 Naturholzstecken für die Füße, Holzleim, etwas Hasendraht, Möbeltacker, rechteckige Holzplatten für den Boden, Holzbohrer, Holzleim
So geht’s:
● Vorlagen auf 21 x 35 und 8 x 14 cm vergrößern. Holz aussägen und abschleifen.
● Kamm, Schnäbel und Augen aufmalen und trocknen lassen.
● Dann den Draht in Taschenform schneiden und auf der Unterseite am Huhn festtackern.
● Für die Füße je 2 Löcher an den markierten Stellen bohren. Holzstecken hineinstecken. Wenn nötig, mit Leim festkleben.
● In die Bodenplatte ebenfalls 2 Löcher bohren. Füße hineinstecken und falls nötig festkleben.
Idee von Seite 73

LAMM

Das brauchen Sie für ein Lamm von 25 cm Länge und 17 cm Höhe:
weiß lasiertes Holz, Säge, Schleifpapier, Schafwolle, Holzleim, rechteckige Holzplatte für den Boden
So geht’s:
● Vorlage auf 17 x 25 cm vergrößern und das Lamm aussägen. Anschließend abschleifen.
● Die beiden Ohren aussägen und mit Leim auf beide Seiten des Lamm-Kopfes kleben.
● Bodenplatte anschrauben. Lamm mit Schafwolle umwickeln, sodass ein schönes Fell entsteht.
● Augen und Schnauze aufmalen.
Idee von Seite 73

Garnrollen im Shabby Chic

ETAGERE

Das brauchen Sie:
drei verschieden große Teller, zwei größere Holzspulen (z. B. über VBS-Hobby), Scrapbook-Papier zum Umwickeln der Garnrollen (z. B. Motivblock „Vintage“ von VBS-Hobby), Bastelkleber, Klarlack, Heißklebepistole
So geht’s:
● Garnrollen mit Scrapbook-Papier beziehen (Anleitung siehe Schubladengriffe) und klar lackieren. Dann die Teller und Spulen mit der Heißklebepistole aneinanderkleben. Wer möchte, kann oben noch ein kleines Döschen für Zucker, Kandis & Co. auf den obersten Teller stellen.
Idee von Seite 74

HAKENLEISTE

Das brauchen Sie:
dünnes Sperrholzbrett, Kreidefarbe oder Acryllack in Wunschfarbe, Garnrollen, Holzleim, zwei Aufhänger
So geht’s:
● Brett bemalen, dabei die vorher angezeichneten Stellen aussparen, auf die die Garnrollen geklebt werden – sonst halten sie nicht. Auch die Unterseiten der Spulen sollten unlackiert bleiben.
● Die bemalten Spulen mit Holzleim aufkleben und die Fronten mit Schmuckperlen oder Papiermotiven bekleben. Am Schluss die zwei Aufhänger auf der Rückseite anbringen.
● Auf ein dickes Brett geschraubt, kann daraus auch eine stabile Garderobenleiste werden. Dazu die Spulen erst mit Holzleim fixieren, dann von hinten Schrauben eindrehen.
Idee von Seite 77

KERZENLEUCHTER

Das brauchen Sie:
verschiedene Garn- oder Geschenkbandrollen, Bastelpapier, Schere, Bastelkleber, Acryllack, Holzbeize oder Schuhcreme, Klebepads oder Klebepistole, Tablett oder alte Tarteform
So geht’s:
● Für den Kerzenleuchter die Garnrollen zunächst mit Holzbeize rustikal einfärben. Wer kein ganzes Fläschchen Holzbeize kaufen will, kann auch Schuhcreme verwenden. Danach die Spulen sorgfältig polieren.
● Die gefärbten Spulen bemalen oder mit schönen Papieren bekleben (Anleitung siehe Schubladengriffe).
● Für besseren Halt auf dem Tablett Klebepads nutzen oder mit der Klebepistole festkleben.
Idee von Seite 76

LESEZEICHEN

Das brauchen Sie:
kleine Garnrolle, grauen Acryllack, Vintage-Motivblock (z. B. von VBS Hobby), Bastelkleber, Silberdraht, Schmuckzange, Pappe, silberne Schmuckperlen
So geht’s:
● Garnrolle grau lackieren und mit Bastelpapier beziehen. Ein Stück Silberdraht durch die Garnrolle ziehen, mit einer Schmuckzange Ösen an die Ober- und Unterseite drehen.
● An einer Seite ein mit Bastelpapier bezogenes Pappstück als Buchzeichen an der Öse anbringen. Auf der anderen Seite Schmuckperlen auffädeln.
Idee von Seite 77


