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anregend


zwiefach - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 29.08.2019
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Ohrenschmaus: Traudi Siferlinger stellt ihre Lieblings-CD vor Traudi Siferlinger ist den Zuschauern des Bayerischen Fernsehens nicht nur als charmante Moderatorin der SendungWirtshausmusikanten bekannt, sondern auch als abenteuerlustige Reporterin und findige Autorin vonWir in Bayern undZwischen Spessart und Karwendel . Aufgewachsen in einer Musikantenfamilie, singt und spielt die studierte Geigerin leidenschaftlich bayerische und nicht-bayerische Musik.

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Stubaier FreitagsmusigNeben der Spur

DieStubaier Freitagsmusig ist seit langem ein Garant für authentische Tiroler Volksmusik und gekonnte Eigenkompositionen. Die drei Musikanten, Peter Margreiter (Steirische Harmonika, Akkordeon, Gesang), Sonja Steusloff- Margreiter (Kontrabass, Gesang) und Hubert Eberl (Gitarre, Gesang) überzeugen seit fast zwanzig Jahren mit ihrer frischen und sensiblen Spielweise, mit der sie bisher vornehmlich traditionelle Volksmusik interpretiert haben. In ihrer neuen CDNeben der Spur aber ist das musizierlustige Trio ganz anders unterwegs.

Es geht quer durch die musikalischen Landschaften, erst ein gutes Stück nach Osten und dann einmal um die ganze Welt. Auf dieser CD tummelt dieStubaier Freitagsmusig sich in Genres, die unterschiedlicher nicht sein können: vom Wiener Lied zum Blues, von Rockarrangements bis hin zu originellen Interpretationen von Welthits im Stubaier Dialekt. Musikalisch abgefahren, kreativ geladen und erfrischend unkonventionell verlässt die Stubaier Freitagsmusik die Wege der Tradition und fährt flott und souverän »neben der Spur«, dabei aber immer genauso authentisch wie sonst auch – nur dieses Mal auf eine ganz andere Art. Hören Sie selbst …

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Peter Reitmeir

Tiroler Harfenstückl

Noten

Peter Reitmeir ist Volksmusikant, Sänger und Mitglied zahlreicher Ensembles. Insbesondere das Tiroler Harfenspiel wurde vom langjährigen Obmann des Tiroler Volksmusikvereins in den letzten Jahrzehnten durch seine feldforschende Tätigkeit, sein brillantes Musizieren und seine Unterrichtstätigkeit gepflegt und weiterentwickelt. Jetzt hat er in der Publikations- SerieTiroler Notenstandl (Heft 31) des Tiroler Volksmusikvereins und des Südtiroler Volksmusikkreises erneut eine Publikation vorgelegt, die insgesamt 19 Pretiosen für Harfenisten enthält. Reitmeir hat die Stücke gesammelt, gespielt (eine Begleit- CD ist erhältlich) und bearbeitet. Der Großteil der Volksweisen stammt aus dem Repertoire bekannter Tiroler Harfensolisten wie Thomas Steiner (1901 – 1972), Sepp Höpperger (1902 – 1982), Franz Spahn (1898 – 1979) oder Pepi Franzl (1917 – 1974). Dieses Mal steuert Prof. Peter Reitmeir auch erstmals eigene Stücke bei, die aus der Notwendigkeit eines bestimmten Anlasses, etwa eines Passionssingen oder eines Geburtstagsständchens entstanden sind. Ein Gusto- Stückl aus dem Notenheft findet sich mit demKufstoaner Landler in der Rubrik »hellhörig« dieser »zwiefach«-Ausgabe.

Man darf sich schon darauf freuen, wenn junge Talente und alte Hasen die Tiroler Stücke zum Klingen bringen!Roland Pongratz www.tiroler-volksmusikverein.at

Hoppala – das Hoppala!

