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Apartmentanlage zwischen Spreewald und Seenland: Zeitgemäß modernisiert mit Flüssiggas und Wärmepumpe


Flüssiggas - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 14.02.2020

In der Wohnanlage für 10 Parteien musste die alte Ölheizung einer regenerativen Lösung für Wärme und Warmwasser weichen. Bei der Umrüstung vertrauten die Hausbesitzer auf das Know-how und den Rundum-Service des Flüssiggasversorgers Progas.


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Bildquelle: Flüssiggas, Ausgabe 1/2020

Das Villenensemble liegt mitten in der freien Natur, das von Laubwald umgeben ist und viel Grün direkt vor der Haustür hat. Wiesen, Beete und Wege haben die Investoren komplett neu gestaltet.


Die Investoren André Nowak und Sven Geßner schätzen Progas-Fachberater Volker Bürger als zuverlässigen und kompetenten Ansprechpartner.


Die ländliche Gemeinde Kolkwitz bei Cottbus ...

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... ist die Heimat von André Nowak. Der gelernte Heizungsbauer baute dort sein Wohnhaus in Eigenregie und schuf aus einem ehemaligen Bauernhof ein modernes Bürogebäude für seinen Firmensitz. Es sollte noch ein weiteres Bauprojekt hinzukommen:

Gemeinsam mit Geschäftspartner Sven Geßner übernahm er vor mehr als fünf Jahren ein Villenensemble, das aus den ersten Jahren nach der Wende stammt und zunächst als Ärzte- und Wohnhaus diente. Der Eigentümer war in finanzielle Engpässe geraten, die Gebäude standen mittlerweile leer, es drohte fast schon der Verfall. André Nowak und Sven Geßner, die vom Zustand der dringend sanierungs bedürftigen Gebäude gehört hatten, wollten wiederum die Häuser mit ihren beeindruckenden Holzverzie rungen, den markanten roten Dachziegeln und dem schicken runden Türmchen erhalten. Bei der Instandsetzung begannen sie zunächst mit dem größeren der beiden Objekte. Sie entwickelten Pläne, um dort auf einer Gesamtfläche von 1000 m2 zehn moderne Apartments zu schaffen. Die Wohnungen haben heute unterschiedliche Größen, die zwischen 55 und 140 m2 liegen.

Energieträger: Flüssiggas von Progas

Bei der Frage nach dem Energieträger war von Anfang klar, dass es für die vorhandene Ölheizung keine Zukunft geben und sie ausgebaut werden sollte. Sie entsprach weder modernen technischen Standards, noch arbeitete sie ausreichend effizient, wie sich aus früheren Verbrauchszahlen rückschließen ließ. Erdgas schied als Alternative ebenfalls aus, das Leitungsnetz des örtlichen Versorgers reicht nicht bis in diesen Außen bezirk. „Da kam nur das vorteilhafte und umweltschonende Flüssiggas in Betracht“, sagt der 47-jährige Heizungsbauer heute. „Bei der Verbrennung entstehen so gut wie keine Rückstände, ein großer Pluspunkt für ein Haus, das im Landschaftsschutzgebiet liegt“. Aufgrund der eigenen guten Erfahrungen entschied sich der Kolkwitzer für den Dortmunder Flüssiggasversorger Progas als Energielieferanten. Seit vielen Jahren ist er als Vertriebspartner des Unternehmens tätig. „Mit Volker Bürger haben wir zudem einen versierten Progas-Fachberater vor Ort, den man immer ansprechen kann und der sich um alle anstehenden Auf gaben kümmert.“

Heizkostenreduzierung durch Wärmepumpe

Mit Flüssiggas hatten die Eigentümer bereits eine umweltschonende Komponente gewählt. Zusätzlich entschieden sie sich für den Einbau einer Wärmepumpe, um Kosten zu senken. Aufgrund der Lage in einem Waldgebiet boten sich Solar zellen auf dem Dach nicht an. „Komfort und Effizienz sprachen ebenfalls für den Einbau einer Wärmepumpe“, erläutert André Nowak. Damit lassen sich nach Aussagen von Experten bis zu 50 % der Heizkosten sparen. Die Technik trägt erheblich dazu bei, den Verbrauch an Energieträgern zu schonen und hat zugleich den Vorteil, dass keine Schadstoffemissionen ent stehen.

Vom Prinzip her arbeitet eine Wärmepumpe wie ein umgekehrter Kühlschrank. Während dieser seinem Innenraum Wärme entzieht und an die Umwelt abgibt, nimmt die Pumpe die Wärme aus der Umwelt und leitet sie an das Heiz system weiter.

Das Technik-Trio aus Wärmepumpe (vorne), Gastherme (links) und Warmwasserspeicher (rechts) ist ein echtes Kraftpaket, das die Apartments nach den Wünschen der Bewohner versorgt. Ganz links im Bild ist das für eine Heizungsanlage dieser Größenordnung notwendige Ausdehnungsgefäß (rot) zu sehen.


André Nowak und mit Progas-Fachberater Volker Bürger besprechen das Energiekonzept.


André Nowak lässt sich in die Bedienung der eingebauten Gastherme einweisen.


Die Bedienung der Gastherme ProCon 75 von MHG ist denkbar einfach. Sie lässt sich mit wenigen Knöpfen steuern und ein übersichtliches Display zeigt gewünschte Werte an. Von hier aus führen Leitungen in die Apartments des Mehrfamilienhauses.


Unter Natursteinen ist der erdgedeckte Flussiggasbehalter eingelassen. Direkt daneben steht der Warmetauscher auf dem Kieselfeld. Der geoffnete Domschacht erlaubt einen Blick auf die technischen Apparaturen und Messgerate des Flussiggasbehalters.