Kleber mit etwas Abstand zur Kante aufkleben, damit später nichts hervorquillt


SCHUBLADENGRIFFE

Das brauchen Sie:
kleine Holzspulen, Pastellfarbe zum Lackieren, Bastelpapier, Klarlack, lange Schrauben mit Mutter
So geht’s:
● Holzspulen für die Griffe lackieren und anschließend mit Papier beziehen (Fotos 1–3), dann klar überlackieren.
● Für das Anbringen an den Schubladen lange Schrauben durch die Garnrolle in die Schubladenfront bohren und auf der Innenseite der Schublade mit einer Mutter fixieren.
Idee von Seite 78

Ostertafel in Naturtönen

TISCHLÄUFER MIT HASENAPPLIKATION

Das brauchen Sie:
Tischläufer aus Leinen (Maße 45 x 150 cm), verschiedene Leinen-Stoffreste in Naturtönen, Schablone, Stoffschere, Stecknadeln, Nähmaschine, passendes Nähgarn
So geht’s:
● Die Schablone auf die gewünschte Größe kopieren und als Vorlage verwenden, um pro Tischseite etwa 5 Hasen in zwei verschiedenen Größen aus den Leinenresten auszuschneiden. Die ausgeschnittenen Hasen wie gewünscht auf den Tischläufer stecken und mit der Nähmaschine im Geradstich knappkantig feststeppen. Die Kanten etwas ausfransen.
Idee von Seite 80

HASEN-UNTERSETZER

Das brauchen Sie:
Rest massives Holz (z. B. Eiche) in 20 mm Stärke, Vorlage vom Tischläufer, Stichsäge, Schleifpapier, Holzöl oder Holzwachs nach Wunsch
So geht’s:
● Die Vorlage auf die gewünschte Größe kopieren und verwenden, um die Form auf das Holz zu übertragen. Dann mit der Stichsäge vorsichtig aussägen. Nun die Oberfläche und die Kanten mit dem Schleifpapier glätten. Kleine Fehler beim Sägen können beim Schleifen gut ausgeglichen werden. Wer mag, kann die Untersetzer nun noch mit Holzöl oder -wachs behandeln.
Idee von Seite 81

GEHÄKELTE OSTEREIER

Das brauchen Sie:
Baumwoll-Garnrest in Grau in Nadelstärke 3, Häkelnadel Nr. 3, Schere, Nadel zum Vernähen, Styroporeier, Dekofedern, Perlen
So geht’s:
● 3 Lm anschlagen und zur Rd schließen. Danach in jede der drei M doppelt einstechen, so dass 6 M entstehen. Nun geht es weiter in Rd. Für die Variante in Strickoptik immer in die Mittelbögen der nächsten Masche einstechen. Für die andere Optik mit den kleinen Querstreifen in den jeweils hinteren Bogen der M einstechen. In der 3. Rd wieder alle M doppelt häkeln (= 12 M).
● Die 4.–5. R einfach häkeln, in der 6. Reihe wieder alle M doppelt häkeln. Nun geht es einige R ohne Zunahmen weiter.
● Zwischendurch immer wieder das Styroporei hineinstecken, um zu prüfen, ob die Größe passt. Bevor M abgenommen werden, das Ei in den Häkelmantel stecken. Nun im gleichen Rhythmus, wie die M zugenommen worden sind, wieder abnehmen. Wenn noch etwa 6 M übrig sind, den Faden abschneiden und mit der Nadel alles zusammenziehen und vernähen. Zum Schluss eine kleine Holzperle auffädeln und durch mehrere Knoten fixieren. Eine kleine Feder in die Perle stecken.
Idee von Seite 82

SERVIETTENRINGE MIT HASENOHREN

Das brauchen Sie:
Garnrest in Grau in Nadelstärke 3–4, Häkelnadel Nr. 3,5, Schere, Nadel zum Vernähen
So geht’s:
● 12 Lm häkeln (Länge des Ohrs). Dann in die letzte Masche einstechen und den Faden gleich durch beide Maschen auf der Nadel ziehen. Genauso auch bei der zweiten Masche verfahren. Die dritte bis zehnte Masche wird ganz normal gehäkelt, die beiden letzten dann wie folgt:
● In die Masche einstechen und den Faden durchziehen. Durch die entstandene Masche den Faden noch mal durchziehen und erst dann durch beide Maschen auf der Nadel. So entsteht eine höhere Masche und das Hasenohr wird unten etwas breiter. Zum Schluss den Faden ca. 5 cm lang abschneiden und durch die letzte Masche ziehen.
● Das Ganze für das zweite Ohr wiederholen. Nun die letzte Masche auf der Nadel lassen. Das erste Ohr wird von der Rückseite verwendet, damit es auch schön symmetrisch aussieht. Die beiden Ohren an den Fadenenden zusammenknoten. Im Anschluss daran eine Schlaufe aus Luftmaschen häkeln, durch die die Serviette passt. Zum Ring schließen und die Fäden vernähen. Die Ohren etwas in Form zupfen.
Idee von Seite 82