Manchmal ist es wie verhext – zwei, vier, sechs, acht, manchmal sogar zehn Augen lesen nochmal über die »zwiefach«, bevor sie in Druck geht. Und trotzdem merkt keiner, dass da a Schmarrn passiert ist. Bei unserem letzten h ppala, Sie werden es vielleicht gemerkt haben, war es gleichzeitig sommerlich warm und bitter kalt. Evi Heigls »Plüschgeige« ist ja im heißen Auto vor sich hin geschmolzen, und trotzdem soll im Harz viel Schnee gelegen sein. Nun, so viele Klimaregionen haben wir dann auch nicht in Deutschland: Da ist ein Fehler passiert und ein Absatz aus dem letzten »Hoppala« ins Layout gerutscht. Wir hoffen, das wird uns verziehen und schauen in Zukunft umso genauer hin!

Herzliche Grüße,

Ihre »zwiefach«- Redaktion

happala!

Es ist schon 22 Jahre her, da freuten sich die Mitglieder derVolkstanzgruppe Klosterneuburg über die Taufe der kleinen Helene Gieger, der Tochter unseres Sekundgeigers Alfred. Beim Taufessen nahm sich Volker Schöbitz von der Wand den dort mit Reißnägeln angehefteten Reklamezettel für meinen Volksmusikstammtisch, malte auf die weiße Rückseite freihändig ein paar Notenlinien und schrieb eine einstimmige Melodie auf. Etwas später bat er die Geiger Alfred Gieger und Hannes Kubr, uns dieses Stück vorzuspielen. Es war ein neuer Walzer, der kleinen Helene gewidmet und hieß deshalb auchHelenen-Walzer . Hannes versuchte nach den eben skizzierten Noten zu spielen, Alfred spielte aus dem Hut eine zweite Stimme dazu. Nach etlichen Takten aber stockte Hannes: »So geht das nicht, das muss ein Fehler sein!« Wie sich allerdings nach genauem Hinsehen herausstellte, handelte es sich nicht um einen Fehler im Notentext, sondern um ein Loch vom Reißnagel, das Hannes als Notenkopf angesehen und mitgespielt hatte.

Franz Fuchs, Klosterneuburg (Niederösterreich)


Man soll keine Löcher mitspielen!


Hinweis: DenHelenen-Walzer finden Sie im Notenteil auf den Seiten 43/44.

Haben Sie auch schon einmal ein musikalisches Missgeschick erfahren oder beobachtet? Dann schreiben Sie Ihr Erlebnis auf und schicken Sie es unserer »zwiefach«-Autorin Evi Heigl: evi.heigl@bezirk-schwaben.de

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Doctor Döblingers geschmackvolle Kasperl-Kolumne

Ja, Herrschaften,

ich weiß nicht, ob ich’s schon gesagt hab, aber ich hab ja Jubiläum.

Ehrlich wahr!

Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater hat dieses Jahr 25jähriges. Und das müsst ich jetzt würdig begehen oder besteigen oder vollstrecken. Zum Beispiel mit einer Feierlichkeit. Aber ihr kennt das ja: Bei solchen Anlässen muss man ja leider alle einladen, mit denen die Firma zum Tun gehabt hat. Also bei uns sind das viele nette Musiker (dieHafner Maria z. B. oderQuadro Nuevo ) und einige Schauspieler (wie der Ding, der eine ganz bekannte, wisst’s schon), aber halt leider auch diese Kollegen, und dann wird so ein Firmenfest immer schwierig. Die meisten Betriebe haben vielleicht nicht eine Hexe oder einen bösen Zauberer in der Belegschaft, auch der Hochadel ist jetzt z. B. bei der Metzgerei Wachter oder der Schreinerei Dettendorfer eher mäßig vertreten. Bei uns gibt’s die aber schon, und noch ganz andere unangenehme Typen. Und da muss ich schon fragen: Wer mag denn schon seine eigene Existenz als Firma oder Kasperl im Beisein von Tod und Teufel feiern? Drum mach ich lieber kein Betriebsfest, sondern leg mich in meinen Schubkarrn und fress einfach 25 Würschtel oder 25 Kaspressknödel oder 25 Kirschen. Essen ist ja zu allererst eine Abwehrmaßnahme gegen den Tod, den ich ja sowieso nicht einladen wollte. Danach steht den nächsten 25 Kasperljahren nichts mehr im Weg. Mahlzeit!