Mit ThermiStar des im norddeutschen Buchholz ansässigen Anbieters MHG wählten die Investoren eine Anlage, die darauf ausgelegt ist, aus 1 kW eingesetzter Energie im Durchschnitt weit mehr als 4 kW Wärme zu erzeugen. Aus dem Hause MHG stammt im Übrigen auch der wandhängende Gaskessel ProCon 75 mit einer Leistung von 75 kW. „Hier handelt es sich um ein energiesparendes und umweltschonendes Produkt“, weiß André Nowak. Das Modell eigne sich aufgrund seines Leistungsspektrums vor allem für Mehrfamilienhäuser.

Außenanlage: Flüssiggasbehälter und Verdampfer

Vor der Installation musste der alte Öltank samt Leitungen aus dem Heizungsraum entfernt und entsorgt werden. Anschließend hoben die Bauherren eine Mulde für den künftigen Energieträger aus. Progas lagerte den 2 t schweren Flüssiggas- Behälter ein, der ein Fassungsvermögen von 6400 l aufweist. Zur Abdeckung des Energiespeichers wurden Natursteine verlegt. Der Standort ist ganz bewusst so gewählt, dass ein Nachfüllen ohne Schwierigkeiten erfolgen kann.

Direkt nebenan hat die Außenanlage der Wärmepumpe von MHG ihren Platz, Verdampfer genannt. Er sorgt unter anderem durch den Einsatz von Ventilatoren dafür, dass der vorbeigeführten Luft die Wärme entzogen wird, die Mindesttemperatur muss allerdings bei 5 °C liegen. Diese thermische Energie wird im Innern des Gerätes auf ein Kältemittel übertragen, das sich durch die Zuführung der warmen Luft in Gas verwandelt. Mit hilfe eines elektrisch betriebenen Kompressors (20 kW) werden Druck und Temperatur erhöht. Über eine Verbindungsleitung gelangt das so erhitzte Gas zu der im Heizungsraum aufgestellten Innenanlage der Wärmepumpe. Die hohen Temperaturen werden an das Heiz- und Warmwasser system abgegeben. Durch den Wärmeverlust verwandelt sich das Gas wieder in Flüssigkeit, die zum Verdampfer zurückgeführt wird. Ihn auf einem Kieselfeld zu installieren, hat nach Worten der Haus besitzer gute Gründe. Beim Kontakt der Außenluft mit dem kalten Verdampfer kann sich Wasser bilden und dann hier an Ort und Stelle versickern, um anschließend ins Kanalnetz zu gelangen.

Ausbau in Eigenregie

Die Verbindungsleitungen, cirka 10 m lang, vom Flüssiggasbehälter in den Heizungsraum und vom Verdampfer zur Innenanlage der Wärmepumpe hat Fachmann André Nowak selbst gelegt, wobei der ungleich größere Aufwand darin bestand, in den Wohnungen neue Fußbodenheizungen samt insgesamt mehreren Dutzend Meter langen Zuleitungen zu installieren und die vorherigen Heizkörper zu entfernen. Geschäftspartner Geßner kümmerte sich um die komplette Elektroversorgung. Überhaupt hatten die beiden Besitzer von Beginn an die gesamte Sanierung in ihre Hände genommen. „Rund ein Jahr haben wir jede freie Minute auf der Baustelle verbracht“, sagen sie rück blickend. Aus Wartezimmern und Praxisräumen entstanden auf drei Etagen hochwertige Wohnungen, wobei auch schon der Vorbesitzer mit Marmor aus Italien, edlem Holz und Edelstahlkomponenten eine gediegene Bausubstanz geschaffen hatte. Große Attraktivität weisen zudem die Wohnungen im Dachgeschoss auf, dank großer Fenster sind hier viele Räume stark lichtdurchflutet.

Die Kombination aus Wärmepumpe, Flüssiggas und Gaskessel erbringt die Kapazitäten, damit in allen Wohnungen die gewünschten Temperaturen erzeugt und die Bewohner mit warmem Wasser versorgt werden. Zwei 500-Liter-Speicher des Modells Theramat von MHG bieten die entsprechenden Voraussetzungen und gehören ebenso zum heiztechnischen Equipment.

Günstige Verbrauchszahlen

Mittlerweile sind die Wohnungen seit vier Jahren vermietet. Besonders zufrieden zeigen sich die Eigentümer mit dem Service des Flüssiggas-Versorgers Progas. Fachberater Volker Bürger kümmere sich vorbildlich um die Wartung und Instandhaltung der Anlage. Äußerst günstig seien auch die Zahlen zum Verbrauch an Flüssiggas. An reinen Heizkosten ergaben sich für die Wohnungen durchschnittlich 80 Euro pro Monat. Die Wärmepumpe habe in demselben Jahr 3700 kW/h an Strom verbraucht, wodurch Ausgaben von 755 Euro entstanden. Das sind – auch hier wieder je nach Größe und Verbrauch – Kosten für die einzelnen Wohnungen im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Ohne eine Wärmepumpe, für deren Anschaffung eine vierstellige Summe erforderlich war, würden die gesamten Heizkosten deutlich höher liegen, je nach Witterungslage kann sie bis zur Hälfte der Wärme erzeugung leisten.

Den nächsten Schritt haben André Nowak und Sven Geßner schon längst geplant. Die Vorbereitungen, um das zweite Gebäude mit 500 m2 instandzusetzen, haben bereits begonnen. Dort sollen drei Wohnungen entstehen. „Flüssiggas beziehen wir natürlich von Progas“, betont André Nowak. Der Lagerplatz für den zweiten 6400-l-Behälter sei schon ausgemacht.


Fotos: Progas