PUSCHELSCHWÄNZCHEN

Das brauchen Sie:
Rest Sockenwolle in Grau, Schere, Heißkleber
So geht’s:
● Das Garn um zwei Finger wickeln und mittig stramm abbinden. Die Enden durchschneiden und den Puschel mit der Schere rund schneiden. Nun lassen sich damit Eierbecher, Vasen, Servietten oder Ähnliches dekorieren. Die Puschel werden mit Heißkleber oder Nähgarn fixiert. Nach Ostern ist der Heißkleber schnell wieder von den Schälchen entfernt
Idee von Seite 82

Tipp

Wer Spaß am Basteln mit Pompons aus Wollresten hat, der kann mit einem kleinen Handarbeitshelfer auch mehrere auf einmal herstellen: Mit Hilfe von „Pick & Pom“ kann man bis zu neun Pompons auf einmal herstellen und damit Girlanden, Mobiles oder sogar ganze Kissen und Teppiche basteln. Das praktische Bommel-Werkzeug kann man für ca. 20 Euro bei www.cherry-picking.debestellen.

GESTRICKTE OSTERKÖRBCHEN

Das brauchen Sie:
Merinogarn, z. B. Lana Grossa Landlust Merino 120 in Hellgrau (2 Knäuel für drei Körbchen), Nadelspiel Nr. 6,5, Nadel zum Vernähen
So geht’s:
● Die drei Körbchen werden in verschiedenen Größen gestrickt.
● Für das größte: 80 M aufnehmen und gleichmäßig (je 20) auf das Nadelspiel verteilen. In Runden stricken. Die ersten 12 Rd im Rippenmuster (2 re, 2 li) stricken. Danach 16 R glatt re stricken.
● Boden: die erste M der neuen Rd re stricken, die nächsten beiden M zusammen li abstricken. Nun die M auf der Nadel wie gewohnt weiter re stricken, bis nur noch 3 M auf der Nadel sind. Nun wieder 2 M li zusammenstricken, die letzte wieder re. Auf allen vier Nadeln wiederholen. Dadurch wurden nun acht M abgenommen. In den folgenden R genauso wiederholen, bis nur noch 12 M (3 auf jeder Nadel) übrig sind. Nun den Faden 20 cm vor der Arbeit abscheiden, durch die verbleibenden M ziehen und gut vernähen.
● Für das mittlere Körbchen 64 Maschen, für das kleine Osterkörbchen 48 Maschen aufnehmen und wie oben stricken und abnehmen. Das Rippenbündchen an den fertigen Körbchen umklappen.
Idee von Seite 83