Euer Kasperl

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Musikverlag Karl Edelmann

Alpenländische Klarinettenmusi – Folge 1

Noten

Das Konzept kennt man schon aus den mittlerweile drei Folgen »Alpenländische Tanzlmusi«, ebenfalls erschienen im Musikverlag Karl Edelmann: bekannte und erfolgreiche Musikanten aus dem Alpenraum stellen ihre Gustostückerl vor.

Jetzt gibt es eine neue Reihe! Für das erste Heft der »Alpenländischen Klarinettenmusi« wurden Stücke von Anton Gmachl jun., Marinus Zimmerer und Karl Edelmann selbst ausgewählt. 14 Stücke für 2- 3 Klarinetten in B findet man im Heft – das Beste aus Bayern und dem Salzburger Land, sozusagen! Anton Gmachl jun., Volksmusikant und Musiklehrer aus Salzburg, studierter Schlagzeuger und Komponist, Harmonikaspieler, Flügelhornist und Klarinettist hat im Musikverlag Karl Edelmann bereits die sehr beliebten Notenhefte »Für d`Klarinettenpartie« und »Alpenlandler Musikanten « veröffentlicht. Marinus Zimmerer, bayerischer Volksmusikant und Musiklehrer, lebt und unterrichtet in Salzburg. Seine Stücke kennt man durch die Aufnahmen derHochwies Klarinettenmusi . Aus dem Fundus bzw. dem Repertoire derKlarinettenmusi Karl Edelmann gibt es auch einige Stücke. Und in dieser Ausgabe der»zwiefach« obendrauf denNaringer Klarinettenlandler zum Ausprobieren!Eva Haslbeck

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Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater

Kasperl und das Traumwetter

In Hinterwieselharing ist der Klimawandel angekommen: Hitze und Dürre haben die Stadt eingenommen, alles ist ausgetrocknet sogar der StadtflussGschwoab und auch der Swimmingpool von Prinzessin Heike. Kasperls Großmutter ist nicht sehr begeistert über die neue Regelung, die der Bürgermeister Klingshirn eingeführt hat, denn jeder darf nur noch einen halben Kübel Putzwasser benutzen. Im städtischen Rosengarten hat derSpotzbrunnen mittlerweile seinen Geist aufgegeben und der Bügermeister hat nicht zuletzt deswegen die Umweltreferentin Frau Dr. Pritschlér- Fontaine (gesprochen von Schauspielerin Inka Friedrich) eingestellt. Der Kasperl beschwert sich: »I schwitz heid wieda wia a…«. Da sagt der Seppl: »Wia a Schwitzkastn gell?« »Na, wia a Mehl schwitz i.« Schließlich naht die letzte Rettung ist Gestalt der bösen Hexe Annegehr Strudlhofer, die endlich geliebt werden will.

Wie seit vielen Jahren präsentieren die beiden Kasperlköpfe Richard Oehmann und Josef Parzefall eine lebhafte und lustig erzählte bayerische Kinderkomödie.

Die abwechslungsreiche Musik – u. a. von Christoph Well undG. Rag & Die Landlergschwister – hält den ein oder anderen Ohrwurm bereit und die Witze des 71-minütigen Hörspiels zünden fast immer (auch bei meinen Eltern). Dieses Mal ist der CD sogar ein Stadtplan von Hinterwieselharing beigelegt, so dass der Hörer selten die Orientierung verliert. Auch Fotos und Lebensläufe zu den einzelnen Figuren sind im Booklet enthalten. Ja und dann kann man sich mit einem enthaltenen Download- Code sogar die ganze CD noch aufs Handy holen – cool!

Sophia Pongratz

www.dr-doeblingers-kasperltheater.de [Die Autorin ist 13 Jahre alt und seit langer Zeit Fan der Produktionen vonDoctor Döblingers geschmackvollem Kasperltheater ]

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