Aus dem Rahmen

GEWEBTE UNTERSETZER

Das brauchen Sie:
Webrahmen, 30 cm breit (Kettbaum empfehlenswert), Baumwollkettgarn, Baumwollgarn in verschiedenen Farben
So geht’s:
● Die Untersetzer werden in Leinwandbindung gearbeitet. Dafür wird das Schiffchen mit dem Schussfaden immer abwechselnd über und unter den Kettfäden geführt. Das Schiffchen mit dem Schussfaden also unter dem ersten senkrechten Kettfaden hindurch, über den zweiten Kettfaden hinweg, unter dem dritten hindurch führen usw. Abwechselnd auf und ab fortfahren, bis das Ende erreicht ist. Dann in entgegengesetzter Richtung wiederholen. Wenn der Faden auf dem Schiffchen verbraucht ist, das Ende hängen lassen und später auf der Rückseite vernähen. Mit einem Kettbaum können die Kettfäden für Hin- und Rückrichtung gespreizt werden – die Arbeit geht so noch schneller von der Hand.
● Den Webrahmen mit den Kettfäden bespannen. Auf dem Webrahmen werden vier Untersetzer gewebt. Auf zwei Schiffchen die ersten beiden Garnfarben wickeln. Die Anzahl der Kettfäden durch zwei teilen und vom Ergebnis jeweils einen Faden subtrahieren, denn in der Mitte sollen zwei Kettfäden frei bleiben. Mit der ersten Farbe in Leinwandbindung beginnen. Wichtig ist, am unteren Ende des Webrahmens genug Platz zu lassen, damit die Kettfäden nach dem Abnehmen vom Webrahmen verknotet und vernäht werden können.
● Wenn sechs oder sieben Reihen gewebt sind, daneben mit der zweiten Farbe beginnen. Zwischendurch die Reihen immer wieder mit dem Kamm zusammenschieben, damit das Gewebe schön fest wird und nach dem Abnehmen vom Webrahmen gut die Form hält. Darauf achten, dass die seitlichen Kanten gerade ausfallen. Wenn die ersten beiden Quadrate fertig gewebt und fest zusammengeschoben sind, die Schiffchen mit den nächsten beiden Farben vorbereiten und mit zwei weiteren Quadraten in Leinwandbindung beginnen.
● Dabei zwischen den Quadraten unbedingt genug Platz lassen, damit sich die Kettfäden an der Oberkante der unteren Quadrate und an der Unterkante der oberen gut verknoten lassen. Der Abstand sollte mindestens 6 cm betragen. So erhält man nach dem Abnehmen und Durchschneiden 3 cm lange Enden zum Verknoten. Am besten vorher ausprobieren, mit welcher Fadenlänge es leichtfällt, Doppelknoten zu binden. Die oberen Quadrate fertig weben.
● Wenn alle vier Quadrate gewebt sind, können sie vom Webrahmen genommen werden. Danach die Enden der Kettfäden verknoten. Die Knoten nicht zu stramm ziehen, sonst können sich die Untersetzer verziehen. Anschließend die Enden der Kettfäden auf der Rückseite der Untersetzer vernähen und abschneiden.
Idee von Seite 86

GEWEBTES MOBILE

Das brauchen Sie:
2 Schaschlikspieße aus Holz, Heißklebepistole (bei Bedarf), Garnreste in Nadelstärke 3–4 in mindestens 3 Farben, Gabel
So geht’s:
● Schaschlikspieße über Kreuz legen. In der Mitte zusammenkleben und mit Garn fest zusammenbinden und verknoten.
● Wenn das Kreuz gut fixiert ist, werden Runden von innen nach außen gewickelt. Dabei den Faden jeweils über das Rundholz legen, einmal herumwickeln und zum nächsten Rundholz führen. Vor dem Farbwechsel das Ende des Fadens mit einem Knoten an einem Rundholz befestigen. Den Faden in der neuen Farbe ebenfalls an das Rundholz knoten, dann mit dem Weben fortfahren. Die Fadenenden hängen auf der Rückseite der Webarbeit.
● Wenn die Webarbeit groß genug ist, mithilfe einer Gabel aus den verwendeten Garnen kleine Pompons fertigen. Dafür einen Faden mehrmals um die Gabel wickeln, dann durch den mittleren Zinken-Zwischenraum führen, um die Wicklungen legen und fest verknoten. Das „Knäuel“ von der Gabel schieben und die Seiten aufschneiden.
● Die Pompons direkt an den Rundhölzern befestigen oder locker herabhängen lassen.
Idee von Seite 86

WANDTEPPICH

Das brauchen Sie:
Webrahmen, 120 x 80 cm, Kupferstab (110 x 1,6 cm), Webkamm, Wollnadel, Schere, 70 m Kettgarn in Weiß. Garne: 30 m Garn Crazy Big Yarn, weiß, 3 m Dochtwolle, dunkelgrau, 5 m Dochtwolle, weiß, 10 m sehr dickes Garn, weiß, 3 m Stoffband, koralle (4 cm breit), 12 m Stoffband, dunkelblau (5 cm breit), 7,5 m Stoffband, weiß gemustert (5 cm breit), 6 m T-Shirt-Garn, wassergrün, 6 m sehr dickes Garn, senfgelb, 2 m klassisches Wollgarn, rosa, 2 m klassisches Wollgarn, dunkelrosa, 4 m sehr dickes Garn, beige
So geht’s:
● Den Webrahmen mit Kettfäden bespannen. Verschiedene Garne und unterschiedlich große und farbige Stoffe verwenden, wobei die Materialien und Garne grundsätzlich dicker sein sollten. Mit einem Zopfmuster mit sehr dickem beigem Garn beginnen.
● Dafür das Garn in die Wollnadel einfädeln. Die Nadel oben über den ersten Kettfaden von links nach unten hindurchführen, sodass man links wieder herauskommt. Das Garn genauso um den zweiten Kettfaden schlingen und dabei nach oben führen, damit es fest am Kettfaden anliegt.
● Die gesamte Reihe auf diese Weise zu einem Zopfmuster weben.
● Dann 3 gerade Reihen in sehr dickem weißem Garn weben. Weben Sie 8 Reihen mit blauem Stoff. Ziehen Sie den Stoff leicht aus den Kettfäden heraus, damit er etwas dicker wirkt.
● Weben Sie nun mit wechselnden Farben und Materialien weiter, sodass eine bunte Farblandschaft entsteht (siehe Schemazeichnung).
● Damit die Webarbeit etwas weicher und aufgelockert wird, weben Sie ruhig mehrere Reihen mit wechselnden Materialien in Weiß. Wenn Sie Dochtwolle verweben, nehmen Sie immer 2 Kettfäden zusammen.
● Beenden Sie Ihre Webarbeit. Erstellen Sie dann Fransen aus Stoffstreifen, die Sie an 4 Kettfäden verknoten.
● Nachdem Sie die Fransen angebracht haben, weben Sie 4 Reihen mit Garn zum Befestigen. Versäubern Sie die Webarbeit, sodass alle überstehenden Fäden nicht mehr zu sehen sind. Führen Sie zum Abschluss den Kupferstab durch die Kettfäden.
Idee von Seite 87

Wer seinen Sofakissen öfter ein neues Aussehen verleihen möchte, kann die Weberei auch mit Druckknöpfen befestigen und je nach Laune austauschen


KISSEN MIT BUNTEN FRANSEN

Das brauchen Sie:
Webrahmen, 39 x 28 cm, Webkamm, 9 m Kettgarn in Weiß, Wollnadel, Schere, Nadel und Nähgarn, 1 Kissen (30 x 50 cm), passenden Kissenbezug (Vorderseite einfarbig, Rückseite gemustert), Garne: 1 Knäuel dickes Garn, weiß, 8 m feines Garn, wassergrün, 4 m dickes Garn, zartrosa, 4 m dickes Garn, grau-anthrazit
So geht’s:
● Das Webstück gemäß der Schemazeichnung weben.
● Die Rya-Knoten wie folgt arbeiten: Garn am ersten Kettfaden auf der rechten Seite festknoten. Dabei rechts ein Stück Wolle in der gewünschten Länge der Schlaufe stehen lassen. Eine Schlaufe aus der Wolle legen und unter dem nächsten Kettfaden von links nach rechts hindurchführen. Das Garn nach unten umschlagen.
● Die nächsten Schlaufen ebenso bilden und dabei darauf achten, dass sie alle in etwa die gleiche Länge haben. Ist die gewünschte Anzahl an Schlaufen erreicht, den Faden vom Knäuel abschneiden und vernähen.
● Die Rya-Knoten aufschneiden, sodass Fransen entstehen.
● Die Fransen vorsichtig aufkämmen, damit sich das Garn entwirrt.
● Das fertige Webstück aus dem Webrahmen nehmen und alle Fäden vernähen. Das Webstück mittig auf den Kissenbezug nähen.
Idee von Seite 87

Die Natur erwacht

BESTICKTE HERZEN

Das brauchen Sie:
Wollfilz in Grün oder Naturweiß, halbierten Sticktwist in Hellgrün oder Zartoliv, spitze Sticknadel mit langem Öhr, je ca. 0,5 m Taft (oder Seidenband), möglichst weich, 3 mm breit, in zwei Grüntönen und in Weiß, weißes Nähgarn, Nähnadel, evtl. Schneiderpapier, spitzen Bleistift und Trick-Marker zum Vorzeichnen, Stickgarn, Füllwatte
So geht’s:
● Je zwei Herzen in Wunschgröße aus Wollfilz ausschneiden.
● Die Konturen des Schneeglöckchen-Motivs mithilfe von Schneiderkopierpapier und der kopierten Vorlage grob auf den Filz übertragen und mit dem Trickmarker nachzeichnen.
● Mit dem hellgrünen ungeteilten Stickgarn die Stiele mit Steppstichen und das Blüteninnere mit zwei nebeneinanderliegenden Spannstichen aufsticken.
● Nun das mittelgrüne Band für die Blätter in die Nadel einfädeln und vom unteren Stielansatz beginnend je ein ca. 4 cm langes Blatt sticken. Dazu das Bändchen je einmal (oder auch mehrfach, ganz nach Geschmack) vor dem oberen Einstich verdrehen.
● Die zwei Blütenblätter mit dem weißen Bändchen ca. 1 cm unterhalb des gestickten Stielansatzes beginnen und leicht nach außen versetzt sticken, sodass die Blütenblätter etwas schräg neben dem Blüteninneren verlaufen.
● Mit dem dunkelgrünen Bändchen ebenfalls am gestickten Stielende beginnen und zu einer über den Blütenansatz überlappenden Schlaufe legen. Diesen mit etwas Nähgarn und Nähnadel und zwei kleinen (möglichst unauffälligen) Stichen fixieren.
● Filzherzen links auf links legen, ringsum mit Saum- oder Überwendlingsstich zusammennähen. Kurz vor Schluss mit etwas Füllwatte aufpolstern.
Idee von Seite 89

SCHNEEGLÖCKCHENMÜTZE

Das brauchen Sie für eine Mütze(Kopfumfang ca. 53 cm, Kindsalter etwa 4–5 Jahre): 2½ Knäuel Silenzio von Schachenmayr in Weiß (= ca. 130 g), ca. ½ Knäuel Juvel von SMC in Moos (dieses ist dünner und wird doppelfädig gehäkelt), 1 Häkelnadel Nr. 5, 1 Smyrnanadel mit dickem Öhr zum Vernähen
So geht’s:
● Für abweichende Größen den entsprechenden Kopfumfang abmessen und die Länge der Luftmaschenkette eventuell anpassen. Für größere Mützen unten 2–4 Rd ohne Abnahme einfügen.
● Am unteren Mützenrand beginnen. Die drei Blütenblätter werden extra gehäkelt und angenäht. Stiel und Wellenrand werden dann an das weiße Grundmodell angehäkelt.
● Mit dem weißen Silenzio-Garn und der 5er-Häkelnadel 67 Lm anschlagen. Mit einer Km zu einem Ring schließen.
● 1. Rd: als Ersatz für die erste feste Masche 1 Lm arbeiten, 66 fM häkeln und die Rd mit 1 Km schließen. So auch jede weitere Rd beginnen und beenden.
● 2.–7. Rd: je mit 67 fM genauso arbeiten.
● 8. Rd: mit den Abnahmen beginnen. Verteilt 12 M abnehmen. Bei jeder Abnahme je 2 Maschenschlingen zusammenhäkeln (= 55 M).
● 9. Rd: alle 55 M häkeln.
● 10. Rd: 10 M verteilt abnehmen (= 45 M).
● 11. Rd: wieder alle 45 M arbeiten.
● 12. Rd: verteilt 13 M abnehmen(= 32 M).
● 13. Rd: die 32 M alle ohne Abnahme häkeln.
● 14. Rd: verteilt 8 M abnehmen (= 24 M).
● 15. und 16. Rd: ohne Abnahmen weiterarbeiten.
● 17. Rd: verteilt 8 M abnehmen (= 16 M).
● 18. Rd: wieder 8 M verteilt abnehmen (= 8 M). Für den Stiel in der 19. Rd zu Grün (doppelfädig arbeiten!) wechseln und 8 fM in der Runde häkeln. So bis zur 23. Rd weiterarbeiten.
● 24. Rd: nun immer je 2 M zusammenhäkeln, sodass 4 M übrig bleiben. Arbeit beenden und alle Fäden mit der Smyrnanadel vernähen.
● Die drei Blütenblätter mit dem weißen Garn und nach der Häkelschrift arbeiten.
● Für den Wellenrand wieder mit doppelfädigem Grün an den unteren weißen Mützenrand anschlingen und mit einer festen Masche beginnen. Dann nach der Häkelschrift rundum arbeiten.
● Tipp: Falls die Maschenzahl mit dem Wellenmuster nicht ganz aufgeht, die letzte „Welle“ entsprechend anpassen, also in einem kürzeren Abstand anhäkeln. Den Wellenrand mit einer Runde und weißem Garn mit festen Maschen umhäkeln.
● Zum Schluss jedes Blütenblatt mittig leicht einfalten, leicht raffen und die drei Blätter überlappend um den Stiel arrangieren, sodass das vordere Drittel frei bleibt. Annähen und alle Restfäden vernähen.
Idee von Seite 90

GESCHIRR MIT SCHNEEGLÖCKCHENMOTIVEN

Das brauchen Sie:
Bechertasse, ca. 10 cm hoch, Unterteller, ca. 17 cm ø, in Hellgrün oder Weiß, Graphitpapier zum Übertragen, 1 spitzen Bleistift, Kreppklebeband, 1 extradünnen Konturenstift für Porzellan/Keramik in Anthrazit oder Schwarz, Porzellanstifte oder Farbe in Mittelgrün und Weiß (bei Farbtöpfchen zusätzlich je 1 dünnen und 1 breiten Pinsel)
So geht’s:
Tasse: Vorlage kopieren, Graphitpapier dazwischenlegen und auf dem Becher mit Kreppklebeband fixieren. Konturen mit dem Bleistift durchzeichnen.
● Die durchgedruckten Konturen mit dem extradünnen Porzellanstift nachziehen. Dann die weißen Blütenblätter aufbringen. Nach dem Antrocknen die feinen grünen Innenlinien aufmalen.
● Nun die Blätter und Stiele mit der grünen Farbe ausmalen.
● Anschließend das Motiv nach Herstellerangaben einbrennen oder trocknen lassen.
Unterteller: Auf den Untertellerrand beliebig 6–7 Knospen und Blüten mithilfe der kopierten Blütenvorlagen verteilt durchzeichnen (siehe oben).
● Konturen mit dem extradünnen Stift nachzeichnen. Nun die weißen Blütenblätter und Knospen ausfüllen. Sind diese getrocknet, die grünen Blütenelemente aufzeichnen.
● Dann rings um den Tellerrand, jeweils an den Blüten ansetzend, Blätter und Stiele kranzartig mit der grünen Farbe dazwischen aufmalen. Nach Herstellerangaben einbrennen oder trocknen lassen.
Idee von Seite 91

TASCHE MIT SCHNEEGLÖCKCHENKRANZ

Das brauchen Sie:
fertige Leinentasche mit möglichst grobmaschigem Gewebe oder einen möglichst grob gewebten Leinenstickstoff, der dann bestickt als Blende auf eine Tasche genäht wird, 1 Strang Sticktwist (z. B. von Anchor) in Hellgrün, spitze Sticknadel mit langem Öhr, Taft oder Seidenband (möglichst weich), 3–5 mm breit, je ca. 2,5 m in Oliv und Zartoliv, 2 m in Zartgrün und 2 m in Weiß, etwas Nähgarn und Nähnadel, eventuell Trickmarker zum Vorzeichnen, Schneiderpapier und spitzen Bleistift
So geht’s:
● Um die Bänder durch den Stoff zu ziehen, muss oft recht kräftig gezogen werden.
● Mithilfe der Vorlage oder mit freier Hand den Stielkranz (Durchmesser hier: etwa 17 cm) durch- oder vorzeichnen. Von diesem wegführend etwa 14 kleine Stiele zeichnen.
● Den Stielkranz mit dem Sticktwist (6-fädig) in Steppstichen nachsticken und die Fadenenden rückseitig vernähen.
● Dann die Schneeglöckchenblüten sticken. Für die Blütenblätter je ca. 20 cm lange Teilstücke von dem weißen Bändchen abschneiden und am gestickten Stielansatz beginnen. Das Band rückseitig verknoten und zwei Blütenblätter (je zwischen 1-und 1,5 cm lang) etwas schräg nach außen versetzt sticken.
● Das mittlere Blütenblatt gerade darübersetzen. Aus dem dunkelgrünen Bändchen den Blütenansatz arbeiten. Dazu am Stickstiel einstechen und eine etwa 6 mm lange, leicht über die Blütenblätter überlappende Schlaufe legen. Diese mit ein bis zwei unauffälligen Nähgarnstichen fixieren. Für die geschlossenen Blüten zwei dicht aneinanderliegende Blütenblätter arbeiten.
● Zuletzt auf das mittlere Blütenblatt zwei kurze grüne Steppstiche mit dem Stickgarn aufsticken. Rückseitig die Stickfadenenden vernähen und die Bänder miteinander verknoten oder mit etwas Nähgarn und unauffälligen Stichen sichern.
● Für die Blätter aus den verschiedenen Grüntönen je ca. 25 cm lange Bändchenstücke schneiden (auch hier zu Beginn rückseitig mit einem Knoten sichern). Die Blätter vom Stielkranz ausgehend sticken. Je 2–3 Blätter arbeiten, die jeweils Stichlängen von 3,5 bis 5 cm haben. Dazu die Bändchen jeweils einmal (oder auch mehrfach, ganz nach Geschmack) vor dem oberen Einstich verdrehen. Das gibt die besondere dreidimensionale Struktur.
● So den ganzen Kranz ringsum ergänzen. Die Blätter können anschließend ebenfalls mit kleinen Nähgarnstichen fixiert werden, damit sie nicht zu weit vom Stickstoff abstehen.
● Falls keine fertige Tasche, sondern Stoff als Blende benutzt wurde, diesen nun säumen und aufnähen.
● Wenn Sie selbst eine Tasche nähen, empfiehlt es sich, ein Innenfutter einzuziehen. Das bestickte Modell nun vorsichtig dämpfen.
Idee von Seite 92

SCHNEEGLÖCKCHEN AUS PAPIER

Das brauchen Sie:
große Tasse, Moos, Kordel, Krepppapier in Weiß und Grün, Silberdraht, dicken Basteldraht
So geht’s:
● Tasse mit Moos füllen und mit einer dicken Kordel umwickeln. Einen Streifen weißes Krepppapier (1,5 x 3 cm) zu einem Röllchen aufrollen. Für die Blütenblätter einen Kreppstreifen (3 x 4 cm) zuschneiden und an einer Längsseite drei Blütenblätter stehen lassen. Den Streifen um das Blüteninnere wickeln und mit etwas Silberdraht fixieren.
● Für den Stiel vom dicken Draht ca. 10 cm abschneiden und ein Ende um die Blüte wickeln. Den Stiel mit einem langen Streifen grünes Krepppapier eng umwicklen und unten mit Klebeband fixieren. Blätter ausschneiden und mit Draht am Stiel befestigen. Fertige Blüten ins Moos stecken.
Idee von Seite 92

ARMSTULPEN

Das brauchen Sie:
2 Zuschnitte aus leicht elastischem Walkstoff in Mittelgrau zu je ca. 21 cm Breite (evtl. vorher Armumfang ausmessen) x 26 cm Länge, 50 cm wollweiße Bordüre, 2 cm breit, hier mit kleinen Wollspiralen, 1 Filznadel (fein oder mittel), 1 Filzunterlage aus Schaumstoff, mindestens 3 cm dick (ersatzweise 1 Autoschwamm), Filzwolle im Vlies (oder sogenannte Märchenwolle), ca. 8 g in Weiß und je 5 g in drei verschiedenen Grüntönen, 1 Nähnadel (oder Nähmaschine), passendes Nähgarn, Stecknadeln, evtl. Trickmarker zum Vorzeichnen, Schneiderpauspapier, spitzer Bleistift
So geht’s:
● Die Armstulpenzuschnitte (etwa 21 x 26 cm) herstellen. Vorne eine leicht spitz zulaufende Spitze (siehe auch Vorlage) zuschneiden.
● Vorlage kopieren und mithilfe von Schneiderpauspapier auf den Stoff übertragen. Wahlweise kann die Vorlage auch als Papierschablone ausgeschnitten, aufgeheftet und mit einem Trickmarker umzeichnet werden. Die Naht unten am Arm und die Spitze müssen später nach vorne zeigen.
● Zum Auffilzen der Motive den Walkstoff auf die Filzunterlage legen. Dann aus der jeweiligen Filzwolle kleine Stücke zupfen und die Konturlinien damit ausfüllen.
● Mit vielen senkrecht ausgeführten Stichen mit der Filznadel die Wolle festfilzen. Bei den Blättern und Stielen möglichst verschiedene Grüntöne einarbeiten. Während des Filzens den Walkstoff immer wieder von der Unterlage nehmen, sodass die Stulpen nicht daran festfilzen.
● Um schöne dünne Linien zu erhalten, längere Strähnchen aus der Wolle herausziehen. In der Hand zu einem Röllchen vorformen, an der gewünschten Stelle auflegen und anfilzen.
● Sind die Schneeglöckchenmotive komplett aufgefilzt, noch die kleinen weißen Punkte aufarbeiten. Dazu verschieden große Kügelchen leicht zwischen den Fingern vorformen und dann mit einigen gezielten Stichen verteilt auf den Stulpen auffilzen.
● Nun die Bordüren am vorderen Rand anheften und ansteppen.
● Zuletzt die Stulpen auf links wenden und die lange Naht schließen. Fäden vernähen, Stulpen wenden.
Idee von Seite 92


ILLUSTRATIONEN: SHUTTERSTOCK/E.DRUZHININA

FOTOS: DK VERLAG/MEIN NUTZGARTEN FÜR ZU HAUSE (4)

FOTOS: DK VERLAG/MEIN NUTZGARTEN FÜR ZU HAUSE (5)/GÄRTEN IM GLAS (1)